aliceOpen – Der Publikationsserver der Alice Salomon Hochschule Berlin
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    Geschlechtsspezifische Gewalt in Zeiten der Digitalisierung

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    Digitale Gewalt kommt nicht nur im öffentlichen Raum vor, sondern auch in privaten Beziehungen – und hat in Kombination mit häuslicher und sexualisierter Gewalt eine deutlich geschlechtsspezifische Komponente. Durch Informations- und Kommunikationstechnologien haben Gewaltformen wie Doxing, Stalking, Hate Speech und Online-Belästigung und -Bedrohung stark zugenommen und durch die Nutzung des Internets ihre Wirkmächtigkeit verstärkt. Die Beiträger*innen des Bandes liefern für den Umgang mit diesen Gewaltformen grundlegende interdisziplinäre Analysen und diskutieren sowohl juristische, technische und aktivistische Interventionen als auch Erfahrungen aus der Beratungspraxis. Dabei werden zentrale politische Änderungsbedarfe ausgemacht und entsprechende Handlungsoptionen aufgezeigt

    WIE partizipierten die Beteiligten im Forschungsprojekt ElfE - Eltern fragen Eltern?

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    Die Fragen, wer genau und in welchem Umfang partizipiert, ist für die partizipative Gesundheitsforschung zentral. Zugleich werden diese Fragen in Publikationen nur selten thematisiert. Für das Forschungsprojekt ElfE wird aufgezeigt, welche Beteiligtengruppen gemeinschaftlich geforscht haben und wie das Ausmaß der Partizipation in den verschiedenen Projektphasen durch diese Beteiligten eingeschätzt wird

    Auszug Trainer:innenhandbuch Stadtteilspaziergänge

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    Beim Stadtteilspaziergang findet entlang eines Spaziergangs ein Austausch über ein Thema zwischen lokalen Expert:innen und Fachkräften an konkreten Orten statt. Die Informationen der beteiligten Expert:innen treffen mit dem eigenen Erleben der beteiligten Fachkräfte zusammen. Ziel ist es v.a., Lebenswelten und -räume aus einer anderen Perspektive erfahrbar zu machen

    Achtsam und responsiv: Das manuelle Handling in der Kita

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    Trotz der zentralen Bedeutung für das Wohlbefinden, die seelische und körperliche Gesundheit von Kindern und pädagogischen Fachkräften, wird das manuelle Handling und damit das professionelle Berühren und Bewegen von Kindern im Kita-Alltag im frühpädagogischen Fachdiskurs noch wenig thematisiert. Eingeführt ist der Begriff des manuellen Handlings in den Pflege-, Hebammen und Therapiewissenschaften. International wird die Bedeutung des Handlings häufig allein auf die Rückengesundheit von Fachkräften reduziert. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der vorliegende Kita-Fachtext mit Ansätzen der Pflege- und Therapiewissenschaften, die sich in den vergangenen Jahrzehnten mit dem Handling von Kindern auseinandergesetzt haben und die über eigene Konzepte verfügen, wie beispielsweise dem Minimal oder Optimal Handling, dem Bobath Handling und dem Kinaesthetics Infant Handling. Hier lassen sich wertvolle Anregungen finden, die auch in der Frühpädagogik diskutiert werden sollten. Ein wichtiges Ziel liegt darin, eine kindheitspädagogische Sicht, als eine eigene disziplinspezifische Perspektive auf Handling-Interaktionen im pädagogischen Kontext aufzubauen. Zwei Entwicklungen begründen die Wichtigkeit einer Auseinandersetzung mit dem manuellen Handling: 1. die Zunahme an Pflegetätigkeiten in Kitas 2. die Herausforderung des Fachkräftemangels und die damit verbundene Notwendigkeit des Fachkräfte-Erhalts durch gesundheitsbezogene Prävention. Am Beispiel der Pflegeaktivität des Wickelns wird im Beitrag herausgearbeitet,dass Gesundheitsentwicklung und -erhalt sowohl aufseiten der Kinder als auch auf der der pädagogischen Fachkräfte beim manuellen Handling im Fokus stehen müssen. Schulungen im achtsamen und responsiven sprachlichen, sowie im Berührungs- und Bewegungsdialog beim Handling, erhöhen Partizipationsmöglichkeiten und die so genannte Compliance der Kinder, also ihre Bereitschaft zur Mitwirkung und Beteiligung. Dadurch kann das Risiko von Übergriffen vermindert werden

    Auszug Trainer:innenhandbuch Community Mapping

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    Community Mapping ist eine partizipative Methode, mit der Merkmale, Ressourcen, Verhältnisse und/oder Beziehungen, Herausforderungen und weitere Anliegen einer Gemeinschaft (engl. community) bildlich umgesetzt,analysiert und dokumentiert werden können. Ziel ist es herauszufinden, wie Menschen ihre Lebenswelt, die darin verorteten Ressourcen sowie den Handlungsbedarf wahrnehmen

    Muslimischsein im Sicherheitsdiskurs

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    Wie fühlt es sich an, als Sicherheitsproblem wahrgenommen zu werden? Wie wirkt sich das auf das Leben von »Muslim:innen« aus? Wie gehen sie in ihrem Alltag, ihren Beziehungen und bei ihrer Arbeit damit um? In Einzelinterviews und Gruppendiskussionen sprechen muslimische Akteur:innen darüber, wie sie angesichts des Sicherheitsdiskurses ihre Deutungs- und Handlungsmacht (wieder) gewinnen. Dabei wird rekonstruiert, wie Muslim:innen (oder als solche Markierte) das Verhältnis von Zustimmung und Kritik angesichts ihrer Adressierung austarieren und wie es ihnen gelingt, ihre Diskursivierung nicht (gänzlich) anderen zu überlassen und ihre Interessen umzusetzen

    Subjekttheoretische Konvergenzen von Kritischer Psychologie und der »Lebensweltorientierung in der Sozialen Arbeit«

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    Die Theorie zur »Lebensweltorientierung in der Sozialen Arbeit« (LWO) und die »Kritische Psychologie« werden hinsichtlich möglicher Bezugsebenen untersucht. Es wird argumentiert, dass der Subjektbegriff der Kritischen Psychologie in die LWO eingeschrieben ist. Die LWO gewönne insbesondere durch die Integration des subjektwissenschaftlichen Konzepts des dynamischen Unbewussten an theoretischer Substanz. Ferner seien durch die Aufnahme von Holzkamps Begriff der »alltäglichen Lebensführung« bestimmte theoretische Probleme der LWO auflösbar. Abschließend wird darauf eingegangen, inwiefern das metatheoretische Selbstverständnis der LWO von professionstheoretischen und fachpolitischen Zielen getragen ist und die Möglichkeiten einer Verhältnisbestimmung zur Kritischen Psychologie an die Grenzen unterschiedlicher Gegenstandsbereiche stoßen.Subject-theoretical convergences of Critical Psychology and the “lifeworld orientation in social work” The theory of “lifeworld orientation in social work” (LWO) and “Critical Psychology” are examined with regard to possible levels of reference. It is argued that the subject concept of Critical Psychology is inscribed in the LWO. In particular, the LWO would gain theoretical substance through the integration of Critical Psychology’s concept of the dynamic unconscious. Furthermore, certain theoretical problems of the LWO could be resolved by the inclusion of Holzkamp’s concept of the “everyday conduct of life”. Finally, it is discussed to what extent the metatheoretical self-understanding of the LWO is motivated by professional-theoretical and professional-political goals and how the possibilities of defining a relationship to Critical Psychology come up against the limits of diff erent subject areas

    Grounded-Theory- Methodologie und Kritische Psychologie

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    In der Diskussion werden Verbindungslinien und Unterschiede zwischen Kritischer Psychologie und Grounded-Theory-Methodologie ausgelotet. Im Vordergrund stehen dabei handlungstheoretische und methodologische Fragen.Grounded Theory Methodology and Critical Psychology – A conversation In the discussion, connecting lines and contrasts between Critical Psychology and Grounded Theory Methodology will be explored. The focus is on questions of action theory and methodology

    Frühe Mehrsprachigkeit im Kita-Alltag begleiten

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    Der vorliegende Text verschafft einen Überblick über die derzeit bekannten Grundlagen des frühen mehrsprachigen Spracherwerbs und aktuelle Diskussionen zum Thema. Viele Kinder in Deutschland erleben eine „lebensweltliche Mehrsprachigkeit“ (vgl. Gogolin 2019), auch wenn es keine genauen Zahlen gibt, wie viele Kinder mehrsprachig aufwachsen, und ihre Spracherwerbsverläufe sehr vielfältig sind. Der Text plädiert für einen sprach- und diskriminierungssensiblen sowie reflektierten Umgang mit Mehrsprachigkeit in pädagogischen Einrichtungen und gibt Implikationen für die entsprechende Gestaltung des Kita-Alltags. Empfehlenswert ist hier der Blick auf das linguistische Repertoire von Kindern in allen ihren Sprachen und nonverbalen Mitteln. Aufgabe der Fachkräfte in der Frühpädagogik ist es, den „monolingualen Habitus“ (vgl. Panagiotopoulou 2016) konsequent durch ein bewusstes „Mehrsprachiges Zusammensein“ (vgl. Niebuhr-Siebert 2019) zu ersetzen

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