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Paths through meaning and form: Festschrift offered to Klaus von Heusinger on the occasion of his 60th birthday
“Paths through meaning and form. Festschrift offered to Klaus von Heusinger on the occasion of his 60th birthday” umfasst 60 Beiträge von Kolleginnen und Kollegen, die mit Klaus von Heusinger in seiner wissenschaftlichen Laufbahn zusammengearbeitet haben. Die in den einzelnen Beiträgen behandelten Themen gehen auf Prominenz, Referentialität, Quantifikation, Kasus, Spracherwerb und experimentelle Psycholinguistik ein.“Paths through meaning and form. Festschrift offered to Klaus von Heusinger on the occasion of his 60th birthday” contains 60 contributions by researchers who collaborated with Klaus von Heusinger throughout his academic career. The themes addressed by the contributions include dimensions of prominence in language, issues in referentiality and quantification, the role of case in grammar, language acquisition, experimental psycholinguistics
Le Constitutionnel und Oesterreichischer Beobachter : Spielarten der Publizistik in der internationalen Presselandschaft der Restauration
Diese Veröffentlichung ist aus einem DFG-Projekt hervorgegangen. In Zusammenarbeit mehrerer Autoren wird die Stellung des einflussreichen Journals Le Constitutionnel innerhalb der französischen Presselandschaft untersucht und darüber hinaus versucht, die innerfranzösische Perspektive durch einen Vergleich mit dem in Wien herausgegebenen Oesterreichischen Beobachter im Zeitraum 1821/1822 mit Blick auf den Griechischen Unabhängigkeitskrieg zu erweitern.
Das Besondere an dieser Publikation ist, dass die zugrundeliegenden Forschungsdaten für die vergleichende Auswertung nicht nur die Basis für thesenstützende Datenvisualisierungen sind (einsehbar unter dem Navigationspunkt Forschungsdaten), sondern ebenfalls mit eigener DOI veröffentlicht und via Download zur Nachnutzung bereitgestellt worden sind
Le Constitutionnel und Oesterreichischer Beobachter : Spielarten der Publizistik in der internationalen Presselandschaft der Restauration
Diese Veröffentlichung ist aus einem DFG-Projekt hervorgegangen. In Zusammenarbeit mehrerer Autoren wird die Stellung des einflussreichen Journals Le Constitutionnel innerhalb der französischen Presselandschaft untersucht und darüber hinaus versucht, die innerfranzösische Perspektive durch einen Vergleich mit dem in Wien herausgegebenen Oesterreichischen Beobachter im Zeitraum 1821/1822 mit Blick auf den Griechischen Unabhängigkeitskrieg zu erweitern.
Das Besondere an dieser Publikation ist, dass die zugrundeliegenden Forschungsdaten für die vergleichende Auswertung nicht nur die Basis für thesenstützende Datenvisualisierungen sind (einsehbar unter dem Navigationspunkt Forschungsdaten), sondern ebenfalls mit eigener DOI veröffentlicht und via Download zur Nachnutzung bereitgestellt worden sind
Umbrüche im Kölner Bildungswesen: Quellen zur napoleonischen und preußischen Zeit (1801–1825)
Mit dem Einzug der französischen Revolutionstruppen in Köln im Oktober 1794 begann die Zeit der französischen Herrschaft im Rheinland, die für die Bewohner der alten Reichsstadt in politischer, sozialer, rechtlicher und kultureller Hinsicht gravierende Veränderungen mit sich brachte. Nach Auflösung des Jesuitenordens im Jahr 1773 folgte mit der Schließung der Alten Kölner Universität ein weiterer besonderer Einschnitt im Bildungswesen der Stadt. Dabei zeichnet die Autorin die Umstrukturierungen des Bildungswesens zwischen 1801 und 1814 bzw. 1824 anhand bisher unbekannter Quellen en détail nach und beschreibt die Umstände, unter denen die sogenannte „commission administrative“ als Vorläufer des bis heute bestehenden Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds eingerichtet wurde, bis hin zur Rolle des einflussreichen Buchdruckers Theodor Franz Thiriart (1770–1827) in der Schulverwaltung.
Hinweis: Sämtliche in der Publikation enthaltenen Links wurden 2025 ein letztes Mal geprüft, im Rahmen des Hostings über usb.monographs werden die Links nicht weiter aktualisiert
Bücher, Bilder, Lehrobjekte: Die Sammlungen der ehemaligen Kölner Jesuiten
Schon bald nach der Gründung ihrer Ordensniederlassung in Köln im Jahre 1542 haben die Jesuiten mit dem Aufbau einer umfangreichen Sammlung von Büchern, Zeichnungen und Grafiken, Portraits und Gemälden sowie naturwissenschaftlichen Instrumenten begonnen. Ihre überregional bedeutende Sammlung fiel nach der Auflösung des Ordens im Jahre 1773 und nach dem Einmarsch der französischen Revolutionstruppen in Köln im Jahre 1794 wie viele andere europäische (Kunst)sammlungen auch vielfältigen Zugriffen und Zerstreuungen zum Opfer: Ein erheblicher Teil der wertvollen Bücher, Grafiken und Zeichnungen befindet sich heute noch im Pariser Louvre bzw. der Bibliothèque de France. Die in Köln verbliebenen Teile der jesuitischen Sammlungen sind verstreut aufbewahrt, diese Publikation macht erstmals den gesamten Sammlungszusammenhang verständlich.
Hinweis: Sämtliche in der Publikation enthaltenen Links wurden 2025 ein letztes Mal geprüft, im Rahmen des Hostings über usb.monographs werden die Links nicht weiter aktualisiert
Bücher, Bilder, Lehrobjekte: Die Sammlungen der ehemaligen Kölner Jesuiten
Schon bald nach der Gründung ihrer Ordensniederlassung in Köln im Jahre 1542 haben die Jesuiten mit dem Aufbau einer umfangreichen Sammlung von Büchern, Zeichnungen und Grafiken, Portraits und Gemälden sowie naturwissenschaftlichen Instrumenten begonnen. Ihre überregional bedeutende Sammlung fiel nach der Auflösung des Ordens im Jahre 1773 und nach dem Einmarsch der französischen Revolutionstruppen in Köln im Jahre 1794 wie viele andere europäische (Kunst)sammlungen auch vielfältigen Zugriffen und Zerstreuungen zum Opfer: Ein erheblicher Teil der wertvollen Bücher, Grafiken und Zeichnungen befindet sich heute noch im Pariser Louvre bzw. der Bibliothèque de France. Die in Köln verbliebenen Teile der jesuitischen Sammlungen sind verstreut aufbewahrt, diese Publikation macht erstmals den gesamten Sammlungszusammenhang verständlich.
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Umbrüche im Kölner Bildungswesen: Quellen zur napoleonischen und preußischen Zeit (1801–1825)
Mit dem Einzug der französischen Revolutionstruppen in Köln im Oktober 1794 begann die Zeit der französischen Herrschaft im Rheinland, die für die Bewohner der alten Reichsstadt in politischer, sozialer, rechtlicher und kultureller Hinsicht gravierende Veränderungen mit sich brachte. Nach Auflösung des Jesuitenordens im Jahr 1773 folgte mit der Schließung der Alten Kölner Universität ein weiterer besonderer Einschnitt im Bildungswesen der Stadt. Dabei zeichnet die Autorin die Umstrukturierungen des Bildungswesens zwischen 1801 und 1814 bzw. 1824 anhand bisher unbekannter Quellen en détail nach und beschreibt die Umstände, unter denen die sogenannte „commission administrative“ als Vorläufer des bis heute bestehenden Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds eingerichtet wurde, bis hin zur Rolle des einflussreichen Buchdruckers Theodor Franz Thiriart (1770–1827) in der Schulverwaltung.
Hinweis: Sämtliche in der Publikation enthaltenen Links wurden 2025 ein letztes Mal geprüft, im Rahmen des Hostings über usb.monographs werden die Links nicht weiter aktualisiert
Royal Power in the Late Carolingian Age: Charles III the Simple and His Predecessors
The prevalent image of the late Carolingian age is one of decline and fall. Charles III the Simple’s (893/898−923) rule, which has hardly received any scholarly attention since the late 19th century, is perceived to have been the classic example of this development. Enthroned by rebels as well as cast down by a rebellion he is said to have been a weak ruler, powerless in the face of the ambitions of the nobles of the West Frankish realm. Yet, what do »weak« and »powerless« mean? In modern scholarship, early medieval rule is understood not as a question of command and obedience but as the result of cooperation between rulers and nobles. Thus, royal actions, such as the defence of the realm against the Northmen, interactions with other rulers or in regard to conflicts with or between the nobles, are reflections of the relations between the ruler and the circle of nobles around him. A ruler’s power therefore depended on his ability to integrate the most powerful nobles into his rule, to mediate between their interests and to create consensus over the course of action. Based on this view, a new assessment of Charles the Simple’s rule, the circle of nobles around him, the actions taken by him and thus his royal power is provided in this study, with the rules of his predecessors since the death of Charles the Bald in 877 serving as a basis for comparison.
English Summary: https://bit.ly/2JMrWa
Royal Power in the Late Carolingian Age: Charles III the Simple and His Predecessors
The prevalent image of the late Carolingian age is one of decline and fall. Charles III the Simple’s (893/898−923) rule, which has hardly received any scholarly attention since the late 19th century, is perceived to have been the classic example of this development. Enthroned by rebels as well as cast down by a rebellion he is said to have been a weak ruler, powerless in the face of the ambitions of the nobles of the West Frankish realm. Yet, what do »weak« and »powerless« mean? In modern scholarship, early medieval rule is understood not as a question of command and obedience but as the result of cooperation between rulers and nobles. Thus, royal actions, such as the defence of the realm against the Northmen, interactions with other rulers or in regard to conflicts with or between the nobles, are reflections of the relations between the ruler and the circle of nobles around him. A ruler’s power therefore depended on his ability to integrate the most powerful nobles into his rule, to mediate between their interests and to create consensus over the course of action. Based on this view, a new assessment of Charles the Simple’s rule, the circle of nobles around him, the actions taken by him and thus his royal power is provided in this study, with the rules of his predecessors since the death of Charles the Bald in 877 serving as a basis for comparison.
English Summary: https://bit.ly/2JMrWa
Muster und Bedeutung: Bedeutungskonstitution als kontextuelle Aktivierung im Vektorraum
Gegenstand der Arbeit ist eine computerlinguistische Modellierung der Bedeutungskonstitution in sprachlichen Einheiten. Ausgehend vom Phänomen der Variabilität sprachlicher Bedeutung wird die Bedeutungskonstitution als ein dynamischer Prozess beschrieben, bei dem sich die Bedeutung sprachlicher Einheiten erst innerhalb lokaler Kontexte konkretisiert. Diese Konzeption eines dynamischen Bedeutungsbegriffs stützt sich auf eine der zentralen Annahmen der Kognitiven Semantik, der zufolge Bedeutungen nicht unabhängig vom Kontext existieren.
Methodischer Leitgedanke ist eine empirisch-experimentelle Herangehensweise an sprachwissenschaftliche Problemstellungen. Die bei der empirischen Überprüfung des Modells zu beachtenden Anforderungen an wissenschaftliche Experimente – Kontrolle, Wiederholbarkeit und Variation – werden durch die softwaretechnologische Umsetzung mittels des linguistischen Komponentensystems Tesla (Text Engineering Software Laboratory) berücksichtigt.
Die Modellierung erfolgt vor dem Hintergrund der Distributional Hypothesis nach Zellig S. Harris über die algorithmische Erfassung sprachlicher Verwendungsmuster in großen Textkorpora. Auf Basis einer Repräsentation des Bedeutungspotentials durch Vektoren wird die Bedeutungskonstitution als informationsverarbeitender Prozess modelliert, im Zuge dessen eine lokale Anpassung der Vektoren im Sinne einer kontextuellen Aktivierung im Vektorraum erfolgt. In der hier vorgeschlagenen Modellierung sind die Verwendungsmuster damit der entscheidende Informationsträger und -lieferant – mit anderen Worten: ohne Muster keine Bedeutung.
Lesen Sie hier die detaillierte English Summary: https://bit.ly/2GozAp