aliceOpen – Der Publikationsserver der Alice Salomon Hochschule Berlin
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    Forscherdialoge als kognitiv aktivierende Dialoge

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    Kognitiv aktivierenden Dialogen und dem Denken beim naturwissenschaftlichen Forschen in der frühen Kindheit wird selten viel Aufmerksamkeit geschenkt. Forschungen zeigen, dass ein wirkliches Verstehen von Phänomenen der Natur durch das Abarbeiten von Experimentieranleitungen allein nicht zu erwarten ist. In diesem Artikel wird ein idealtypischer Forscherdialog vorgestellt, der ein vertieftes Verstehen von Naturphänomenen seitens der Kinder unterstützt. Die dafür notwendigen Prozessschritte werden in einem von der Autorin entwickelten Interaktionsmodell KAD.NAWI – Strukturmodell kognitiv aktivierender Dialoge beim Forschen mit Kindern in pädagogischen Settings beschrieben. Es wird an Beispielen aus dem Kindergartenalltag gezeigt, wie in Episoden gemeinsamer Aufmerksamkeit beim Forschen aktivitätsintegrierte Sprachförderung gelingen kann

    Deutschsprachige online-Ressourcen für partizipatives Forschen, Arbeiten und Lernen

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    Die Ressourcensammlung umfasst deutsch- und englischsprachige online-Ressourcen und -Materialien zu Partizipativen Forschungsansätzen. Ziel dieser open-access-Sammlung ist es, ein immer wieder fortzuschreibendes Dokument zur Unterstützung partizipativer Forschungsansätze im deutschsprachigen Raum zur Verfügung zu stellen. Daher wird die Sammlung regelmäßig aktualisiert, zuletzt im Herbst 2023

    Gewaltprävention ist ein Muss

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    Altenpflegekräfte erfahren häufig nicht-physische Gewalt, werden damit aber weitgehend allein gelassen. Die Folgen sind gravierend. Was können Arbeitgeber:innen tun

    Klinische Praxis und Verbesserungspotenzial in der Nutzung von Sprachmittlungsleistungen im interprofessionellen Team der Neonatologie der Charité- Universitätsmedizin Berlin

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    Hintergrund Im Zuge zunehmender Migrationsprozesse nimmt der Umfang an sprachlichen Kommunikationsbarrieren im Gesundheitswesen stetig zu. Diese verhindern, wie bereits in vorangegangenen Studien deutlich geworden ist, eine gleichwertige Qualität in der Versorgung für alle Patient_innen. Neben unklaren Zuständigkeiten hinsichtlich der Finanzierung von Sprachmittlung stellen Sprachbarrieren für das Gesundheitspersonal, in einem durch Arbeitszeitverdichtung und Personalmangel gekennzeichneten Arbeitsfeld, eine zunehmend große Herausforderung dar. In der Arbeitspraxis wie auch in der Literatur zeigt sich zudem, dass das Personal die zur Verfügung stehenden Sprachmittlungsoptionen häufig nicht in Anspruch nimmt. Methodisches Vorgehen Mithilfe einer quantitativen Befragung des interprofessionellen, neonatologischen Teams der Charité-Universitätsmedizin Berlin (Charité) konnte in der vorliegenden Untersuchung ermittelt werden, welches Verbesserungspotenzial sich hinsichtlich der Nutzung von Sprachmittlungsinstrumenten ausmachen lässt. Auf dieser Grundlage ließen sich geeignete Unterstützungsstrategien und -maßnahmen mit dem Ziel ableiten, die Mitarbeitenden zu befähigen, Sprachmittlungsleistungen im Arbeitsalltag angemessen nutzen zu können. Ergebnisse Die Untersuchung zeigt, dass Sprachbarrieren eine große Relevanz für das Personal besitzen und in der Folge zu Unzufriedenheit, Unsicherheit und Überforderung führen. Der neonatologische Bereich der Charité besitzt grundsätzlich gute Voraussetzungen, um eine angemessene Sprachmittlungspraxis umsetzen zu können. Die zur Verfügung stehenden Sprachmittlungsangebote werden jedoch - je nach Hilfestellung - mitunter selten genutzt. Seitens des Personals wird überdies der Bedarf an befähigenden Fortbildungen bzw. Schulungen zum Thema Sprachmittlung als gering eingeschätzt, während sich gleichzeitig ausgeprägte Wissensdefizite zur Sprachmittlung und deren Umsetzung feststellen lassen. Diese Ergebnisse stehen in deutlichem Widerspruch zueinander. Fazit Da die Voraussetzung für eine angemessene Sprachmittlungspraxis deren verbindliche Finanzierung ist, sind die Entscheidungsträger_innen auf politischer Ebene gefragt, diese - wahlweise über Steuermittel bzw. Krankenkassenbeiträge - sicherzustellen. Um den in der Untersuchung festgestellten mangelnden Kenntnisstand zur Sprachmittlungstätigkeit zu verbessern und dem Wunsch des Teams nach zusätzlicher Unterstützung nachzukommen, wurden speziell auf den betrachteten Bereich abgestimmte Hilfestellungen und dafür notwendige institutionelle Rahmenbedingungen herausgearbeitet, die sich im besten Fall auch auf weitere Bereiche übertragen lassen. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung können zudem als Basis für weitere Forschung dienen, um das Verständnis für die Thematik vertiefen und bestehende Wissenslücken schließen zu können

    Food Insecurity, Dependency, Islamist Elites in Sudan: The Genesis of the ‘Sudanese Disease’ as a Syndrome of Wealth and War (1989–2011)

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    This article examines the different aspects that converge to explain food insecurity in the Republic of Sudan from 1989 to the secession of the southern states in 2011. Two phases of the 1989–2011 period are analysed, and within these, three fundamental aspects of the Sudanese scenario: the role of political and social elites, economic dependence and food insecurity. The latter is a corollary of the two previous aspects. Consequently, the successive wars in Sudan cannot be understood with a simple and partial approach. Dependency and permanent repression have crystallised as essential elements of the exercise of power by the Islamist elites in order to understand food insecurity in most Sudanese regions in the last decade of the 20th and early 21st centuries. The three aspects mentioned above also give shape to a phenomenon or syndrome and a concept that is not only specific to Sudan, but which has clearly materialised in Sudan: the ‘Sudanese disease’

    Neue Impulse durch alte Ideen? Eine Erfahrungsperspektive aus dem Pikler-Ansatz

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    Der Fachtext behandelt die wichtigsten Grundprinzipien des Pikler-Ansatzes aus der Erfahrungsperspektive der Autorin, reflektiert im Licht theoretischer Grundlagen und empirischer Funde am Beispiel des Essens. Der Ansatz wurde von Dr. Emmi Pikler und ihrem Team ab 1946 im Laufe vieler Jahre erarbeitet und wird heute von der Pikler-Lóczy Gesellschaft Ungarn in Budapest weiterentwickelt. Es geht um eine Pädagogik, die die Grundbedürfnisse von Kindern im Alter zwischen null und drei Jahren in den Mittelpunkt stellt. Die zugrundeliegende Hauptthese dieses Fachtextes ist, dass eine alte Idee neue Impulse für die Arbeit in der Krippe geben könnte. Mit der vorliegenden Arbeit soll pädagogischen Fachkräften die Möglichkeit gegeben werden, mithilfe der dargelegten Prinzipien zu erkennen, wie die eigene Praxis zu Gunsten des Wohlbefindens der Kinder trotz augenblicklich schwieriger Umstände verändert werden und sich in Folge der Umsetzung (wieder) Freude und Sinn in der Arbeit mit Kleinkindern erfahren lassen könnte

    Tiergestützte Pädagogik

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    Tiere finden sich seit einigen Jahren in vielen pädagogischen Settings wie Schulen, Horten und auch Kitas. Die tiergestützte Pädagogik kann die pädagogische Beziehung stärken, Ängste und Stress mindern sowie Motivation, eine gute Stimmung und Atmosphäre fördern. Diese Wirkungen tragen zur Herstellung einer optimalen Lernumgebung bei. Für einen tierschutzgerechten und lernwirksamen Einsatz von Tieren in der Pädagogik müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden, die sich sowohl auf die Ausbildung der pädagogischen Fachkräfte, die Eignung des Tieres und des Settings als auch auf die Kinder beziehen

    System_relevant? Die Bedeutung der gesellschaftlichen (Nicht-)Anerkennung von SAGE-Berufen für die Fachkräfte

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    SAGE-Berufen wird, trotz der beigemessenen Systemrelevanz für die Gesellschaft, nur unzureichend Anerkennung entgegengebracht. Der soziale Bereich steht aktuell Herausforderungen wie mangelhaften Arbeitsbedingungen, einem grassierenden Fachkräftemangel und einer an Komplexität zunehmenden Gesellschaft gegenüber. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen ist es wichtig, sich mit der Perspektive von im sozialen Bereich tätigen Personen auseinanderzusetzen. Die vorliegende Masterthesis verfolgt das Ziel, konjunktive Erfahrungsräume bei sozialen Fachkräften in Bezug auf die gesellschaftliche Stellung ihrer Berufe zu rekonstruieren. Der empirische Teil umfasst zwei Gruppendiskussionen mit Masterstudent:innen und Berufstätigen, die mit der dokumentarischen Methode ausgewertet werden. Eine der zentralen Erkenntnisse ist, dass sich bei den Fachkräften eine Anerkennungskrise dokumentiert. Dabei lässt sich eine Diskrepanz zwischen dem Bewusstsein für Komplexität und Relevanz ihrer Berufe sowie einer Falschrahmung und unzureichenden Anerkennung der beruflichen Tätigkeiten durch die Gesellschaft erkennen. Eine weitere Erkenntnis ist, dass sich bei den Diskussionsteilnehmer:innen trotz der Anerkennungskrise keine realistische Handlungsperspektive, etwa in Form von berufspolitischem Aktivwerden, entfaltet. Es lässt sich daraus eine Notwendigkeit der Aufwertung von sozialen Berufen schließen, bei der die herausgearbeitete Anerkennungskrise und ihre konstituierenden Bedingungen als relevante Orientierungen dienen könnten. Dafür bietet sich eine Weiterbearbeitung des Themenkomplexes an, etwa im Sinne einer breiter gefächerten Auswertung sowie einer Typenbildung

    Normdaten in kleinen Archiven: ein Experiment

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    Der Konzeptentwurf versteht sich als erster Schritt auf dem Weg zur Verwendung von Normdaten bei der archivischen Erschließung im Alice Salomon Archiv der ASH Berlin (ASA). Zunächst werden einige Grundsätze der Verwendung von Normdaten – insbesondere in kleineren Archiveinrichtungen –, die aus der Literatur hervorgehen, zusammengefasst. Danach wird dargestellt, welche allgemeinen Ziele das ASA mit der Verwendung von Normdaten verfolgt. Folgend werden aktuelle einrichtungsspezifische Hindernisse zur Nutzung von Normdaten beschrieben, die bei der Umsetzung berücksichtigt bzw. überwunden werden müssen. Zuletzt wird ein erstes Implementierungsexperiment im Rahmen des Projekts „Die Zwillinge und Tante Ly: Ein Digitalisierungsprojekt zur Familiengeschichte Alice Salomons (2022-23)“ beschrieben sowie weitere Schritte, die für den Erfolg des Implementierungsprozesses im ASA notwendig oder wünschenswert wären. Das vorliegende Papier dient als Ausgangspunkt auf dem Weg zu einem umfassenden Normdaten-Konzept für das ASA, das durch die Diskussion von Praxiserfahrungen im Archivteam, Netzwerken und mit weiteren Expert*innen sowie im Rahmen allgemeiner Debatten reflektiert, und kontinuierlich weiterentwickelt werden soll

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