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Entwicklung eines Sicherheitskonzeptes für ein versenkbares elektrisches Energiespeichersystem.
Die Bedeutung elektrischer Energiespeichersysteme für die Zwischenspeicherung elektrischer Energie, die Verbrauchsoptimierung, das Lastmanagement und netzdienli-che Aufgaben ist mit dem zunehmenden Einsatz dezentraler, regenerativer Erzeugungs-anlagen kontinuierlich gestiegen. Um die zukünftigen Aufgaben und Herausforderun-gen der Energiewende zu bewältigen, können elektrische Energiespeichersysteme in allen Ebenen des Verteilnetzes eingesetzt werden. Die Anwendungen reichen von Kleinspeichern in Verbraucheranlagen zur Optimierung des Eigenverbrauchs selbst er-zeugter Energie bis hin zu Großspeichern, die elektrische Energie in Zeiten von Über-schussproduktion zwischenspeichern und in Phasen hoher Last wieder bereitstellen. Darüber hinaus können elektrische Energiespeicher netzdienliche Systemdienstleistun-gen übernehmen und insbesondere in schwach ausgebauten Netzausläufern zur Ver-besserung von Netzqualität und Netzstabilität beitragen.
Mit der wachsenden Verbreitung elektrischer Energiespeicher rücken jedoch die sicher-heitstechnischen Aspekte zunehmend in den Fokus. Moderne Energiespeichersysteme auf Basis elektrochemischer Speichertechnologien bündeln erhebliche Energiemengen auf engem Raum und stellen damit im Fehlerfall ein potenzielles Risiko für Personen, Sachwerte und die Umwelt dar. Um diese Risiken zu beherrschen, ist es notwendig, Energiespeichersysteme entsprechend den anerkannten Regeln der Technik zu planen, zu konstruieren, zu errichten und zu warten. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Ent-wicklung eines anwendungsfallspezifischen Sicherheitskonzeptes, das die relevanten Gefährdungen systematisch berücksichtigt und in ein schlüssiges Maßnahmenpaket überführt.
Die Anlagenkonzeption eines versenkbaren elektrischen Energiespeichersystems, das in einem unterirdischen Betontrog installiert und bei Bedarf über eine heb- und senkbare Plattform ausgefahren wird, eröffnet neue Möglichkeiten für die Integration leistungsfä-higer Speichersysteme in räumlich oder städtebaulich sensible Umgebungen. Gleichzei-tig ergeben sich aus der besonderen Bauform zusätzliche Anforderungen an die sicher-heitstechnische Auslegung, etwa hinsichtlich Brand- und Explosionsschutz, thermischer Beherrschbarkeit sowie Rettungs- und Evakuierungskonzepten.
Ziel ist es, für das betrachtete versenkbare Energiespeichersystem ein ganzheitliches Sicherheitskonzept zu erarbeiten. Hierzu werden zunächst die technologischen Grund-lagen sowie der einschlägige gesetzliche und normative Rahmen analysiert. Darauf auf-bauend erfolgt eine systematische Gefährdungs- und Risikobeurteilung über alle Le-bensphasen der Anlage, aus der Maßnahmen zur Risikominderung abgeleitet werden. Ein weiterer besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Auswahl einer geeigneten Zell-technologie
Unterbringung von psychisch erkrankten Personen auf den Bauernhof – eine qualitative Studie
Einleitung:
In den letzten Jahren hat sich die Therapie auf Bauernhöfen etabliert. Bei diesem Angebot werden psychisch erkrankte Menschen vorübergehend auf einem Bauernhof untergebracht und arbeiten dort. Der Bauernhof wird für die Klienten zum Lebensmittelpunkt auf Zeit, wobei sie nicht nur in die landwirtschaftlichen Tätigkeiten eingebunden sind, sondern auch Unterstützung erfahren.
Methodik:
Die Ergebnisse wurden durch halbstrukturierte Interviews gewonnen. Die Auswertung wurde mit der Software von MAXQDA unterstützt. Zum Auswerten der Interviews wurde die Inhaltsanalyse nach Kuckartz verwendet.
Ergebnis:
Es wurden fünf Personen aus drei verschieden Projekten interviewt. Zwei der Projekte befinden sich in Deutschland und eins in Österreich. Alle Projekte beherbergen psychisch erkrankte Personen auf dem Bauernhof. Die Klienten wohnen nicht nur dort, sondern arbeiten da auch. Die verschiedenen Interviewpartner sehen unterschiedlichen Nutzen der Projekte für die Klienten. Bei der Alltagsstruktur, Gemeinschaft und der Tätigkeit sehen die meisten einen Nutzen. Auch bei den Medikamenten äußerten zwei Personen, eine Änderung wahrnehmen zu können.
Diskussion:
Die Projekte sind unterschiedlich aufgebaut und können auch unterschiedlichen betreuten Wohnformen zugeordnet werden. Alle Projekte zeigen unterschiedlich Vor- und Nachteile. Der Nutzen, der herausgearbeitet wurden, kann bis jetzt nur teilweise von der Literatur gestützt werden. Es sollten weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um die Ergebnisse noch weiter stützen zu können
Evaluierung und Weiterentwicklung einer Software zur E-Mail-Bedrohungsanalyse: Anforderungsdefinition und Erweiterungsmöglichkeiten
Diese Bachelor-Arbeit entstand im Kontext von und in Zusammenarbeit mit der GK Software SE. Sie behandelt die Anforderungsanalyse für eine Software-Neuentwicklung im IT-Sicherheitsmanagement.
Die Möglichkeit einer Bedrohungslage entsteht mit dem Eingang von E-Mails. In ihnen lassen sich leicht verschiedene Schädlinge für die IT-Sicherheit transportieren. Bedrohungen, die über E-Mail verursacht werden, können sein: die Verbreitung von Malware, Spam (als Teil von Denial of Service-Attacken, Werbung oder zur Datensammlung) oder Social Engineering (Phishing, Gezieltes Phishing).[European Commission: Joint Research Centre et al., 2015, S. 29–32] Die Erkennung von Schädlingen wird durch softwarebasierte Analysetools erreicht. Jede E-Mail, die als mit Schädlingen belastet identifiziert wurde, wird nach Vorgaben des Incident Management behandelt. Ziel dieser Arbeit war die Ermittlung der Schwachstellen der bisherigen Software sowie die Zusammenstellung der Anforderungen an die neue Software.
Nach der Zusammenfassung der für die Arbeit notwendigen Grundlagen aus den Bereichen ISO 27001-Zertifizierung und Requirements Engineering wird der Zustand der bisherigen Software dokumentiert.
Die Anforderungsanalyse erfasst die Anforderungen nach der Anforderungsquelle und beschreibt die Verbindlichkeit jeder Anforderung. Unter Verwendung der MASTeR-Schablonen von Rupp und den SOPHISTen werden die insgesamt 36 identifizierten Anforderungen als funktionale und nicht-funktionale Anforderungen systematisch dokumentiert.
Anschließend wird für jede Anforderung aus diesem Anforderungskatalog mindestens eine mögliche Umsetzung beschrieben, so dass eine umfangreiche Liste an Umsetzungsempfehlungen für die Programmierer entstanden ist. Einzelne prototypische Umsetzungen für Teile der neuen Software werden dargestellt
Herausforderungen und psychische Belastungen von Studierenden im Studienverlauf mit besonderem Fokus auf die Studienausgangsphase
Die Abschlussphase des Studiums stellt eine kritische Lebensphase dar, in der Studierende mit erhöhtem akademischem Druck, Unsicherheiten bezüglich der beruflichen Zukunft und psychosozialen Belastungen konfrontiert sind. Obwohl bereits Forschung zu den allgemeinen psychischen Belastungen während der Studienzeit existiert, wurde die spezifische Situation in der Abschlussphase bisher kaum untersucht. Die vorliegende Arbeit widmet sich daher der Frage, wie Studierende ihre psychosoziale Gesundheit und Motivation in dieser Phase erleben, welche Herausforderungen sie für ihr zukünftiges Berufsleben sehen und welche Ressourcen oder Unterstützung sie nutzen bzw. benötigen.
Zu diesem Zweck wurde eine qualitative Untersuchung mit halbstrukturierten Interviews durchgeführt. Fünf Studenten und Studentinnen, die sich in der Abschlussphase ihres Studiums befinden, wurden dazu befragt. Die Daten wurden mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet.
Die Ergebnisse zeigen, dass Studierende insbesondere unter Prüfungsstress, Zeitdruck und Zukunftsängsten leiden. Gleichzeitig wurde ersichtlich, dass soziale Unterstützung, Selbstorganisation und Resilienzstrategien eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung dieser Herausforderungen spielen. Darüber hinaus wurde seitens der Studierenden der Wunsch nach einer besseren Betreuung sowie nach gezielterer Unterstützung durch die Hochschulen geäußert, wobei insbesondere die Implementierung psychologischer Beratung, Mentoring-Programme und eine praxisnahe Berufsorientierung als Maßnahmen präferiert wurden.
Die Ergebnisse unterstreichen die Dringlichkeit, die psychosozialen Belastungen in der Abschlussphase verstärkt in den Fokus von Forschung und Hochschulpolitik zu rücken, um maßgeschneiderte Unterstützungsmaßnahmen zu entwickeln und Studierende auf den erfolgreichen Übergang ins Berufsleben vorzubereiten
Innovative Learning Partners: Using an AI chatbot for French Language Acquisition in Business Administration
In diesem Beitrag wird die innovative Integration von KI-Chatbots, insbesondere Mizou, als Instrument für den Erwerb des Französischen durch Studierende der Betriebswirtschaftslehre untersucht. In Anerkennung der entscheidenden Rolle der fachsprachlichen Kompetenz der Lernenden im globalen Geschäftsumfeld werden die Vorteile des Einsatzes von Chatbots für personalisierte und flexible Lernerfahrungen untersucht. Zu diesen Vorteilen gehören die Bereitstellung von sofortigem Feedback, die Simulation realistischer Geschäftsszenarien und die Bereitstellung maßgeschneiderter, auf die individuellen Bedürfnisse der Studierenden zugeschnittener sprachlicher Unterstützung. Die Untersuchung konzentriert sich auf das interaktive Verhalten des Chatbots mit Studierenden, die die Feinheiten des Marketing-Mix, eines Schlüsselkonzepts im Wirtschaftsstudium, auf Französisch lernen. Durch die Implementierung von geleitetem Lernen, Scaffolding-Techniken zum schrittweisen Aufbau von Wissen und strategischer bilingualer Kommunikation fördert der Chatbot den fachsprachlichen Wortschatzerwerb und die Verbesserung des konzeptionellen Verständnisses. In einer qualitativen Studie mit dreizehn Studierenden einer deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften wird der didaktische Ansatz des Chatbots analysiert. Die Ergebnisse unterstreichen sein Potenzial, die Sprachkompetenz der Studierenden zu verbessern, ihr kritisches Denken zu fördern und sie auf eine effektive Kommunikation in verschiedenen globalen Geschäftsumgebungen vorzubereiten.This chapter examines the innovative integration of AI chatbots, specifically focusing on Mizou, as a tool for French language acquisition among business administration students. Recognising the crucial role of learners’ technical language skills in global business environments, the study examines the advantages of employing chatbots for personalised and flexible learning experiences. These advantages include the provision of immediate feedback, the simulation of realistic business scenarios, and the delivery of tailored language support catering to individual student needs. The research hones in on the chatbot's interactive behavior with students learning about the nuances of the marketing mix in French, a key concept in business studies. Through the implementation of guided inquiry, scaffolding techniques to progressively build knowledge, and strategic bilingual communication, the chatbot facilitates vocabulary acquisition and the enhancement of conceptual understanding. A qualitative study, involving thirteen students at a German university of applied sciences, assesses the chatbot's multifaceted pedagogical approach. Findings highlight its potential to enhance students’ language skills, encourage their critical thinking and to prepare them for effective communication in diverse, global business environments
From Spirocyclic Germanium Alkoxides to their Fluorido Germanates
The synthesis of 4,4′‐di‐tert‐butyl‐4H,4′H‐2,2′‐spirobi[benzo[d][1,3,2]dioxagermine] (1) and 4,4′,8,8′‐tetra‐tert‐butyl‐4H,4′H‐2,2′‐spirobi[benzo[d][1,3,2]dioxagermine] (2) being the first representatives of spirocyclic germanium salicyl alcoholates is reported. The reaction of these compounds with potassium fluoride in the presence of 18‐crown‐6 gives the alkoxido fluorido germanates [K(CH2CH2O‐)6][GeF{OC6H4(CHtBuO)‐2}2] (3) and [K(CH2CH2O–)6][GeF{OC6H3(CHtBuO)‐2‐tBu‐6}2] (4). All compounds are characterized including single crystal X‐ray diffraction analysis, nuclear magnetic resonance spectroscopy [1H, 13C{1H}, 1H–13C{1H} heteronuclear single quantum coherence, and 19F (3 and 4)], infrared spectroscopy, and thermal analyzes. Single crystal X‐ray diffraction analyzes unveil a change of chirality in the salicyl alcoholate moieties of 3 with respect to the dominant (≈66%) stereoisomer of 1 upon crystallization as a result of fluoride‐induced ligand exchange equilibria. Reactivity studies of the compounds 1 and 2 are discussed in comparison with structurally related silicon‐based twin monomers
Neural network-based localization of spherical MRI markers
This work focuses on the detection and localization of small spherical fiducial markers in magnetic resonance imaging (MRI) using neural networks. Two image processing pipelines based on U-Net and YOLO architectures were developed and evaluated on a data set of T1- and T2-weighted MRI with voxel sizes ranging from 0.6 to 1.6 mm. Detection performance is evaluated using the F1-score, whereas localization is evaluated using two metrics that describe the deviation of the predicted position from the true position. Although the benchmark method, a conventional image processing pipeline based on connected component analysis achieved marginally lower positioning errors, the neural network approaches outperformed it in terms of detection performance, especially by reducing false negatives. The results show that both pipelines achieve accurate marker detection and localization, with U-Net slightly outperforming YOLO in terms of positioning accuracy. A key advantage of the neural network-based pipelines is their ability to handle markers with non-uniform or incomplete appearance, which enhances their robustness in real-world scenarios and provides flexibility by eliminating the need for manual parameter adjustments. While neural networks offer the advantage that they can be easily adapted to various imaging conditions, their dependence on training data can be a limitation. The results suggest that neural network based pipelines offer a robust alternative for fiducial marker detection and localization