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    Ein altes Herbarium als Informationsgrundlage für den regionalen Artenrückgang

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    Mittels eines 150 Jahre alten Herbariums wurde untersucht, wie sich die Flora des Schweizer Kantons Schaffhausen seit 1847 verändert hat, welche Lebensräume vom Aussterben von Pflanzenarten besonders betroffen waren, welche Umweltansprüche die regional ausgestorbenen Pflanzen hatten und ob sich daraus Rückschlüsse auf Einflussfaktoren wie z. B. Landnutzungsänderungen ziehen lassen. Von insgesamt 987 im Jahr 1847 erfassten Pflanzenarten sind 154 heute ausgestorben. Das heißt, dass der Verlust dieser Arten über einen Zeitraum von 153 Jahren in einer Größenordnung von durchschnittlich einer Art pro Jahr liegt. Ausgestorben sind v. a. stresstolerante, konkurrenzschwache und lichtliebende Arten der Feuchtgebiete, Pionier- und Ruderallebensräume sowie der Äcker. Die Auswertung eines regionalen Herbariums liefert dem Naturschutz Informationen zu besonders gefährdeten Lebensräumen und möglichen Ursachen des Artenrückgangs

    Meaningful engagement in nature restoration at the local level

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    Meaningful stakeholder engagement stands at the core of successful ecosystem restoration. This document presents important considerations and good practice examples on how to implement restoration projects in an inclusive, just, trustful and equitable manner and realize effective stakeholder engagement at all project stages - from assessing the potential restoration site to post-implementation. The target group of this document are individuals and organisations planning to initiate and implement a nature restoration project. The publication highlights key steps and offers questions for self-reflection that can aid stakeholder engagement processes at the local level. The document summarizes key findings from the international expert workshop “Making people part of ecosystem restoration in Europe”, held by BfN on 17th-19th October 2023 in Bonn, Germany

    Vermeiden oder Lenken: Raumnutzungsverhalten von Milanen in der Nähe von Windparks

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    Dactylorhiza majalis im Projektgebiet des abgeschlossenen Naturschutzgroßvorhabens „Gewässerrandstreifenprojekt Ill“, Saarland

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    Das Breitblättrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis) ist für europäische magere Feuchtwiesen typisch. Die Pflanze zeigt bundesweit und im Saarland kurz- und langfristige Bestandsrückgänge. Mit der Entstehung des Naturschutzgebiets "Täler der Ill und ihrer Nebenbäche" im Projektgebiet des ehemaligen Naturschutzgroßvorhabens "Gewässerrandstreifenprojekt Ill" im Jahr 2005 wurden die Bewirtschaftungsvorgaben für die teilweise mit D. majalis bestandenen mageren Feuchtwiesen in eine Rechtsverordnung übernommen. Die Regelungen beinhalten u.a. ein Verbot der Mahd vor dem 15.6., ein weitgehendes Düngeverbot sowie Vorgaben für eine extensive Beweidung und ein Verbot der Trockenlegung dieser Flächen. 30 Jahre nach der Grunderfassung im Rahmen des Naturschutzgroßvorhabens wurden alle 30 früheren Vorkommen von D. majalis erneut aufgenommen und es wurden für die Präsenz oder Absenz der Art relevante Parameter erfasst. Zudem wurde retrospektiv die Entwicklung der Bestände über eine Datenrecherche dokumentiert. Auf nur 17 (57 %) der Flächen war D. majalis im Jahr 2023 noch vertreten, teils jedoch noch in hoher Abundanz. Große Bestände der Art treten im Projektgebiet nur an feuchten und mageren Standorten auf. Es zeigte sich, dass an über der Hälfte der heutigen Absenzstandorte das Verschwinden von D. majalis auf eine Nutzungsaufgabe mit anschließender Verbrachung zurückzuführen ist. Dies stellt im Gebiet auch weiterhin eine der größten Gefährdungsursachen dar. Wir empfehlen eine regelmäßige Kontrolle der bekannten Vorkommen und deren konsequente Pflege, am besten durch eine späte Mahd nach dem 1.7. mit Schnittgutabtrag. Die Auswertung liefert aber auch Indizien, dass durchaus auch andere Nutzungsregime als eine späte, einschürige Mahd erfolgreich bei der Pflege sein können und nur eine Nutzungsaufgabe verheerend für die Bestände erscheint

    Digitale Outdoorplattformen: Potenziale und Herausforderungen für Naturschutz und Aktivitätsmanagement

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    Digitale Informationsmedien wie Outdoorplattformen (oft auch als Outdoor-Apps bezeichnet) bieten eine unmittelbare Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeit mit Naturbesucherinnen und -besuchern. Dies birgt Potenziale, aber auch neue Herausforderungen für den Naturschutz. So werden Schutzgebiete und dort geltende Regeln in der digitalen Tourenplanung nur teilweise berücksichtigt, was meist auf das Fehlen relevanter Informationen in der Kartengrundlage OpenStreetMap (OSM) zurückzuführen ist. Zudem unterscheidet sich der Umfang der Einbindung von Schutzgebieten zwischen den Outdoorplattformen. Eine gezielte Zusammenarbeit zwischen Naturschutzvertreterinnen und -vertretern sowie Outdoorplattformen könnte die Informationslage für Plattformnutzerinnen und -nutzer durch die einheitliche Verwendung naturschutzrelevanter Daten erheblich verbessern. Dies betrifft Daten zu rechtlich verbindlichen Regelungen in Schutzgebieten sowie zu gefährdeten und schutzbedürftigen Tier- und Pflanzenarten, die sich aus rechtlich verbindlichen Vorgaben des Artenschutzes ergeben. Die durch digitale Medien ermöglichte beidseitige Kommunikation birgt die Chance, Erholungsuchende in den Naturschutz einzubinden. Beispiele dafür sind digital unterstützte Themenwanderwege, Augmented-Reality-Anwendungen und Citizen-Science-Projekte. Mit Blick auf den Natur- und Artenschutz dürften die positiven Möglichkeiten von Outdoor-Apps mittelfristig die Herausforderungen, die durch diese Anwendungen entstehen, überwiegen

    Management measures for static net fisheries in the German Baltic Exclusive Economic Zone

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    Nachhaltiger Tourismus in Biosphärenreservaten

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    Städte grün und vielfältig (um)gestalten

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    Eine vielfältige Stadtnatur schützt und fördert die urbane Biodiversität und hat positive Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden der Stadtbevölkerung. Die Städtebauförderung ist ein wichtiges Instrument für die Erneuerung und Entwicklung der Städte und Gemeinden, mit welchem auch Belange der biologischen Vielfalt in der Stadtentwicklung verankert werden können

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