Cooperative Repository of three Berlin Art Schools
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Bild aus der Puppenspiel-Werkstatt von Karin Tiefensee
Auf der Fotografie zu sehen sind mehrere Puppenspiel-Objekte aus Holz sowie Schnitzeisen (Holzbildhauerwerkzeuge). Ein Holzfuss im Klemmbock wird von der Gestaltungslehrerin Karin Tiefensee bearbeitet, von der nur die linke Hand zu sehen ist. Tiefensee ist seit 1994 Lehrkraft für Gestaltung und Puppenbau, Abteilung Puppenspiel der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch
Erschütterung des Urvertrauens und Einbruch des Unheimlichen. Zur Funktion der Liedmelodien in der filmischen Narration von ICH SEH ICH SEH (Ö 2014, Veronika Franz und Severin Fiala) sowie in Olga Neuwirths Filmmusik
Als klanggewordene Signaturen eines noch unerschütterten Vertrauensverhältnisses zwischen Eltern und Kind gehören Schlaf- und Wiegenlieder zu den intimsten Gesängen überhaupt. Im österreichischen Film ICH SEH ICH SEH (2014) von Veronika Franz und Severin Fiala spielen zwei dieser Lieder - das Brahms'sche Wiegenlied "Guten Abend, gut' Nacht" und das Schlaflied "Weißt du wie viel Sternlein stehen?" - eine zentrale Rolle. Der Autor setzt sich einerseits mit der dramaturgischen Funktion der beiden Liedmelodien innerhalb der filmischen Narration auseinander. Andererseits wird untersucht, auf welche Weise die Lieder in der Filmmusik von Olga Neuwirth Verwendung finden. Anhand einer Produktionsversion des Films lässt sich zeigen, wie die Komponistin die Melodien in ihre Filmmusik eingearbeitet hat und dadurch eine enge Verknüpfung zwischen Diegese und musikalischem Kommentar herstellt. Die endgültige Filmversion wiederum verdeutlicht, wie die beiden Regisseure diese Verknüpfungen durch Neuabmischung und partielle Eliminierung der Musik wieder aufgelöst haben
Art education (is always a) political practice / Künstlerische Lehre (ist immer eine) politische Praxis
Diese Publikation archiviert (einige) Pädagogiken gegen Unterdrückung an Kunsthochschulen im deutschen Kontext. Sie präsentiert eine Vielzahl von Methoden und Materialien aus dem Unterricht, die dazu anregen, in anderen Kontexten weiterentwickelt und angewendet zu werden.
Besonderer Fokus liegt auf der kollaborativen Arbeitsweise: Die kollektiven Momente und der Austausch mit politischen Forschenden und Künstler*innen in Berlin werden umfassend dokumentiert. Die Publikation enthält Texte, einen wissenschaftlichen Aufsatz und Bilder, um das Unterrichtsmaterial zu illustrieren und zu veranschaulichen. Ergänzt wird dies durch Originalkunstwerke der Studierenden, Beiträge eingeladener Gäste sowie Fotodokumentationen des Kurses
Bild aus dem Choreographie-Unterricht an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch
Die Fotografie von Roger Melis zeigt den Choreographie-Unterricht bei Holger Bey an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Anfang der 1990er Jahre. 1988 war der Diplomstudiengang Choreographie an der Hochschule gegründet worden. Bey, der selbst an der Hochschule den Studiengang absolviert hatte, unterrichtete dort seit März 1993
20 Jahre Deutsche Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin - 1. Oktober 1970
Festschrift zum 20jährigen Bestehen der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin mit Beiträgen zur Hochschulgeschichte und zum Konzept der Ausbildung.
Inhalt: Eberhard Rebling: Zwei Dezennien a Tempo allegro molto vivace e con brio (S. 4–16); Dagmar Freiwald-Lange: 20 Jahre dabei. Erkenntnis und Auftrag (S. 17–18); Wolfram Heicking: Die Komplexität im Tanzmusikschaffen (S. 19–22); Paul Ostberg: Zur wissenschaftlichen Ausbildung an unserer Hochschule (S. 23–25); Heinz Zimbehl: Zur Konzeption unserer Klavierausbildung (S. 26–28); Hellmut Hohlfeld: Musikhochschule und Regieausbildung. Probleme und Zielsetzungen (S. 29–30); Hermann Lahl: Über die neuen Beziehungen zur Praxis in der Abteilung Orchesterinstrumente (S. 31–34); Georg Biester: Früh übt sich … Die Spezialschule für Musik (S. 35–36); Leitung und Lehrkörper der Deutschen Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin (S. 37–54, inklusive Verzeichnis der Absolvent:innen aus des dem Zeitraum 1950–1970
Puppe 50 : Was war? Was ist? Was wird?
Im Sommer 1972 begann an der damaligen Staatlichen Schauspielschule Berlin ein methodisches, kulturpolitisches und nicht zuletzt künstlerisches Experiment: die Gründung der Fachrichtung Puppenspiel, der ersten ihrer Art im deutschsprachigen Raum. Auf der Grundlage einer soliden Handhabung der darstellerischen Mittel steht seither die Beherrschung des Handwerks der Animation und die Entwicklung einer eigenen künstlerischen Sprache im Mittelpunkt des komplexen Studiums.
Studierende und Lehrende der heutigen Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch nahmen diesen Beginn vor fünfzig Jahren zum Anlass für ein Fest: Puppe50. Drei Tage Spiel und Begegnung, Foren und Diskussionen – getragen von lebendiger Erinnerung, Stolz und Visionen für die Zukunft dieser ganz besonderen Theaterform. Das Buch zum Jubiläum fragt, ganz im Sinne des Festes: Was war? Was ist? Was wird? Ein Innehalten nach fünf Jahrzehnten Ausbildung, eine Bestandsaufnahme in Wort und Bild.
Mit Beiträgen u. a. von Thomas Oberender, Kathi Loch, Gerd Taube, Markus Joss, Katja Kollmann, Robert Schuster, Andrea Tralles-Barck und Rimini Protokoll
Berliner November
Die abgebildete Fotografie entstand innerhalb der Inszenierung "Berliner November" von 1988. Die Inszenierung fand an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch statt.
Die Fotografie wurde im Rahmen des digiS Förderprojekt 2022/23 "Digitalisierung von künstlerischen Inszenierungsfotos von Helga Paris und Roger Melis als erster Schritt in ein (digitales) Inszenierungsarchiv der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch" erfasst und digitalisiert