Publikationsserver (OPUS) der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
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    Stopping the Flow

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    Due to the current situation of the Covid-19 pandemic, we need to reassess film culture and the film industry as we have known it so far. The postponement and cancellation of major spring festivals in 2020 had a far-reverberating knock-on effect throughout the festival circuit and highlighted the entanglement of events and industry mechanisms based on regular rhythms, networks, and cascades. The canceled festival premieres left filmmakers, producers, and sales agents in limbo: subsequent festival participations, coordinated national distribution strategies, and theatrical releases were already being planned. Without a premiere, the entire circuit was disrupted. The value chain, based on the hierarchically structured sequence of certain festivals and markets, came to a standstill. With the usual windowed sequence unable to start, it was unclear what further distribution chains should look like. The disruption of the usual festival circulation structures has thus served as an accelerator for structural and cultural shifts. This article looks at the impact of this disruption on various stakeholders within the industry, thinking through the mechanisms of the festival ecosystem while highlighting the specific problems faced by different players and the resulting renegotiation of strategies and power dynamics, accounting for new emerging structures

    Implizite Dramaturgie im Film "Porträt einer jungen Frau in Flammen" - eine themenorientierte Analyse

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    Wie schafft es der Film "Porträt einer jungen Frau in Flammen" (2019) von Céline Sciamma, seine Zuschauenden emotional zu berühren? Eine Antwort auf diese Frage möchte die vorliegende Bachelorarbeit geben. Es wird davon ausgegangen, dass insbesondere Filme mit einem gut ausgearbeiteten Thema, also mit einem klaren emotionalen Fokus, die Zuschauenden berühren. In einigen Filmen gelingt es, dass dieses Thema – oft auch mehrere Themen, die sich gut in Gegensatzpaaren darstellen lassen (z.B. Liebe vs. Hass) – nicht nur in der expliziten Dramaturgie (Handlungsgeschehen, Dialog, etc.) erzählt wird, sondern auch die implizite Dramaturgie (z.B. die Mise-en-scène) durchdringt. Um herauszufinden, ob „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ zu diesen Filmen gehört, werden zunächst drei Themenpaare, die im Film verhandelt werden, aus der expliziten Dramaturgie abgeleitet. Im folgenden Hauptteil der Arbeit erfolgt zunächst ein Einstieg in die implizite Dramaturgie anhand einer Beispielszene. Anschließend wird analysiert, inwieweit die abgeleiteten Themenpaare auch in der impliziten Dramaturgie des Filmes herausgearbeitet und sichtbar werden. Die Arbeit zeigt, dass Céline Sciamma ihr Werk „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ sowohl auf der Ebene der expliziten Dramaturgie als auch auf der Ebene der impliziten Dramaturgie thematisch völlig durchdrungen hat. Entstanden ist ein Film, der alle ihm verfügbaren dramaturgischen und filmästhetischen Gestaltungsmittel nutzt, um den emotionalen Fokus der Geschichte sichtbar und fühlbar zu machen. Entstanden ist ein Film, der berührt

    FilmClique: Ein filmdidaktisches Lehrkonzept mit Kindern für ein ganzes Schuljahr. Altersgruppe: 9–13 Jahre

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    Für den Film- und Medienunterricht in der Altersgruppe von 9 bis 13 Jahre bietet das Handbuch „FilmClique“ ein ausgearbeitetes Unterrichtskonzept für Lehrkräfte für ein ganzes Schuljahr, das aber auch flexibel angepasst werden kann. Das Handbuch reduziert den Aufwand der Unterrichtsvorbereitung erheblich, indem es ausgearbeitete Unterrichtspläne mit geeigneten Lehrmethoden, Vorlagen, Arbeitsblättern und Online-Verweisen zu Clips und Präsentationen liefert. Alle didaktischen Unterrichtsmethoden und Materialien sind optimal auf den Schulalltag und die Altersgruppe abgestimmt. Lehrer_innen sollen so einen unkomplizierten Zugang zu einem faszinierenden Unterrichtsgebiet erhalten, das eine zeitgemäße Form der Wissensaneignung für Schüler_innen darstellt. „FilmClique“ wurde im Rahmen eines BMBF-geförderten Projekts wissenschaftlich entwickelt und praktisch geprüft. Es unterstützt die Bedeutung der Filmbildung und Medienbildung für einen zukunftsfähigen Unterricht. Das Handbuch richtet sich auch an Lehrkräfte, die sich noch nicht intensiv mit dem Thema Medienbildung beschäftigt haben oder an solche, die kürzere Unterrichtseinheiten durchführen möchten

    Period Room revisited - Eine integrative Studie zum Vermittlungspotential im Filmmuseum

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    Die Masterthesis beschäftigt sich mit dem Vermittlungspotential des Period Room im Filmmuseum. Hierfür wird das Museumsdisplay zunächst historisch verortet und die Kritik an demselben von Seiten der Museologie aufbereitet (Kapitel 2), um anschließend unter Wahrnehmungs- und erkenntnistheoretischer Perspektive neubetrachtet zu werden (Kapitel 3). Ziel dieser Neuperspektivierung ist es, das Display hinsichtlich der gängigen Kritikpunkte zu rehabilitieren, indem nicht die kuratorischen Entscheidungen, sondern die Wahrnehmungs- und Erkenntnisprozesse der Besucher:innen, d. h. die Wirkungsästhetik des Displays zum Ausgangspunkt der Untersuchung wird. Die im Theorieteil der Studie erarbeiteten Erkenntnisse hinsichtlich der Vermittlungsgehalte und -strategien des Period Room werden dann mittels Raumanalysen exemplifiziert, wobei zeitgenössische Neuinterpretationen des Displays als kuratorisch-künstlerische Interventionen in den Blick rücken (Kapitel 4). Abschließend wird das Anwendungsfeld des Displays im Filmmuseum skizziert, um dessen Potential für die Filmvermittlung zu ergründen (Kapitel 5)

    Präexistente Musik als integraler Werkbestandteil auf nicht-diegetischer Ebene im Film : Analyse der Verwendung klassischer Musik unter dramaturgischen Aspekten

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    Die folgende Arbeit nimmt den zweiten Satz der siebten Sinfonie L.V. Beethovens und spricht über seine Anwendung als Hintergrundmusik für Filme. Durch Hinsicht über die Grundlagen sowohl der siebten Sinfonie und des II Satzes als auch der Geschichte der Filme und der betrachteten Szene sind die Filme durch ihren verschiedenen Nutzungsansätzen miteinander verglichen, separat analysiert und bewertet

    Die Anime-Serie Heidi (1974) zwischen Trauma und Resilienz

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    In der vorliegenden Arbeit soll die Anime-Serie Heidi auf beides untersucht werden; dabei orientiert sich die Analyse immer an der Fragestellung: Wie werden Trauma und Resilienz in Heidi dramaturgisch sowie film- und erzähl-ästhetisch dargestellt und verhandelt

    Analyse der von Michael Kamen im Film „The Iron Giant“ angewandten Kompositions- und Orchestrationstechniken anhand exemplarisch ausgewählter Szenen

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    In dieser Masterarbeit versuche ich mit analytischen Mitteln herauszufinden, welchen kompositorischen sowie orchestratorischen Regeln und Rezepturen der Score von „The Iron Giant“ folgt, die ihn auf emotionaler wie auch dramaturgischer Ebene so effektiv machen. Gibt es Leitmotive? Wann und aus welchen Gründen wird moduliert? Wie wird Transparenz in der Orchestration erzeugt? Diese und weitere Punkte lassen sich knapp unter der folgenden Fragestellung subsumieren : Wie funktioniert die Filmmusik in „The Iron Giant“

    ClassroomFilms: Ein filmdidaktisches Lehrkonzept mit Jugendlichen für ein ganzes Schuljahr. Altersgruppe: 13–16 Jahre

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    Das Handbuch „ClassroomFilms“ bietet Lehrkräften ein ausgearbeitetes Unterrichtskonzept für den Film- und Medienunterricht in der Altersgruppe 13-16 Jahre für ein ganzes Schuljahr, kann aber auch flexibel angepasst werden. Es reduziert den Aufwand der Unterrichtsvorbereitung erheblich, indem es ausgearbeitete Unterrichtspläne mit geeigneten Lehrmethoden, Vorlagen, Arbeitsblättern und Online-Verweisen zu Clips und Präsentationen liefert. Alle didaktischen Unterrichtsmethoden und Materialien sind optimal auf den Schulalltag und die Altersgruppe abgestimmt. Lehrer_innen sollen so einen unkomplizierten Zugang zu einem faszinierenden Unterrichtsgebiet erhalten, das eine zeitgemäße Form der Wissensaneignung für Schüler_innen darstellt. „ClassroomFilms“ wurde im Rahmen eines BMBF-geförderten Projekts wissenschaftlich entwickelt und praktisch geprüft. Es unterstützt die Bedeutung der Filmbildung und Medienbildung für einen zukunftsfähigen Unterricht. Das Handbuch richtet sich auch an Lehrkräfte, die sich noch nicht intensiv mit dem Thema Medienbildung beschäftigt haben oder an solche, die kürzere Unterrichtseinheiten durchführen möchten

    Filmische Darstellung prekär beschäftigter Care-Migrantinnen aus Peru am Beispiel von "Amador"

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    Die Masterarbeit untersucht die filmische Darstellung von Prekarität betroffener peruanischer Care-Migrantinnen. Als exemplarisches Beispiel wird dafür der Film Amador (Fernando León de Aranoa, Spanien 2010) untersucht. An diesem wird untersucht, wie die Lebensumstände der Hauptfigur im Film dargestellt werden bzw. inwiefern die Faktoren, die sie benachteiligen, sichtbar gemacht werden. Mithilfe von Jens Eders Figurenanalyse-Modell, der Uhr der Figur, wird herausgearbeitet, inwiefern das Werk der Figur Komplexität verleiht. Ein zentraler Befund lautet hier, dass der Film als Plattform dient, die Ethnisierung, Vergeschlechtlichung und die Zuweisung von Care-Arbeit an Migrant*innen sichtbar zu machen bzw. dass er einen hohen Realismus- und Komplexitätsgrad erreicht. Gleichzeitig wird dargelegt, inwiefern dadurch, dass bei der Gestaltung der Figureneigenschaften ihr Status als illegale Migrantin bzw. die Spezifika ihrer Herkunft unerwähnt bleiben, die Sichtbarmachung relevanter Problematiken vernachlässigt wird. Dennoch wird dem Film das Potential zugeschrieben, positiv auf den Diskurs um Migration nach Spanien einzuwirken

    Dekolonialismus und Dokumentarfilm : Praxis und Herausforderungen beim Abschlussfilm Familiar Places

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept des Dekolonialismus und dessen Anwendbarkeit auf das dokumentarische Arbeiten im filmischen Bereich. Dazu ziehe ich als Praxisbeispiel meine Erfahrungen im Rahmen meines Abschlussfilmprojekts FAMILIAR PLACES heran

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