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KI-Berichterstattung zwischen Euphorie und Realität – KI-Newsletter als Informationsmedium
Since its inception in early 2022, Artificial Intelligence (AI) has been debated controversially in the media. The emergence of chatbots, Large Language Models (LLMs), generative AI and AI agents has spurred the discussion about AI strengths, weaknesses and the risks of using AI in business, education, and media. There is rising social concern about the effects of man-machine interaction as well as deep fakes. Therefore, AI media coverage spans from broad acceptance to the critical evaluation of ethical risks. This article examines the perception of AI based upon a qualitative corpus analysis of digital newsletters. The study considers German and English newsletter communications on AI and considers the role of this genre in adapting this disruptive new technology by describing macrostructure, visual elements, style and interactivity with the readers
Untersuchung der Vorteile eines LKW Bremsenprüfstands mit Hebefunktion bei der periodischen Fahrzeugüberwachung
Diese Diplomarbeit untersucht den Einfluss der integrierten Hebefunktion eines Rollenbremsprüfstands auf die Qualität der Bremskraftmessung bei Nutzfahrzeugen im Rahmen der Hauptuntersuchung gemäß § 29 StVZO.
Im Mittelpunkt steht die Fragestellung, ob durch eine gezielte Achslastveränderung mittels Hebefunktion die Messgenauigkeit und Reproduzierbarkeit der Bremskraftmessung verbessert werden können. Dies ist insbesondere bei unbeladenen oder teilbeladenen LKW von Bedeutung, da herkömmliche Prüfungen durch schwankende Radlasten sowie zusätzliche Schlupf- und Reibeffekte zwischen Reifen und Prüfrollen beeinflusst werden können.
Ziel der Arbeit ist es, experimentell zu analysieren, ob die integrierte Hebefunktion einen messbaren technischen Mehrwert bietet und somit die Aussagekraft der Bremsprüfung im Rahmen der periodischen Fahrzeugüberwachung erhöht
The Role of Voluntary Carbon Market in Achieving Decarbonization Target in the EU
Limiting global warming to 1.5°c above pre-industrial levels requires rapid and comprehensive reductions in greenhouse gas (GHG) emissions across all sectors of the economy. Within the European Union (EU), the Emissions Trading System (EU ETS) constitutes the cornerstone of climate mitigation policy, however, its sectoral scope remains incomplete. Voluntary Carbon Markets (VCMs) have therefore come out as an additional mechanism, helping corporations and other actors to finance emission reduction and removal projects beyond regulatory obligations. Despite their growing popularity, the actual contribution of VCMs to EU decarbonization objectives remains questionable. This thesis checks deep into the role played by voluntary carbon markets (VCMs) in helping the EU achieve its decarbonization goals. It explores whether these markets can efficiently work alongside compliance-based mechanisms such as EU ETS without compromising their integrity. To do this, the research combines various methods, including a comprehensive review of existing literature, a comparison and analysis of trends in carbon credit issuance and pricing with the compliance emission certificates, a survey of stakeholders, and an interview with a stakeholder. The findings show that VCMs can create additional opportunities for reducing emissions, especially in areas not fully addressed by the EU’s Emissions Trading System, like agriculture, land use, and smaller industrial operations. However, there are challenges that limit their effectiveness, such as price volatility, inconsistent standards, and transparency issues. There are also concerns about whether these credits truly help to have additional reductions and risk double counting. The decentralized nature of these markets increases the possibility of greenwashing, particularly when offsets are used to avoid direct emissions reductions instead of serving as a complementary measure. Stakeholder feedback reveals a need for better alignment between voluntary and compliance markets. In this light, initiatives like the Integrity Council for the Voluntary Carbon Market and the EU Carbon Removal Certification Framework are viewed as crucial steps toward enhancing credibility and coherence with EU climate strategies. The scenario-based analysis indicates that adopting a regulatory approach putting emphasis on high-quality credits, along with monitoring, reporting and verification (MRV) measures, could increase the positive role of VCMs without undermining the EU’s existing compliance mechanisms. In conclusion, the thesis argues that voluntary carbon markets should not be seen as a substitute for mandatory climate policies. Instead, when effectively governed, they have the potential to be a valuable instrument to improve private investment, encourage innovation, and support the EU’s ambitious goal of achieving climate neutrality by 2050
Analyse und Vorhersage von Krankenkassen Arbeitsunfähigkeitsdaten im Berufsfeld Musik: Eine zeitreihenbasierte Studie
Evaluation des Centric Guide® 3D-Systems zur Kieferrelationsbestimmung anhand von digitalen Volumentomografie Aufnahmen
Der Centric Guide® 3D ist ein System zur Kieferrelationsbestimmung.
Es findet Anwendung in zahnärztlichen Praxen, wenn es Verdacht auf eine nicht zentrische Lage des Unterkiefers in den Kiefergelenkshöhlen des Schädels gibt.
Es besteht aus einem Sensor und einem Kreuzschiebetisch, die im Mund des Patienten platziert werden.
Im Vergleich zu den herkömmlich verwendeten Systemen zur Kieferrelationsbestimmung bietet der Centric Guide® 3D die Möglichkeit, anatomische Strukturen des Kiefers auszumessen.
Im Rahmen der vorliegenden Bachelorarbeit wurde der Centric Guide® 3D mit Hilfe von digitalen Volumentomografie-Aufnahmen und einem weiteren System zur Kieferrelationsbestimmung evaluiert. Zudem wurden verschiedene anatomische Strukturen mittels der DVT Datensätze ausgemessen und eine Aussage über die Validierbarkeit und Reproduzierbarkeit der Messungen getroffen
Konzept zur Reduzierung von Klebstoffverschmutzungen an Hybrid-Leichtbaukarosserien in Aluminium-Stahl-Mischbauweise im Porsche-Werk Leipzig
Die vorliegende Diplomarbeit hat das Ziel der Erstellung und Umsetzung eines Konzeptes zur Reduzierung von Klebstoffverschmutzungen auf den prozessrelevanten Sichtflächen der Karosserien in Aluminium-Stahl-Mischbauweise.
Ausgehend von einer Grundlagenbetrachtung erfolgt eine Ermittlung aller für das Fehlerbild relevanten Einflussfaktoren. Diese werden im Anschluss tiefgreifend analysiert, was eine Eingrenzung ermöglicht. Nach der Bewertung und Wichtung der Einflussfaktoren erfolgt, ausgehend von einer detaillierten Versuchsplanung, die Versuchsdurchführung mit anschließender Ergebnisauswertung.
Zahlreiche Versuche und die Auswertung umfassender Datenmengen bestätigen die Theorie, dass eine Reduzierung der Klebstoffverschmutzungen nur durch das optimale Zusammenwirken aller Beteiligten erreicht werden kann. Neben der Minimierung des aus Flansch- und Falzkanten austretenden Klebstoffes und der Klebstoff- und Prozessauslegung, die als Grundlage des Problems betrachtet wird, geht ebenso der zur Vorbereitung der Kathodischen Tauchlackierung (KTL) benötigte Vorbehandlungsprozess als Hauptverursacher hervor.
Basierend auf dieser Erkenntnis erfolgt ein Konzeptvergleich, der ausgehend vom Betrachtungsobjekt des Porsche-Werkes Leipzig standortübergreifend interpretiert werden kann. Ergebnis ist in jedem Fall eine deutliche Aufwandsreduzierung, die eine Senkung der Kosten pro Fahrzeug bewirkt und die Prozess- sowie Karosseriequalität bei der Porsche Leipzig GmbH deutlich verbessert
Belastungen und Bewältigungsstrategien bei systemischen Lupus erythematodes
Systemischer Lupus erythematodes ist eine Autoimmunkrankheit aus dem Formenkreis der rheumatisch- entzündlichen Erkrankungen. Doch sie ist weit mehr als „nur“ Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen. Lupus kann jedes Organ, jedes Gewebe, jede Zelle im Körper befallen und hat sehr vielfältige Ausprägungen. Oft gehen diese daraus entstehenden Einschränkungen weit über das körperliche hinaus, sie existieren ebenso in allen anderen Bereichen wie z. B. berufliches oder soziales Umfeld. Ziel dieser Arbeit war es, das Unsichtbare sichtbar zu machen, einen Überblick über verschiedene Geschichten Betroffener und deren Belastungen zu geben und herauszufinden, was denjenigen trotz chronischer Krankheit hilft, widerstandsfähig zu bleiben und ihre Belastungen zu bewältigen.
Dafür wurde eine qualitative Methode via Interviews mit Betroffenen ausgewählt, die entweder per Chat oder größtenteils face-to-face mittels halbstrukturierten Interviewleitfadens abgehalten wurden. Es wurden sechs Interviews durchgeführt. Fünf Teilnehmer hierfür kamen aus der Selbsthilfegruppe in Chemnitz, die dem deutschlandweiten Lupus erythematodes Selbsthilfevereins angehören und eine Betroffene aus einem Lupus- Selbsthilfeforum. Ausgewertet wurde dann zunächst induktiv, später noch einmal deduktiv mit Hilfe von MAXQDA und dem Bilden eines Kategoriensystems nach Mayring.
Deutlich wurde, dass trotz verschiedener Leidensgeschichten es einige Parallelen unter den Befragten gibt: Betroffene kämpfen nicht nur gegen vielfältige, mitunter schwer ausgeprägte Symptome und deren Auswirkungen, sondern auch gegen Diskriminierung und Benachteiligung in anderen Bereichen wie im Beruf oder im Freundes- und Familienkreis. Ebenso haben alle einen längeren Diagnoseweg hinter sich bringen müssen, teilweise mit schweren Folgeschäden. Oft begründen die Betroffenen es selbst mit der Unsichtbarkeit der Krankheit und dem Nichtwissen und Nichtkennen der Mitmenschen. Dies zieht eine geringe Nachvollziehbarkeit und wenig Verständnis nach sich. Ebenso kann ein berufliches oder soziales Umfeld, das auf die speziellen Bedürfnisse der Erkrankten abgestimmt und aufgeklärt ist, eine wichtige Ressource bei der Krankheitsbewältigung bilden. Am sozialen Leben teilhaben zu können, sei es beruflich oder privat oder auch nur eingeschränkt, ist ein sehr wichtiger Faktor bei der Bewältigung der vielen verschiedenen Herausforderungen, die diese Krankheit mit sich bringt.
Dafür einen eigenen, individuellen Weg zu finden, stärkt das Gefühl der Selbstwirksamkeit und hilft gegen die Gefühle der Hoffnungslosigkeit und des Kontrollverlustes, die diese Erkrankung mit sich bringen kann. Durch Sensibilisierung nach außen (das Umfeld) und Schulungen nach innen (die eignen Stärken und Schwächen kennen und seine eigenen Ressourcen gezielt einsetzen können), kann trotz immer wieder auftretender Rückschläge eine bessere Lebensqualität erzielt werden
Motive für ein berufsbegleitendes Studium am Beispiel des Studiengangs „angewandtes Pflegemanagement“ an der Westsächsischen Hochschule in Zwickau
Einleitung/ Zielstellung:
Das Ziel der Arbeit ist, die Motivationen potenzieller Studierender und die Erwartungen von Arbeitgebern an ein berufsbegleitendes Studium zu analysieren. Dabei soll nicht nur ein besseres Verständnis für die Beweggründe der Beteiligten geschaffen, sondern auch praxisorientierte Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, um die Studienangebote zielgerichtet weiterzuentwickeln.
Methodik:
Die Untersuchung basiert auf einer qualitativen Methodik, bei der neun leitfadengestützte Interviews geführt werden. Die Datenauswertung der Interviewinhalte erfolgt anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.
Ergebnisse:
Die Ergebnisse zeigen, dass die Hauptmotive potenzieller Studierender insbesondere der Wunsch nach Wissenszuwachs, persönliche Weiterentwicklung, Praxisnähe, bessere Berufschancen, finanzielle Anreize und Abwechslung sind. Arbeitgeber erwarten hingegen vor allem einen erfolgreichen Abschluss und eine offene Kommunikation. Gleichzeitig wurden Herausforderungen wie die zeitliche Doppelbelastung, die Anpassung an neue Lernumgebungen und die Vereinbarkeit von Beruf und Studium identifiziert.
Fazit:
Die Arbeit verdeutlicht, dass berufsbegleitende Studiengänge eine wichtige Rolle in der Weiterentwicklung von Fachkräften und in der Stärkung von Unternehmen spielen. Um die Attraktivität solcher Studienangebote weiter zu steigern, sollte die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen intensiviert werden. Konkret können Hochschulen gezieltere Öffentlichkeitsarbeit leisten, beispielsweise durch Besuche in Unternehmen und öffentliche Informationsveranstaltungen. Langfristig können solche Maßnahmen dazu beitragen, die Vorteile berufsbegleitender Studiengänge nachhaltiger zu kommunizieren und potenzielle Hindernisse abzubauen
Von der Theorie zur Praxis - Evaluation von Methoden zur Personalbedarfsermittlung im Ärztlichen Dienst und deren Implementierungspotenzial: Eine Fallstudie zum Praxisnutzen der DRG-Erlösmethode und einer Mischmethode am Erzgebirgsklinikum
Die effiziente Personaleinsatzplanung wird für Krankenhäuser angesichts sozio-demografischer und ökonomischer Herausforderungen zunehmend wichtiger. Für die Berufsgruppe der Ärzte fehlen jedoch bislang klare Kriterien und Grundsätze zur Personalbedarfsplanung. Bis zur Einführung eines verbindlichen Personalbemessungsinstruments obliegt es den Entscheidungsträgern der Klinik, welche Methoden und Instrumente zur Personalbedarfsermittlung eingesetzt werden.
Ziel dieser Arbeit ist es, 2 Methoden zur quantitativen Personalbedarfsermittlung für den Ärztlichen Dienst hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit für eine mögliche klinikweite Implementierung zu evaluieren: Die DRG-Erlösmethode und eine Mischmethode, aus leistungsbezogener Personalbedarfsermittlung und Arbeitsplatzmethode.
Für die Untersuchung wurde ein Mixed-Methods-Ansatz gewählt, der sich aus 2 Teilprojekten zusammensetzt: Der Berechnung des quantitativen Personalbedarfs mit einem geeigneten Tool und der anschließenden Bewertung auf Basis eines Scoring-Modells. Das Scoring-Modell wurde von Greshake et al. (2022) übernommen. Die Bewertung umfasst 5 Kategorien (Kosten der Methode, Relevanz bzw. Validität der Ergebnisse, Variabilität in der Anwendung, Verständlichkeit sowie Zuverlässigkeit der Ergebnisse), die durch 11 Kriterien konkretisiert werden.
Die Ergebnisse zeigen, dass beide Methoden für die Personalbedarfsermittlung geeignet sind. Da sie spezifische Vor- und Nachteile aufweisen, sollte die Wahl vor der individuellen Situation des Krankenhauses getroffen werden. Die Ergebnisse heben weiterhin die Relevanz einer fundierten Datengrundlage und einer geeigneten IT-Infrastruktur zur Unterstützung der Datenerfassung und -verarbeitung hervor. In der Untersuchungseinrichtung sind diesbezüglich weitere Schritte erforderlich, um zukünftige Personalbedarfsermittlungen effizient und nachhaltig umzusetzen.
Für die praktische Umsetzung ist die Weiterentwicklung eines geeigneten Tools erforderlich. Die Mischmethode stellt aufgrund ihrer Flexibilität einen vielversprechenden Ansatz dar