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Selected personal related and brand related predictors of the success of audio branding
Although there is a numerous amount of literature on the effects of background music in advertising, we still lack empirical studies on the prerequisites and effects of audiobranding. The current paper deals with the question to which extent success of audio branding can be explained by several potential determinants. The success of audio branding is operationalised by measuring the level of aided and unaided recall of audio logos.
We distinguish between two categories of determinants: Firstly brand relatedpredictors such as fit between brand and audio logo.Secondly, according to the logic of market segmentation´s criteria, we derive personal-related predictors such as age and consumer´s musicality (i.e. sociodemographic), involvement (psychographic) and media use (behavioural).
The survey examines the coherence of such criteria with the recall of eight famous brands´ audio logos. As a result, all brand-related and personal-related predictors show weak but significant correlations with the recall of audio logos.
In the second step a multiple logistic regression analysis is performed to measure the contribution of each explanatory variable. Five out of seven predictors prove to be relevant for the success of audio branding
Die Stabilität des Einstellungskonstrukts und die Bedeutung affektiv-emotionaler und kognitiver Komponenten
Die Einstellungsforschung hat eine lange Tradition im Marketing. Dabei wird gängiger Weise davon ausgegangen, dass Einstellungen relativ stabil sind. Demgegenüber zeigt der vorliegende Beitrag, dass alleine schon die Konfrontation mit einigen die Kognition fordernden Kriterien zur Markenbewertung die Konsumenten dazu bewegen kann, ihr Markenurteil spontan zu verändern. Zweitens wird gefunden, dass sich im Falle von Sportswear das Urteil durch die kognitiven Bewertungsprozesse verschlechtert. Und drittens ist festzustellen, dass die Emotionen insgesamt einen größeren Teil des Kaufverhaltens der Konsumenten zu erklären vermögen als die kognitiven Einstellungskomponenten.Research on attitude has a long tradition in marketing. Commonly, it has been assumed that attitudes are relatively stable over time. In contrast to this hypothesis, the paper shows that merely confronting consumers with some cognitive criteria concerning brand evaluation can in fact change their rating in the short term. A second finding is that judgements of sportswear brands become consistently more negative, when subjected to the cognitive evaluation process. A third result shows that purchasing behaviour can be explained to a greater extent by emotions than by cognitive components of attitude
Multisensorisches Marketing im Online-Shop:Akzeptanz einer Duftbox im Privatgebrauch
Konsumgütermärkte sind heute geprägt von zunehmendem Wettbewerb, austauschbaren Gütern und steigender Transparenz, wobei die Konsumenten von Werbebotschaften überflutet werden. Da es Unternehmen unter diesen Umständen nur schwer möglich ist, sich durch audiovisuelle Zweidimensionalität von der Konkurrenz abzusetzen, wenden viele bereits multisensorische Marketingstrategien an, die mehrere Sinne gleichzeitig ansprechen. Die anatomischen Abläufe bei der Wahrnehmung sind Grundlage für die besonderen Auswirkungen von multisensorischem Marketing, denn Sinneseindrücke werden immer gemeinsam wahrgenommen. Der olfaktorische Sinn spielt dabei eine besondere Rolle, da er direkt ins limbische System geleitet wird und dadurch direkt die Emotionen beeinflusst. Dadurch wird deutlich, welche entscheidenden Auswirkungen multisensorische Strategien haben, zu welchen beispielsweise auch eine erhöhte Markenloyalität oder Aufenthaltsdauer im Laden gehören.
Die Problemstellung dieser Arbeit umfasst die Umsetzbarkeit derartiger Kommunikationsstrategien im Online-Handel. Die beiden Sinne Auge und Ohr können online bereits über Bildschirm und Lautsprecher angesprochen werden. Um Marketingstrategien aber um den olfaktorischen Sinn zu erweitern, benötigt es die Hilfe einer Duftbox, die mit einem Computer verbunden werden und chemische Düfte verströmen kann. Diese ist zwar technisch bereits entwickelt, hat sich aber noch nicht im Markt durchgesetzt. Da davon auszugehen ist, dass sich kein Konsument eine Duftbox kauft, um die Marketingaktivitäten von Online-Shop Betreibern zu ermöglichen, müssen andere private Anwendungsgebiete gefunden werden. Daraus leitet sich folgende Forschungsfrage ab: Macht die Akzeptanz einer Duftbox im Privatgebrauch die Umsetzung von multisensorischem Marketing im Online-Shop in Zukunft möglich?
Um diese Frage zu beantworten wurde eine Online-Befragung durchgeführt. Die Zielgruppe wurde auf Einwohner der DACH-Region und die Generationen Y und Z begrenzt und umfasst etwa 200 Auskunftspersonen. Im Fragebogen wurde neben der Mediennutzung und dem Kaufverhalten auch das Technology Acceptance Model mit verschiedenen Anwendungsbereichen der Duftbox verwendet. Zusätzlich wurden Fragen zur Duftbox und zu Düften im Online-Shop aufgenommen. Die Persönlichkeitsmerkmale anhand der Big Five und Auskünfte zur Soziodemographie bildeten den Abschluss des Fragebogens. Die über das Online-Tool SoscySurvey gesammelten Daten wurden anschließend mit der Statistiksoftware SPSS ausgewertet.
Obwohl die Benutzerfreundlichkeit der Duftbox von allen als sehr gut bewertet wird, fällt die Beurteilung der Nutzungsabsicht insgesamt nur mittelmäßig aus. Da das Cluster der Offenen als einziges die Nutzung nicht negativ bewertet, werden diese Personen zur primären Zielgruppe. Bei den Anwendungsgebieten sticht als einziges das Filme schauen heraus. Eine Nische ist die Anwendung im Gaming-Bereich, welche von Personen, die oft Videospiele spielen, gut bewertet wird. Durch diesen speziellen Bereich können sowohl die potentiellen Anwendungsmöglichkeiten als auch die Zielgruppe erweitert werden. Die aktuellen Entwicklungen im Online- und Mobile-Commerce können die Akzeptanz der Duftbox in Zukunft positiv beeinflussen. Außerdem ist es denkbar, dass die reine Zweckorientierung im Online-Shop abnimmt, was den Wunsch nach einem Einkaufserlebnis fördert und somit auch die zukünftige Bewertung der Duftbox. Insgesamt würden die Auskunftspersonen eine Duftbox für einen Preis von 63 € kaufen. Die Gefahren, die mit derartigen Geräten verbunden werden, reichen vielfältig von gesundheitlichen Risiken über Geruchsauswirkungen bis hin zu Reizüberflutung. Aber auch über die kommerziellen Gefahren der Beeinflussung sind sich die Konsumenten heute schon bewusst. Insgesamt können sich die Befragten Düfte im Online-Shop vor allem bei den Produktgruppen Kosmetik und Lebensmittel vorstellen. Analog zum stationären Einzelhandel sind aber auch Produkte aus den Bereichen Bekleidung/ Textilien und Schuhe/ Lederwaren für den Einsatz von Düften denkbar.
Somit kann die gesamte Forschungsfrage nicht eindeutig mit ja beantwortet werden. Es ist aber eine positive Tendenz erkennbar. Letztendlich bleibt festzuhalten, dass die Duftbox und multisensorische Marketingstrategien im Online-Shop sehr zukünftige Themen darstellen
Logistik-Controlling durch neue Konzepte der Logistikkostenrechnung
Logistikkostenrechnung hilft zur Unterstützung des Logistikmanagements. Drei Konzepte, insbesondere die Prozesskostenrechnung, werden auf ihre Eignung diskutiert
Energie 4.0 – Die Digitalisierung der Energiewirtschaft Eine empirische Untersuchung zur verbraucherseitigen Akzeptanz der Smart Meter Technologie und Implikationen für deren Vermarktung
Die Energiewirtschaft befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Klimaverträglichkeit. So soll im Rahmen der Energiewende bis 2022 das letzte deutsche Kernkraftwerk abgeschaltet sein und der Anteil erneuerbarer Energien im deutschen Strom-Mix spätestens 2050 bei 80 Prozent liegen. Die Digitalisierung gilt dabei als Enabler hin zu einem nachhaltigen und sicheren Energiesystem. Die Energiewirtschaft befindet sich in einem Strukturwandel - die digitale Transformation stellt bisherige Geschäftsmodelle in Frage und bringt neue hervor. Eine grundlegende Technologie im sogenannten „Internet of Energy“ sind intelligente Messsysteme, Smart Meter, deren flächendeckende Einführung in Deutschland bis 2032 erfolgen soll. Die digitale Infrastruktur soll eine erfolgreiche Verbindung von über 1,5 Millionen Stromerzeugern und Verbrauchern gewährleisten. Um die Potenziale der Technologie jedoch auszuschöpfen, müssen die Vorteile vom Nutzer erkannt und die Funktionen aktiv genutzt werden. Ziel dieser Arbeit ist es daher, die rein technische und wirtschaftliche Sichtweise zu überwinden und die Sicht der Endverbraucher ins Zentrum zu stellen. Es werden dazu konsumseitige Daten zur Akzeptanz erhoben, um den aktuellen Stand dieser besser einschätzen zu können, und zu ermitteln welche Einflussfaktoren die Akzeptanz behindern bzw. begünstigen. Zudem sollen Kundenwünsche identifiziert werden. Diese Sichtweise hat speziell in Hinblick auf die gesetzliche Einführung und einer erfolgreichen Vermarktung der Systeme durch die Anbieter eine hohe Relevanz. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde eine quantitative Online-Befragung durchgeführt. In die Auswertung flossen insgesamt n = 291 Datensätze ein. Grundlage für die Entwicklung des theoretischen Modells waren die Theorien der Akzeptanzforschung und Modelle zur Adoption von Innovationen, speziell das TAM nach Davis (1989). Die erhobenen Daten stützen das entwickelte Rahmenmodell. Diesem wurde neben den ursprünglichen Variablen des TAMs zusätzlich ein Einfluss durch das Umweltbewusstsein und Energiesparverhalten, sowie durch Bedenken bezüglich des Datenschutzes hinzugefügt. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass die Technologie bei knapp der Hälfte der Befragten zumindest bekannt ist. Die Akzeptanzwerte sind relativ hoch und die Nutzenaspekte der Technologie werden beinahe durchgehend positiv beurteilt. Jedoch üben angenommene Kosten sowie wahrgenommene Risiken einen stark negativen Einfluss aus, was zu einer geringeren Nutzungsabsicht führt. Aufbauend auf den erzielten Ergebnissen zeigt die Arbeit die zentralen Herausforderungen für die Anbieter von Smart Metern und zugehörigen Feedbacksystemen auf und skizziert mögliche Maßnahmen und Empfehlungen für deren zukünftige Vermarktung
Industrie 4.0 und Digitalisierung - Allgemeines Verständnis, aktuelle Trends und Anwendungsbereiche
Diese Arbeit soll dem Leser einen Überblick und ein
allgemeines Verständnis der beiden Themengebiete
geben, die durch neue Trends und Technologien
geprägt sind. Zusätzlich wird dem Leser mit Hilfe der
Definitionssammlung „Industrie 4.0“ das
unterschiedliche Verständnis aufgezeigt und durch
das Glossar, relevante Technologien im Kontext der
Industrie 4.0 dargestellt
Nudging als Instrument zur Förderung nachhaltigen Verbraucherverhaltens im Rahmen der Konsumentenforschung
Nachhaltigkeit stellt eine omnipräsente Thematik dar und spielt seit einigen Jahren in fast allen Lebensbereichen eine prävalente Rolle. Neben der Mobilität und den Herausforderungen im Bereich alternativer Antriebstechnologien wird der vorausschauende Konsum, insbesondere im Lebensmittel- und Energieversorgungsbereich, zunehmend gefordert und gefördert. Unter der wachsenden Vielfalt an Konsumgütern leiden jedoch die Produkttransparenz und damit das Urteilsvermögen der Verbraucher, ein Produkt unter anderem als gesund, regional, ökologisch oder fair gehandelt einzustufen. Produkthersteller haben dies erkannt und begegnen dem Aspekt mit Gütesiegeln, die dem Verbraucher einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und dem eigenen Körper suggerieren. Damit einhergehend hat sich eine Technik der Verhaltensökonomie etabliert, die als Nudging bezeichnet wird. Die Einsatzmöglichkeiten von Nudging gewinnen stetig an Bedeutung. Amerikanische und britische Forscher und Politiker untersuchen mit einem White House Social and Behavioral Science Team respektive einem Behavioral Insights Team (auch Nudge Unit genannt) dieses Forschungsfeld und wenden die hierbei gewonnenen Erkenntnisse bereits erfolgreich an.
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit sich die Methode des Nudgings nutzen lässt, um die Kaufbereitschaft für nachhaltige Produkte zu erhöhen. Die Anwendung von Nudging erfolgt anhand normativer Informationen, die eine soziale Konsumnorm suggerieren und die Teilnehmer zu einer höheren Kaufbereitschaft der nachhaltigen Produktvarianten motivieren sollen. Die normativen Informationen werden durch Wort- und Prozent-Informationen repräsentiert und induziert. Zusätzlich wird überprüft, ob ein Zusammenhang zwischen der Einstellung zur Nachhaltigkeit und der Kaufbereitschaft für nachhaltige Produkte besteht. Die für die statistische Untersuchung relevanten Daten wurden anhand einer Paper-Pencil Befragung unter Studierenden an der Hochschule Hof erhoben. Die Anzahl der validen Fragebögen umfasst insgesamt 197. Die Überprüfung der Hypothesen auf Signifikanz wurde unter Verwendung von T-Tests und einer Korrelation durchgeführt. Die Auswertung der ersten beiden Hypothesen hat ergeben, dass die Unterstützung der nachhaltigen Produktvarianten sowohl durch Wort- als auch Prozent-Informationen zu keiner signifikant höheren Kaufbereitschaft der nachhaltigen Varianten führt. Allerdings ergibt die Auswertung der dritten Hypothese, dass nachhaltige Produkte, die durch Wort-Informationen unterstützt werden, signifikant besser bewertet werden, als die durch Prozent-Information unterstützten nachhaltigen Produkte. Abschließend zeigt sich, dass die anhand des SEU3-Testverfahrens ermittelte Einstellung zur Nachhaltigkeit einen signifikanten, aber sehr geringen positiven Zusammenhang zur Kaufbereitschaft nachhaltiger Produktvarianten aufweist. Diese zentralen Ergebnisse wurden zusammen mit weiteren Untersuchungsergebnissen beschrieben und vor dem theoretischen Hintergrund diskutiert. Daraus konnten schließlich Vorschläge und Ansätze für die weitere Forschung auf diesem Gebiet abgeleitet werden
Untersuchung der Arbeitsbedingungen "moderner Sklaverei" in den Lieferketten von drei ausgewählten europäischen Textilunternehmen
Die weltweite Arbeitsteilung in den Wertschöpfungsketten der Industrie und des Handels ist eines der Paradigmen unserer Zeit. Hierbei ist die Kenntnis der kompletten Lieferkette, oder besser des kompletten Liefernetzwerkes, kaum gegeben, so dass deren Kontrolle und Steuerung nicht möglich ist. Die gesellschaftliche Diskussion dieses fehlenden Managements entzündet sich an den zum Teil eklatanten Skandalen zu den sozialen und ethischen Bedingungen, die insbesondere in der sog. „nicht-industrialisierten“ Welt herrschen. NGOs (Non-Governmental Organisations) haben schon seit Jahren auf diese Missstände aufmerksam gemacht. Die UNO hat hierzu mit ihren 10 Prinzipien des United Nations Global Compact die weltweit größte Initiative der verantwortungsvollen und nachhaltigen Unternehmensführung ins Leben gerufen. Die Menschenrechte und die Arbeitsnormen sind zwei wesentliche Bausteine dieser Initiative.
Die Gesetzgeber in den USA und in UK haben speziell zu diesen beiden Bedingungen mit dem US California Transparency in Supply Chains Act von 2010 bzw. dem UK Modern Slavery Act von 2015 gesetzliche Regelungen zur Sicherung der nachhaltigen Unternehmensführung geschaffen. Die UK-Regelung geht hierbei deutlich über die amerikanische Regelung hinaus: die Transparenz der Lieferkette, die Sicherstellung der Vermeidung von Sklavenarbeit, die Verantwortung des Managements und deren Veröffentlichung sind die zentralen Bausteine dieses UK Modern Slavery Act. Sie hat Gültigkeit für Unternehmen, die einen bestimmten Mindestumsatz im UK aufweisen. De facto betrifft dies alle international agierenden Unternehmen.
Die Verfasserin, Sophie Grütze, hat nun im Rahmen ihrer Bachelorarbeit untersucht, inwieweit diese Regelung nach einem Jahr Gültigkeit auch umgesetzt wurde. Die Verpflichtung der Unternehmen zur Veröffentlichung hat ihr dabei den Zugang zu den Sachverhalten gesichert. Sie hat in ihrer Untersuchung die Textilunternehmen Primark, Hennes&Mauritz und Inditex betrachtet, denn die Textilindustrie stand in den letzten Jahren immer wieder im Brennpunkt der Diskussion zu Menschenrechten und Arbeitsnormen.
Die vorliegende Arbeit leistet einen Beitrag zur Diskussion der verantwortungsvollen Unter-nehmensführung und wir wünschen dieser Arbeit eine lebhafte Resonanz in Wissenschaft und Praxis
Akzeptanz des Online-Lebensmittelhandels in Deutschland. Eine empirische Studie zur Ermittlung personen- und produktbezogener Einflussfaktoren
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem derzeitigen Stand der Akzeptanz des Online-Lebensmittelhandels innerhalb der deutschen Bevölkerung und der Aufdeckung personen- und produktbezogener Einflussfaktoren. Die Relevanz dieses Themas ist besonders anhand der Prognosen für das Wachstum in den kommenden Jahren und den bereits bestehenden Umsatzanteilen des Online-Lebensmittelhandels am Gesamtmarkt im Ausland zu erkennen. Findet diese Entwicklung auch im deutschen Markt statt, ist es wichtig für die Anbieter Kundenwünsche zu identifizieren und realisieren, um sich als relevanter Anbieter im deutschen Markt zu positionieren. Die leitenden Forschungsfragen der vorliegenden Arbeit beschäftigen sich damit, wie ausgeprägt die Akzeptanz des Online-Lebensmittelhandels bereits ist, welche Faktoren Einfluss auf die Akzeptanz nehmen und welche Betriebstypen bzw. Geschäftsmodelle vom Kunden bevorzugt werden.
Die Beantwortung dieser Fragen erfolgte durch die Sammlung von Primärdaten mit Hilfe einer Online-Konsumentenbefragung im Rahmen einer empirischen Studie. Die Erhebung fand vom 07.06.2016 bis zum 27.06.2016 statt. Insgesamt flossen 320 Datensätze in die Auswertung ein, die sich an einem Quotenplan hinsichtlich des Geschlechts und Alters deutscher Internetnutzer orientierten.
Die wichtigsten Ergebnisse zeigen, dass fast allen Befragten bewusst ist, dass Lebensmittel online erhältlich sind. Knapp 85% haben auch Interesse am Online-Einkauf – besonders an haltbaren Produkten. Etwas über die Hälfte der Auskunftspersonen hat bereits mindestens einmal Lebensmittel im Internet bestellt. Ausschlaggebend, um ein positives Wachstum des Online-Lebensmittelhandels anzunehmen, ist jedoch die Tatsache, dass alle Probanden, die das Angebot einmal probiert haben bereit sind weiterhin genausooft oder sogar häufiger den Einkauf im Internet zu nutzen. Faktoren, die Einfluss auf die Akzeptanz nehmen sind vor allem die Erwartung der Kunden hinsichtlich niedriger Preise und einem tiefen Sortiment sowie einer Zeitersparnis beim Online-Einkauf. Die derzeitigen Akzeptierer sind bereits Online-Shopper und gehen seltener im stationären Lebensmittelhandel einkaufen als die Nicht-Akzeptierer. Die Betrachtung des Vertriebs von Abonnements hat ergeben, dass auch Interesse für eine regelmäßige Lieferung selbst zusammengestellter Produkte besteht.This thesis deals with the current state of the acceptance of online grocery shopping within the German population and uncovers personal and product-related factors. The relevance of this topic can be seen particularly with reference to the forecasts for growth in the coming years and the existing sales shares of online grocery shopping in the total market abroad. If this development takes place in the German market too, it will be important for providers to identify and implement customer preferences in order to position themselves as relevant players in the German market. The leading research questions of this study deal with the status of the acceptance of online grocery shopping, the influencing factors and what types of business models are preferred by the customers.
These questions were answered through the collection of primary data by means of an online consumer survey in an empirical study. The survey took place from 07.06.2016 until 06.27.2016. In total 320 data sets have been used based on a ratio schedule in regard to gender and age of German Internet users.
The main results indicate that 96,6% of all respondents are aware of the online availability of grocery. Nearly 85% are interested in online shopping - especially in non-perishables. Furthermore, more than half of all respondents have already - at least once - ordered grocery online. A crucial fact to expect a positive growth of online grocery trade, is that all persons who have tested the offer once are willing to continue exactly as often as before, or even more often. Factors that influence the acceptance are primarily the expectation of customers in terms of lower prices, a deep range as well as time savings. The current acceptors are already shopping other goods online and use less often stationary food retailing than non-acceptors. The consideration of subscription models shows that the customers are interested in a regular supply of self-selected products too
Spatio-Temporal Parsing in Spatial Hypermedia
Spatial Hypertext represents associations between chunks of information by spatial or visual attributes (such as proximity, color, shape etc.). This allows expressing information structures implicitly and in an intuitive way. However, automatic recognition of such informal, implicitly encoded structures by a machine (a so-called spatial parser) is still a challenge. One reason is, that conventional (non-adaptive) parsers are conceptually restricted by their underlying source of information (i. e., the spatial hypertext). Due to this limitation there are several types of structures that cannot be recognized properly. This inevitably limits both quality of parser output and parser performance. We claim that considering temporal aspects in addition to spatial and visual properties in spatial parser design will lead to significant increase in parsing accuracy, detection of richer structures and thus higher parser performance.
For the purpose of providing evidence, parsers for recognizing spatial, visual and temporal object relations have been implemented and tested in a series of user surveys. It turned out, that in none of the test cases pure spatial or visual parser could outperform the spatio-temporal parser. Instead, the spatiotemporal parser was able to compensate limitations of conventional parsers. Furthermore, differences in parsing accuracy were successfully tested for statistical significance. The results indicate a non-trivial effect that is recognizable by humans. We have shown that the addition of a temporal parser shifts machine detected structures significantly closer to what knowledge workers intend to express