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    Motivationen und Erwerb von Wissen und praktischen Fertigkeiten im Citizen-Science-Projekt "Urbanität und Vielfalt"

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    Im Citizen-Science-Projekt "Urbanität und Vielfalt" (U&V) konnten Bürgerinnen und Bürger durch die Mitwirkung bei der Aufzucht und Pflege regionaler, gefährdeter Wildpflanzen zu deren Schutz beitragen. Im Fokus der Abschlussbefragung unter 432 Projektteilnehmerinnen und -teilnehmern standen deren Motivationen zur Teilnahme am Projekt sowie deren Erwerb von Wissen und praktischen Fertigkeiten. Die Hauptmotivation zur Projektteilnahme lag im Wunsch, zum Schutz der Natur beizutragen. Eine große Rolle spielte zudem der Anschluss des Projekts an vorhandene Hobbies und Interessen. Im Projektverlauf wurden sowohl ökologisches Wissen zu Aussehen, Lebensräumen und Ansprüchen regionaler Wildpflanzen als auch praktische Fertigkeiten hinzugewonnen. Auch für zukünftige Projekte wird empfohlen, Citizen-Science-Projekte zum Naturschutz mit Alltagshandlungen von Bürgerinnen und Bürgern zu verknüpfen

    Biodiversität und Klima – Vernetzung der Akteure in Deutschland XIX

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    Stadtnatur-Plan: Lebensqualität, Klima und biologische Vielfalt zusammendenken!

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    Mit der EU-Biodiversitätsstrategie 2030 werden Städte aufgefordert, in Form von „Urban Nature Plans“ Stadtnatur zum Schutz der biologischen Vielfalt, für Klimaschutz und -anpassung und für die Lebensqualität in Städten zu fördern und sich dafür ambitionierte Ziele zu setzen. Diese Broschüre überträgt den Ansatz der Stadtnatur-Pläne auf den deutschen Kontext und bietet konkrete Hinweise zur Umsetzung. Hierzu gehört unter anderem eine Checkliste, um zu ermitteln, inwiefern die vorhandenen Planwerke einer Kommune bereits Stadtnatur-Plänen entsprechen

    Waldentwicklung auf NNE-Flächen – Einfluss des Klimawandels und des Wildmanagements

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    Diskrepanz zwischen Anspruch und Praxis: Erkenntnisse aus der Umsetzung integrativer Waldwirtschaft

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    Die integrative Waldwirtschaft strebt an, ökologische, ökonomische und soziale Ziele gleichermaßen bei der Bewirtschaftung der gesamten Waldfläche zu verwirklichen. Zu diesem Zweck wurden zahlreiche Konzepte u. a. für die naturnahe Waldwirtschaft und für den Artenschutz entwickelt. In Baden-Württemberg zählen dazu die Richtlinie landesweiter Waldentwicklungstypen (WET-Richtlinie) und der Aktionsplan Auerhuhn (APA), der der Erhaltung der Population von Auerhühnern (Tetrao urogallus) im Schwarzwald dient. Anhand zweier Evaluationen, die 2018 – 2020 von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) durchgeführt wurden, wird im Beitrag dargelegt, welche Hürden bei der Umsetzung dieser integrativen Konzepte existieren. Die Evaluationsergebnisse zeigen, dass die Konzepte in bestehenden Planungsinstrumenten unzureichend verankert sind. Vielmehr existieren die integrativen Konzepte parallel dazu und finden (bislang) keinen wirksamen Eingang in praxisrelevante Steuerungsinstrumente. Strukturelle Veränderungen sind daher notwendig, um den Umsetzungsdefiziten entgegenzuwirken und die vorgegebene Zielsetzung zu erreichen. Die diskutierten Lösungsansätze sind auf andere forstpolitische Ziele übertragbar und können dazu beitragen, verschiedene Ökosystemleistungen in das Waldmanagement künftig besser zu integrieren

    Waschbären in Deutschland

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    Zurückgehend auf Aussetzungen und Ausbrüche aus Pelzfarmen seit den 1930er-Jahren bilden Waschbären (Procyon lotor) heutzutage in Deutschland wachsende Populationen, was sich auf Mensch und Natur auswirkt. Dabei werden Waschbären sehr unterschiedlich als invasiv oder aber charismatisch wahrgenommen. Um Einschätzungen zu Auswirkungen und Managementoptionen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zu erfassen, wurden (i) Zeitungsartikel aus dem Zeitraum 2010-2021 analysiert, (ii) semistrukturierte Interviews mit Expertinnen und Experten aus urbanen Regionen in Bayern, Berlin, Hessen und Sachsen in den fünf Bereichen Beratung, Jagd, Naturschutz, Tierschutz und Verwaltung durchgeführt und (iii) wurde eine Online-Umfrage erstellt. Die Zeitungsanalyse zeigte eine negativere Berichterstattung in Bundesländern mit größerer Jagdstrecke und Jagdstreckendichte, die als Indikatoren für die Größe bzw. Dichte der Waschbärenpopulation dienten. Die Interviews ergaben, dass in Bundesländern mit großem Waschbärvorkommen ein größeres Spektrum von Auswirkungen und Maßnahmen bekannt ist. In Hessen und Berlin setzt man insbesondere auf Strategien zum Zusammenleben, z. B. durch Verhinderung von Hauseinstiegen, in Bayern vornehmlich auf Bejagung. Schließlich lassen Interviews und Online-Umfrage auf große Unterschiede zwischen den fünf Bereichen bzgl. der Einschätzung der Auswirkungen und der Managementmaßnahmen schließen

    Bemessung von Zerschneidung und Barrierewirkungen in Wildnisgebieten

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    Um eine natürliche Dynamik in Wildnisgebieten zu gewährleisten, ist es entscheidend, dass diese Flächen möglichst großräumig und unzerschnitten sind. In unserer vielfältig genutzten Kulturlandschaft gestaltet sich dies jedoch oft als schwierig. Welche Faktoren führen zu einer Zerschneidung? Wann stellen beispielsweise Straßen, Stromtrassen oder Bahnstrecken unüberwindbare Barrieren dar? Diese wichtigen Fragen werden im folgenden gemeinsam mit den Ländern und den Verbänden erarbeiteten Papier „Bemessung von Zerschneidung und Barrierewirkungen in Wildnisgebieten“ eingehend behandelt

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