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    Study on the importance of green buildings focussing on stormwater management using a water balance calculation model

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    Maintaining balance in the hydrological cycle is crucial for nature, but extreme weather events such as droughts and heavy downpours can disrupt it. Unfortunately, the frequency of such events has increased in recent years and is expected to continue in the future (IPCC, 2021). Urban areas are particularly vulnerable to this condition, due to its sealed surfaces and limited green spaces resulting from anthropogenic activities. Decentralized stormwater management strategies are realised to be better in mitigating the effects of such events, and this research aims to explore the importance of green buildings in managing stormwater in the selected catchment areas. Two properties have been chosen for the study: an elementary school in Schauenstein and Hof University of Applied Science. The study examines in detail the general characteristics of the chosen areas, their historical climatic data, and the KOSTRA DATA (refer 3.7). The research analyses the selected buildings and their surrounding properties, the various components of their water balance involved, the methods to calculate them, its advantages, limitations, and requirements were also compared. Based on the study, an excel-based calculation model has been developed focusing on the stormwater management aspect, to find out the major components involved in the water balance of the green building and its surrounding properties that can control surface runoff from the property. The developed calculation model works on the major aspects of water accumulation and consumption of selected green buildings and its surroundings. The tool can be used to predict runoff from the properties during different storm events, based on which the volume of a stormwater collection tank can be calculated, which can store runoff from the catchment area and can be used during droughts for irrigation purposes, thereby reducing the pressure on drainage flow and water treatment plants. The study also tries to identify the effects of water balance parameters like rainfall, evapotranspiration and storage on runoff from a property. The model also checks the tank's condition for future storm events with a 3, 5,10 and 100-year return period, using KOSTRA DATA 2020. Both the study areas are assumed to have green roofs, and the runoff results from the roofs occupied by them are validated using detention modeller software developed by green roof diagnostics

    Rechtliche Voraussetzungen und praktische Wirksamkeit des Schutzes hinweisgebender Personen innerhalb des Hinweisgeberschutzgesetzes

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    Das Hinweisgeberschutzgesetz trat am 2. Juli 2023 in Deutschland in Kraft und bezweckt sowohl die Wahrung der Vertraulichkeit als auch den Schutz vor Repressalien für hinweisgebende Personen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, anhand des Stands der Literatur die Anforderungen für den Hinweisgeberschutz nach der neuen Rechtslage zu untersuchen. Zugleich wird die Substanz der Schutzwirkung anhand der dem Gesetz immanenten Mechanismen durch die Einsortierung verschiedener Rechtsauffassungen bewertet. Auseinandergesetzt wird sich zuvörderst mit dem persönlichen wie auch dem sachlichen Anwendungsbereich der Norm. Letztgenannter ist aufgrund seiner Komplexität im Hinblick auf die mannigfachen Rechtsmaterien im Ergebnis problembehaftet. In der Folge dürften einzelne Normen regelmäßig zum Untersuchungsgegenstand sowohl von Hinweisgebern als auch von Meldestellen werden, um die Anwendbarkeit des Gesetzes zu prüfen. In diesem Zusammenhang wirft auch die Möglichkeit öffentlicher Stellen, Meldungen aufgrund einer Einstufung als Verschlusssache dem Hinweisgeberschutz zu entziehen, Fragen auf. Gleichwohl scheint das tatsächliche Risiko in der Bewertung eher unwahrscheinlich. Hinsichtlich der sog. Folgemaßnahmen der Meldestelle wird insbesondere das Aufbrechen des Grundsatzes der Vertraulichkeit beleuchtet. Die Offenlegung der Identität gegenüber verschiedenen Akteuren scheint dabei im Ergebnis alles andere als unwahrscheinlich. Hieraus lässt sich einerseits ein erhöhtes Aufklärungserfordernis seitens der Meldestelle gegenüber potentiellen Hinweisgebern und andererseits der Nutzen des Einsatzes von Ombudspersonen ableiten. Betrachtet wird überdies das Meldeverfahren, bei dem vor allem die anonyme Meldung in den Blick gerät. Das Ausklammern der Pflicht, solchartige Meldekanäle zu etablieren, stellt mitunter das größte Manko des Hinweisgeberschutzgesetzes dar und untergräbt mithin einen wirkungsvollen Whistleblowerschutz. Es kann aufgezeigt werden, dass die befürchtete Überlastung der Meldestellen, wie auch die Zunahme von Meldungen „ins Blaue hinein“ trotz anonymer Meldewege nicht eingetreten wäre und der Mehrwert anonymer Informationsweitergaben klar überwiegt. Die Untersuchung des Schadensersatzanspruchs und der damit eng verknüpften Beweislastumkehr zeigt in der Gesamtschau auf, dass hinweisgebende Personen tendenziell weitreichende Ansprüche gegen die Maßregelnden geltend machen können. Aus Sicht des Datenschutzes sind Bedingungen an die rechtmäßige Weitergabe der Identitäten, die technische Ausgestaltung der Meldekanäle und die Risiken aufgrund der Transparenzregelungen der DSGVO von Belang und entsprechend zu begutachten. Zuletzt zeigt die Beurteilung der beamtenrechtlichen Besonderheiten nach Maßgabe des Hinweisgeberschutzes ein größeres Spektrum an Meldeverfahren auf, was dem Grunde nach eine Erleichterung für das Beamtentum darstellen dürfte. In der Gesamtschau entfaltet das Hinweisgeberschutzgesetz jedoch nur unzureichend die gewünschte Wirkung

    Die Verarbeitung personenbezogener Daten bei polizeilichen Maßnahmen im Rahmen strafrechtlicher Ermittlungen aufgrund einer Einwilligung des Betroffenen

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    Die Masterarbeit behandelt die Thematik der Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Rahmen strafrechtlicher Ermittlungen, die aufgrund einer Einwilligung der betroffenen Person vorgenommen werden. Dabei werden die datenschutzrechtlichen Voraussetzungen analysiert, um festzustellen welche Vorgaben aus den zugrundeliegenden Datenschutzgesetzen beachtet werden müssen und wie diese umzusetzen sind. Hierbei wird sich maßgeblich auf das Bundesdatenschutzgesetz gestützt, welches die von der Europäischen Union erlassene JI-Richtlinie in Deutschland umsetzt. Dabei wird zunächst am Beispiel des Angebotes der Atemalkoholkontrolle durch die Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle einführend die Praxisrelevanz der Frage dargestellt. Neben einer Darstellung der sich aus dem Bundesdatenschutzgesetz ergebenden Datenschutzgrundsätze und deren Ausprägung im Kontext der behördlichen Datenverarbeitung wird vor allem auf die speziellen Probleme der Einwilligung Bezug genommen. Hierbei zählt zum einen die Frage der Notwendigkeit des Vorliegens einer Rechtsvorschrift, welche die Einwilligung als legitime Verarbeitung bedenkt, womit derzeit nur wenige Vorschriften der Strafprozessordnung ausgestattet sind. Zum anderen wird das Verhältnis zwischen Staat und Bürger problematisiert, da die Durchführung einer polizeilichen Maßnahme für den Bürger immer eine Drucksituation bedeutet. Die Arbeit untersucht, inwiefern unter diesen Bedingungen die freiwillige Abgabe einer Einwilligung erfolgen kann und stellt dabei auch heraus, welche Informations- und Dokumentationspflichten seitens der verarbeitenden Behörde erbracht werden müssen. Die Thesis schließt mit dem Fazit, dass sich die Verarbeitung im Rahmen strafprozessualer Maßnahmen durch die Polizei auf einzelne Ausnahmefälle beschränkt. Die Hürden der Vornahme der Verarbeitung sind in der Praxis zu hoch, da die tatsächliche freiwillige Abgabe der Einwilligung des Betroffenen durch die Polizei nur schwer nachgewiesen werden kann und damit das Risiko einer staatlichen Datenverarbeitung ohne Rechtsgrundlage hoch ist

    Enhancing water resource management: a comparative analysis of expensive and affordable lorawan sensors for using soil as a water reservoir

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    Approximately 71% of Earth's surface is covered by water, with only 3% being fresh water suitable for human use, a majority of which is trapped in glaciers and permafrost. Freshwater ecosystems, vital for sustaining life and biodiversity, face heavy utilization by humans, mainly for agriculture, industry, and municipal needs, leading to an annual freshwater consumption of 32,928 km³. Agriculture is responsible for approximately 70% of this consumption, highlighting the critical need to enhance water-use efficiency in the face of escalating scarcity and the projected requirement for a 15% increase in freshwater withdrawals, necessary to support a 50% growth in agricultural production by 2050. Soil health plays a pivotal role in sustainable agriculture, influencing plant production, water quality, and nutrient recycling. In this context, precision agriculture, particularly sensor-based approaches like LoRaWAN, emerges as a key solution with its low power usage, long-range capabilities, and cost-effectiveness. However, their adoption is limited in small to medium-scale farms, primarily in regions lacking mechanized farming, due to high initial investments and extended return periods. Challenges include the cost of new technology adoption, training, and the high expense of purchasing and maintaining advanced hardware. This thesis focuses on making precision agriculture more accessible to smaller farms by exploring affordable hardware alternatives based on LoRaWAN technologies. This involves establishing a LoRaWAN test station at Hochschule Hof to test both affordable and expensive sensors variants in agricultural-like conditions for generating valuable data. The objective is to assess the practicality of using more economical sensor variants against their expensive counterparts and to develop a method for a data-driven comparative analysis of these sensors' performance in agricultural applications. The conclusion of the thesis reveals that the LoRaWAN test station at Hochschule Hof successfully tested both affordable and expensive sensor variants. The affordable sensors effectively measured parameters like air temperature, humidity, and light intensity, but were less precise for scientific research in aspects like wind direction. Notable deviations in some weather and soil profile measurements indicate the necessity of additional studies. The research also evaluated the independent system set up at the university, noting its effectiveness and economic benefits compared to the Decentlab platform, albeit lacking in data visualization. Ultimately, the feasibility of replacing expensive sensors with affordable variants in precision agriculture was explored, with detailed findings and recommendations presented

    Applied Robotics - Digitale Methoden WS2023

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    As we move deeper into the 21st century, the roles of artificial intelligence (AI) and robotics in shaping our world are becoming undeniably critical. These technologies stand at the cusp of transforming societal structures, enhancing life quality, and catalyzing human advancement in ways we've never seen before. It's essential to grasp the profound impact AI and robotics will have on our collective future. n terms of economic development and employment, AI and robotics are redefining industry norms through the automation of monotonous tasks, boosting of productivity levels, and minimization of costs. Despite worries about the potential loss of jobs, these innovations offer a silver lining by generating new roles in nascent fields like AI engineering, data analysis, and the development of interactive technologies between humans and machines. These are only a few examples. Therefore, the need for experts is constantly growing. In the course ‘applied robotics’ students implemented various projects, where they used state of the art methods from ai and robotics

    Studies on the Human-Machine-Interface in Advanced Driver Assistance Systems towards Autonomous Driving

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    This book summarizes studies conducted by the Empirical Research and User Experience (ERUX) research group at the Institute for Information Systems (iisys) at Hof University of Applied Sciences over the period 2019 to 2022. The main topic focuses on “The Human-Machine-Interface in Advanced Driver Assistance Systems towards Autonomous Driving”, investigated using the example of automatic parking assistant in cars. A broad spectrum of methods was used to ensure comprehensive analyses and valid results. Starting situation for the studies has been the industry's realization that the demand for parking assistants had fallen short of expectations. Moreover, they concluded that a host of driving assistant system owners´ do not use them. This indicates an unsatisfactory acceptance of new technologies on the part of car drivers. The aim of the studies was therefore to determine the reasons for this restraint, as well as to derive measures to increase acceptance of this systems among end customers. The first study focused on operators and the restraint of German drivers towards driver assistance systems. The results of this quantitative study displayed that although the modernity of these systems has been identified, the functional enhancements they offer are insufficient. In order to overcome this discrepancy, manufacturers are advised to emphasize the functional advantages more strongly when communication with the end customer. Study also suggested that direct experience can significantly increase customers' willingness to purchase such a system. Therefore, it is of pivotal importance to introduce customers to the new technologies in a targeted manner. Using conjoint measurement, a second study illustrates driver assistance systems already representing a significant benefit when purchasing a car, even though the trust in fully autonomous vehicles is still restricted. Drivers favor established car manufacturer in terms of the development of autonomous vehicles. The third study utilizes eye-tracking to examine operating patterns of parking assistance systems. Moreover, it derives potential for improvement in terms of intuitive design and user experience. Fourthly, alternative scenarios for the design of parking assistants are evaluated in a concept test. This indicated the vital importance of simple and acquainted operating options. Across all methods, the customer actually being able to experience driving assistance systems is a decisive matter for the acceptance of these new technologies. Therefore, manufacturers should emphasize their focus on getting customers in touch with these systems, as well as offering them targeted usage options. In addition, the integration of customer feedback into development efforts is essential to produce intuitive, user-friendly user interfaces and thus promote the diffusion process of new technologies

    Connected TV Advertising

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    Diese Masterarbeit befasst sich mit der Analyse von Connected TV Advertising, speziell aus der Perspektive von Vermarktern. Das Ziel dieser Arbeit ist es, basierend auf Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Tätigkeit im CTV Advertising aus der Perspektive von Vermarktern Handlungsempfehlungen zu formulieren und dadurch auch in ihrer Gesamtheit als eine Art Gebrauchsanweisung verstanden zu werden, die das Konzept von Connected TV Advertising sowohl allgemein als auch speziell für die Vermarkterperspektive erklärt und beschreibt, wie es erfolgreich umgesetzt werden kann, beziehungsweise wie Vermarkter optimal in diesem Bereich handeln sollten. Organisatorische Aspekte, Einbindung und Monetarisierung von CTV Advertising als Vermarkter, Daten und Targeting, Messung und KPIs sowie Herausforderungen und Zukunftsaussichten sind dabei die Kategorien, aus denen die zu analysierenden Erfolgsfaktoren abgeleitet werden und zu interdependenten Handlungsempfehlungen zusammengetragen werden. Diese Kategorien bilden die Grundlage für die nach Mayring durchgeführte qualitative Inhaltsanalyse. Nach dieser Methodik werden die Inhalte der im Rahmen dieser Arbeit durchgeführten Experteninterviews analysiert und ausgewertet. Die Masterarbeit zeigt, dass Connected TV Advertising eine Vielzahl an Vorteilen bietet. Als Ergebnis dieser Masterarbeit ist zum einen eine grundlegende Übersicht zu allen relevanten Begriffen der Thematik und eine Beschreibung von Funktion, Markt und Nutzern von CTV vorzuweisen, die auf verschiedenen Studien und anderen Sekundärquellen beruht. Zum anderen liefert die Arbeit praxisnahe Handlungsempfehlungen für Vermarkter basierend auf dem generierten Expertenwissen, welche bisher eher unerforschte Erkenntnisse zum Forschungsstand beitragen und somit einen Mehrwert für das Themengebiet darstellen.This master's thesis addresses the analysis of Connected TV Advertising, specifically from the perspective of marketers. The aim of this thesis is to formulate recommendations for action based on success factors for effective activity in CTV Advertising from the marketers' perspective. It is intended to serve as a kind of manual that explains and describes the concept of Connected TV Advertising both generally and specifically for the marketers' perspective, detailing how it can be successfully implemented and how marketers should ideally operate in this field. Organizational aspects, integration and monetization of CTV Advertising as a marketer, data and targeting, measurement and KPIs, as well as challenges and future prospects are the categories from which the success factors to be analyzed are derived and compiled into interdependent recommendations for action. These categories form the basis for the qualitative content analysis conducted according to Mayring. Using this methodology, the contents of the expert interviews conducted within the scope of this thesis are analyzed and evaluated. The master's thesis demonstrates that Connected TV Advertising offers a multitude of advantages. As a result, the thesis presents a fundamental overview of all relevant terms related to the topic and a description of the function, market, and users of CTV, based on various studies and other secondary sources. Additionally, the thesis provides practical recommendations for marketers based on the generated expert knowledge, contributing previously under-researched insights to the state of research and thus adding value to the field

    Wastewater Treatment at Cement Industry - Transfer State of the Art Techniques to Selected Jordan Cement Industry Companies

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    This master thesis aims to investigate the current state of wastewater treatment practices in the Jordanian cement industry and explore the potential for transferring advanced techniques from the global state of the art. The research will analyze the existing wastewater management approaches, identify areas for improvement, and provide recommendations for implementing more efficient and environmentally sustainable treatment methods in selected Jordanian cement companies. By examining the current challenges and opportunities, this study seeks to contribute to the advancement of wastewater treatment in the Jordanian cement sector, ultimately promoting environmental stewardship and responsible industrial practices

    Die Bedeutung von internen Untersuchungen im Rahmen eines geplanten Unternehmenssanktionsgesetzes - Analyse der Gesetzesentwürfe seit 2013

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    Die wachsende Bedeutung der internen Untersuchungen ist in den verschiedenen Gesetzentwürfen zu einem Unternehmenssanktionsrecht, die seit 2013 vorgelegt und im Rahmen der Masterarbeit analysiert wurden, festzustellen. Die Regelungen zu internen Untersuchungen in den Gesetzentwürfen nehmen über die Zeit hinweg zu. Der Ausblick auf die kommenden Jahre lässt einen weiteren Anstieg der internen Untersuchungen erwarten, denn sowohl das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz als auch das kommende Hinweisgeberschutzgesetz sehen einen Beschwerde- bzw. internen Meldekanal vor, über den Hinweise auf Compliance-Verstöße gemeldet werden können. Mancher Hinweis wird einen Auslöser für interne Untersuchungen darstellen und deshalb ist es notwendig, dass der Gesetzgeber über ein neues Unternehmenssanktionsrecht einen präzisen Rechtsrahmen für interne Untersuchungen vorgibt. So sieht es zumindest der Koalitionsvertrag der aktuellen Ampelkoalition vor. In der empirischen Untersuchung wurde im Rahmen von Interviews mit Vertretern der drei Staatsgewalten über die möglichen Eckpunkte eines neuen Gesetzentwurfes gesprochen. Neben den repressiven Sanktionen sollte in einem neuen Gesetzesvorhaben der Anreiz für präventive Compliance-Maßnahmen geschaffen werden. Vor- und nachtatliche Compliance-Maßnahmen, die Durchführung von internen Untersuchungen und die Kooperation mit den Strafverfolgungsbehörden sollten sich für die Unternehmen sanktionsbefreiend bzw. -mildernd auswirken. Für die Unternehmen ist es wichtig, dass die rechtlichen Unsicherheiten, die sich aus dem fehlenden Rechtsrahmen ergeben, behoben werden. Als Schlagworte sollen hier die Themen Beschlagnahmeschutz, Selbstbelastungsfreiheit für die Mitarbeitenden, die datenschutzrechtliche Unsicherheiten beim Screening von Dokumenten und Kommunikationsdaten und die Mindestanforderungen für Compliance Management Systeme genannt werden. Ferner benötigen die Unternehmen verfahrensrechtliche Vorgaben, damit die Ergebnisse aus den internen Untersuchungen bei einer Kooperation mit den Ermittlungsbehörden verwendet und verwertet werden können. Als Ergebnis der empirischen Untersuchung und aus den Erkenntnissen aus den ersten beiden einleitenden Kapiteln wurde eine Skizze für zukünftige Regelungen erarbeitet. Aufgrund der weiterhin wachsenden Bedeutung von internen Untersuchungen und der fehlenden höchstrichterlichen Rechtsprechung zu diesem Thema ist der Gesetzgeber mehr denn je gefordert, mit einem neuen Unternehmenssanktionsrecht für Klarheit und Rechtssicherheit bei den Unternehmen zu sorgen und eine Basis für die Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden zu schaffen

    Digitale Produkte als hybride Rechtsobjekte

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    Mit der Einführung digitaler Produkte in § 327 Absätze 1 und 2 BGB zum 1. Januar 2022 ist mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie über bestimmte vertragsrechtliche Aspekte der Bereitstellung digitaler Inhalte und digitaler Dienstleistungen, ein neuer Gegenstand, ein spezielles digitales Gut in die deutsche Rechtsordnung getreten. Die §§ 327 ff. BGB betreffen sämtliche Leistungsbeziehungen, deren Leistungsgegenstand oder Leistungs-modalitäten in digitalen Gütern oder Dienstleistungen bestehen, das heißt fast alles, was die digitale Welt an Gütern und Dienstleistungen bereithält. Die Zuweisung neuer, in der Regel durch zuvor nicht verfügbare Technologien gewonnene Güter, stellt die Privatrechtsordnung immer wieder vor die Frage, ob eine Zuordnung durch Gesetz oder richterliche Rechtsfortbildung vorgenommen werden oder unterbleiben soll. Vor diesem Hintergrund, widmet sich die vorliegende Arbeit des Themas der Gesamteinordnung digitaler Produkte in die Systematik der Rechtsobjekte der deutschen Zivilrechtsordnung. Bis heute fehlt es allerdings an einer einheitlichen und verbindlichen Definition von Rechtsobjekten. Bereits kurz nach der Kodifikation des BGB haben sich verschiedene Theorien betreffend die Definition des Begriffs „Rechtsobjekt“ herausgebildet. Der Schlüssel für die rechtliche Einordnung in das System der Rechtsobjekte ist die Differenzierung digitaler Produkte in verschiedene Informationsebenen. Die schwerpunktmäßig behandelte strukturelle Informationsebene digitaler Produkte lässt sich nach dem hier vertretenen Ergebnis nicht als Rechtsobjekt qualifizieren. Digitale Produkte erfüllen die Anforderungen des Sachbegriffs gemäß § 90 BGB nicht, vielmehr besteht an diesen, eine aus dem Strafrecht stammende, Datenverfügungsberechtigung. In Abhängigkeit von der jeweils betrachteten Informationsebene digitaler Produkte lassen sich verschiedene Arten von Rechtsobjekten bestimmen. Die Erkenntnisse dieser Arbeit ermöglichen die Feststellung, dass digitale Produkte keine einheitlichen, sondern vielmehr hybride Rechtsobjekte sind

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