aliceOpen – Der Publikationsserver der Alice Salomon Hochschule Berlin
Not a member yet
    371 research outputs found

    SAGE-Wissenschaftler_innen in gesellschaftspolitischer Verantwortung. Eine Stellungnahme zur Corona-Pandemie und ihren Folgen

    No full text
    In der Stellungnahme positionieren sich interdisziplinär arbeitende Wissenschaftler_innen der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH Berlin), die in Studium und Weiterbildung für Berufe in den Bereichen Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung (SAGE) qualifizieren und forschen. Die Wissenschaftler_innen gehen davon aus, dass sich durch die Corona-Pandemie gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse verstärken und soziale Spaltungen vergrößern. Sie sehen sich in der Verantwortung, die durch den Handlungsdruck entstandenen Zielkonflikte präzise zu benennen und Handlungsansätze zu entwickeln, treten durch Vorschläge von Maßnahmen und zuverlässigen Strukturen einer Verstärkung von Ungleichheiten und Menschenrechtsverletzungen während und nach der Pandemie entgegen. Dabei engagieren sich die Autor_innen an der Seite von Nutzer_innen des Hilfesystems sowie von Beschäftigten und Trägern des Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesens. Die Stellungnahme mündet in ein Plädoyer für ein stärkeres Zusammenwirken von Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft sowie für die konsequente Berücksichtigung sozial-, gesundheits- und bildungswissenschaftlicher Perspektiven

    Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kita-Fachkräften stärken: Die ElsE-Dialogkarten

    No full text
    Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kita-Fachkräften stärken: Die ElsE-Dialogkarten. Im Zuge des partizipativen Forschungsprojektes ElfE²: Eltern fragen Eltern – Vom Modellprojekt zum Transfer in die Fläche wurde ein Beteiligungsformat mit Eltern und Kita-Fachkräften erprobt mit dem Ziel, dieses im Bezirk zu etablieren. Hier liegt der Fokus darin, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, ein Bewusstsein für deren Verschiedenheit zu erzeugen und Transparenz zu schaffen. Ein zweiter Workshop-Durchlauf wurde dafür genutzt, die Ergebnisse aus der gemeinsamen Forschung in die Anwendung zu bringen. Zu diesem Zweck wurden u.a. Dialogkarten entwickelt, die die Kommunikation zwischen Eltern und Kita-Fachkräften stärken. In dem für den Kongress Armut und Gesundheit 2020 entwickelten Beitrag wird das Else-Beteiligungsformat ebenso wie die Dialogkarten: "Eltern, Erzieher*innen, Kinder: Wir wachsen zusammen" vorgestellt

    »Da dann Widersprüche …«

    No full text
    Für Klaus Holzkamp war die Dialektik als grundlegende Bewegungsdynamik in der Entwicklung der Natur, der Gesellschaft und des Denkens noch eine selbstverständliche Voraussetzung. Der vorliegende Text rekapituliert in den ersten beiden Kapiteln die Grundlagen der Hegelschen Dialektik als kritischer Methode, die auf der Widersprüchlichkeit in den Gegenständen basiert. Dabei geht der Text auf die Unterscheidung von Widersprüchen der Bewegung und der Entwicklung ein, die dann bedeutsam wird, wenn es darum geht, Bewältigungsformen gesellschaftlicher Widersprüche zu unterscheiden, wie es auch in der Kritischen Psychologie geschieht. In den beiden folgenden Kapiteln wird gezeigt, wie die real widersprüchliche Situation von Individuen in einer kapitalistisch-widersprüchlichen Gesellschaft sich in den Kategorien und der Praxis der Kritischen Psychologie aufschließen lässt.For Klaus Holzkamp, dialectics as a fundamental dynamic of movement in the development of nature, society and thinking was still a self-evident prerequisite. In the first two chapters, the present text recapitulates the basic principles of Hegelian dialectics as a critical method based on the contradictions in the objects. The text addresses the distinction between the contradictions of movement and contradictions of development which becomes signifi cant when it comes to finding ways of coping with of societal contradictions, as it is done in Critical Psychology. The following two chapters show how the real contradictory situation of individuals in a capitalist-contradictory society can be unravelled in the categories and practice of Critical Psychology

    »Kritische Psychologie und Emanzipation«

    No full text

    Partizipative Forschung im deutschsprachigen Raum – eine Bestandsaufnahme

    No full text
    Zusammenfassung: Partizipative Ansätze in der Forschung bieten die Möglichkeit, die Forschungsrelevanz durch Einbeziehung von Mitgliedern der jeweiligen Zielgruppen und von anderen wichtigen Stakeholdern zu erhöhen. Es gibt keinen systematischen Überblick darüber, wo und wie im deutschsprachigen Raum partizipativ geforscht wird. Der vorliegende Mapping Review stellt den ersten Schritt einer Bestandsaufnahme dar. Eine Reihe relevanter sozialwissenschaftlicher und medizinischer Datenbanken und andere Quellen wurde mittels einer umfassenden Literatursuche und nach festgelegten Einschlusskriterien nach partizipativen Primärstudien durchsucht. Eine Vorauswahl ergab 509 potenziell relevante Studienberichte. Die Studien deckten eine große Bandbreite an Fach- und Themengebieten und verwendeten Forschungsmethoden ab. Bei den näher untersuchten Beispielstudien zeigte sich, dass die Beschreibung der Studienmethodik in der Regel nicht detailliert und systematisch genug war, um beurteilen zu können, wie partizipativ die Studien wirklich waren und welche der Teilnehmende wie in welcher Phase der Studie partizipierten. Vorschläge für eine tiefergehende Analyse der partizipativen Forschung im deutschsprachigen Raum werden diskutiert, sowie die Notwendigkeit von Qualitätsstandards für die Berichterstattung von partizipativer Forschung.Summary: Participatory approaches in research provide a possibility for increasing the relevance of research by including members of the respective target groups and other important stakeholders. There exists no systematic overview where and how participatory research is carried out in German-speaking countries. The present mapping review provides a first step in inventory taking. A range of social science and medical databases and other sources were searched for primary studies according to an extensive search strategy and predefined inclusion criteria. A first selection resulted in 509 potentially relevant research reports. The studies covered a broad range of specialties and subjects as well as of research methods used. A closer analysis of example studies showed that the description of study methodology was generally not detailed and systematic enough to enable a judgement of how participatory the studies really were and how the participants contributed to the different phases of the research. Suggestions for a deeper analysis of participatory research in German-speaking countries are discussed, as well as the necessity of quality standards for the reporting of participatory research

    Verunsicherungen und Herausforderungen

    No full text
    Was tun, wenn ein Mitglied der sogenannten „Identitären Bewegung“ Soziale Arbeit studiert mit dem Ziel, Jugendarbeit für den rechten Nachwuchs mit staatlicher Anerkennung zu machen? Was tun, wenn in Lehrveranstaltungen rassistische Einstellungen Studierender zum Ausdruck kommen? Wie umgehen mit antimuslimischen Äußerungen von Professor_innen gegenüber Studierenden? Wie reagieren auf antifeministische Angriffe in Medien und Öffentlichkeit? Was antworten auf die Diskreditierung von Gender Studies und Inklusionsforschung durch die AfD? Auf welche Handlungsoptionen können Hochschulen im Umgang mit dem zunehmenden Rechtsextremismus zurückgreifen

    Deutschsprachige online-Ressourcen für partizipatives Forschen, Arbeiten und Lernen

    No full text
    Die Ressourcensammlung umfasst deutsch- und englischsprachige online-Ressourcen und -Materialien zu Partizipativen Forschungsansätzen. Vorgestellt in der Berliner Werkstatt für partizipative Forschung: https://www.khsb-berlin.de/de/node/6691

    Partizipative Qualitätsentwicklung in der Kommune

    No full text
    Die Auswahl von Peer-Forschenden (PF) aus vulnerablen und von sozialer Exklusion betroffenen Zielgruppen wird als schwierig betrachtet. Um PFs für diese Vorhaben zu gewinnen, wurden Qualitätskriterien im Rahmen der Partizipativen Qualitätsentwicklung erstellt. Es wurden problemzentrierte Leitfaden-Interviews mit vier PFs geführt, von denen zwei sowohl als PF als auch in koordinierender Funktion tätig waren. Die Auswertung der Interviews erfolgte anhand des Kodier-Verfahrens der Grounded Theory. Für die Rekrutierung von PFs müssen neben strukturellen Ressourcen auch Kontaktmöglichkeiten über Institutionen und Schlüsselpersonen im Setting vorhanden sein. Aspekte wie Vertrauen und Motivation spielen in der Zusammenarbeit eine wichtige Rolle. Hilfreich ist der Einsatz von erfahrenen und engagierten PFs. Der Zugang zu vulnerablen Zielgruppen konnte als unproblematisch dargestellt werden. Eine Nutzung von Qualitätskriterien für die Auswahl und den Einsatz von PFs ist für Projekte in der Gesundheitsförderung und Prävention hilfreich, um eine systematisierte und zielorientierte Rekrutierung von PFs zu erreichen. Zur Weiterentwicklung ist es notwendig, die Kriterien in der Praxis anzuwenden

    Demokratie erfahrbar machen

    No full text
    Der Artikel fasst Evaluationsergebnisse, erarbeitet im Kontext eines Seminarprojektes, zusammen. Untersucht wurde, inwieweit der Jugendetat Werneuchen seine durch den Initiator definierten Ziele erreicht bzw. wo Weiterentwicklungsbedarf besteht, um die Ziele zu erreichen

    „Selten Gehörte“ für partizipative Gesundheitsforschung gewinnen: Herausforderungen und Strategien

    No full text
    Die partizipative Gesundheitsforschung gewinnt im Bereich Public Health zunehmend Anerkennung. Dabei werden Menschen, deren Leben oder Arbeit im Mittelpunkt der jeweiligen Forschung stehen, in die Projekte eingebunden. Die Integration des Wissens und der Perspektiven von Menschen, die bisher nur selten gehört wurden, eröffnet dabei die Möglichkeit, gesundheitliche Chancengleichheit in den jeweiligen Lebenswelten zu stärken. Basierend auf einer Literaturrecherche reflektiert der Beitrag die Prozesse von drei partizipativen Forschungsprojekten in Bezug auf den Zugang zu Menschen, die bislang selten in Forschung einbezogen werden

    0

    full texts

    371

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    aliceOpen – Der Publikationsserver der Alice Salomon Hochschule Berlin
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇