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Magnetic Pulse Powder Compaction
Powder metallurgy (PM) offers several advantages over conventional melt metallurgy, including improved homogeneity, fine grain size, and pseudo-alloying capabilities. Transitioning from conventional methods to PM can result in significant enhancements in material properties and production efficiency by eliminating unnecessary process steps. Dynamic compaction techniques, such as impulse and explosive compaction, aim to achieve higher powder density without requiring sintering, further improving PM efficiency. Among these techniques, magnetic pulse compaction (MPC) has gained notable interest due to its unique process mechanics and distinct advantages. MPC utilizes the rapid discharge of energy stored in capacitors to generate a pulsed electromagnetic field, which accelerates a tool to compress the powder. This high-speed process is particularly well-suited for compacting complex geometries and finds extensive application in industries such as powder metallurgy, welding, die forging, and advanced material manufacturing. This paper provides an overview of recent advancements and applications of MPC technology, highlighting its capabilities and potential for broader integration into modern manufacturing processes
Good Practice für die hochschuldidaktische Weiterbildung dokumentieren und teilen : Ein Erfahrungsbericht zur Erstellung von OER-Handreichungen für hochschuldidaktisch Tätige
Im Projekt »Digitalisierung der Hochschulbildung in Sachsen« wurde das Weiterbildungsformat der Digital Workspaces etabliert, um die Kompetenzentwicklung und Unterstützung von Lehrenden voranzutreiben. Die Konzepte und Inhalte dieser Workshops wurden dokumentiert und als Open Educational Resources (OER) veröffentlicht. Ziel war es, praxis-nahe Anregungen zu bieten und die Nutzung durch verschiedene Akteure zu ermöglichen. Der Beitrag bietet einen Einblick in den Entstehungsprozess der Dokumentationen sowie hilfreiche Vorlagen und Muster. Er schließt mit zentralen Erkenntnissen zur Gestaltung und Umsetzung der Dokumentationen und ermutigt andere mit praktischen Hinweisen, eigene Ergebnisse und hochschuldidaktische Konzepte als OER zuteilen
Bridging the Gap Between Business Process Modellers and Domain Experts by Variability Patterns
Innovative Ansätze für die Nutzung der IO-Link-Technologie in industriellen Umgebungen: Eine ganzheitliche Bewertung unter Berücksichtigung von Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Predictive Maintenance
Innovative Ansätze für die Nutzung der IO-Link-Technologie in industriellen Umgebungen: Eine ganzheitliche Bewertung unter Berücksichtigung von Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Predictive Maintenance
1. Einleitung
2. Aktueller Stand der Technik
3. Optimierungsansatz
4. Konzeptionierung der Anlagenmodifikation
5. Umsetzung des entwickelten Konzepts
6. Erweiterung für vorbeugende Instandhaltung
7. Analyse der Wirtschaftlichkeit
8. Anforderungen für ein zukünftiges Lastenheft
9. Fazit
10. Ausblic
Entwicklung eines internationalen Double-Degree-Masterstudiengangs „Healthcare Management“: Eine Clusteranalyse zur zielgruppenspezifischen Studiengangsentwicklung
Hintergrund:
Die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte und der Aufbau leistungsfähiger Wissenschaftssysteme sind zentrale Voraussetzungen für die nachhaltige Entwicklung der Länder des Globalen Südens. Eine stärkere Anbindung der Hochschulen an die internationale Wissensvernetzung kann dazu beitragen, bestehende Defizite zu überwinden. Vor diesem Hintergrund wurde seitens einer deutschen Hochschule die Entwicklung eines internationalen Double-Degree-Masterstudiengangs „Healthcare Management“ in Kooperation mit weiteren Hochschulen aus der Ukraine, Kasachstan, Kirgisistan und Portugal initiiert. Die Entwicklung dieses Studiengangs ist insbesondere im Hinblick auf den steigenden Bedarf an Fachkräften mit interdisziplinären Kompetenzen in den Bereichen Gesundheitsökonomie und -management in den genannten Ländern relevant. Ziel dieser Arbeit ist es, die Interessen, Motivationen und Erwartungen von Studierenden an einen solchen Studiengang zu analysieren. Darüber hinaus sollen mit Hilfe einer Clusteranalyse mit ähnlichen Merkmalen identifiziert werden, um ein zielgruppenspezifisches Studienangebot zu gestalten.
Methodik:
Die vorliegende empirische Untersuchung basierte auf einer Umfrage, welche an einer kirgisischen und einer georgischen Hochschule durchgeführt wurde. Die Auswertung stellte eine Sekundäranalyse eines nicht eigenständig erhobenen Datensatzes dar und umfasste eine deskriptive Analyse der Interessen und Motivationen, die Durchführung eines Chi-Quadrat-Tests sowie einer Clusteranalyse.
Ergebnisse:
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass insbesondere der Erwerb von internationalen Erfahrungen sowie die berufliche Weiterentwicklung für die Studierenden eine Rolle spielen. Zudem konnten signifikante Unterschiede hinsichtlich der Erwartungen
zwischen den Studierenden aus Kirgisistan und Georgien festgestellt werden. Die Clusteranalyse ergab zwei Gruppen von Studierenden. Wobei Cluster 1 ein starkes Interesse an studiengangsrelevanten Inhalten sowie zu vermittelten Kompetenzen aufweist, während
Cluster 2 ein vergleichsweise geringeres Interesse an entsprechenden Inhalten hat.
Diskussion:
Die Unterschiede in den Erwartungen an einen Double-Degree-Masterstudiengang „Healthcare Management“ zwischen den Studierenden deuten darauf hin, dass kulturelle und nationale Aspekte die Erwartungen der Studierenden beeinflussen. Neben Informationen über die individuellen Präferenzen der Gruppen von Studierenden liefert die Clusteranalyse wertvolle Erkenntnisse für die Marketingstrategie des Studiengangs. Beispielsweise zeigt Cluster 2 ein geringeres Interesse an einem Double-Degree und entsprechenden akademischen Inhalten. Dies könnte darauf hindeuten, dass der Studiengang den beruflichen Zielen dieser Studierenden nicht ausreichend entspricht. Um Fehlentscheidungen zu vermeiden, sollten die Informationsmaterialien gezielt auf mögliche Karriereperspektiven und Anwendungsfelder eingehen
Variantenuntersuchung zu alternativen Wärmeversorgungslösungen für ein Objekt der Lebenshilfe Harzvorland gGmbH in Hoym
Im Rahmen dieser Diplomarbeit werden drei Varianten zu einer alternativen Wärmeversorgungslösung für eine bestehende Liegenschaft sowohl dimensioniert als auch konzeptioniert. Die Liegenschaft besteht aus vier Gebäuden, welche zur Betreuung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung betrieben werden. Als Grundlage erfolgt eine Verbrauchsanalyse der bisherigen Öl Anlagen. Die Gebäudeheizleistung wird normgerecht bestimmt und zur Auslegung der neuen Wärmeerzeuger verwendet. Bevor die Varianten der Versorgung durch einen zentralen Pelletkessel, durch Sole-Wasser-Wärmepumpen mit Eis-Energiespeichern oder durch Luft-Wasser-Wärmepumpen mit zugehörigen Gas-Spitzen lastkesseln konzeptioniert werden, kommt es zur Darstellung der Wirkungsweise von Latentwärmespeichern mit Hinblick auf die Nutzung von erdvergrabenen Eis-Energiespeichersystemen.
Die drei Varianten werden anhand eines Vergleichs in drei zentralen Kategorien untersucht: energetische Effizienz, wirtschaftliche Rentabilität und ökologische Auswirkungen
Konzeptionelle Analyse zur Auswahl und Umsetzbarkeit einer Softwarelösung zur Überwachung vernetzter Medizintechnik
In Anbetracht der fortschreitenden Digitalisierung im Gesundheitswesen gewinnt die IT-Sicherheit in Krankenhäusern zunehmend an Bedeutung. Der Schutz sensibler Gesundheitsdaten und die Gewährleistung eines reibungslosen Klinikbetriebs stehen dabei im Vordergrund. Zugleich nimmt der Bedarf an einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen verschiedenen IT-Systemen, sowohl innerhalb der Einrichtung als auch mit externen Partnern, zu. In diesem Zusammenhang kommen Softwarelösungen eine entscheidende Bedeutung zu, da sie nicht nur zur Sicherung der IT-Infrastruktur beitragen, sondern auch die Interoperabilität fördern und somit eine moderne, vernetzte Patientenversorgung ermöglichen.
Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, einen Leitfaden für Betreiber kritischer Infrastrukturen zu entwickeln, um die Vielzahl gesetzlicher Vorgaben im Hinblick auf IT-Sicherheit und Vernetzung innerhalb eines Krankenhauses zu bündeln. Der Leitfaden wurde mithilfe eines Anforderungskatalogs erstellt, der auf dem B3S, der DIN IEC EN 80001 sowie der TR-03161 basiert und die Gewährleistung der Schutzziele der IT-Sicherheit, Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Authentizität, umfasst. Die aus der Vorauswahl eines Standards, einer Norm und einer Richtlinie abgeleiteten Maßnahmen wurden nach den Kategorien Muss-, Soll- und Kann-Maßnahmen priorisiert und sind in einer Tabelle zusammengefasst, die den Anforderungskatalog bildet. Darüber hinaus wird eine bereits vorausgewählte Softwarelösung hinsichtlich ihrer Überwachungs- und Analysefunktionen sowie ihrer grundlegenden IT-Sicherheit überprüft. Diese Software wurde über einen festgelegten Testzeitraum evaluiert, wobei der erstellte Anforderungskatalog als Grundlage diente. Die Ergebnisse zeigen, dass die ausgewählte Software zwar nicht in ihrer aktuellen Form in Betracht gezogen werden kann, jedoch eine derartige Softwarelösung im Allgemeinen für das Krankenhaus von Relevanz wäre. Es zeigte sich, dass die Verwendung einer Softwarelösung, die die vernetzte Medizintechnik überwacht und analysiert, die Interoperabilität verbessert und der erstellte
Anforderungskatalog als Leitfaden für die Auswahl und Prüfung der Umsetzbarkeit einer potenziellen Softwarelösung herangezogen werden kann.IT security in hospitals is becoming increasingly important in view of the ongoing digitalization of the healthcare sector. The protection of sensitive healthcare data and ensuring smooth hospital operations are at the forefront of this. At the same time, there is a growing need for improved collaboration between different IT systems, both within the facility and with external partners. In this context, software solutions are of crucial importance, as they not only contribute to securing the IT infrastructure, but also promote interoperability and thus enable modern, networked patient care.
The aim of this bachelor thesis is to develop a guideline for operators of critical infrastructures in order to bundle the multitude of legal requirements with regard to IT security and networking within a hospital. The guideline was created using a catalog of requirements based on the B3S, DIN IEC EN 80001 and TR-03161 and covers ensuring the protection goals of IT security, confidentiality, integrity, availability and authenticity. The measures derived from the preselection of a standard, a norm and a guideline were prioritized according to the categories of must, should and can measures and are summarized in a table that forms the catalog of requirements. In addition, a pre-selected software solution was tested with regard to its monitoring and analysis functions as well as its basic IT security. This software was evaluated over a defined test period, using the catalog of requirements as a basis. The results show that although the selected software cannot be considered in its current form, such a software solution would generally be relevant for the hospital. It was shown that the use of a software solution that monitors and analyzes networked
medical technology improves interoperability and that the catalog of requirements created can be used as a guide for selecting and testing the feasibility of a potential software solution
Variantenuntersuchung zu alternativen Wärmeversorgungslösungen für ein Bundeswehr-Objekt
Ziel dieser Arbeit war die Entwicklung und Bewertung alternativer Wärmeversor-gungskonzepte für die Feldwebel-Boldt-Kaserne unter Berücksichtigung energe-tischer, wirtschaftlicher und ökologischer Aspekte. Im Rahmen der Untersuchung wurde zunächst die bestehende Wärmeversorgung analysiert und der zukünftige Wärmebedarf auf Grundlage geplanter baulicher Erweiterungen errechnet.
Aufbauend auf dieser Analyse wurden drei Versorgungsvarianten mit unter-schiedlich dimensionierten Geothermiefeldern entwickelt. Die Machbarkeit wurde durch eine geologische Untersuchung und die Vordimensionierung eines Erd-wärmesondenfeldes bestätigt.
Im technischen Variantenvergleich wurden diese drei Wärmeerzeugungskonzep-te mit jeweils unterschiedlichem Anteil an geothermischer Energie und Luft/Wasser-Wärmepumpen dimensioniert, energetisch analysiert und wirtschaft-lich nach VDI 2067-1 bewertet. Grundlage bildeten einheitliche Annahmen zu Investitions-, Betriebs- und Energiekosten sowie zur Nutzungsdauer. Zusätzlich erfolgte eine CO₂-Bilanzierung zur ökologischen Bewertung.
Aus den Ergebnissen geht hervor, dass Variante 2, mit einer ausgewogenen Kombination aus Luft/Wasser-Wärmepumpen-Kaskade und geothermischer An-lage, das beste Verhältnis aus Wirtschaftlichkeit, technischer Umsetzbarkeit und Betriebsflexibilität bietet. Die eingesetzten Systeme können bereits während der Sanierungsphase genutzt werden und benötigen zur Spitzenlastdeckung ledig-lich einen unterstützenden H₂-Gas-Kessel. Auf zusätzliche Übergangstechnolo-gien kann somit verzichtet werden. Während der Übergangsphase übernimmt der H₂-Gas-Kessel zwar temporär über 50 % der Anlagenleistung, im Regelbetrieb liegt sein Anteil an der Jahreswärmearbeit jedoch bei unter 10 %. Durch die in Kapitel 10.2 beschriebenen Optimierungsmaßnahmen lässt sich die Anlagenleis-tung während der Sanierung weiter steigern und der Einsatz des Spitzenlastkes-sels zusätzlich reduzieren.
Nach Abschluss der Sanierung aller Bestandsgebäude und der vollständigen Absenkung der Vor- und Rücklauftemperaturen auf 65/35 °C sollen die Wärme-pumpensysteme die Liegenschaft ganzjährig ohne Unterstützung durch zusätzli-che Heizsysteme versorgen können. In Zukunft kann entschieden werden, ob der H₂-Gas-Kessel weiterhin als Redundanzsystem erhalten bleibt oder perspek-tivisch durch eine zusätzliche Wärmepumpenanlage ersetzt wird.
Insgesamt bestätigt die Untersuchung, dass eine geothermiegestützte Wärmever-sorgung für die betrachtete Liegenschaft sowohl technisch realisierbar als auch wirtschaftlich tragfähig ist