aliceOpen – Der Publikationsserver der Alice Salomon Hochschule Berlin
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    Armut und Bildungsteilhabe

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    Armutserfahrene Kinder erleben Einschränkungen ihrer Teilhabemöglichkeiten in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. In diesem Beitrag steht die Bildungsteilhabe im Mittelpunkt. Der Fokus wird dabei auf kindheitspädagogische Einrichtungen gerichtet. Dafür werden Armutsbegriffe und (normative) Prämissen von Bildungsteilhabe beleuchtet sowie Befunde hierzu im Kontext von Armut präsentiert. Schließlich werden Orientierungen für die Teilhabeermöglichung in der Praxis skizziert

    akademisieren, professionalisieren, transformieren

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    Wie können SAGE-Hochschulen (Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung) trotz struktureller Hürden dem Fachkräftemangel erfolgreich entgegensteuern? Diese und weitere Fragen behandelt der Sammelband. Notwenige strategische Entwicklungen von SAGE-Hochschulen im 21. Jahrhundert einbeziehend präsentieren die Beiträge praxisnahe Ansätze zur interdisziplinären, menschenrechtsorientierten und diskriminierungssensiblen Zusammenarbeit am Beispiel der Alice Salomon Hochschule Berlin

    Workplace Violence Among Nurses – German Translation and Validation of the HABS-U

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    Background: Workplace violence (WPV) represents a significant occupational hazard for nurses, impacting their mental and physical well-being. While instruments for assessing WPV exist, no validated German-language tool is currently available. This study aimed to translate, culturally adapt, and validate the Healthcare-worker’s Aggressive Behavior Scale-Users (HABS-U) for use in Germany (HABS-UG). Methods: A five-phase translation and cultural adaptation process was conducted, followed by a cross-sectional study involving 468 nurses working in hospitals, nursing homes, and outpatient care facilities in Germany. Data were collected through an online survey, and psychometric evaluation included reliability analysis using Cronbach’s alpha and confirmatory factor analysis (CFA). Results: The HABS-Ug demonstrated excellent internal consistency across its subdomains (physical violence: α = .811; non-physical violence: α = .933; total score: α = .935). CFA indicated a good model fit (χ² p = .937, RMSEA = .000, CFI = 1.000, SRMR = .000). Convergent validity was supported by moderate to strong correlations between subdomain scores and reported physical and verbal violence. Discussion: The HABS-UG is a reliable and valid instrument for assessing WPV among nurses in Germany. Future research should explore its longitudinal utility and applicability across diverse healthcare settings. This tool provides a critical foundation for developing evidence-based interventions to mitigate WPV and improve workplace safety for nurses

    Erläuterung der PartNet-Definition zur Partizipativen Gesundheitsforschung

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    Bereits seit seinen Anfängen hat sich PartNet mit der Klärung des Verständnisses von Partizipativer Gesundheitsforschung (PGF) für den deutschsprachigen Raum befasst und im Jahr 2015 eine Definition für PGF auf der PartNet-Webseite veröffentlicht. PGF, die zunächst schwerpunktmäßig in der Gesundheitsförderung und Prävention angewendet wurde, findet sich nun auch vermehrt in der Versorgungsforschung und der Forschung in den Feldern Psychiatrie, Psychotherapie sowie Pflege, Ergotherapie und Logopädie. Damit einhergehend hat sich auch PartNet vergrößert und bringt heute Akteur:innen aus unterschiedlicheren Feldern, Disziplinen und mit verschiedenen Hintergründen in den Austausch. Das Verständnis von Begrifflichkeiten, wie sie in der Definition verwendet werden, hat sich stärker ausdifferenziert, so dass die Definition von 2015 nicht mehr selbsterklärend ist. 2022 war dies der Anlass im Rahmen einer PartNet-Arbeitsgruppe, die Definition zu überprüfen. Die Diskussionen machten deutlich, dass zunächst eine vertiefende Erläuterung der konzeptionellen Grundlagen der PGF-Definition nötig scheint. Die vorliegende Erläuterung der PGF-Definition basiert auf intensiven Diskussionen sowie den in den letzten Jahren u. a. von PartNet-Mitgliedern veröffentlichten Publikationen, die die Grundlagen und Anwendungsbereiche von PGF weiterentwickelten. Die Autorinnen stellen die wesentlichen Grundlagen der PGF-Definition und ihre drei spezifischen Elemente dar: 1) Verständnis von Partizipation als Teilhabe an Entscheidungen im gesamten Forschungsprozess und der Anspruch einer kontinuierlichen kritischen Reflexion der Machtverhältnisse zwischen den Beteiligten der Forschung; 2) ein ganzheitliches Gesundheitsverständnis als Basis und die Verknüpfung mit dem Ziel, Veränderungen zur Stärkung der Selbstbestimmung über die eigene Gesundheit und der Beeinflussung der sozialen Determinanten für Gesundheit anzustoßen; 3) die Fokussierung auf die Beteiligung und Partizipation von denjenigen, die weniger Gesund-heitschancen und keinen bis wenig gesellschaftlichen Einfluss haben. Die Struktur der Erläuterung knüpft dabei an den Wortlaut der PGF-Definition an und erörtert diese abschnitts- und z. T. satzweise. Erläuterungen zum zweiten spezifischen Element, dem der PGF zugrundeliegenden Verständnis von Gesundheit und ihrem Beitrag zu Gesundheit und gesundheitlicher Chancengleichheit, werden vorangestellt. Mit der Erläuterung soll die Definition anschlussfähiger sein an aktuelle Entwicklungen und Diskussionen u. a. für Leitfäden oder Handlungsempfehlungen im Feld der partizipativen Forschung

    Meta-research on the quality and impact of active citizen participation in health research

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    Internationally and in Germany, a range of participatory approaches are used, including participatory health research approaches, approaches of peer-led and emancipatory research, action research, citizen science, and many more. The suggestions "Meta-research on the quality and impact of active citizen participation in health research – recommending a new funding priority" explicitly refer to this diversity of approaches, which is also reflected in the wide range of institutional co-signatories. The suggestions include topics for calls for proposals, formats and framework conditions for meta-research. The English version is a translation of the original German version

    Beteiligung von Kindern an Gefährdungseinschätzungen im RSD

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    Dieser Artikel bietet einen Einblick in ein Forschungsprojekt, das sich mit der Frage der angemessenen Beteiligung von Kindern an Gefährdungseinschätzungen im Regionalen Sozialpädagogischen Dienst (RSD) des Jugendamtes beschäftigt. Sowohl die am Projekt beteiligten Fachkräfte, als auch die beteiligten Kinder stellten fest, dass es hinsichtlich der Beteiligung von Kindern an Gefährdungseinschätzungen Verbesserungsmöglichkeiten gibt

    Wie mehrsprachiges Vorlesen in der Kita gelingen kann

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    Mehr als jedes fünfte Kind in deutschen Kitas spricht eine nicht deutsche Familiensprache. Da sich die sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Kinder auf mehrere Sprachen verteilen, zeigen sie in der Umgebungssprache häufig geringere Kompetenzen als einsprachige Kinder. Vorlesen gilt dabei als eine effektive Maßnahme zur Förderung sprachlicher Fähigkeiten. Doch wie lässt sich Vorlesen in mehrsprachigen Gruppen so gestalten, dass möglichst viele Kinder profitieren? Ein Beispiel für die praktische Umsetzung mehrsprachigen Vorlesens bietet das Projekt „Vorlesen in allen Sprachen“. Kindertageseinrichtungen wurden mit Büchern in verschiedenen Sprachen ausgestattet, die sowohl in der Kita als auch in den Familien genutzt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass neben mehrsprachigen Materialien auch geeignete Rahmenbedingungen entscheidend sind – insbesondere Strategien zur Einbindung der Eltern und zur Förderung der Buchausleihe.   Der Beitrag gibt einen Überblick über die Potenziale und Umsetzungsmöglichkeiten des mehrsprachigen Vorlesens in Kitas. Im Fokus steht, wie unterschiedliche Ansätze wirken und welche Bedingungen ihre erfolgreiche Umsetzung ermöglichen

    Bedarfsorientierte Gruppenpädagogik in Kitas

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    Gruppen existieren in allen sozialen Gemeinschaften, auch in Kitas und selbst in denen, die nach dem offenen Konzept arbeiten. Der Begriff Gruppen ist aber häufig anders konnotiert: mit dem Gruppenkonzept und dem dazugehörigen Gruppenraum. Der soziologische Gruppenbegriff meint jedoch etwas anderes. Mit diesem Kita-Fachtext wird eine differenzierte soziologische Betrachtung von Gruppen in Kitas vorgenommen. Insbesondere in Kitas bestehen spezifische Gruppensituationen, die dementsprechend spezifische Gruppendynamiken entstehen lassen. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung der systemischen Erkenntnistheorie, auch im pädagogischen Kontext, wird es erforderlich, Verhalten von Individuen weniger isoliert als jeweiliges persönliches Merkmal zu sehen, sondern vielmehr als Teil eines ko-konstruktiven Prozesses. Da Sozialisation und Individuation in Gemeinschaften stattfinden – wozu Gruppen in den verschiedensten Formen zu zählen sind –, ist es notwendig, komplexe soziale Zusammenhänge einzubeziehen und zu betrachten. Durch die genauere Analyse dieser Gruppenbedingungen können die jeweiligen Bedarfe, der Gruppen und die der Individuen, ermittelt werden. Eine adäquate Reaktion der sozialpädagogischen Fachkräfte ist erst darauffolgend möglich. Pädagogische Arbeit mit und in Gruppen sowie entsprechende Fachkenntnis sind erforderlich. Möglicherweise kann die Analyse die sozialpädagogischen Fachkräfte sogar entlasten. Eine Orientierung der pädagogischen Arbeit an den Bedarfen von Gruppen, deren Analyse und die entsprechende Gestaltung der (Lern-)Umgebungen, ist ebenfalls eine an den Bedarfen der Individuen. Denn Bedarfe von Gruppen sind auch die von Individuen

    Selbstregulation und Ko-Regulation in der Kita – wie kindlicher Stress und erwachsenes Wohlbefinden zusammenhängen

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    Intensiver, wiederkehrender oder dauerhafter Stress in der frühen Kindheit hat erhebliche langfristige Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit. Kinder sind in den ersten Lebensjahren nur bedingt zur Selbstregulation fähig und auf die Unterstützung von erwachsenen Bezugspersonen angewiesen. Neben den Eltern haben auch pädagogische Fachkräfte in Kitas die wichtige Aufgabe, Stressreaktionen zu erkennen und sensibel zu begleiten, um die kindlichen Stressantworten „abzupuffern“. Diese Fähigkeit zur Ko-Regulation hängt in entscheidendem Maße mit dem eigenen Wohlbefinden zusammen. Der folgende Beitrag erörtert zunächst, wie sich Stressreaktionsmuster in der Kindheit entwickeln, und anschließend, inwieweit sich Stress und Belastungen in der frühen Kindheit auf die physische und psychische Gesundheit auswirken. Des Weiteren geht es darum, wie körper- und verhaltensbezogene Anzeichen für Belastungen bei Kindern erkannt werden können. Bezogen auf die erwachsenen Bezugspersonen werden anschließend Möglichkeiten der Ko-Regulation und insbesondere körperbezogene Voraussetzungen für gelingende Interaktionen und vertrauensvolle Bindungsbeziehungen diskutiert. Wie kindliches und erwachsenes Wohlbefinden zusammenhängen und welche Konsequenzen dies für die pädagogische Praxis in Kitas hat, bildet den Abschluss des Beitrags

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