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Körperschallwandler als Klangerzeuger akustischer Musikinstrumente – Untersuchung der Signalübertragung in Abhängigkeit von Anregeposition und Plattengeometrie
In der vorliegenden Arbeit wurde die Signalübertragung mittels Excitern auf unterschiedliche Schwingplattengeometrien experimentell untersucht. Dabei wurde vornehmlich der Einfluss der Anregeposition des Exciters sowie der Einfluss der Plattengeometrie betrachtet. Weiterhin wurde der Einfluss der Anpresskraft des Exciters auf die Platte untersucht.
Für die Vergleichbarkeit der Formen wurden isotropes Material, Abstrahlfläche und Plattenstärke identisch ausgeführt. Die untersuchten Formen waren Kreis, Quadrat und Trapez. Zusätzlich wurde eine hexagonale Platte mit ähnlichen Eigenschaften untersucht. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Materialvergleich von Acrylglas und dem für Resonanzböden (Schwingplatten) im Instrumentenbau typisch verwendeten Fichtenresonanzholz vorgenommen.
Hintergrund der Untersuchung ist der Bau von akustischen Resonatoren und experimenteller Instrumente zur akustischen Modifikation elektronischer Klänge. Dabei werden elektrodynamische Exciter zur Anregung von Platten zu Biegewellenschwingungen verwendet. Die Untersuchung möchte Grundlagen für den experimentellen Instrumentenbau mit Excitern schaffen, insbesondere für den Bau von akustischen Resonatoren. In diesem Zusammenhang soll die Arbeit einen Beitrag dazu leisten, akustische Klangmodifikationen gezielt vornehmen zu können. Die Arbeit ist als interdisziplinäres Projekt im Feld von Instrumentenbau, Musikwissenschaft, Sounddesign und Akustik angelegt.In this study, signal transmission using exciters on different vibrating plate geometries was investigated experimentally. The influence of the excitation position of the exciter and the influence of the plate geometry were primarily considered. Furthermore, the influence of the pressure force of the exciter on the plate was investigated. To ensure comparability of the shapes, isotropic material, radiation surface and plate thickness were kept identical. The shapes investigated were circle, square and trapezoid. In addition, a hexagonal plate with similar properties was investigated. In this context, a material comparison was also made between acrylic glass and spruce resonance wood, which is typically used for soundboards (vibrating plates) in instrument making.
The background to the investigation is the construction of acoustic resonators and experimental instruments for the acoustic modification of electronic sounds. Electrodynamic exciters are used to excite plates into bending wave vibrations. The investigation aims to establish a basis for experimental instrument construction with exciters, in particular for the construction of acoustic resonators. In this context, the work should contribute to the targeted modification of acoustic sounds. The work is designed as an interdisciplinary project in the fields of instrument making, musicology, sound design and acoustics
Verbesserung der MDE-Konfiguration im NuPMES - Anforderungsanalyse und Konzeption eines Mockup-Prototypen
In dieser Arbeit wurde eine Anforderungsanalyse durchgeführt, ein Mockup-Prototyp designed und dieser bezüglich Anforderungserfüllung und Usability ausgewertet. Dies dient als Grundlage für eine Verbesserung der MDE-Konfiguration eines MES, dem NuPMES der N+P Informationssysteme GmbH. Für die praktische Anwendung wurden zunächst theoretische Grundlagen der Themenbereiche MES, Anforderungsanalyse und Usability beleuchtet
Pflegepersonalregelung 2.0: Anpassung der Personaleinsatzplanung unter Berücksichtigung von Ausfallquoten und Pflegeintensität
Einleitung:
Der Arbeitsmarkt unterliegt einem ständigen Wandel, der durch strukturelle Veränderungen, saisonale Krisen und konjunkturelle Schwankungen geprägt ist. Eine besondere Herausforderung stellt der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen dar, der die Versorgungsqualität beeinträchtigen und die Sterblichkeitsrate in Krankenhäusern beeinflussen kann. Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der Pflegepersonalregelung 2.0 (PPR 2.0) auf die Personalplanung und den Personaleinsatz in einem Klinikum der Maximalversorgung in Deutschland. Ziel ist es, die Übereinstimmung der durch die PPR 2.0 und die Pflegepersonaluntergrenzenverordnung (PpUGV) ermittelten Personalbedarfe mit den aktuellen Stellenplänen des Klinikums zu analysieren und Abweichungen zu identifizieren.
Methodik:
Zur Ermittlung des Personalbedarfs wurde ein Excel-Tool entwickelt, das die Vorgaben der PPR 2.0 und der PpUGV berücksichtigt. Die Daten wurden aus den klinischen Informationssystemen SAP und dem System epaAC extrahiert und für die Berechnungen verwendet. Die Untersuchung umfasste sowohl die automatisierte als auch die manuelle Eingruppierung der Patient:innen in Leistungskategorien, um den Pflegebedarf minutengenau zu erfassen.
Ergebnisse:
Die Analyse ergab, dass der berechnete Personalbedarf deutlich unter den aktuellen Stellenplänen liegt. Beispielsweise wurde für eine untersuchte Station ein Bedarf von 26,44 Vollzeitäquivalenten (VZÄ) ermittelt, während der SOLL-Wert bei 32,50 VZÄ liegt. Ähnliche Abweichungen wurden auf weiteren Stationen festgestellt, was auf eine potenzielle Überbesetzung hinweist. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die derzeitige Personalplanung nicht optimal an den tatsächlichen Bedarf angepasst ist.
Diskussion:
Die Diskrepanz zwischen berechnetem und tatsächlichem Personalbedarf könnte auf eine unzureichende Berücksichtigung der tatsächlichen Bettenauslastung sowie auf eine ineffiziente Nutzung der Personalressourcen zurückzuführen sein. Die Einführung digitaler Dokumentationssysteme wie epaAC in weiteren Bereichen des Klinikums könnte die Effizienz der Personalplanung verbessern. Die Analyse legt nahe, dass Stationen mit digitaler Dokumentation tendenziell geringere Abweichungen beim Personalbedarf aufweisen.
Schlussfolgerung:
Die aktuelle Personalplanung in dem untersuchten Klinikum der Maximalversorgung bedarf einer gezielten Anpassung. Eine präzisere Berechnung des Personalbedarfs unter Berücksichtigung der tatsächlichen Bettenauslastung, die vollständige Integration digitaler Dokumentationssysteme sowie eine optimierte Aufgabenverteilung durch den gezielten Einsatz von Assistenzkräften können zentrale Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Patientenversorgung darstellen
Evaluierung von Testtools zur Prüfung der Barrierefreiheit nativer Android-Apps gemäß BITV 2.0
Diese Masterarbeit untersucht die Eignung frei verfügbarer Testwerkzeuge zur Überprüfung der Barrierefreiheit nativer Android-Anwendungen im Einklang mit der Barrierefreien-Informationstechnik-Verordnung 2.0 (BITV 2.0) und der zugrundeliegenden Norm EN 301 549. Zu diesem Zweck wurde eine eigene barrierekritische Referenzanwendung (Accessibility Lab) entwickelt, die typische Fehler aus der Praxis nachbildet. Anhand eines systematisch abgeleiteten Kriterienkatalogs erfolgte eine vergleichende Evaluation ausgewählter Tools, darunter Google Accessibility Scanner, Android Lint und eine automatisierte Teststrategie auf Basis des Accessibility Test Frameworks (ATF).
Die Analyse zeigt Unterschiede in Normabdeckung, Integrationstiefe und Praxistauglichkeit der Werkzeuge. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für die frühzeitige Einbindung barrierefreier Testverfahren im Entwicklungsprozess gegeben
Strategic factory planning for a start-up manufacturing patented self-sufficient heating systems – Transferring system theory fundamentals into greenfield concept planning as part of corporate planning
Die vorliegende Arbeit beschreibt die strategische Fabrikplanung für ein Wärme-Hardware-Startup in Weißwasser, Deutschland, das bewusst im frühen Stadium der Produktentwicklung Erkenntnisse aus antizipierbaren Herausforderungen einer Pilot- und Serienfertigung zur Weiterentwicklung des patentierten Produktes nutzen möchte. Die Arbeit spannt als Teil der inhaltlichen Projektbearbeitung, vorgelagert den Bogen in die Systemtheorie, um innovativ nicht nur fachspezifische Ergebnisse, sondern auch die Fachspezifika selbst hinterfragen zu können. Fundamental öffnet der so hergeleitete Methodenrahmen im Kern der Arbeit die Türen für eine zielführende Planung. Diese erfolgt, getrennt von klassischen Ansätzen der Fabrikplanung als Frühe-Phase-Fabrikplanung zyklisch. Erkenntnisse werden rekursiv in neuen Zyklen weiterentwickelt, übernächste Lösungsräume erschlossen und das Hemmnis, aufwändig Erarbeitetes – aber Überholtes – nicht loszulassen, aufgelöst.
Im Ergebnis steht ein immer- gültiges, abstraktes Systemmodell, in dem fachliche Grundlagen kritisch hinterfragt und – orientiert am Projekt – passende Methoden gewählt und bewertet werden. Individuelle Heuristik und perzeptuelle Grenzen der Planungsteilnehmer sowie das soziale Netz des Teams sind in der autopoietischen Entwicklung des Startups wichtiger als jede technische Entscheidung. In der praktischen Umsetzung des ersten Zyklus der Frühe-Phase-Fabrikplanung wurden grundlegende Fertigungsimplikationen erkannt und erste Fertigungskonzepte identifiziert. Kalkulatorisch zeigt die Auswertung zur Herstellbarkeit und den Herstellungskosten des Wärmespeicher-Systems besonders das Problem teurer Lernzyklen und zahlreicher Gestaltungsunsicherheiten mit riesigem Potenzial auf.This paper describes the strategic factory planning for a heating hardware start-up in Weißwasser, Germany, which deliberately wants to use insights from anticipated challenges in pilot and series production at an early stage of product development to further develop its patented product. As part of the project work, the thesis draws on system theory in order to innovatively question not only subject-specific results, but also the subject specifics themselves. Fundamentally, the methodological framework derived in this way opens the door to goal-oriented planning at the core of the thesis. This takes place cyclically, separate from classic approaches to factory planning, as early-phase factory planning. Findings are recursively developed further in new cycles, new solution spaces are opened up, and the obstacle of not letting go of laboriously developed — but outdated — ideas is removed.
The result is an abstract system model that is always valid, in which technical fundamentals are critically questioned and suitable methods are selected and evaluated based on the project. Individual heuristics and perceptual limitations of the planning participants, as well as the social network of the team, are more important in the autopoietic development of the start-up than any technical decision. In the practical implementation of the first cycle of early-phase factory planning, fundamental manufacturing implications were recognized and initial manufacturing concepts were identified. In terms of costing, the evaluation of the manufacturability and manufacturing costs of the heat storage system highlights the problem of expensive learning cycles and numerous design uncertainties with enormous potential
Telematikinfrastruktur in der Pflege - Eine qualitative Analyse von Herausforderungen, Erfahrungen und Perspektiven in der Praxis
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen verspricht eine bessere Vernetzung, schnellere Kommunikation und effizientere Prozesse, insbesondere durch die Telematikinfrastruktur (TI). Dennoch steht der Pflegesektor vor erheblichen Hürden bei deren praktischer Umsetzung. Diese Arbeit untersucht, wie ambulante Pflegeeinrichtungen in Sachsen die Einführung der TI erleben. Im Fokus stehen technologische, organisatorische, rechtliche und finanzielle Herausforderungen sowie deren Auswirkungen auf den Pflegealltag.
Methodik:
Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt. In drei ambulanten Pflegediensten, die bereits an die TI angeschlossen sind, wurden leitfadengestützte, halbstrukturierte Interviews mit Schlüsselpersonen durchgeführt. Die Datenauswertung erfolgte mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring.
Ergebnisse:
Die Ergebnisse zeigen ein breites Spektrum an Schwierigkeiten: technische Inkompatibilitäten, instabile Systeme, unvollständige Vernetzung mit externen Akteuren sowie erheblicher Mehraufwand im organisatorischen Bereich. Zudem werden Datenschutzbedenken und unklare Zuständigkeiten als belastend empfunden. Der praktische Nutzen der TI bleibt bislang begrenzt, insbesondere aufgrund parallellaufender analoger Prozesse.
Diskussion:
Die Untersuchung macht deutlich, dass zwischen dem politischen Anspruch und der praktischen Realität in der Pflege ein tiefer Graben besteht. Obwohl das Potenzial der TI grundsätzlich anerkannt wird, führen fehlende Standardisierung, mangelhafte Schulungsangebote und ausstehende technische Voraussetzungen zu Zurückhaltung und Frustration in der Praxis. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Digitalisierung der Pflege nicht nur eine technologische, sondern auch eine strukturelle Herausforderung darstellt
Softwareintegration eines DLIP-Bearbeitungskopfes zur automatischen Umschaltung der Strukturperiode
Die vorliegende Bachelorarbeit hatte das Ziel, die bestehende Anlagensoftware derFirma ACSYS Lasertechnik GmbH so zu erweitern, dass Oberflächenfunktionalisierungen mit sehr kleinen regelmäßigen Strukturen einfach und prozesssicher hergestellt werden können.
Die dazu verwendete Hardware bestand aus einem Laser, einem DLIP-Modul der Firma Fusion Bionic und einem PC mit einer Steuerkarte der Firma Scanlab. Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit war die Implementierung einer Multithreading-Schnittstelle zur Kommunikation mit dem DLIP-Controller. Dazu wurde ein Zustandsautomat entwickelt, welcher die Initialisierung, das Verfahren und die Statusüberwachung des DLIP-Moduls sicherstellt.
Ein weiterer Aspekt war die Untersuchung von entstehenden Fehlern, wie Fokusverschiebung und Arbeitsfeldverzerrung. Dabei wurde der mathematische Zusammenhang zwischen Strukturperiode und Fokusverschiebung ermittelt.
Das Ergebnis dieser Arbeit ist eine Softwareerweiterung, welche die Ansteuerung des DLIP-Moduls sowie die weitestgehend automatische Korrektur der entstehenden optischen Fehler realisiert. Die Erweiterung wurde erfolgreich auf unterschiedlichste Fehlereinflüsse (Fehleingaben, Kommunikationsabbrüche, etc.) getestet. Die Software kann so auf einer noch zu entwickelnden neuen Anlage kundentauglich eingesetzt werden
Nutzungsanalyse mit anschließender Betrachtung der möglichen Implementierung einer Datenbrille bei Linamar Antriebstechnik GmbH
Die vorliegende Diplomarbeit behandelt die Nutzungsanalyse einer Datenbrille im industriellen Umfeld des westsächsischen Unternehmens Linamar Antriebstechnik GmbH (LAT). Zentrales Ziel ist es, die Einsatzmöglichkeiten des Referenzmodells RealWear Navigator 500 primär in den Bereichen Instandhaltung, Schulung und Einarbeitung sowie Fernwartung/-support systematisch zu prüfen. Hierzu werden vorab u. a. theoretische Grundlagen hinsichtlich Erweiterter Realität und zugehöriger Technik dargestellt und anschließend ein praktischer Bezug anhand der ausgewählten Datenbrille im Einsatz in konkreten Anwendungsszenarien des Unternehmens hergestellt.
Die Analyseergebnisse zeigen, dass die dem Praxistest unterzogene Datenbrille aufgrund typspezifischer funktionaler Einschränkungen nur bedingt für den industriellen Einsatz im Unternehmen geeignet ist. Dennoch kann grundsätzlich bestätigt werden, dass Datenbrillen ein großes Potenzial zur Verbesserung industrieller Prozesse besitzen und zu Effizienzsteigerungen beitragen können.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das Modell RealWear Navigator 500 bei LAT künftig lediglich für Visualisierungszwecke genutzt wird. Für eine flächendeckende Einführung der Technologie sind hinsichtlich der Ausweitung, Abwandlung und Standardisierung des Pilotprojektes unternehmensinterne Entscheidungen zu treffen. Zusammenfassend liefert die Arbeit am Beispiel des Einsatzes eines Referenzgerätes in einem ausgewählten Unternehmen praktisch fundierte Erkenntnisse hinsichtlich des Einsatzes digitaler Assistenzsysteme und bildet eine Grundlage für die weitere Auseinandersetzung mit dieser Thematik
Ausarbeitung und Integration eines Konzeptes für ein Planetengetriebe in einen elektrischen Radantrieb für landwirtschaftliche Maschinen
Der hier vorliegenden Diplomarbeit geht eine Machbarkeitsuntersuchung eines Planetengetriebekonzeptes im vorhanden Bauraum voraus. In der vorliegenden Diplomarbeit werden die Varianten der Machbarkeitsuntersuchung analysiert, bewertet und miteinander verglichen. Anschließend wird eine Vorzugsvariante ausgewählt. Diese wird an die näher definierten Anforderungen angepasst und optimier. Vorerst wird das Vorzugskonzept der Machbarkeitsuntersuchung in den bestehenden Bauraum integriert, um für die Entwicklung einer Bremse, den Bauraum definieren zu können.
Mithilfe des nun näher definierten Bauraums kann das Getriebe an jenen angepasst werden. Der Getriebeentwurf kann anschließend in KISSsoft eingearbeitet und bestätigt werden. Mit KISSsoft werden die zwei Stufen des Planetengetriebes ausgelegt und optimiert. Hierfür werden Berechnungsmodelle für die Verzahnungen der beiden Stufen, für das Wellensystem bestehend aus: Getriebeeingangswelle, Planetenträger der ersten und zweiten Stufe, der Radnabe, sowie den beiden Hohlrädern und die Planetenbolzensysteme aufgebaut. Neben den Zahnrädern werden auch die Lager ausgewählt und deren Einsatz analysiert.
Das entwickelte Planetengetriebekonzept wird mithilfe von CATIA V5 in den bestehenden Bauraum integriert. Die Anordnung der Radlager wird näher betrachtet und das einzustellende Spiel festgelegt. Die möglichen Arten der Schmierung werden betrachtet, ausgewählt und näher beschrieben. Die Montage der Gesamtbaugruppe wird ebenfalls beschrieben. Das angefertigte Planetengetriebekonzept bildet die Grundlage für weitere Untersuchungen und Nachweise im zu bearbeiteten Projekt
Untersuchung von abtriebsgenerierenden Anbauteilen an Motorrädern
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung vonabtriebsgenerierenden Anbauteile an Motorrädern. Für diese Untersuchung werden zu Beginn die aerodynamischen und strömungsmechanischen Grundlagen und die Grundlagen von CFD-Simulationen thematisiert. Zudem erfolgt eine Analyse des Standes der Technik dieser abtriebsgenerierenden Anbauteile an Supersportmotorrädern. Winglets an der Verkleidung, Spoiler am Heck oder Luftleitbleche im unteren Bereich des Motorrades sind hierbei zu erwähnen. Anschließend entsteht eine detaillierte Untersuchung der Vor- und Nachteile, der Einflussfaktoren auf die Umströmung des Motorrades und die Ziele der Winglets.
Dafür werden mehrere numerische Strömungsberechnungen aufgebaut, mit denen verschiedene Auswertungen und Vergleiche einzelner Wingletvarianten durchgeführt werden können. Es entstehen Optimierungsmöglichkeiten, die für zukünftige Konstruktionen beachtet und somit die Aerodynamik der Winglets und des gesamten Motorrades verbessert werden könnten. Der Aufbau, die Eigenschaften, die Randbedingungen und die verwendeten Modelle der Berechnungen sind nachvollziehbar dokumentiert, sodass diese als Grundlagen weiterer Untersuchungen verwendet werden können