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    Nutzen, Vorteile und Herausforderungen des dualen Studiums und Implikationen für die Entwicklung therapiewissenschaftlicher Studiengänge

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    Dieser Beitrag stellt einleitend die Geschichte und die Philosophie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) dar. Zentral ist die Verzahnung von hochschulischer Ausbildung mit Praxisbetrieben, die durch klare Standards reglementiert ist und damit Qualität und Studierbarkeit gewährleistet. Diese Verzahnung ermöglicht ein rasches Reagieren auf sich wandelnde gesellschaftliche Anforderungen, die Globalisierung und die digitale Transformation. Für den Studienbereich Gesundheit der DHBW werden die Studienmodelle, die besonderen Rollen und Herausforderungen für die Dualen Partner, für die Studiengangleitung und die Studierenden beleuchtet. Dieser Artikel basiert auf dem Vortrag mit dem gleichen Titel gehalten am VFWG-Symposium «Sind duale Studiengänge der Hebammen ein Modell für die Therapieberufe?» vom 18. März 2021.This article introduces the history and philosophy of the Baden-Württemberg Cooperative State University (DHBW). The central aspect is the interlocking of university education with practical companies, which is regulated by clear standards and thus ensures quality and studyability. This interlinking enables a rapid response to changing social requirements, globalization and the digital transformation. The study models, the special roles and challenges for the dual partners, for the study program management and the for students are highlighted. This article is based on the presentation with the same title given at the VFWG symposium, „Are dual courses of study for midwives a model for the therapy professions?” on March 18, 2021

    Deutungskämpfe um Autorität

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    Der Beitrag setzt sich mit der Diagnose der Philosophinnen Hilge Landweer und Catherine Newmark auseinander, die gegenwärtig ein allgemeines ›Bedürfnis nach Autorität‹ feststellen und angesichts fehlender Autorität von Frauen einen feministischen Zugang suchen. In der Aufsatzsammlung »Wie männlich ist Autorität? Feministische Kritik und Aneignung« (2018) knüpfen sie zusammen mit weiteren Autor:innen an einen Autoritätsbegriff von Hannah Arendt an, den diese für die Nachkriegszeit entwickelt hatte. Um die unterschiedlichen Dimensionen in dieser Debatte ideologietheoretisch zu beleuchten, rekonstruiert Orozco kritisch die römischen Wurzeln des Autoritätsbegriff es und bezieht sich auf Pierre Bourdieus Analyse der Verknüpfung von Staat und Autorität. Sie problematisiert sowohl die Hürden, die Arendts Autoritätsauff assung für eine feministische Aneignung darstellt, als auch den Versuch, Autorität ›neutral‹ zu denken und zu einem positiven Anknüpfungspunkt für Frauen zu erklären.Struggles over interpretations of authority. Feminist readings following Hannah Arendt The article deals with the diagnosis of the philosophers Hilge Landweer and Catherine Newmark, who currently identify a general ‘need for authority’ and seek a feminist approach in view of the lack of authority of women. In the collection of essays “How Masculine is Authority? Feminist Critique and Appropriation” (2018), they, together with other authors, take up a concept of authority developed by Hannah Arendt for the postwar period. To shed light on the different dimensions in this debate in terms of ideology theory, Orozco critically reconstructs the Roman roots of the concept of authority and refers to Pierre Bourdieu’s analysis of the nexus of state and authority. She problematizes both the hurdles that Arendt's conception of authority poses for a feminist appropriation and the attempt to think authority ‘neutrally’ and declare it a positive point of connection for women

    Antisemitismus als kollektive Handlungsproblematik in einer Gesellschaft der Vielen

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    Antisemitismus wird in diesem Beitrag aus der Perspektive von Juden:Jüdinnen rekonstruiert und als individuelle und kollektive Handlungsproblematik in einer Gesellschaft der Vielen verstanden. Auf der Grundlage einer in Berlin durchgeführten Studie wird gezeigt, dass Antisemitismus in Praxen der Besonderung, Aggression und Bedrohung sowie einem Israel-Blick der Mehrheitsgesellschaft zum Ausdruck kommt. Betroffene sehen sich angesichts weitgehend ausbleibender Solidarisierung auf Umgangsweisen im Rahmen restriktiver Handlungsfähigkeit verwiesen. Zugleich geben Selbstorganisierung und unterstützende Netzwerke Anlass zur Hoffnung, dass Formen verallgemeinerter kollektiver Handlungsfähigkeit gegen Antisemitismus und für eine solidarische Gesellschaft realisiert werden können.Anti-Semitism as a collective problem of action in a society of the many In this contribution antisemitism is reconstructed from the perspective of Jews and understood as an individual and collective problem in a heterogeneous society. Based on a study carried out in Berlin, it shows how antisemitism is expressed in practices of othering, aggression, threatening and a view on Israel of the majority society. As there is a substantial lack of solidarity, strategies of coping with Antisemtism can be interpreted as forms of restrictive agency (restriktive Handlungsfähigkeit). Meanwhile self-organizations and supportive networks give cause for hope that forms of generalized collective agency (verallgemeinerte kollektive Handlungsfähigkeit) against antisemitism and for a solidary society can be realized

    Auszug Trainer:innenhandbuch BeratungsSpiele

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    BeratungsSpiele basieren auf der Nutzung von sogenannten Avataren – fiktiven Personen, deren Identität und Lebenssituation von den Teilnehmenden frei festgelegt wird. Die Teilnehmenden schlüpfen abwechselnd in die Rolle der Avatare und spielen eine Beratungssituation. Ziel ist es,komplexe Themen und Herausforderungen zu reflektieren und gemeinschaftlich Lösungswege zu entwickeln

    Machbarkeitsstudie. Neue Normalität - Sichere und gesunde Hochschule am Beispiel der Alice Salomon Hochschule Berlin

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    Die Machbarkeitsstudie hat sich zum Ziel gesetzt, COVID-19 sowie andere Virenerkrankungen nicht mehr als temporären Zustand zu betrachten, sondern als künftigen Bestandteil menschlichen Zusammenlebens aufzufassen. Dies stellt eine fundamentale Abkehr von bisherigen Annahmen dar und ermöglicht ein aktives Gestalten des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Miteinanders. Psychosoziale Aspekte finden darin Berücksichtigung. Die Studie stellt Handlungsempfehlungen für Entscheider_innen aus Politik und Verwaltung unter den Bedingungen einer NEUEN NORMALITÄT des Lebens vor, in der Infektionsrisiken nie vollkommen sicher auszuschließen sind. Mit ihren Empfehlungen adressieren die Autor_innen eine Vielzahl verschiedener Funktionsbereiche von öffentlichen Einrichtungen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Hochschulbereich. Zu den vorgeschlagenen Handlungsoptionen gehören neben bewährten technischen Maßnahmen u. a. die Entwicklung einer „resilienten Organisation“ durch präventive Ansätze, das weitgehende Offenhalten öffentlicher Räume, der Einsatz Nicht-pharmazeutischer Interventionen (NPIs), die Integration von Digitalisierung in die Organisationsentwicklung und eine Kombination aus Home-Office bzw. Online-Lehre auf der einen und Präsenz vor Ort auf der anderen Seite

    Verletzendes Verhalten von Fachkräften

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    Kinder haben nach der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ein Recht auf Schutz vor Diskriminierung, Gewaltanwendung, Misshandlung und Verwahrlosung. Die Vertragsstaaten – und damit auch die Bundesrepublik Deutschland – verpflichten sich nach Artikel 19, Absatz 1, dazu, Maßnahmen zu ergreifen, die sichern sollen, dass „Kinder vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenszufügung oder Misshandlung, vor Verwahrlosung oder Vernachlässigung, vor schlechter Behandlung oder Ausbeutung einschließlich des sexuellen Missbrauchs geschützt werden“ (Unicef 2020 online). Die zunehmenden Hinweise auf Überlastungen im pädagogischen Alltag (DKLK 2019, 2020) und Fehlverhalten von Fachkräften in Kindertageseinrichtungen (Maywald 2019, 2020a) deuten jedoch darauf hin, dass ein feinfühliger Umgang mit Kindern in Kindertageseinrichtungen im Alltag erschwert bzw. verhindert wird oder verletzende Verhaltensweisen begünstigt werden (vgl. Boll & Remsperger-Kehm 2020a, b). Auch wenn ein aktueller Diskurs auf die Prävention von Gewalt durch pädagogische Fachkräfte zielt (vgl. Maywald 2019, 2020a, 2020b; Prengel 2019, 2020), gibt es bislang nur wenige Studien zu verletzenden Verhaltensweisen pädagogischer Fachkräfte. In einer qualitativen Explorationsstudie analysierten die Autorinnen daher die Perspektiven der Fachkräfte auf Formen, Umgangsweisen, Ursachen und Handlungserfordernisse hinsichtlich eines verletzenden Verhaltens in Kitas (Boll & Remsperger- Kehm 2021). In diesem Fachtext gewähren sie einen tieferen Einblick in das Thema

    Begleitung als Gestaltungsprinzip der Sozialen Arbeit in Suchtberatungsstellen

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    Begleitung ist ein im Kontext Sozialer Arbeit häufig verwendeter Begriff, wenn eine spezifische Form der Prozessgestaltung mit Klient*innen beschrieben werden soll. Der Begriff und das dahinterliegende Konzept wurden bis jetzt jedoch noch nicht empirisch untersucht. Diese Arbeit versucht daher mit den Mitteln qualitativer Sozialforschung sich diesem praktischen Handlungskonzept Sozialer Arbeit zu nähern. Das empirische Material stammt aus dem Feld der ambulanten Suchthilfe. Es kann im Rahmen dieser Arbeit gezeigt werden, dass Begleitung einerseits ein in der Praxis bedeutsames Gestaltungsprinzip sozialarbeiterischen Handelns darstellt, andererseits jedoch im Versorgungssystem der Suchthilfe nicht abgebildet wird. Die nun vorliegende Beschreibung und Sichtbarmachung dieses Prinzips stellt damit einen weiteren Professionalisierungsschritt Sozialer Arbeit (in der Suchthilfe) dar

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