aliceOpen – Der Publikationsserver der Alice Salomon Hochschule Berlin
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Spiel und Spielpädagogik in der Ganztagsschule
In diesem Fachtext wird zunächst Spiel definiert. Es folgt ein kurzer Blick auf seine Funktionen, um im Hauptteil das Verhältnis von Spiel und (Ganztags-)Schule zu beleuchten. Spiel lässt sich nicht gänzlich schulisch überformen und weist starke partizipatorische Aspekte auf. Aufgrund ebendieser Aspekte kann Spiel dazu beitragen, von Kindern benötigte selbstbestimmte Räume für Peer-Kontakte zu schaffen oder zu erhalten. Mit der Spielpädagogik steht eine Disziplin zur Verfügung, die den Charakter des Spiels wahrt und zugleich partizipative und lustvolle Alltagsgestaltung ermöglicht
Digitalität und Einsamkeit
In dieser wissenschaftlichen Arbeit werden die Auswirkungen des Strebens nach dem Besonderen im Kontext der sozialen Online-Netzwerke und der zunehmenden Digitalität des Alltags diskutiert. Zunächst wird dafür auf die Arbeit des Soziologen Reckwitz und seiner Theorie zur Gesellschaft der Singularitäten eingegangen, welche eine immer stärkere Orientierung am Besonderen und Einzigartigen aufweist, was durch die Technologien des Internets weiter vorangetragen wird. Verknüpft wird diese Theorie durch Erkenntnisse der Medizin über das Phänomen der Einsamkeit und ihre psychischen wie physischen Auswirkungen auf den*die Einzelne*n. Da besonders Jugendliche in ihrer Adoleszenz eine sehr vulnerable Lebensphase durchlaufen und stärker zu Einsamkeit neigen als ältere oder jüngere Menschen, liegt der Hauptfokus der Arbeit auf dieser Generation. Zudem sind die heutigen zwölf bis 19-Jährigen die erste Generation, welche mit den neuen digitalen Medien aufgewachsen ist und somit wohl am meisten von diesen geprägt wurde. Welchen Einfluss haben die gesamtgesellschaftlichen Prozesse der zunehmenden Singularisierung und Einsamkeit auf diese junge Generation und welche Rolle spielen dabei soziale Online-Netzwerke, ist hier die zentrale Frage. Im Laufe der Arbeit wird weiterhin die Frage nach dem Thema Freundschaft zu Zeiten der Digitalität des Sozialen aufgeworfen und es stellt sich heraus, dass soziale Online-Netzwerke untereinander differenziert werden müssen, um zu verstehen, wie genau sie auf das Zusammenleben junger Menschen wirken
Basiskurs Partizipativ Arbeiten Trainer:innen-Handbuch
Mit dem Basiskurs Partizipativ Arbeiten wurde ein Fortbildungsangebot entwickelt, das sich an kommunal engagierte Personen richtet und die partizipative Grundhaltung und konkrete Methoden vermittelt. Dieses Handbuch bildet den Rahmen für im Basiskurs involvierte Trainer:innen. Sie finden hier alles, was Sie benötigen, um in partizipativen Grundlagen oder einer der sechs aufbereiteten Methoden zu schulen sowie die Teilnehmenden bei der eigenen Projektumsetzung zu beraten
Veröffentlichungsvereinbarung aliceOpen-Publikationsserver ASH Berlin
Die Veröffentlichungsvereinbarung regelt die Rechte und Pflichten von Autor_innen und Herausgeber_innen, die schriftliche Dokumente oder andere Ressourcen über den aliceOpen-Publikationsserver der Alice Salomon Hochschule Berlin veröffentlichen möchten
Services for homeless people in Germany during the COVID-19-pandemic: A descriptive study
Design:Across-sectional study was conducted inDecember 2020/January 2021 in the five significant cities of Germany.
Sample: 135 of 244 identified service institutions took part in the evaluation.
Measurements: This evaluation included changes in institutions’ operating hours as well as capacity for homeless people. Service institutions described changes in guests’ characteristics, moods, and mental burden. Finally, equipment including face masks, coveralls, and gloves was investigated. In addition, the study examined how the cooperation with the health authorities works.
Results: Institutions reduced their operating hours and capacity for guests (62.4%). Increased costs, which they had to cover themselves, were reported by 70.9% of institutions. Institutions reported, that guests showed more symptoms of aggression (15%), anxiety (25%), and desperation (32%) and fewer signs of being relaxed (75%). The institutions reported room for improvement in PPE supplies and collaboration with health authorities.
Conclusions: Services are limited for a vulnerable population, which shows changes in moods and mental health. Health authorities are not sufficiently engaged to take over the role of institutions in caring for homeless people. In the future, in-depth investigation to improve this is necessary
Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Kita und Eltern
Der vorliegende Fachtext beschäftigt sich mit dem Konzept der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen pädagogischen Fachkräften aus Kindertageseinrichtungen und Eltern und geht dessen Bedeutung sowie damit verbundenen Herausforderungen nach.
Das Konzept der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft gilt bildungspolitisch wie pädagogisch als zentrale Anforderung und zugleich als Herausforderung für Kindertageseinrichtungen. Es gilt eine gelingende Zusammenarbeit zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern aufzubauen und zu pflegen, die einen Austausch auf Augenhöhe zwischen den Beteiligten zum Wohle des Kindes ermöglicht (§ 22 und § 22a, SGB IIX). Dennoch birgt das Konzept eine Vielzahl an Herausforderungen für pädagogische Fachkräfte (vgl. Cloos, Krähnert, Zehbe 2020). Der Fachtext stellt diese anhand von ausgewählten Spannungsfeldern in der Zusammenarbeit vor, regt zur Reflexion des eigenen Handelns an und bringt konkrete Vorschläge zum Umgang damit ein. Hier greift der Fachtext zentral auf das Schulungsprogramm Kita-MOVE – Motivierende Gesprächsführung mit Eltern zurück. Er stellt deren grundlegende Annahmen und Vorgehensweise dar und knüpft an die jeweils vorgestellten Spannungsfelder konkrete Möglichkeiten der Bearbeitung
Auszug Trainer:innenhandbuch Wertschätzendes Erkunden
Wertschätzendes Erkunden (Appreciative Inquiry (AI)) setzt an guten Erfahrungen in Organisationen bzw. der Zusammenarbeit von Menschen an. In einem strukturierten Verfahren werden vier Phasen durchschritten. In leitfadengestützten, wertschätzenden Interviews werden herausragende Erlebnisse und Höhepunkte, Stärken und Erfolgsfaktoren aufgedeckt, Impulse für positive Veränderungen in Systemen (u.a. beispielsweise Netzwerke oder Stadtteile) gesetzt und konkrete Maßnahmenplanungen
abgeleitet
Basiskurs Partizipativ Arbeiten Handout für Teilnehmende
Der „Basiskurs Partizipativ Arbeiten: Kommunale Praxisprojekte mit partizipativen Methoden gestalten“ ist ein Fortbildungsangebot für kommunal engagierte Personen, das die partizipative Grundhaltung und konkrete Methoden für Projekte der Gesundheitsförderung und Prävention vermittelt. Dieses Handout bildet einen Teil der Kursmaterialien für Teilnehmende und stellt Informationen zu den Grundlagen partizipativen Arbeitens zur Verfügung. Außerdem werden Quellen für die Vertiefung einzelner Themen aufgeführt
Bedeutung von Alltagserfahrung in der frühkindlichen Bildung
In dem Beitrag geht es darum, Bilder von Denkweisen zu sammeln, die – noch lange bevor ein Bewusstsein entsteht – die Erfahrungswelt von jungen Kindern strukturieren. Sie zeigen sich, so die Argumentationslinie, als sensorische Ordnung, als Muster der zwischenmenschlichen Beziehungen, sowie Strukturen des frühen Selbstempfindens. Davon ausgehend stellt sich die Frage, wie sich aus diesen komplexen Alltagserfahrungen ein bewusstes Denken entwickeln kann. Die Antwort darauf gibt ein Prozess der Symbolisierung, der verschiedene Wege der Resonanz und Reflexion öffnet. Der Beitrag hebt die Bedeutung des Alltagserlebens für frühkindliche Bildungsprozesse heraus und erläutert, dass der Einbezug impliziter Erfahrungs- und Lernprozesse einer umfassenden Kultur des Lernens bedarf
Vorbild KITA
Für das Gelingen einer stationären Unterbringung ist deren Beginn entscheidend. Der Beitrag schlägt ein Konzept vor, das die Fachkräfte sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich der Kinder- und Jugendhilfe an einem Fall arbeiten lässt