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Optimierung eines Planzeitprozesses am Beispiel der Instandhaltung der DB Regio AG
Im Rahmen der Optimierung des Aufnahme- und Genehmigungsprozesses der Abteilung Zeitwirtschaft der DB Regio AG werden verschiedenste Methodiken beschrieben und angewendet, um einen Prozess darzustellen, dessen Fehlerursachen zu finden und Lösungsideen zu erarbeiten, um diese im Anschluss zu bewerten. Hierfür wird ein Umsetzungskonzept erarbeitet, welches sich stark an den Leitlinien eines kontinuierli-chen Verbesserungsprozesses orientiert und durch die IPMA-Projektphasen strukturiert wird.
Ziel der Arbeit ist es, die ermittelten Methodiken so einzusetzen, dass aus dem Ist-Prozess, ein verbesserter Ablauf, unter Einhaltung von Rahmenbedingungen, hervorgeht.
Die positiven Veränderungen des neuen Prozesses werden durch eine Umfrage sowie eine Wirtschaftlichkeitsberechnung belegt
Entwicklung eines Schulungsstandes zur Verbesserung des Erkenntnisgewinns der Funktions- und Kommunikationsweise ausgewählter Fahrzeugkomponenten
Die vorliegende Arbeit beschreibt die Entwicklung eines Schulungsstandes zur Verbesserung des Erkenntnisgewinns der Funktions- und Kommunikationsweise ausgewählter Fahrzeugkomponenten durch praktische Anwendungen.
Ausgangspunkt ist die Notwendigkeit, theoretische Grundlagen mit praxisbezogenen Diagnosefertigkeiten zu verknüpfen.
Grundhaft werden hierzu fünf Schulungsszenarien definiert, welche sowohl eine Grundlagenvermittlung als auch komplexere Diagnosestrategien im Bereich der Fahrzeugdiagnose abdecken.
Auf Basis der aus den Schulungsszenarien resultierenden Anforderungen erfolgt die Planung, Umsetzung und Erstellung eines themenübergreifenden Schulungsstandes.
Im weiteren Verlauf werden die festgelegten Szenarien anhand von Messungen und Störungssuchen mittels Diagnosetester und konventioneller Messmittel am Schulungsstand praktisch umgesetzt
Untersuchung gesetzlich vorgeschriebener Notbremsassistenten in Kraftfahrzeugen und Analyse bestehender Testverfahren
Entwicklung eines Bootloaders und Flash-Tools zum Flashen eines Steuergeräts über CAN
Die FES GmbH Fahrzeug-Entwicklung Sachsen entwickelte ein Steuergerät zur Steuerung und Überwachung von Batteriemodulen. Das Steuergerät basiert auf einem Traveo T2G-Mikrocontroller von Infineon. Kunden des Steuergeräts sollte die Möglichkeit geboten werden, selbstständig Software-Updates auf dem Steuergerät durchzuführen. Dazu waren die Entwicklung eines Bootloaders für den Traveo T2G und die Entwicklung eines Flash-Tools zur Übertragung der neuen Softwareapplikation erforderlich.
Im Vorfeld wurden Transportschichtimplementierungen und Kommunikations-protokolle ermittelt, die sich für den Flashvorgang eines Steuergeräts eignen. Die Wahl fiel auf das Controller Area Network (kurz CAN) als Transportschichtimplementierung und das CAN Calibration Protocol (kurz CCP) als Kommunikationsprotokoll.
In der Masterarbeit wurde ein Bootloader entwickelt, der die neue Softwareapplikation empfängt und in den Flashspeicher des Steuergeräts schreibt. Gleichzeitig erfolgten Anpassungen an der aktuellen Softwareapplikation, um die Anforderung eines Flashvorgangs entgegenzunehmen, die Applikation herunterzufahren und den Bootloader zu starten.
Außerdem wurde ein Flash-Tool mit der Programmiersprache Python entwickelt, das von Kunden auf einem PC ausgeführt werden kann. Ein PCAN-USB-Adapter von PEAK-System dient als Verbindung zwischen PC und CAN-Bus. Das Tool besitzt eine graphische Benutzeroberfläche, die den Anwendern eine einfache Bedienung ohne Hardwarekenntnisse des Steuergeräts ermöglicht. Es ist eine Konfiguration des Tools möglich, um auch weitere Steuergeräte zu unterstützen. Die Konfiguration erfolgt über ein Konfigurationsarchiv, das alle benötigten Dateien für den Flashvorgang enthält. Um das Flashen einer ungültigen Applikation zu verhindern, kann das Tool Manipulationen im Konfigurationsarchiv erkennen
Development of an Interface for the Synchronization of Delivery Dates in an ERP Migration Phase
This paper focuses on designing a robust interface solution for synchronizing critical delivery dates during a complex ERP migration phase, necessitated by the parallel operation of a legacy system and a new target system. The core challenge is that automatic rollback operations triggered between the synchronized ERP systems—due to technical errors—are systematically not communicated to the downstream PPC systems (Production Planning and Control systems). This data inconsistency leads to significant business risks, including production disruptions, delivery delays, and increased inventory costs. The developed solution implements an API-centric approach based on Microservices principles to ensure loose coupling between the systems. It utilizes a two-stage synchronization mechanism to proactively resolve these inconsistencies. First, a time-delayed individual validation employs a strategic 30-minute buffer time to guarantee that potential ERP rollback operations are completed before consistency checks with the PPC system begin. Second, a comprehensive nightly consistency validation systematically reviews all business-relevant delivery dates within a defined time window and initiates automatic corrections. The system's status-based processing model, combined with comprehensive logging and a "Live-Feed" Web Interface, guarantees transaction security and complete traceability. This approach successfully minimizes business risks during the critical transition and offers an effective design pattern for handling rollback situations in similar complex, heterogeneous integration projects
Realisierung einer mobilen ortsaufgelösten Druckmessvorrichtung zur Analyse von Einflussfaktoren auf die Fußdruckverteilung im kfz-Kontext
In dieser Arbeit wurde ein mobiles, ortsaufgelöstes Druckmesssystem zur Analyse der Fußdruckverteilung im automobilen Kontext entwickelt. Ziel war es, ein kostengünstiges, modular erweiterbares System auf Basis von Force-Sensing-Resistoren (FSR) und einem Arduino-Mikrocontroller zu realisieren, das Druckverteilungen in Echtzeit erfassen und visuell darstellen kann.
Die Sensorwerte werden über eine serielle Schnittstelle an eine in Visual Studio entwickelte PC-Anwendung übertragen, welche die Druckverteilung mittels SVG-Grafiken farbcodiert darstellt. Als praxisnahes Anwendungsbeispiel wurde die Druckverteilung beim Betätigen eines Bremspedals in verschiedenen Sitzpositionen untersucht.
Die Messergebnisse zeigen signifikante Unterschiede in der Kraftverteilung in Abhängigkeit von der Ergonomie, was das Potenzial des Systems für Anwendungen in der Fahrzeugsicherheit, Ergonomieanalyse und Entwicklung fahrerunterstützender Systeme unterstreicht. Durch die Kombination aus einfacher Hardware, leistungsfähiger Software und einem durchdachten Kalibrieransatz stellt die Arbeit eine belastbare Grundlage für zukünftige Weiterentwicklungen dar
Vorhersage von Geometrieabweichungen an Karosseriebaugruppen mit AutoForm
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Maßhaltigkeit von Karosseriebau-gruppen im Rohbau, insbesondere unter dem Einfluss von Schweißeigenspannungen, die beim Fügen bereits umgeformter Blechteile entstehen. Ziel ist die Bewertung der Simulationssoftware AutoForm hinsichtlich ihrer Fähigkeit, geo-metrische Abweichungen realitätsnah vorherzusagen.
Im Mittelpunkt steht eine MAG-Baugruppe aus dem Fahrzeugsitzbereich, das anhand verschiedener Simulationsansätze, darunter CAD-Sollgeometrie, Forming-Ergebnis und reale Oberflächennetze, analysiert und mit experimentellen Messergebnissen verglichen wurde. Da Fügeprozesse mit abschmelzenden Zusatzwerkstoff in der Simulation aktuell nicht abbildbar sind, wurde mittels einer energetischen Annäherung mit dem Laserschweißverfahren gearbeitet. Die Auswertung zeigt, dass AutoForm in der Lage ist, relevante Verzugsmechanismen qualitativ zuverlässig abzubilden, insbesondere beim Aufstellen der Bauteilenden und dem Durchbiegen.
Darüber hinaus wurde ein wirtschaftlicher Vergleich mit dem klassischen empirischen Vorgehen durchgeführt. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass durch den frühzeitigen Softwareeinsatz erhebliche Einsparpotenziale im Bereich der Werkzeugkorrektur möglich sind. Die Arbeit liefert damit einen Beitrag zur digitalen Absicherung von Fügeverfahren und formuliert praxisnahe Empfehlungen zur Verbesserung der Prozesssicherheit und Bauteilqualität im Karosseriebau
Schlafen Studierende gut? Eine quantitative Befragung zum Zustand des Schlafverhaltens von Studierenden.
Einleitung:
Der Schlaf nimmt ein Drittel der Lebenszeit ein. Dieser ist ein dynamisches Verhalten, welches durch komplizierte und präzise Mechanismen im Gehirn kontrolliert wird. Die Wichtigkeit erschließt sich nicht, wenn gut und ausreichend geschlafen wurde, sondern wenn der Schlaf zur kurz oder gestört war. Negative Konsequenzen nach einer schlechten Nacht können eine verminderte Leistungsfähigkeit oder ein erhöhtes Erkrankungsrisiko sein.
Ziel- und Fragestellung:
Das Ziel dieser Arbeit war es, einen ersten Einblick in das Schlafverhalten von Studierenden der Westsächsischen Hochschule Zwickau zu erlangen. Dadurch sollten Schwachstellen im Schlafverhalten und der Schlafqualität der Studierenden ermittelt werden und es sollten Hilfestelllungen bereitgestellt werden und das Schlafverhalten und die Schlafqualität zu verbessern.
Methodik: Das Design dieser Arbeit war eine Querschnittsstudie. Die Datenerhebung erfolgte über einen quantitativen online-Fragebogen. Dieser wurde im Zeitraum vom 13.08.2025 bis 8.09.2025 veröffentlicht. Die Veröffentlichung erfolgte über den E-Mail-Verteiler der Hochschule und ging an alle immatrikulierten Studierenden im Sommersemester 2025. Die Daten wurden deskriptiv mittels SPSS-Version 29 ausgewertet.
Ergebnisse:
Die meisten Studierenden der Westsächsischen Hochschule Zwickau weisen eine gute Schlafqualität auf. Diese hängt mit der hohen Anzahl an geschlafenen Stunden, der nicht häufig unterschiedlichen Bettgehzeiten, eines guten Einschlafverhaltens und einer nur selten bis manchmal eingeschränkte Leistungsfähigkeit zusammen. Soziodemographische Faktoren wie Alter, Geschlecht oder der angestrebte Abschluss beeinflussen das Schlafverhalten und die Schlafqualität kaum. Eine Nebentätigkeit beeinflusst das Schlafverhalten dahingehend, dass die Studierenden weniger Schlafen und zeitiger aufstehen.
Diskussion:
Um das Schlafverhalten und die Qualität weiter zu verbessern, ist von entscheidender Bedeutung vor dem Schlafengehen auf Blaulicht zu verzichten. Anstatt das Handy oder den Fernseher zu benutzen ist es ratsamer, ein Buch zu lesen oder einen Spaziergang zu machen. Ein mögliches auftretendes Problem der Studierenden ist die Müdigkeit am nächsten Tag in verschiedenen Situationen. Dieses Problem lässt sich durch ein verbessertes Einschlafverhalten beheben
Auswahl einer geeigneten Visualisierungsmethode zum Vergleich von chirurgischen Bewegungsdaten
In dieser Arbeit werden verschiedene Visualisierungsmethoden aus der Fachliteratur untersucht, um die besten Ansätze für die Darstellung und Analyse von Bewegungsdaten aus Hüftoperationen zu identifizieren. Basierend auf Daten, die mit Motion-Capture-Systemen aufgenommen wurden, werden zehn objektive Bewertungskriterien definiert, um die Übereinstimmung der Methoden mit den Anforderungen zu beurteilen. Ziel ist es, eine Methode zu finden, die sowohl die Anforderungen an die Visualisierung erfüllt als auch eine präzise Bewegungsanalyse ermöglicht.
Die Bewertung der Visualisierungsmethoden erfolgt anhand eines Farbschemas: Grün steht für höchste Eignung, Orange für mittlere Eignung und Rot für geringste Eignung. Die Farbverteilungen werden mit Hilfe der Bewertungsmatrix, die die Erfüllung der Anforderungen visualisiert, analysiert. Das Ergebnis sind Diagramme und Ranglisten, die die Eignung der verschiedenen Methoden verdeutlichen. Die Methode „3D-Computermodell RT-MHV“ zeigt die beste Übereinstimmung mit den definierten Standards und wird als geeignetste Visualisierungsmethode identifiziert. Im Laufe der Arbeiten werden jedoch auch Einschränkungen deutlich. Dazu gehören die begrenzte Verfügbarkeit von detaillierten Beschreibungen der Methoden in der Fachliteratur sowie Herausforderungen bei der Definition und Bewertung der Standards.
Für die Zukunft wird vorgeschlagen: Aufbau einer standardisierten Datenbank und Entwicklung integrierter Visualisierungsmethoden