aliceOpen – Der Publikationsserver der Alice Salomon Hochschule Berlin
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Perspektiven niedergelassener Psychotherapeuten auf ihre Klienten mit Fluchterfahrungen.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurden anhand leitfadengestützter Interviews mit niedergelassenen Psychotherapeuten, die mit Geflüchteten arbeiten, vier verschiedene Bilder von Geflüchteten herausgearbeitet: ›Der problematische Andere‹, ›Der gewinnbringende Andere‹, ›Kein Anderer‹ und ›Das ausgeschlossene Subjekt‹. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit den potenziellen Problemen, die mit der Verwendung dieser Bilder entstehen können sowie mit möglichen Gründen für die Verwendung dieser Bilder durch die Psychotherapeuten.As part of a research project, four different images of refugees were identified by means of guided interviews with psychotherapists working with refugees: ›The problematic Other‹, ›The profitable Other‹, ›No Other‹ and ›The Excluded Subject‹. This paper deals with the potential problems that may arise with the use of these images and with the possible reasons for the psychotherapists’ use of these images
Politische Orientierungen und Rassismus
Die Kritische Psychologie betont den Subjektstatus und seine gesamtgesellschaftliche Vermitteltheit. Politische Orientierungen konzeptualisieren wir deshalb weder als wirkmächtige Bedingungen noch als persönliche Einstellungen, sondern als subjektiven Umgang mit einem gesellschaftlich produzierten Orientierungsangebot. Unsere Studie befasst sich mit der Attraktivität und der Akzeptanz von rechtspopulistischen Ideologien. Das Projekt wurde mit Auszubildenden von vier Berufsschulen in einer Region durchgeführt. Es ging um die subjektiven Bezugspunkte für die politische Orientierung und um die politische Kultur einer Region.Political Orientation and Racism
Critical Psychology emphasizes the status of the subject and its social mediatedness. We therefore conceptualize political orientations neither as eff ective conditions nor as personal attitudes, but as a subjective handling of a socially produced orientation offer. Our study addresses the attractiveness and acceptance of rightwing populist ideologies. The project was carried out with apprentices from four vocational schools in one region. It was about the subjective reference points for the political orientation and the political culture of a region
Abschlussbericht 1.Förderphase Health Care Professionals
Projekt im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“, das zwischen Aug. 2014 und Jan. 2018 einen Bachelorstudiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung-online entwickelt hat. Der Prozess wird auf Basis eigener Forschungsergebnisse dargestellt
Abschlussbericht des Forschungsprojektes – Economic Models for Evaluation of Sample value in Biobanking (EMES-BB)
Das Team des Forschungsprojektes Economic models for evaluation of sample value in biobanking (EMES-BB) mit dessen Zielstellung – der automatischen Bereitstellung relevanter Parameter von Biomaterialbankproben und der Modellierung von deren Werten in einem Geschäftsmodell – ist über eine umfangreiche Literaturrecherche zu dem Thema Geschäftsmodelle im Kontext von Biomaterialbanken zu dem Arbeitsergebnis gekommen, dass Geschäftsmodelle im Kontext der Nachhaltigkeit von Biomaterialbanken in wissenschaftlichen Publikationen analysiert und publiziert wurden. Im weiteren Verlauf wurde die Recherche auf Biomaterialbankproben und deren wertbestimmende Faktoren im Rahmen von Geschäftsmodellen erweitert. Die Recherche hat ergeben, dass auf nationaler Ebene keine wissenschaftlichen Veröffentlichungen in diesem Kontext bekannt sind. Im internationalen Maßstab fand die Thematik in Ansätzen bereits indirekt Betrachtung. So wurden Proben in publizierten Geschäftsmodellen von Gee, S. et al. 2015 sowie Vaught, J. et al. 2011 als potentielle Faktoren benannt (vgl. Gee et al. 2015; vgl. Vaught et al. 2011). Jedoch wurde keine Grundlage zur Bestimmung des Probenwertes oder der definierenden Faktoren angeführt. Ferner hat dieser Ansatz einen ausschließlich ökonomischen Charakter, während der Wert einer Biomaterialbankprobe aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden kann, beispielsweise aus wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher. Für eine vollständige Bewertung der Probe müssen alle diese Faktoren in einem Modell erfasst werden. Mangels der Grundlagenforschung zu diesem Thema wurde der Fokus des Projekts von der Modellierung des Probenwerts in Geschäftsmodellen auf die Modellierung und Definition des Probenwertes selbst verlagert. Es wurde ein Studiendesign entworfen, welches die Methodik definiert, auf deren Basis die Zielstellung des Projekts erreicht werden kann. Das Konsortium hat sich auf eine Kombination aus qualitativer (leitfadengestützte Experten_innen-Interviews) und quantitativer Studie (Umfrage an Experten_innen) im Sinne der Mixed-Methods-Designs verständigt (vgl. Flick 2007). Innerhalb der qualitativen Teilstudie wurden 20 Interviews mit Expert_innen der nationalen Biobankenszene geführt. Aus den Ergebnissen wurde ein Modell zur Darstellung des wissenschaftlichen Wertes von Bioproben entworfen. Das Modell, die wertbestimmenden Faktoren sowie weitere zentrale Ergebnisse wurden innerhalb der zweiten Teilstudie mittels quantitativer Umfrage sowohl an die nationale Biobanken-Community, als auch an nationale Forschungsgruppen versendet, um das erarbeitete Modell zu überprüfen und zu erweitern. Es zeigte sich, dass 80,6 % der Teilnehmer_innen dem Wert-Modell in der dargestellten Form zustimmen und weitere 18,75 % der Teilnehmer_innen dargestellten Form des Wert-Modells mit Modifikationen zustimmen. 3 % stimmen dem dargestellten Modell nicht zu
ElfE-Eltern fragen Eltern. Ein Forschungsprojekt.
In der ersten Förderphase des partizipativen Forschungsprojektes „ElfE – Eltern fragen Eltern" wurde gemeinsam mit Eltern mit Kindern im Kita-Alter ein umfassender Forschungsprozess durchgeführt. Im Zentrum stand die Frage, wie die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kita-Fachkräften gestärkt werden kann. Das "ElfE-Info" zeigt diesen Prozess im Überblick
»Wir müssen die Leute auch empowern.«
Im Zuge der Krise in den südeuropäischen Ländern und der der Dauerkrise in Osteuropa nimmt die transnationale Migration nach Deutschland zu. Das Kapital nutzt die Situation, trickst, umgeht teilweise das europäische Arbeitsrecht und findet diverse Mittel, um die Löhne zu drücken. Aus der Perspektive gewerkschaftlicher Arbeit umreißt das Interview v.a. die Situation »entsendeter« bzw. »mobiler Beschäftigter« und die Arbeit des Projekts »Faire Mobilität«, greift das Thema der »illegalisierten Beschäftigung« auf, stellt gewerkschaftliche Anlaufstellen für »Papierlose« dar bzw. die Tätigkeit des Arbeitskreises »Undokumentiertes Arbeiten « und benennt schließlich Perspektiven auf dem Weg zu einer neuen kollektiven Handlungsfähigkeit aus gewerkschaftlicher Sicht.»We also have to empower people.« – Trade union work on posted and undocumented workers. An interview.
In the wake of the crisis in the southern European countries and the ongoing crisis in Eastern Europe, transnational migration to Germany is on the increase. Capital takes advantage of the situation, tricks, partially circumvents European labor law and fi nds various means of reducing ages. From the perspective of trade union work, the interview outlines the situation of »dispatched« or »mobile worker« and the work of the »Fair Mobility« project, takes up the issue of »illegalized employment«, provides union contact points for the »paperless« or Activity of the Working Group »Undocumented Work« and finally names perspectives on the way to a new collective agency from a trade union point of view
Rezension zu: Kalpaka, A., Räthzel, N., und Weber, K. (Hg.) (2017). Rassismus. Die Schwierigkeit, nicht rassistisch zu sein. Hamburg: Argument.
1. systematische Lebenslagenuntersuchung wohnungsloser Menschen
Es handelt sich um den Forschungsbericht zur 1. systematischen Lebenslagenuntersuchung wohnungsloser Menschen, die die ASH Berlin in Kooperation mit EBET e. V. in den Diakonischen Einrichtungen der Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe bundesweit durchgeführt hat
Das Theorie-Praxis-Problem in (der Geschichte) der Kritischen Psychologie.
Holzkamp zufolge sehen sich Kritische Psycholog/innen vor der »in der bürgerlichen Gesellschaft strukturell niemals endgültig lösbaren Aufgabe, eine radikal gesellschaftskritische Position mit einer berufsqualifi zierenden Ausbildung […] zu verbinden«. Damit sind Ausgangsproblem und Grundtenor kritisch-psychologischer Praxisforschung bestimmt, nämlich: diese Forschung mit Psychologiekritik, aber auch mit Psychologieentwicklung zu verbinden, und zwar aus der subjektiven Notwendigkeit von Psycholog/innen heraus, eine den eigenen wissenschaftlichen und politischen Ansprüchen genügende Praxis entwickeln zu wollen. In meinem Beitrag will ich darstellen, wie wir an dieser Aufgabe gearbeitet haben und arbeiten.According to Holzkamp, critical psychologists are faced with the task »to combine a radical critique of society with a satisfying vocational education« – a task which is »structurally never resolvable in bourgeois society«. Th us, the initial problem and the tenor of critical-psychological praxis research are determined, namely: to combine this research with criticism and development of psychology, emanating from the subjective need of psychologists to develop a practice that is in accordance with their own scientifi c and political demands. I want to show the problems and the developments of how we dealt and are dealing with this challenge