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Low-Complexity Human Detection and Localization via Channel State Information of a Wi-Fi Signal
Gebrauchtholz als rezyklierter Baustoff aus Gebäuderückbau: Potenzialermittlung unter Einbezug quantitativer und qualitativer Aspekte
Die stoffliche Wiederverwendung von Altholz im Bauwesen gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere vor dem Hintergrund wachsender Umweltanforderungen und der angestrebten Kreislaufwirtschaft. Diese Arbeit untersucht das Potenzial von Gebrauchtholz, als rezyklierten Baustoff aus dem Gebäuderückbau unter Berücksichtigung quantitativer und qualitativer Aspekte. Ziel der Untersuchungen war es, die verfügbaren Circa-Mengen an tragendem Massivholz im deutschen Wohngebäudebestand zu erfassen, die erwarteten Abbruchmengen und -qualitäten abzuleiten und die Akzeptanz dieses Rohstoffs in der Holzwirtschaft in Erfahrung zu bringen.
Zur Ermittlung der vorhandenen Holzressourcen wurden statistische Berechnungen durchgeführt, die auf der Deutschen Wohngebäudetypologie und typischen Holzbauteildimensionen basieren. Diese Berechnungen zeigen, dass der gesamte Holzbestand in Wohngebäuden Deutschlands mindestens 57 Mio. m³ umfasst. Die Modellierung der jährlichen Abbruchmengen ergab für das Jahr 2022 eine potenzielle Rückgewinnung von ca. 17.000 m³ Massivholz, wobei der größte Anteil aus Gebäuden vor 1948 stammte. Allerdings bleibt die stoffliche Nutzung von Abbruchholz durch verschiedene Faktoren eingeschränkt, darunter die häufige Kontamination mit Holzschutzmitteln, mangelnde Technologien zur Aufarbeitung, sowie regulatorische Hürden.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die stoffliche Nutzung von Altholz wurden im Kontext der Altholzverordnung, der Bauproduktenverordnung und des Kreislaufwirtschaftsgesetzes betrachtet. Dabei zeigte sich, dass derzeit keine standardisierten Kriterien der Wiederverwendung für Holz aus dem Gebäudeabbruch und -rückbau bestehen, was die Klassifizierung und Vermarktung als potenziellen Baustoff erheblich erschwert. Die zukünftige Novellierung der Altholzverordnung könnte hier neue Möglichkeiten schaffen.
Um die Akzeptanz von recyceltem Altholz in der Praxis zu bewerten, wurde eine Stakeholder-Befragung durchgeführt und ein Experteninterview geführt. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Bekanntheit des Themas, jedoch eine geringe tatsächliche Nutzung. Vermutete hohe Kosten und regulatorische Hindernisse werden als größte Herausforderungen benannt. Gleichzeitig zeigt sich eine zunehmende Offenheit für den Einsatz von Altholz im Kontext der Nachhaltigkeit.
Die Ergebnisse liefern Ansatzpunkte für zukünftige Forschungsprojekte zur Förderung einer nachhaltigen Holznutzung im Bauwesen und vermitteln einen Überblick über die Situation. Somit können sie mit Blick auf die Zukunft zur Entwicklung von Strategien zur stofflichen Wiederverwendung von Altholz beitragen
Assistive Technologies in Healthcare: Utilization and Healthcare Workers Perceptions in Germany
Lean Management Implementierung im Mittelstand
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Integration eines Lean-Management-Modells speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und untersucht die Eignung, die Rolle des Menschen sowie die erforderlichen Schritte zur Implementierung. Ziel ist es, ein praxisnahes und anpassungsfähiges Modell zu entwickeln, das die spezifischen Bedürfnisse und Strukturen von KMU berücksichtigt. Die Analyse zeigt, dass Lean Management gut für KMU geeignet ist, da es die Anforderungen eines effektiven Managementsystems erfüllt und durch seine Vielseitigkeit sowie Skalierbarkeit in verschiedenen Unternehmensbereichen anwendbar ist. Die Prinzipien von Lean harmonieren mit den Strukturen von KMU, die von flachen Hierarchien, Ressourceneffizienz und Kundenorientierung geprägt sind. Eine erfolgreiche Implementierung fördert die Flexibilität, reduziert Verschwendung und stärkt die Innovationskraft, wodurch die Effizienz gesteigert und bestehende Stärken weiter ausgebaut werden. Die Untersuchung zur Rolle des Menschen verdeutlicht, dass Mitarbeitende und Führungskräfte essenzielle Akteure im Lean-Prozess sind. Mitarbeitende tragen durch Eigenverantwortung und Kreativität zur kontinuierlichen Verbesserung bei, während Führungskräfte als Vorbilder, Coaches und strategische Leitfiguren die Rahmenbedingungen schaffen. Die enge Zusammenarbeit beider Gruppen ist entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung und langfristige Verankerung der Lean-Philosophie. Die Implementierung von Lean Management in KMU erfordert eine klare Struktur, die durch ein entwickeltes Phasenmodell abgebildet wird. Dieses Modell basiert auf der Anpassung der Unternehmenskultur, der Definition klarer Ziele und der schrittweisen Umsetzung. Ein besonderer Fokus liegt auf der frühzeitigen Einbindung der Belegschaft, transparenter Kommunikation sowie gezielter Schulung und Befähigung. Zudem werden Kundenorientierung und die Etablierung von Standards als grundlegende Elemente hervorgehoben, um Effizienz und Qualität zu sichern und gleichzeitig Flexibilität zu bewahren. Das entwickelte Phasenmodell bietet KMU eine strukturierte und flexible Herangehensweise, um Lean Management nachhaltig zu integrieren. Es dient als Leitfaden, der praxisnahe Lösungen bietet und bildet die Grundlage für langfristigen Erfolg durch kontinuierliche Verbesserung.This thesis examines the integration of Lean Management within small and medium-sized enterprises (SMEs) and develops a flexible framework to guide the implementation process. It focuses on assessing the compatibility of Lean principles with SME structures, highlighting the pivotal role of both employees and leadership, and introducing a structured, phased implementation approach. The results reveal a strong alignment between Lean methodologies and the intrinsic characteristics of SMEs - including lean hierarchies, a strong customer focus, and effective use of limited resources. Furthermore, the study highlights both the opportunities and obstacles involved in the implementation process, emphasizing the critical role of early employee involvement, clear communication, focused training, and long-term dedication to continuous improvement. The proposed model provides SMEs with a clear yet flexible roadmap for embedding Lean practices in a sustainable manner, thereby enhancing operational performance and fostering long-term competitive advantage