Publication Server of Hochschule Darmstadt
Not a member yet
259 research outputs found
Sort by
Externes Personalmarketing 2030 in Deutschland. Eine Delphi-Studie
In einer Delphi-Studie mit drei Befragungsrunden wurde untersucht, wie sich externes Per-sonalmarketing in Deutschland nach Einschätzung von langjährig erfahrenen Expertinnen und Experten bis 2030 verändern wird. Die Studie zeigt die wesentlichen Herausforderun-gen für das Personalmarketing im Jahr 2030 auf und gibt Hinweise für eine strategische Ausrichtung von HRM und Personalmarketing. Nach Einschätzung der Befragten wird die Aufgabe des Personalmarketings strategisch bedeutsamer und anspruchsvoller. Engpass-zielgruppen müssen mit maßgeschneiderten Angeboten angesprochen werden. Auch die Schaffung einer stimmigen Arbeitgebermarke und die Vermittlung einer attraktiven Unter-nehmenskultur werden wichtiger. Mitarbeitende werden hierbei aktiv als Markenbotschaf-ter eingesetzt. Die Nutzung von IT-Tools wird noch relevanter, wobei der persönliche Kon-takt im Rekrutierungsprozess nicht vollständig ersetzt wird
Extremismuspraevention als polizeiliche Ordnung
Julika Bürgin untersucht den Vorstoß der »Extremismusprävention« in politische Bildung und demokratische Praxis. Im Mittelpunkt stehen die Strategien staatlicher Förderprogramme, die in die Autonomie freier Träger eingreifen. Gestützt auf Dokumentenanalysen, Interviews und eine interdisziplinäre Literaturstudie wird die These formuliert, dass Bildungsarbeit präventionspolitisch, und flankiert durch den Verfassungsschutz, in eine polizeiliche Ordnung eingepasst wird. Die Extremismusprävention wird als Element der sogenannten »wehrhaften« Demokratie kritisiert, die behauptet, Demokratie durch ihre Verkürzung zu verteidigen
Investigations of free space and deep space optical communication scenarios
The link performance of free space optical communications (FSOC) and deep space optical communications (DSOC) are investigated by considering two scenarios in space communications, for example, for the downlink and uplink between the earth ground stations and the near earth geostationary (GEO) satellites, and between the earth and spacecraft with large distance of 1 astronomical unit (AU) to the earth. Generally a distance larger than 0.01 AU or approximately 1,500,000 km from Earth is considered as deep space. In these theoretical investigations, different realistic system parameters for the optical lasers, transmitters, receivers, avalanche photodiodes (APDs), optical telescopes, atmospheric disturbances like scintillation and absorption are considered. The simulation results are compared with existing project data and valuable ESA experimental results to verify and improve the simulation models. The comparison in this paper shows that the simulation models for the link budget and the scintillation estimation are feasible for the investigations of FSOC and DSOC, and can be used to investigate improved design and implementation of DSOC projects for planned long-term and medium-term space missions
Digitale Lehre in der Informationswissenschaft – Von der Pandemie bedingte Notwendigkeit zu Lessons Learned und Best-Practices
Hybride Lehre in der Informationswissenschaft – Konzepte und Best Practices für Post-pandemische Lehrformate
Clothoid fitting and geometric Hermite subdivision
We consider geometric Hermite subdivision for planar curves, i.e., iteratively refining an input polygon with additional tangent or normal vector information sitting in the vertices. The building block for the (nonlinear) subdivision schemes we propose is based on clothoidal averaging, i.e., averaging w.r.t. locally interpolating clothoids, which are curves of linear curvature. To this end, we derive a new strategy to approximate Hermite interpolating clothoids. We employ the proposed approach to define the geometric Hermite analogues of the well-known Lane-Riesenfeld and four-point schemes. We present numerical results produced by the proposed schemes and discuss their features
Arbeitgeberattraktivität im Verlauf der Lebensspanne
oai:opus4-h-da:199Im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte versuchen Unternehmen, ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern. Studien darüber, was attraktiv wirkt, konzentrieren sich auf Berufseinsteiger. Die meisten Unternehmen suchen aber überwiegend Berufserfahrene, über deren Präferenzen wenig bekannt ist. In der aktuellen Studie wurden erstens die Präferenzen Berufserfahrener erhoben. Um zweitens die Bedeutung von Attraktivitätsfaktoren im Verlauf der Lebensspanne zu ermitteln, wurden die zeitlichen Einflussfaktoren Lebenspha-se, Laufbahnstadium und Generationenzugehörigkeit berücksichtigt.
In einer qualitativen Befragung mit mehr als 60 Fachkräften wurden deren Ansprüche an Arbeitgeber, ihre Gründe für Stellenwechsel und die Bedeutungsänderung von Attraktivi-tätsfaktoren untersucht. Die Daten wurden inhaltsanalytisch ausgewertet.
Die Ergebnisse zeigen Unterschiede zwischen Berufserfahrenen und Berufseinsteigern auf und belegen in Übereinstimmung mit anderen Studien die höhere Bedeutung von instrumentellen im Vergleich zu symbolischen Attraktivitätsfaktoren. Das bedeutet, Merkmale, die einen direkten materiellen Nutzen versprechen bestimmen die Präferenzen der Befragten. Sie weisen außerdem auf die unterschiedliche Wichtigkeit von Attraktivitätsfaktoren im Verlauf der Lebensspanne hin. Diese dynamische Komponente muss bei der Definition und der Messung des Konstrukts Arbeitgeberattraktivität unter den Aspekten der quantitativen Ausdifferenzierung und der strukturellen Invarianz berücksichtigt werden.
Insgesamt bieten die Befunde konkrete Anhaltspunkte für eine demografie- und lebenspha-senorientierte Personalpolitik mit einem besonderen Fokus auf Personalmarketingaktivitäten zur Gewinnung der durch zunehmende Knappheit gekennzeichneten Gruppe der hochqualifizierten Fachkräfte. Um Mitarbeiter langfristig motivieren und binden zu können, sind differenzierte Angebote notwendig, die die Vergütung und Anreizgestaltung, Aspekte des Personaleinsatzes mit Arbeitszeit und Arbeitsort sowie Personalentwicklungsangebote im Sinne einer gezielten Karriereplanung umfassen. Da für die zukünftige Humankapitalausstattung von Organisationen ist nicht nur die Verfügbarkeit von Erwerbstätigen, sondern auch deren Produktivität erfolgskritisch ist (Klaffke, 2014a), müssen auch Weiterbildungs-angebote zum Erhalt der Qualifikation der Beschäftigten sowie ein angemessenes Gesund-heitsmanagement realisiert werden