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Kreislaufwirtschaft umsetzen: DiCES als Leuchtturm / Implementing the Circular Economy: DiCES as a Flagship Initiative
Die Kreislaufwirtschaft bietet erhebliche Potenziale im Kampf gegen den Klimawandel und Ressourcenknappheit, stellt jedoch auch produzierende Unternehmen vor bedeutende Herausforderungen.
Die Neugestaltung der Produktionsprozesse revolutioniert den Produktlebenszyklus und verringert den Ressourcenverbrauch in der Produktion. Dennoch sehen sich produzierende Unternehmen bei der Umsetzung dieser Maßnahmen mit zusätzlichen Herausforderungen konfrontiert. Dazu zählen etwa die sinkende Zahlungsbereitschaft der Kund*innen für nachhaltige Produkte, eine geringere Wettbewerbsfähigkeit aufgrund fehlender langfristiger Profitabilität sowie ein erhöhter Produktionsaufwand.
Bekannte Herausforderungen in Bezug auf den Produktionsaufwand sind unter anderem die Entwicklung effizienter Produktionsprozesse für Remanufacturing und Refurbishment (auch ReX-Prozesse genannt), einschließlich eines optimierten Demontageprozesses und einer funktionierenden rückwärtsgerichtete Logistik (engl. Reverse Logistics). Trotzdem sind noch nicht alle Herausforderungen bekannt, da viele erst während der Implementierung des ReX-Prozesses erkannt werden können. Daher wurden im Austausch mit verschiedenen Industriepartnern aus dem produzierenden Gewerbe die Herausforderungen bei der Implementierung von ReX-Prozessen identifiziert und kategorisiert. Dies unterstützt eine effiziente Einführung von ReX-Prozessen in einem produzierenden Unternehmen.The circular economy holds significant promise in addressing climate change and resource scarcity, but also presents significant challenges for manufacturing companies. Redesigning production processes can revolutionize product lifecycle and reduce resource consumption in production. However, manufacturing companies implementing these measures face numerous obstacles, including declining customer decreasing willingness to pay for sustainable products, reduced competitiveness due to limited long-term profitability, and increased production costs. Known cost-related challenges include developing efficient processes for remanufacturing and refurbishment – also known as ReX processes – which require optimized disassembly procedures and effective reverse logistics systems. Importantly, not all challenges are apparent upfront; many only become apparent during the actual implementation of ReX processes. To address this, challenges related to ReX implementation were identified and categorized in collaboration with various industry partners from the manufacturing sector. These insights support the efficient introduction of ReX processes in manufacturing companies
Intelligente Nutzung von Kundendaten zum Value-based Pricing
Produzierende Unternehmen können durch Value-based Pricing den erzielten Nutzen beim Kunden mit dem zu zahlenden Preis verknüpfen und somit höhere Preispotentiale erzielen. Die Anwendung des Value-based Pricing für Services und digitale Produkte stellt Unternehmen vor Herausforderungen, wie die Nutzung von Kundendaten. Ein strukturiertes Vorgehensmodell zeigt die Schritte von der Bezugsgrundlage bis zur Preismetrik auf. Studien des FIR e. V. an der RWTH Aachen integrieren aktuelle Zahlen und Best Practices
Analyse von Potenzialen und Ineffizienzen in Fieldservice-Prozessen im Maschinen- und Anlagenbau
Rollenspezifische Einflussanalyse der Umfeldveränderung auf unternehmerische Gestaltungsfelder in der Deutschen Kunststoffverpackungsindustrie für Lebensmittel
Digitale Transformation in der Automobilindustrie
In dieser Folge der TuWAs-Talkline sprechen wir mit Sascha Pallenberg, einem Experten in den Bereichen Digitalisierung, KI und Mobilität. Sascha gibt uns spannende Einblicke in die digitale Transformation der Automobilindustrie und die Zukunft der Elektromobilität. Besonders beeindruckend ist seine Sichtweise auf die Herausforderungen und Potenziale der Branche, die sich durch neue digitale Geschäftsmodelle und Technologien rasant verändert. Wir werfen außerdem einen Blick auf den Vergleich der europäischen und asiatischen Ansätze der Digitalisierung und erfahren, wie Taiwan als Vorreiter in der Implementierung von Smart Manufacturing und digitaler Infrastruktur wirkt
Digitale und KI-gestützte Lösungen für einen sicheren und effizienten Rückbau kerntechnischer Anlagen
Der Rückbau kerntechnischer Anlagen stellt eine langfristige und komplexe Aufgabe dar, an der zahlreiche Stakeholder beteiligt sind, darunter Behörden, Betreiber von Kernkraftwerken, Sachverständige sowie weitere Akteure aus der Industrie. In Deutschland sind laut dem Bundesamt für Strahlenschutz derzeit etwa 424.000 Personen beruflich strahlenschutzüberwacht, wobei hiervon ca. 68.000 Personen
in Bereichen Forschung und Lehre (17.000), Industrie (34.000) und Kerntechnik (17.000) beschäftigt sind. Ein erheblicher Teil der Belegschaft wird in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen
Driving Industry 5.0 Success
As industries move beyond the digital focus of Industry 4.0, Industry 5.0 emerges as a new paradigm prioritizing human-centricity, sustainability, and resilience in production processes. However, a significant gap remains in translating these theoretical advancements into practical implementation. This paper addresses this gap by combining a Systematic Literature Review of 879 articles with a two-round Delphi study involving 14 experts from diverse European sectors, including Consumer Goods, Life Sciences, and Heavy Industry. The resulting framework, organized around strategic objectives, triggers, and enablers, synthesizes theoretical insights with sector-specific perspectives. Through the Delphi process, 32 hypotheses were refined to 24 consensus-based findings, creating a robust, evidence-backed foundation. This research offers actionable insights for industry and academia, bridging theoretical and practical dimensions of Industry 5.0
Betriebliches Mobilitätsmanagement als Instrument zur nachhaltigen Gestaltung von Unternehmen
Digitale Technologien als Enabler der Kreislaufwirtschaft
In dieser Folge spricht Anja Rasor vom Heinz-Nixdorf-Institut über die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft in Unternehmen und die Rolle digitaler Technologien. Wir gehen den zentralen Fragen nach:
Welche Herausforderungen bestehen bei der Einführung zirkulärer Geschäftsmodelle in Unternehmen unterschiedlicher Wertschöpfungsstufen?
Welche Bedeutung hat Produktdesign für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft, insbesondere hinsichtlich Modularität, Demontierbarkeit und Wiederverwendung von Materialien?
Wie können digitale Technologien wie KI, Robotik oder digitale Zwillinge die Kreislaufwirtschaft unterstützen und skalierbar machen?
Welche Strategien eignen sich für KMU, um die Kreislaufwirtschaft erfolgreich als Wettbewerbsvorteil zu nutzen?
Welche Best Practices gibt es, um Schritt für Schritt zirkuläre Geschäftsmodelle umzusetzen – und wie wichtig sind Partnerschaften und Netzwerke dabei