aliceOpen – Der Publikationsserver der Alice Salomon Hochschule Berlin
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    371 research outputs found

    Forum Kritische Psychologie – Neue Folge 3

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    Die Ökonomisierung der Sozialen Arbeit

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    Die Ökonomisierung der Sozialen Arbeit ist seit Ende der 1980-er Jahre ein gewichtiges Thema des sozialarbeiterischen Diskurses. Häufig werden Schlagwörter wie der Fachlichkeitsverlust, die Neue Steuerung und der Quasi-Markt in der Ökonomisierungsdebatte ohne detailreiche Erklärungen genutzt. In dieser Arbeit wird das Instrument der Kritischen Diskursanalyse in modifizierter Form angewandt, um zu durchleuchten welche Themenschwerpunkte wirklich den Diskurs prägen und welche Machtstrukturen diskursiv erzeugt werden. Im Zuge der Analyse wird festgestellt, dass der eigentliche Schwerpunkt des Ökonomisierungsdiskurses in organisatorischen Themen liegt. Außerdem werden die Machtwirkungen kapitalismuskritischer Positionen deutlich. Die Verschränkung des sozialarbeiterischen Diskurses mit dem der Sozialpolitik, sowie dem der Wirtschaft zeigt die gegenseitigen argumentativen Stützen auf. So wird ein Überblick über das diskursive Geflecht des analysierten Materials geboten. Anhand der Analyseergebnisse werden Möglichkeiten zur Gestaltung eines freieren Diskurses im Sinne Michel Foucaults formuliert

    Die Reflexion der partizipativen Zusammenarbeit im Forschungsprojekt ElfE-Eltern fragen Eltern

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    Reflexion ist ein wichtiger Bestandteil des partizipativen Forschungsprozesses und es gibt verschiedene Anknüpfungspunkte und Verfahren. Häufig ist zum Beispiel der Grad bzw. die Form der Entscheidungsteilhabe Gegenstand der Reflexion. Für die Reflexion der partizipativen Zusammenarbeit wurde im Rahmen des Forschungsprojekts ElfE („Eltern fragen Eltern“) neben einer einmaligen teilnehmenden Beobachtung regelmäßig ein Fragebogen, die sogenannte „Stufenleiterabfrage“, eingesetzt

    Der digitale ElfE-Infotisch

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    Auf dem ElfE-Infotisch können sich alle Interessierten durch das partizipative Forschungsprojekt „ElfE-Eltern fragen Eltern“ navigieren. Auf vier Tischkarten finden sich Informationen zum Projekthintergrund, den beiden Projektphasen sowie zu den vielfältigen Praxis- und Wissenschaftsprodukten. Der Tisch ermöglicht somit einen Überblick über die Ziele, Struktur und Arbeitsweise von ElfE. Außerdem informiert er über die Ergebnisse des Projektes, die zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kita-Fachkräften einerseits sowie für den Transfer partizipativer Arbeitsweisen andererseits entwickelt wurden. Eine Audiospur, eingesprochen durch ElfE-Teammitglieder, informiert auf der Startseite über technische Hinweise und begleitet durch die einzelnen Tischkarten

    Interview mit dem Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (AKS) Hamburg

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    Kinder und Jugendliche haben Rechte – eine banale Feststellung, die aber nicht nur im politischen Raum (vgl. die Debatte um Kinderrechte im Grundgesetz), sondern auch in der sozialarbeiterischen Praxis umkämpft scheint. Mit dem Tribunal zur Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung und der aktuellen Heimkampagne des Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (AKS) Hamburg (siehe Rezension auf S. 171) wurde der Fokus auf besorgniserregende Entwicklungen in der Sozialen Arbeit/ Jugendhilfe gerichtet. Im E-Mail-Interview – der AKS Hamburg erarbeitete die Antworten im Gruppenprozess – sollte die Frage geklärt werden, ob die geschlossene Unterbringung, entmündigende Praxen und behavioristische Lernparadigmen Symptome eines (neuen) Autoritarismus in der Sozialen Arbeit und/ oder Jugendhilfe sind.Children and young people have rights – a trivial statement, which nonetheless seems to be contested in the field of politics (see the debate on children’s rights in the Grundgesetz) and also in the field of social work. The tribunal to the violation of children’s rights in residential care and the Heimkampagne by the Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (AKS) Hamburg (see review at p. 171) has shifted the focus towards alarming tendencies in the field of social work and youth welfare service. The interview, which was conducted via e-mail, highlights the question if closed institutions for children, restrictive practices and an understanding of learning, which is inspired by behavioristic theories, could be seen as symptoms of a (new) authoritarianism in the field of social work and youth welfare service

    Holzkamp übersetzen

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    Einen Text zu verstehen, gilt als wesentliche Voraussetzung seiner Übersetzung. Mehr als nur zu überlegen, wie das, was da gesagt wird, in der Zielsprache nachgesagt werden kann, sind die Art der Begründung, die Bezüge, die Intention, die Aktualität des Textes zu entschlüsseln, nachzuvollziehen. Es geht aber auch um die Wechselwirkung, in der der Text entstand, und um die Art und Weise, in der der Autor über den Text vermittelt wirkt. Ohne eine systematische Analyse zu entfalten, möchte ich mich in der folgenden Skizze diesem Übersetzungsansatz annähern – versuchsweise und auf Grundlage eigener Erfahrungen als Holzkamp-Übersetzer.Translating Holzkamp Understanding a text is considered an essential prerequisite of its translation. It is not only a matter of considering how what has been written can be said in the target language, it is also important to decipher and comprehend the references, the intention, the topicality of the text. It is also about the circumstances in which the text was written and the way in which the author acts through the text. Without unfolding a systematic analysis, I would like to approximate this translation approach in the following sketch – tentatively and based on my own experiences as a Holzkamp translator

    Power & Participation. Sex Workers Voices in the Israeli Legislation Process of the Prohibition on Consumption of Prostitution Law

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    This research examined the legislative process that led to the passing of the new Prohibition on Consumption of Prostitution law (temporary order) in Israel, focusing on the participation of sex workers in this process. It aimed to get a deeper understanding of the different voices that took part in the discussion, and specifically the role that sex workers voices played in the debate. Data was gathered both from interviews and documents and was analyzed thematically and through content analysis accordingly. The theoretical framework of the discussion was based on Foucault's perception of power and Gallagher's work on participation. The findings indicated that the main narrative represented in the legislation process was a radical feminist narrative, led by politicians, activists, and aid service workers. Prostitution survivors who used aid services were invited to participate; however, the participation of sex workers who opposed the law was limited, and they received disrespectful and hostile treatment. Even though sex workers did not manage to stop the law from passing, they are not powerless, and continue the effort to resist it both in and out of the Knesset

    Evaluation der Berliner Obdachlosen-Uni

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    Im Rahmen eines Praxisforschungsprojekts von Prof. Dr. Susanne Gerull im Masterstudiengang „Praxisforschung in Sozialer Arbeit und Pädagogik“ an der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH Berlin) wurde 2020 das innovative Berliner Projekt „Obdachlosen-Uni“ evaluiert. Hierbei handelt es sich um ein Bildungs- und Partizipationsprojekt für wohnungslose Menschen in Berlin. In drei studentischen Forschungsgruppen wurden folgende Fragestellungen mithilfe eines Methodenmixes aus quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden bearbeitet: 1. Ist-Soll-Vergleich: Welche Angebote werden von der Zielgruppe gewünscht, welche sind tatsächlich vorhanden? 2. Wie kann die O-Uni bei der Zielgruppe bekannter gemacht werden? 3.Wird bei Teilnehmenden und (wohnungslosen) Lehrenden das Selbstwertgefühl gesteigert (Empowerment)

    #systemrelevant. 50 Jahre angewandte SAGE-Wissenschaften an der Alice Salomon Hochschule Berlin

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    Die Alice Salomon Hochschule Berlin wird 50! Zu diesem Anlass ist der Jubiläumsband #systemrelevant erschienen. 13 Artikel geben Aufschluss über die Historie, das Potential und aktuelle Herausforderungen der Hochschule. Beiträge aus der Sozialen Arbeit, Gesundheit und Bildung und Erziehung bieten Debatten im Bereich der SAGE-Disziplinen neue Nahrung. Auch der Hochschulverwaltungsbereich kommt in seinen Entwicklungen zu Wort. Interviews mit Nachwuchswissenschaftler_innen beleuchten den Prozess auch aus dieser Perspektive. Ein ‚Fassadenkaleidoskop‘ greift den Nachklang zur Fassadendebatte auf. Der Jubiläumsband soll für Studierende und Mitarbeitende nach innen wie für Politik und Gesellschaft nach außen Leistungen, Herausforderungen und Lösungswege der Hochschule zukunftsgewandt vermitteln

    Ethical and Methodological Challenges in Research With Hard-to-Reach Groups: Examples From Research on Family Caregivers for Migrant Older Adults Living With Dementia

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    Family caregivers of migrants with dementia constitute a population group that is hard to reach for research participation due to factors such as shame about the disease and past experiences of discrimination. In this article, research-ethical challenges associated with participant recruitment and qualitative data collection among relatives of migrants with dementia are discussed. Over a period of 8 years, 3 studies were conducted to investigate the experiences of family caregivers for persons with dementia of Turkish descent in Germany. Across these studies, a total of 32 family caregivers were interviewed. In this article, based on the “Principles of Biomedical Ethics” according to Beauchamp and Childress (2009), research-ethical conflicts associated with sampling methods and the presence of third parties during qualitative interviews are discussed. The potential risks emanating from sampling strategies and the presence of third parties during interviews regarding the voluntary nature of study participation are examined. Additionally, this article formulates recommendations for ensuring truly voluntary participation and protecting both the participants (family caregivers) and relatives with dementia from harm. These practical recommendations aim to help future researchers to avoid ethical pitfalls and represent a roadmap for making necessary methodological decisions

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