Publikationsserver (OPUS) der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
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Queere Stimmen aus dem Archiv : creating a fictive character based on collective experiences
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Tierperspektiven : Einfühlung und filmische Erfahrung im Mensch-Tier-Verhältnis
Ist es als Mensch möglich einen Blick auf Tiere zu entwickeln, der über Anthropomorphismen hinaus reicht? Kann ich auf Tiere blicken ohne dies als Mensch zu tun? Wie kann dieser Blick aussehen? Diesen Fragen geht die Arbeit TIERPERSPEKTIVEN anhand von exemplarischen filmischen Arbeiten und Beispielen aus der Philosophie nach. Es ist der Versuch menschlicher Projektion und Wertzuschreibung auf Tiere etwas entgegen-zusetzen. Und am Versuch nicht zu anthropomorphisieren immer wieder daran zu scheitern. Davon wie es sich anfühlen mag eine Fledermaus oder eine Ziege zu sein
3D terrain generation using natural language keywords for virtual spaces
This thesis explores the concept of a terrain generating software, that can be controlled using natural language keywords. Ultimately, users should be enabled to create new sceneries for a virtual space in an easy and accessible process by defining keywords, which describe the desired landscape. To establish a foundational concept, this thesis examines core components for the algorithmic terrain generation, potential control mechanisms for the user, and the handling and interworking of keywords with control mechanisms
Ängste und Unsicherheiten von Filmschaffenden in den ersten Filmprojekten
... Angst und Unsicherheit sind auch ein großer Bestandteil der künstlerisch-schöpferischen Arbeit und begleiten die Künster*innen im gesamten Prozess. Für mich als Filmregisseur sind Ängste und Unsicherheiten im Filmemachen ein sehr persönliches und sensibles Thema, womit ich mich oft beschäftige. Da sich Viele mit dem Thema Angst und Unsicherheit im Filmemachen identifizieren können, habe ich beschlossen diesem Thema meine Bachelor Arbeit zu widmen..
Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht
Die vorliegende Masterarbeit erforscht Fan-Diskurse der Fantasyserie Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht auf TikTok. Die Ringe der Macht ist die neueste Instanziierung der transmedialen Herr der Ringe Welt, die auf den Büchern von J.R.R. Tolkien basiert. Die Ankündigung und das Erscheinen der Serie haben in der Fan-Community dieser transmedialen Welt sowohl sehr positive als auch sehr negative Reaktionen hervorgerufen, die in Sozialen Medien ausgetauscht wurden. Mithilfe einer quantitativen Kommentaranalyse sowie einer qualitativen Diskursanalyse erforscht diese Arbeit, welche Fan-Diskurse sich auf TikTok formiert haben und wie diese sich im Zeitverlauf der Bewerbung und Ausstrahlung von Die Ringe der Macht entwickelt haben. Grundlage der Analyse sind Kommentare von TikTok Videos des Fan-Experten Don Marshall. Aus den Analysen wird deutlich, dass die Fan-Diskurse von der Transmedialität der Serie und den Videos von Don Marshall als Paratexte beeinflusst werden
Ein Diskurs über angewandte Methoden des Schauspiels und der Dramaturgie in der Schauspielführung
Anhand von Fünf Interviews von Regisseur:innen aus dem Film und Theaterbereich gehe ich der Frage nach, wie viel Einfluss verschiedene Methodiken aus dem Schauspiel und der Dramaturgie auf die jeweilige Arbeit des Regisseurs am Schauspieler haben. Dabei kommen unter anderem Meinungen über Brecht, Stanislawski und die Biomechanik vor. Die Interviews sind ineinander vermischt, dass es sich fast wie eine Diskussionsrunde liest. Die Regisseur:innen legen dazu verschiedenste Meinungen und Arbeitsweisen dar und finden doch immer wieder einen Konsens. Es wurden dabei keine scharfen Grenzen gezogen, dass auch über die Methodik hinaus Themen zur Schauspielführung besprochen werden
Re-enactment als eine Strategie in Kunst und Film
Re-enactment ist der Akt der Neuinterpretation vergangener Ereignisse oder Handlungen. Der Akt der Neuinszenierung muss mit einer Zeit konfrontiert werden, die zu ihrem eigenen ursprünglichen Ereignis (der Vergangenheit) gehört, d h mit der "Rückkehr der Zeit". Die Rückkehr der Zeit ist nicht einfach eine symbolische Reproduktion von visuellen Elementen, sondern eine Neuinterpretation des ursprünglichen Ereignisses. Die Differenz, die in der Repräsentation bestehen muss, ist hier vorhanden. Sie ergreift die Initiative zur Interpretation in der Erinnerung. Die Kraft dieser Rückkehr der Zeit öffnet Zeit und Raum und verteilt die intellektuelle und sinnliche Wahrnehmung des ursprünglichen Ereignisses in der Praxis von Film und Kunst neu..
Affect-Conveying Visual-Musical Analogies in an Artistic Generative System
This research discusses analogies between visual and musical elements in abstract generative artworks. When designed well, a viewer/listener is barely aware of receiving two distinct streams of perceptual cues, but instead experiences coherently fused audio-visual objects. This means that a salient relation between sonic and visual elements can be intuitively perceived, even in cases where the elements bear little morphological resemblance. This effect of audio-visual convergence is called synchresis. While there have been a number of publications analyzing sound-image relations in abstract audio-visual artworks, most of these publications are dedicated to linear forms of media. However, their findings do not address the specific challenges that arise in the process of creating related audio-visual elements in generative works. Such specific considerations include, for instance, the means of content generation and the establishment of a balanced overall composition. Here, this work provides a taxonomy to better describe audio-visual relations in artistic generative systems. With the knowledge gained, a generative art installation is conceived that successfully implements visual and musical elements with strong and intuitive correspondence, which combine into a coherent overall composition. In a secondary research focus, the thesis identifies certain visual and sonic parameters that can be modulated to evoke affective cues. This allows the creation of abstract audio-visual objects that seem to express basic affective states and thus appear alive to the viewer/listener.Diese Arbeit untersucht Verknüpfungen zwischen visuellen und musikalischen Elementen in abstrakten generativen Kunstwerken. Sind die Elemente gut aufeinander abgestimmt, nimmt das Publikum in der Regel gar nicht bewusst wahr, dass es sich hier um zwei verschiedene Sinneseindrücke handelt, sondern erlebt stattdessen die Wahrnehmung eines verschmolzenen audiovisuellen Objektes. Dies bedeutet, dass eine deutliche Beziehung zwischen akustischen und visuellen Elementen intuitiv wahrgenommen werden kann - und das sogar, wenn die Elemente wenig morphologische Ähnlichkeiten aufweisen. Dieser Effekt der audiovisuellen Konvergenz wird als Synchresis bezeichnet. Obwohl es eine Reihe von Veröffentlichungen gibt die Verknüpfungen von Ton-Bild-Elementen in abstrakten audiovisuellen Kunstwerken analysieren, widmen sich die meisten dieser Publikationen ausschließlich linearen Medienformen. Daher lassen sich deren Erkenntnisse nur bedingt auf die spezifischen Herausforderungen übertragen, die sich im Gestaltungsprozess von visuellen und klanglichen Elementen bei generativen Werken ergeben. Hierzu gehört etwa, welchen Einfluss die gewählte Technik zur Content-Generation auf die Wahrnehmung von audiovisuellen Elementen hat, als auch die Frage, wie eine ausgewogene Gesamtkomposition erreicht werden kann. Hier schlägt diese Arbeit eine neue Systematik zur besseren Beschreibung der audiovisuellen Beziehungen in künstlerischen generativen Systemen vor. Aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen wird eine generative Kunstinstallation vorgestellt, welche aus visuellen und musikalischen Elementen besteht, deren Verbindung intuitiv verstanden werden kann und welche sich zu einer kohärenten Gesamtkomposition verbinden. Ein zweiter, untergeordneter Forschungsschwerpunkt dieser Arbeit besteht schließlich darin, visuelle und akustische Parameter zu identifizieren, durch deren Veränderung sich affektive Signale ausdrücken lassen. Dies hat zum Ziel, in einem abstrakten audiovisuellen Objekt die Illusion von emotionalen Regungen zu erwecken und es damit lebendig erscheinen zu lassen
Die Hürden der Filmfinanzierung für Nachwuchsproduzent* innen im Vergleich zu etablierten Produktionsfirmen
Das Ziel der Arbeit ist Erkenntnisse über die Filmfinanzierung zu schaffen und darüber, welche damit verbundenen Schwierigkeiten es für Nachwuchsproduzent*innen gibt. Welche Probleme ergeben sich für Produzent*innen, welche noch keinen Langfilm produzieren konnten und dadurch natürlich auch noch keine Referenzen für Föderinstitutionen, sowie TV-Sender haben und was müsste sich ggf. ändern, um Nachwuchsproduzent*innen einen Einstieg in die Branche zu erleichtern
Das deutsche Kleinstadt-Kino und sein junges Publikum : Eine fundamentale Wechselwirkung?
Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Wechselspiel zwischen den Kinos in deutschen Kleinstädten und ihrem Publikum. Was zeichnet Kleinstadt-Kinos gegenüber großen Multiplex-Kinos in deutschen Großstädten aus und was macht die Beziehung besonders? Darüber hinaus wird erforscht, welche kulturelle Sonderrolle Kinos im ländlichen Raum neben dem Vorführen von Filmen hinaus erfüllen. Ein besonderes Augenmerkt wird auf die Interaktion mit dem Kinonachwuchs in Form von Kindern unter 12 Jahren geleg