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    Zur Entpolitisierung von Männlichkeiten im Kontext des sozialpädagogischen Handelns mit rechten Jugendlichen Anfang der 1990er-Jahre

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    Im Artikel wird das sozialpädagogische Handeln mit rechten Jugendlichen in den 1990er-Jahren unter einer genderreflektierenden Perspektive rekonstruiert, wobei der Begriff Männlichkeit und dessen theoretische Konzeptionierung als Analyseinstrument dient. Unter dem Einbezug männlichkeitstheoretischer Überlegungen wird exemplarisch ein genauerer Blick auf eine Interviewsequenz mit einer ehemaligen Fachkraft geworfen, die in den frühen 1990er-Jahren in der Jugendarbeit mit rechten Jugendlichen tätig war. Der Artikel beschäftigt sichmit der Frage, welche Auswirkungen aufgrund des fehlenden Einbezugs von genderreflektierender Perspektiven in die Ausgestaltung der Jugendarbeit mit rechten Jugendlichen Anfang der 1990er-Jahre auszumachen sind. Diskutiert wird, welche Folgen die fehlende Markierung, Auseinandersetzung und (kritische) Bearbeitung von männlichen Inszenierungspraxen hatte, inwiefern der fehlende Einbezug von genderreflektierenden Perspektiven zu einer Entpolitisierung von Männlichkeiten führte und welche Auswirkungen dabei im Umkehrschluss auf die Tradierung von Ideologien der Ungleichwertigkeit sowie auf rechtsextreme Szenebildungsprozesse auszumachen sind.In the 1990 s, the former GDR faced increasing juvenile violence by right-wing youth in many major cities and the landscape. This article reconstructs social pedagogy’s approach from a gender-informed point of view while using theoretical concepts of masculinity as an analysis tool. Based on an interview sequence with a professional who worked with right-wing youth and research on masculinities, the social-pedagogical conduct and policies pursued at the time are considered. The article addresses the risk of not defining or examining masculinity based on the studies above. The article demonstrates how the lack of gender-reflective perspectives has led to a depoliticization of masculinities and how this affected the prevalence of ideologies of inequality within this right-wing scene

    Next Stop: Postheteronormativität

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    Die Möglichkeiten, Geschlecht, Sexualität und Beziehungen auf vielfältige Weise zu leben, erweitern sich beständig und stellen die Offene Kinder­ und Jugendarbeit wie auch die Kinder­ und Jugendhilfe vor alte und neue Herausforderungen. Wie kann die Arbeit möglichst integrativ und wenig ausschließend umgesetzt werden? Unter dem Stichwort der „Postheteronormativität“ bietet der Beitrag einige Reflexionsimpulse an, wie eine zeitgemäße Pädagogik sich entsprechend aufstellen und positionieren kann

    Kongressdokumentation: "Literaturrecherche und Evidenzauswertung von Ansätzen zur Gesundheitsförderung bei sozial belasteten Familien (LEFaG)

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    Mittels einer systematischen Literaturrecherche wird ein aktueller Überblick über verfügbare präventive Interventions- und Gesundheitsförderungsansätze für sozial benachteiligte Familien sowie deren Wirksamkeit erstellt. Der Fokus wird dabei auf drei vulnerablen Gruppen liegen: Alleinerziehende und ihre Kinder, alkoholabhängige Eltern und ihre Kinder sowie Familien in Armutslagen. Für jede Gruppe wird eine angepasste Suchstrategie entwickelt und umgesetzt. Für jede Familienuntergruppe wird ein systematischer Screening-Prozess durchgeführt und die Ergebnisse werden narrativ zusammengefasst. Es handelt sich hierbei um die Kongressdokumentation Armut und Gesundheit 2021. Diese enthält sowohl eine gekürzte Form des Studienprotokolls als auch die Vortragsfolien mit ersten allgemeinen Ergebnissen des Projektes. Die Originalveröffentlichungen können hier aufgerufen werden: Studienprotokoll: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:b1533-opus-3732 Studienregistrierung: https://www.researchregistry.com/browse-the-registry#registryofsystematicreviewsmeta-analyses/registryofsystematicreviewsmeta-analysesdetails/603ca83b5e813c001b98ae06

    Deutschsprachige online-Ressourcen für partizipatives Forschen, Arbeiten und Lernen

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    Die Ressourcensammlung umfasst deutsch- und englischsprachige online-Ressourcen und -Materialien zu Partizipativen Forschungsansätzen. Vorgestellt in der Berliner Werkstatt für partizipative Forschung: https://www.khsb-berlin.de/en/node/15314

    Professionelles Handeln pädagogischer Fachkräfte im Kindergarten

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    Interaktionskompetenz gilt als ein Schlüsselmerkmal im professionellen Umgang pädagogischer Fachkräfte mit Kindern, da sich Kinder grundlegende Kompetenzen über Interaktionsprozesse aneignen. (Keller, Trösch & Grob 2013). In Deutschland fehlen noch wissenschaftlich fundierte Angebote zur Professionalisierung der Interaktionskompetenz pädagogischer Fachkräfte für die Altersstufe drei bis sechsjähriger Kinder (vgl. Nentwig-Gesemann 2017; Mischo & Fröhlich-Gildhoff 2011, 6). Sowohl in den Grundausbildungen als auch in den Fortbildungen für den Kindergartenbereich kommt die praxisnahe mikroanalytische Verhaltensausbildung, angepasst auf prototypische Alltagssituationen, mit konkreten wissenschaftlich fundierten Handlungsempfehlungen und der erforderlichen persönlichkeitsintegrierenden Gewöhnung häufig weiterhin zu kurz (vgl. Nentwig-Gesemann 2017; Kammermeyer et al. 2018). Der Beitrag hat das Ziel, im ersten Teil einen wissenschaftlich fundierten Überblick zum Thema „Messung von Interaktionsqualität in Kitas“ zu geben. Im zweiten, ausführlichen Teil, werden aus der CLASS Pre-K, einem auch in Deutschland seit einiger Zeit vermehrt verwendeten Instrument zur Einschätzung der Interaktionsqualität in der Kita, Handlungsempfehlungen zur Interaktionsgestaltung im „Freispiel“ abgeleitet. Der Beitrag endet mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick auf die Möglichkeit der persönlichkeitsintegrierenden Gewöhnung der Handlungsempfehlungen in Kombination mit der Methode Video und Videofeedback

    Auszug Trainer:innenhandbuch Gruppendiskussionen in partizipativen Projekten

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    Gruppendiskussionen in partizipativen Projekten dienen der Erhebung von Wissen, Einstellungen und Meinungen sowie dem Erarbeiten von gemeinsam geteilten Wissensbeständen der Beteiligten. Das Thema partizipativer Gruppendiskussionen wird durch die partizipativ Arbeitenden gemeinsam entwickelt, die Ergebnisse gemeinschaftlich ausgewertet

    Wir sind keine Cookie Factory - Lehren und Lernen in Neoliberalen Zeiten.

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    Text wurde am 02.06.2021 als Vortrag im Rahmen des Hochschultages zum Leitbild Lernen und Lehren an der ASH Berlin gehalten. In einer Neoliberalismus-kritischen Perspektive in Bezug auf Baumann und Donskis fragt die Autorin nach den Veränderungen der Hochschulen als ursprüngliche Orte der Academia seit der Bologna-Reform. Dabei weist der Text ethnografisch basiert auf zeitliche Dynamisierungen der wissenschaftlichen Arbeit hin und reflektiert die Auswirkungen auf Bildungsprozesse und -bedingungen. Die Krise der Bildung wird so auch als eine Zeitkrise beschrieben, die dadurch entsteht, dass es in dem System ‚Academia‘ – konkret der Hochschule –neue Strategien braucht, die den neoliberalen Dynamiken entgegengesetzt werden können, um Bildung in einem kritischen Sinn auch neu zu ermöglichen

    Do extraversion and neuroticism pay off? Towards an integrated model of personality effects on obtained, expected and accepted wages

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    Connections of personality and career success factors like obtained wages are well documented. Important cognitive wage-related outcomes such as wage expectations or the acceptance wage, i.e., the minimum acceptable wage for individuals to take on a job, are neglected by empirical research. This study proposes an integrated theoretical framework of personality effects on obtained, expected, and accepted wages. We empirically test this framework using the German PASS survey data (N = 5.636) of working age that contains personality measures as well as wage measures. We replicate previous studies that showed direct effects of extraversion and neuroticism on obtained wages. Extending this causal chain to expected and accepted wages, we demonstrate that both personality traits are associated with expected and accepted wages trough an indirect effect via obtained wages. For extraversion, however not for neuroticism, we show that even when controlling for obtained wage, a direct effect of this personality trait on expected and accepted wages prevails. We discuss the results in terms of relationships of personality to exaggerated wage expectations and extraversion

    Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen und ihre Besonderheiten in der Corona-Pandemie

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    Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen führen zu Fehlallokationen von Ressourcen. In einem Projekt an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin wurden einige problematische Entwicklungen im Gesundheitswesen in einem studentischen Projekt untersucht. Gerade in Zeiten der Pandemie, die die Menschen sehr einschränkt und für deren Bekämpfung viel Geld ausgegeben wird, wirken sich Fehlentwicklungen auf anderen Gebieten besonders drastisch aus. Durch die Einschränkung von Freiheitsrechten erhöht sich die Gefahr der Zunahme von Gewalt insbesondere gegenüber vulnerablen Gruppen. Daher wird es notwendig, Coping Strategien zu entwickeln, wie wir mit dieser und zukünftigen Pandemien umgehen

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