Publikationsserver (OPUS) der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
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    Representation of Seniors: Re-Performing Stereotypes About Older People in German-Language Fiction Films (2009–2018)

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    This academic-artistic dissertation analyzes the representation of older people in the German-language fiction films. The theoretical findings provide the foundation for an artistic project, Nicht mein Film / Not My Film, that questions about how (stereo)typical film scenes with older people are experienced by older people themselves. In the first step, I analyze the representation of older people in the 100 most-watched German-language fiction films in cinema (2009–2018). The key findings illustrate that typical film scenes with older characters reproduce social, character, and/or narrative stereotypes about this age group. Additionally, older people are underrepresented in the analyzed films, and some groups of older people (e.g. sexual minorities) are not represented at all. The artistic research project, the documentary Nicht mein Film, portrays a diverse group of six older people, who re-perform typical film scenes identified in the theoretical part. Scenes of illness, death, and sexual decline are combined with scenes that contain gendered character stereotypes such as that of the bad old witch and the wise old man. The participants in the project mostly criticize the stereotypes they re-perform and, in their interviews, reveal multi-layered and diverse perspectives about the given topics. These results highlight that there are complex themes about older age that only in rare exceptions are portrayed in popular films. The aim of this academic-artistic research is to encourage a critical discussion about the representation of older people in popular film.Diese wissenschaftlich-künstlerische Dissertation analysiert die Repräsentation älterer Menschen in deutschsprachigen Spielfilmen. Die theoretischen Erkenntnisse bieten die Grundlage für das künstlerische Projekt Nicht mein Film, welches untersucht, wie (stereo-)typische Filmszenen mit älteren Figuren von älteren Menschen wahrgenommen werden. Im ersten Schritt analysiere ich die Repräsentation älterer Menschen in den 100 meistgesehenen deutschsprachigen Kinospielfilmen (2009–2018). Die wichtigsten Erkenntnisse belegen, dass typische Filmszenen mit älteren Figuren soziale, figurenbezogene und narrative Stereotype über diese Altersgruppe reproduzieren. Außerdem sind ältere Menschen in den analysierten Filmen unterrepräsentiert, und einige Gruppen älterer Menschen (z. B. sexuelle Minderheiten) sind sogar überhaupt nicht präsent. Das künstlerische Forschungsprojekt, der Dokumentarfilm Nicht mein Film, portraitiert eine diverse Gruppe von sechs älteren Menschen, die im Theorieteil bestimmten typischen Filmszenen reinszenieren. Szenen über Krankheit, Tod und nachlassende Sexualität werden mit Szenen mit gendertypischen Figurenstereotypen wie der bösen alten Hexe und dem alten weisen Mann kombiniert. Die Kritik der Teilnehmer*innen am Projekt richtet sich vorwiegend gegen die Stereotype, die sie reinszenieren, während sie in ihren Interviews vielschichtige und vielfältige Perspektiven auf die betreffenden Themen äußern. Diese Ergebnisse unterstreichen, dass das fortgeschrittene Alter komplexe Themen aufruft, die in populären Spielfilmen lediglich in seltenen Ausnahmefällen gezeigt werden. Das Ziel dieses wissenschaftlich-künstlerischen Forschungsprojekts ist es, eine kritische Diskussion über die Repräsentation älterer Menschen im populären Film anzuregen

    Characters in Film and Other Media

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    Characters are central to the creation and experience of films and other media. Their cultural significance is profound, but they also raise a wide range of questions. This book provides a comprehensive theory that guides the analysis and interpretation of characters across four dimensions: as represented beings with physical, psychological, and social characteristics; as artefacts with aesthetic structures; as meaningful symbols; and as symptoms of socio-cultural origins and effects. Integrating insights from film, media, and literary studies as well as philosophy, psychology and sociology, the book offers a broad range of approaches for understanding characters and the emotional responses they evoke. Richly illustrated and offering practical tools, along with case studies of numerous characters from different genres of films, this book will be invaluable to scholars and students of film and media studies and related disciplines, as well as artistic practitioners

    Bildung gestalten im Homeschooling

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    „Lehrer:innen haben kreative Ideen und die individuelle Fähigkeit, den Unterricht im Homeschooling erfolgreich zu gestalten!“ Zu dieser Überzeugung gelangen die Autor:innen. Sie belegen ihre positive Bilanz mit einer Studie, in der sie von Lehrkräften selbst erstellte und in der Praxis erprobte Lernmaterialien aus der Zeit des Homeschoolings während der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 empirisch analysieren und auswerten. So ergeben sich neben interessanten Ergebnissen hinsichtlich der Gestaltung dieser Materialien abwechslungsreiche und fächerübergreifende Fallbeispiele als Anregungen für den eigenen Unterricht. Die Autor:innen legen dar, welche digitalen Lernangebote den Schüler:innen im Homeschooling gemacht wurden. Die im Buch ausgewählten Fallbeispiele dienen als Inspiration für die eigene Lehr- und Lernsituation. Dabei kann die Lektüre (angehende) Lehrkräfte dabei unterstützen, eigene Ideen zu entwickeln, neue Perspektiven einzunehmen und bereitgestellte Beispiele weiterzudenken

    Der feministische Blick im Film anhand von „Memorias de un cuerpo que arde“

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    Meine Arbeit - Der feministische Blick im Film anhand von "Memorias de un cuerpo que arde" - beschäftigt sich mit der Fragestellung - Ist die hybride Form, wie sie in "Memorias de un cuerpo que arde" eingesetzt wird, eine neuartige und aktuelle Tendenz, feministische Themen in Filmen zu behandeln? Um einer Antwort auf die Frage näher zu kommen, habe ich den Begriff Hybridfilm eingegrenzt, einen Blick auf wichtige Filmemacherinnen und ihre ästhetischen Formen der Filmgestaltung geworfen und den Film "Memorias de un cuerpo que arde" mit weiteren aktuellen Hybridfilmen in seiner Formsprache und Ästhetik verglichen. Wie unterschiedlich arbeiten diese Filme mit der hybriden Form? Überträgt diese Gestaltungsentscheidung einen feministischen Blick? Aus wessen Perspektive schaut die Kamera? Was ist Realität und was ist Fiktion und in welchen Momenten sind die Grenzen fließend? Viele neue Fragen ergeben sich aus dem Zusammengetragenen

    Szenografie im Wandel der Zeit : Eine vergleichende Betrachtung von Original und Remake(s)

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    Anhand der drei Verfilmungen des Romans „Im Westen nichts Neues“ (1929) von Erich Maria Remarque aus den Jahren 1930, 1979 und 2022 findet eine vergleichende Betrachtung der szenografischen Umsetzung im Hinblick auf Werktreue, historische Authentizität, Motive, Figuren, Kritik, Rezeption und technischer Umsetzung statt. Es wird geprüft, inwieweit das Szenenbild die Verdeutlichung der Kerngedanken der Romanvorlage unterstützt. Für den Vergleich werden der Roman und die Verfilmungen in Szenen und Motive aufgelöst und die Seitenzahlen bzw. Stoppzeiten erfasst. Die Motive werden standardisiert, die wichtigsten Figuren bestimmt und Filmstills untereinander sowie mit der Romanbeschreibung und historischen Vorbildern verglichen. Die Werktreue wird über einen quantitativen Vergleich ermittelt, die Rezeption mittels eines Fragebogens, der einer kleinen Gruppe von 17 Personen in einer anfallenden Stichprobe vorgelegt wird, die alle drei Verfilmungen gesehen hatten. Die Szenenbilder der drei Verfilmungen werden der literarischen Vorlage gerecht. Die Verfilmungen von 1930 und 1979 sind weitgehend werktreu, die Verfilmung 2022 bezieht sich nur teilweise auf den Roman. Alle Verfilmungen haben eine pazifistische Grundhaltung. Durch die Inszenierung und die weltpolitische Situation des Veröffentlichungsjahrs sind die Verfilmungen von 1930 und 2022 kommerziell erfolgreich, setzen Maßstäbe für das Genre des Kriegsfilms und wurden von der Kritik gelobt. Das gilt nicht für die Verfilmung von 1979, die weitgehend unbeachtet blieb.Based on the three film adaptations of the novel "All Quiet on the Western Front" (1929, Original title "Im Westen nichts Neues“) by Erich Maria Remarque from the years 1930, 1979 and 2022, a comparative examination of the scenographic realisation takes place with regard to faithfulness to the original, historical authenticity, motifs, characters, criticism, reception and technical realisation. It will be examined to what extent the scenography supports the clarification of the core ideas of the novel. For comparison, the novel and the film adaptations are broken down into scenes and motifs and the page numbers or stop times are recorded. The motifs are standardised, the most important characters are determined and film stills are compared with each other as well as with the novel description and historical models. The faithfulness to the original is determined by means of a quantitative comparison, the reception by means of a questionnaire submitted to a small group of 17 people in an accumulating sample who had seen all three film versions. The set designs of the three film adaptations do justice to the literary original. The 1930 and 1979 film adaptations are largely faithful to the work, the 2022 film adaptation only partially refers to the novel. All the film versions have a pacifist attitude. Due to the staging and the world political situation of the year of release, the 1930 and 2022 film adaptations are commercially successful and set standards for the genre of war film and were critically acclaimed. This is not the case for the 1979 film version, which went largely unnoticed

    Vergänglichkeit in den Werken von Wendy Tilby und Amanda Forbis : eine Analyse der Darstellung von Zeit und Tod in den Kurzfilmen "When the Day Breaks", "Wild Life" und "The Flying Sailor"

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    Diese Arbeit beschäftigt sich mit den kanadischen Animationskurzfilmen der Künstlerinnen Amanda Forbis und Wendy Tilby, speziell “When the Day Breaks”, “Wild Life” und “The Flying Sailor”. Die Filme wurden hinsichtlich der Themen Vergänglichkeit, Tod, Zeit im Film, Zeitwahrnehmung und ästhetischer Gestaltung untersucht

    Untersuchung zur Entwicklung der Tondramaturgie im taiwanischen Wuxia Film : Exemplarische Untersuchung an zwei Filmbeispielen

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    This analysis compares the sound design in A Touch of Zen and The Assassin, illustrating how each film uniquely uses sound to shape its storytelling. By analyzing these two films, I identify the similarities and differences in sound techniques across eras, highlighting the progression from traditional to contemporary Taiwanese Wuxia cinema

    Dokumentarfilm als Versuchsanordnung

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    Die vorliegende Arbeit untersucht Dokumentarfilme, die mit ihren Protagonist*innen Schauspiel- bzw. Rollenspiel-Experimente eingehen, um in Partizipation mit den Protagonist*innen Traumata, Konfrontationen oder bestimmte Lebensrealitäten performativ-experimentell zu thematisieren. Anhand verschiedener Filmbeispiele werden Charakteristika der untersuchten Filmgattung formuliert und die partizipativen und performativen Strategien der Filme analysiert. Dabei geht die Arbeit auf kathartische Prozesse, den physischen und den filmischen Raumbegriff ein, sowie auf die dokumentarische Ebene der Filme und auf deren reflexive Haltung. Die Arbeit versteht Dokumentarfilme mit partizipativ-performativen Strategien als größere filmische Versuchsanordnungen, die anhand ihrer umfassenden experimentellen Ansätze verdrängte oder tabuisierte Narrative nachhaltig dekonstruieren und verborgene Wahrheiten wirkungsvoll offenbaren können. Dabei beziehen die Filme als Versuchsanordnungen auch die Zuschauer*innen mit ein

    Representing Refugees in Documentary Film: Ethical and Social Responsibilities of Documentary Filmmakers Towards Their Film Participants in Theory and Practice.

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    This practice-based PhD explores the ethical and social responsibilities of documentary filmmakers in representing refugees, with particular atten- tion to filmmaker–participant relationships and the influence of film form on these dynamics. The research interrogates questions of authorship, visibility, and agency: who has the right to tell whose story, and how might formal strategies foster more equitable forms of representation? This thesis combines theoretical exploration of refugee representations with critical analysis of three films I directed. Nudar (2018) is examined through the lens of participatory documentary, focusing on directing, camerawork, and editing as means of sustaining relationships with participants. Tell Them About Us (2024) develops the method of participatory re-enactment with refugee and immigrant teenagers, considering how performative strategies complicate notions of truth and fiction. Shadows (2024) engages with ani- mated documentary to represent violence against women, reflecting on ab- straction, metaphor, and voice as ethical tools for safeguarding participants while giving space to their subjectivity. By situating these works within feminist and postcolonial frameworks, the thesis argues that participatory practices, whether through documentary collaboration, participatory re-enactment, or animation, can challenge ex- tractive models of representation and create more relational ways of telling stories with, rather than about, refugees. At the same time, the research highlights the ongoing tensions and limitations of these approaches, under- scoring the need for reflexivity, accountability, and sensitivity in ethical doc- umentary practice.Diese Dissertation untersucht die ethische und soziale Verantwortung von Dokumentarfilmerinnen bei der Repräsentation von Geflüchteten, mit be- sonderem Augenmerk auf die Beziehung zwischen Filmemacherinnen und Mitwirkenden sowie auf den Einfluss der Filmform auf diese Dynamik. Im Zentrum stehen Fragen der Autorschaft, Sichtbarkeit und Agency: Wer darf wessen Geschichte erzählen – und wie können formale Strategien gerech- tere Formen der Darstellung ermöglichen? Diese Dissertation verbindet die theoretische Auseinandersetzung mit der Darstellung von Geflüchteten mit der kritischen Analyse von drei von mir re- alisierten Filmen. Nudar (2018) wird im Hinblick auf den partizipatorischen Dokumentarfilm untersucht und fragt, wie Regie, Kamera und Montage als Mittel dienen können, Beziehungen zu den Mitwirkenden aufrechtzuerhalten. Tell Them About Us (2024) entwickelt das Verfahren des partizipatorischen Reenactments mit jugendlichen Geflüchteten und Migrant*innen und reflek- tiert, wie performative Strategien Vorstellungen von Wahrheit und Fiktion herausfordern. Shadows (2024) setzt sich mit dem Animationsdokumentar- film auseinander, um Gewalt gegen Frauen darzustellen, und reflektiert über Abstraktion, Metapher und Stimme als ethische Werkzeuge, die zugleich den Schutz von Mitwirkenden gewährleisten und ihrer Subjektivität Raum geben. Im Rückgriff auf feministische und postkoloniale Theorien argumentiert die Dissertation, dass partizipatorische Praktiken, ob durch dokumentarische Zusammenarbeit, partizipatorisches Reenactment oder Animation, extrak- tive Modelle der Repräsentation in Frage stellen und neue, relationale For- men des Geschichtenerzählens mit statt über Geflüchtete eröffnen können. Zugleich macht die Arbeit auf die Spannungen und Grenzen dieser Ansätze aufmerksam und unterstreicht die Notwendigkeit von Reflexivität, Verant- wortlichkeit und Sensibilität im dokumentarischen Arbeiten

    Luxury Beliefs & Linkspopulismus : Darstellung und Verfestigung sozialer Ungleichheit im zeitgenössischen Spielfilm

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    Diese Arbeit untersucht, inwiefern filmische Diskurse über soziale Ungleichheit zu ihrer Verfestigung beitragen. Im theoretischen Teil werden anhand von kulturwissenschaftlicher Theorie die möglichen Schwachstellen des filmwissenschaftlichen Analyseparadigmas der Intersektionalität erörtert. Diese können in einer reduktionistischen Auffassung von sozialer Ungleichheit und Prekarität resultieren. In der Filmanalyse wird anhand der Darstellung von Künstlern, Kriminellen und Superreichen in zeitgenössischen Mainstreamfilmen, sowie ihrer Rezeption, untersucht, wie diese reduktionistische Auffassung Anwendung findet – und in einer Gesellschafts- und Kapitalismuskritik mündet, in der Wissensarbeiter der kreativen Berufe sich selbst ausklammern

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