Publication Server of FIR at RWTH Aachen University
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Modulares Simulationsmodell für das operative Supply-Chain-Management
Komplexe Anforderungen an das operative Supply-Chain-Management führen zu komplexen Entscheidungssituationen innerhalb des betrieblichen Alltags. Ein konzeptioniertes, modulares Simulationsmodell für das operative Supply-Chain-Management kann die Entscheidungsfindung auf Grundlage von Analysen und Daten unterstützen. Die Modularisierung ermöglicht eine flexible, effiziente und unternehmensspezifische Anwendung des Simulationsmodells. Die Modularität ist durch die individuelle Kombination geeigneter Module und Funktionen sowie der Abbildung dazugehöriger Informationsflüsse realisiert. Informationsflüsse werden dabei durch definierte Informationsobjekte, wie z. B. einen Fertigungsauftrag oder eine Maschine, spezifiziert. Die Module und Funktionen bilden die unterschiedlichen Prozessschritte ab.Complex requirements for the operative supply chain management lead to complex decision-making situations in day-to-day business. A conceptualized, modular simulation model for operative supply chain management can support decision-making based on analyses and data. The modularization enables a flexible, efficient and company-specific application of the simulation model. Modularity is realized through the individual combination of suitable modules and functions as well as the definition of associated information flows.
Information flows are specified by defined information objects, e. g. a production order or a machine. The modules and functions display the different process steps
BlueSAM - Blueprints for Smart Products Architecture Management
Ziel des Forschungsprojekts BlueSAM war es, KMU anwendungsorientiert in der Entwicklung eigener Intelligenter Produkte auf Ebene der IT-Architektur zu unterstützen.The aim of the BlueSAM research project was to provide SMEs with application-oriented support in the development of their own intelligent products at the IT architecture level
Gestaltung von Leistungsmodulen zur Prävention ergonomisch bedingter Beschwerden und Erkrankungen im Homeoffice
VoBAKI – Vorgehen zur Bewertung und Auswahl von KI-Kompetenzen in KMU
Das wirtschaftliche Potenzial von künstlicher Intelligenz (KI) im produzierenden Gewerbe ist mittlerweile unumstritten. Die Technologie ist in der produzierenden Industrie zu einem wichtigen Werkzeug geworden, um eine Vielzahl von Unternehmenszielen zu erreichen. Bei der Umsetzung von KI-Projekten wird jedoch häufig nur die Entwicklung der KI-Modelle betrachtet, weshalb viele Projektergebnisse als Prototypen verstauben und nicht erfolgreich in Prozessen oder Produkten angewendet werden. Ein Grund dafür ist, dass eine ganzheitliche Betrachtung der KI-Anwendung über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg fehlt. Insbesondere Aufgaben, die im Betrieb sowie bei der Integration einer KI-Anwendung in die Prozesse und Produkte eines Unternehmens anfallen, sind oft unbekannt oder werden unterschätzt. Ebenso stehen KMU vor der Herausforderung, die für die anfallenden Aufgaben benötigten KIKompetenzen – nicht nur für die Anwendung selbst, sondern auch für vor- und nachgelagerten Prozesse – zu identifizieren. Das Forschungsvorhaben „VoBAKI“ hat zum Ziel, Unternehmen in die Lage zu versetzen, die Aufgaben und erforderlichen Kompetenzen im gesamten Lebenszyklus einer KI-Anwendung bereitzustellen sowie passende Sourcing-Strategien abzuleiten. Im Rahmen des Projekts wurde dazu unter Beteiligung des projektbegleitenden Ausschusses sowie weiterer Expert*innen aus der Wirtschaft unter Anwendung verschiedener, sich ergänzender Methoden (u. a. Literaturrecherchen, Interviews, Workshops und qualitative Inhaltsanalysen) ein umfassendes Vorgehensmodell entwickelt. Zu den Ergebnissen zählen die Sammlung von betrieblichen Zielen für den Einsatz von KI-Anwendungen sowie die Beschreibung von KI-Anwendungsfällen. Ein weiteres zentrales Ergebnis stellt die detaillierte Erarbeitung von Rollen, Aufgaben und benötigten Kompetenzen im KI-Lebenszyklus dar. Ferner werden als Ergebnis der durchgeführten Forschungsaktivitäten Voraussetzungen für KI-Projekte benannt sowie zentrale Kriterien erläutert, die bei der Auswahl von Strategien für die Beschaffung der relevanten KI-Kompetenzen berücksichtigt werden sollten. Weitere Ergebnisse sind Wirkungsmatrizen, die Zusammenhänge zwischen Unternehmenszielen und Sourcing-Strategien aufzeigen, sowie Empfehlungen für die organisatorische Ausgestaltung. Das entwickelte Vorgehensmodell unterstützt KMU sowie weitere Unternehmen mit unterschiedlichen KI-Erfahrungsgraden bei der erfolgreichen Bewertung und Auswahl von Sourcing-Strategien für KI-Kompetenzen und der Umsetzung von KI-Projekten
Der Mut zu „Make“ in der Entscheidung „Make or buy IT“ / The Courage to Build: Navigating the “Make or Buy” IT Decision
Landmaschinenhersteller Krone hat es zusammen mit der Unterstützung des FIR bereits vorgelebt, nun hat sich auch die Demonstrationsfabrik Aachen DFA für eine selbstverwaltete eventgetriebene IT-Architektur entschieden. Mit dieser Vision haben sich der Bereich Informationsmanagement des FIR, das Center Connected Industry (CCI) sowie der IT-Partner synyx der Aufgabe gestellt, die grundlegende IT-Architektur der DFA neu zu denken und zu realisieren. Das Ziel dahinter? Die trotz überschaubarer Produktionsumgebung dennoch komplexe IT- und Organisationslandschaft zu beherrschen, damit jede Weiterentwicklung und neu in die IT-Landschaft integrierte Technologie keine Insellösung wird, sondern für sämtliche Teilnehmer*innen im Netzwerk nutzbar ist. Wie das umsetzbar ist und wie beispielhafte Anwendungsfälle in einer solchen Architektur realisiert werden, wird nun in der DFA anhand anschaulicher Beispiele demonstriert. Darüber hinaus ermöglicht die entwickelte Architektur, ihre eigene Transformation auszutesten und zu entwickeln.Agricultural machinery manufacturer Krone, with support from FIR, has already set an example by adopting a self-managed, event-driven IT architecture. Now, the Demonstration Factory Aachen (DFA) has decided to follow suit. With this vision, FIR's Information Management department, the Center Connected Industry (CCI), and IT partner synyx have undertaken the challenge of rethinking and transforming DFA's fundamental IT architecture. The primary goals is to master the IT and organizational landscape – which, despite a manageable production environment, remains complex – and to ensure that every future development or new technology integrated into the IT landscape is not a siloed solution, but can be utilized by all participants in the network. How this can be implemented and how exemplary use cases are realized in such an architecture is now demonstrated in the DFA with the help of practical examples. Moreover, the developed architecture offers the opportunity to test and develop your own ransformation within this framework
Prospects 5.0: Nachhaltig, resilient und mit dem Menschen im Zentrum / PROSPECTS 5.0: Sustainable, Resilient and With People at the Center
Das EU-Projekt PROSPECTS 5.0 dient dem Übergang der Industrie 4.0 zur Industrie 5.0. Der Fokus von Industrie 5.0 liegt auf Menschenzentriertheit, Nachhaltigkeit und Resilienz. Großunternehmen, KMU und Start-ups sollen durch die angestrebten Projektergebnisse von PROSPECTS 5.0 bei der digitalen und ökologischen Transformation in Richtung Industrie 5.0 unterstützt werden. Gleichzeitig soll die Projektarbeit dazu dienen, politische Entscheidungsprozesse zu erleichtern und die Forschung zu stärken. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf produzierenden Unternehmen, da diese eine zentrale Rolle in der industriellen Wertschöpfung spielen. Durch die Implementierung menschenzentrierter Produktionsmethoden
können produzierende Unternehmen ihre Effizienz steigern, nachhaltiger wirtschaften und flexibler auf Marktveränderungen reagieren. Dies fördert nicht nur die Arbeitszufriedenheit und Kreativität der Beschäftigten, sondern steigert letztlich auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Durch die Einbindung zahlreicher Stakeholder entstehen praxisnahe und breit anwendbare Lösungen, die auf die spezifischen Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppen abgestimmt sind.The European project PROSPECTS 5.0 supports the transition from Industry 4.0 to Industry 5.0. The focus of Industry 5.0 is on human-centeredness, sustainability, and resilience. PROSPECTS 5.0 targets large companies, SMEs, and start-ups, aiming to support them in the digital and ecological transformation towards Industry 5.0. At the same time, the project intends to facilitate political decision-making processes and strengthen research. Particular attention is paid to manufacturing companies, as they play a central role in industrial value creation. By implementing human-centered production methods, manufacturing companies can increase their efficiency, operate more sustainably and respond more flexibly to market changes. This not only promotes the job satisfaction and creativity of employees, but ultimately also increases the competitiveness of companies.The involvement of numerous stakeholders results in practical and widely applicable solutions that are tailored to the specific needs of the different target groups
Innovative Lösungen für die Mobilität in ländlichen Regionen
Alina Mücke vom Software Innovation Campus Paderborn spricht in dieser Folge mit Prof. Dr. Thomas Tröster von der Fakultät für Maschinenbau an der Universität Paderborn über ein energieeffizientes Mobilitätssystem für ländliche Regionen. Der Experte für Leichtbau im Automobil beantwortet Fragen rund um das von ihm initiierte Projekt „NeMo.bil“, in dem ein innovatives On-Demand-Mobilitätssystem entwickelt wird
Toolbox Arbeitsgestaltung | Projekt GALA
Im Projekt GALA ist die Toolbox Arbeitsgestaltung entstanden. In der Arbeitsgestaltung geht es um die Gestaltung der Arbeitsbedingungen von Arbeitspersonen. Die Toolbox Arbeitsgestaltung stellt eine Sammlung verschiedener exemplarischer Tools dar, um u.a. die Ausführbarkeit von Arbeitsaufgaben und die Schädigungslosigkeit von Arbeitspersonen in der Gesundheitsbranche sicherzustellen. Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt GALA Website (https://gala-regioninnovativ.de/) oder dem aus GALA entstandenen Health Care Workspace (https://healthcareworkspace.de/)
Online-Seminar: Nachhaltiger Erfolg durch innovative Dienstleistungen | Projekt DiSerHub
Projekt DiSerHub | Online-Seminar vom 20. August 2024
Was ist ein Geschäftsmodell? Wie können Unternehmen über den reinen Produktverkauf hinaus wirtschaftlich wachsen und nachhaltiger werden? Welche zukünftigen Dienstleistungsformen entstehen daraus?In diesem Online-Seminar erhalten Sie wertvolle Einblicke zum Themenbereich der Geschäftsmodellinnovationen. Wir zeigen Ihnen, wie Smart Services im Bereich des Industrial Internet of Things entwickelt werden, welche Voraussetzungen dafür notwendig sind und welchen Nutzen sie bieten. Anhand verschiedener Demonstratorren und Anwendungsbeispiele des Fraunhofer IWU werden diese Konzepte veranschaulicht. Nutzen Sie die Gelegenheit, mehr über zukunftsweisende Geschäftsmodelle und Smart Services zu erfahren und lassen Sie sich inspirieren, wie Ihr Unternehmen davon profitieren kann.
DiSerHub addressiert verschiedene Nutzer*innen und Nutzergruppen der Automobilindustrie, etwa Zulieferer, Autohändler, Kfz-Werkstätten, Versicherer, Finanzierer, Tankstellen, OEMs (Original Equipment Manufacturers), Bürger*innen und Städte bzw. Kommunen
Lernvideo: Vernetztes Fahren von morgen und übermorgen
Prof. Dr. Christoph Sommer, Leiter der Forschungsgruppe „Networked Systems Modeling“ an der TU Dresden, stellt die neuesten Entwicklungen im Bereich des vernetzten Fahrens vor. Er erläutert, wie Fahrzeuge durch den Informationsaustausch mit ihrer Umgebung bereits heute kommunizieren und welche praxisnahen Anwendungen daraus entstehen. Zudem beleuchtet Prof. Sommer die Notwendigkeit und die Vorteile dieser Technologie, die über die Lösung heutiger Verkehrsprobleme hinaus zur nachhaltigen Verbesserung der Mobilität beitragen kann