merz Zeitschrift für Medienpädagogik
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    Zirkuskind auf großer Leinwand: Im Gespräch mit Anna Koch und Julia Lemke, Filmemacherinnen

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    ZIRKUSKIND Deutschland 2025, 86 Minuten, Regie/Drehbuch: Julia Lemke & Anna Koch, Kamera: Julia Lemke. merz Euer Dokumentarfilm Zirkuskind hat bei Kindern und Jugendlichen großen Anklang gefunden. Ganz grundsätzlich gefragt: Warum produziert ihr Dokumentarfilme? Was fasziniert euch daran? Koch Das Schöne am Dokumentarfilm ist, dass die kleinen Momente auf der Leinwand ganz groß werden. Man muss sehr aufmerksam sein, um genau diese Augenblicke einzufangen. Das ist eine tolle Art zu arbeiten. Außerdem ist der Dokumentarfilm ein Geschenk, weil wir so ständig neue Menschen kennenlernen und an neue Orte kommen, an die wir sonst nie kämen. Lemke Das Drehen ist für uns immer ein großes Abenteuer. Wir starten mit Ideen, und manches kommt so, wie wir es uns vorstellen – vieles aber ganz anders. Besonders bei Kindern haben wir die Erfahrung gemacht, dass sie oft gar nicht merken, dass es sich um einen Dokumentarfilm handelt. Für sie ist es einfach eine Geschichte, in die sie eintauchen. Wir versuchen, ihnen das so leicht wie möglich zu machen.Trotzdem haben wir einen hohen Anspruch an unsere Arbeit: Bildgestaltung, Musik, Sounddesign – all das setzen wir bewusst ein, damit die Zuschauer*innen tiefer in die Geschichte eintauchen und näher an die Figuren rücken können.Dokumentarfilme können bei Kindern etwas sehr Schönes auslösen, wenn sie gut gemacht sind. Wenn man mit ihnen über das Gesehene spricht, ist es für sie berührend zu erfahren, dass es diese Menschen wirklich gibt. Dass die Dinge, die erzählt und empfunden werden, echt sind. Und dass Kinder, die ganz anders leben, vielleicht ähnliche Gefühle haben. Dieses Wissen kann eine andere, tiefere Form von Empathie wecken. merz Euer Interesse gilt speziell dem Kinder- und Jugenddokumentarfilm. Was ist dabei das Besondere für euch? Lemke Uns haben immer schon die Pubertät und die wahnsinnig vielen Gefühle, die damit einhergehen, interessiert. Was den Dokumentarfilm angeht, war uns anfangs tatsächlich aber gar nicht klar, dass das auch ein Film für Young Audience sein könnte. Erst auf der Festivalreise unseres ersten Films haben wir festgestellt, dass wir bei ganz vielen Jugendfilmfestivals laufen. Dann haben wir uns entschieden, einen Film für die junge Zielgruppe zu machen. Uns war dabei wichtig, dass er spannend ist und nicht als belehrend oder pädagogisch empfunden wird.  Koch Durch die Auseinandersetzung mit dieser Zielgruppe haben wir ihre Sicht auf die Welt und auf Film richtig schätzen gelernt. Es war spannend zu merken, wie sehr man Kinder und Jugendliche ernst nehmen kann, wie viel sie zwischen den Zeilen lesen und wie viel sie selbst zu sagen haben. Im Kinder- und Jugendfilmbereich wird oft sehr auf Sicherheit gesetzt. Dabei haben junge Menschen eine ganz besondere Art, Filme zu schauen. Wir würden uns freuen, wenn es mehr Kinofilme für Kinder gäbe, die nicht auf einem bekannten Franchise basieren. merz Was war der Auslöser für Zirkuskind?  Lemke Uns hat interessiert, wie es ist, ganz anders aufzuwachsen, nicht Teil der Mehrheitsgesellschaft zu sein. Gleichzeitig wollten wir wissen, wie es sich anfühlt, in einem sehr strukturierten, traditionellen Rahmen groß zu werden. Welche Freiheiten gibt es dort? Was daran ist schön, was vielleicht herausfordernd? Und was davon lässt sich auf das eigene Leben übertragen?Ich bin in Hamburg aufgewachsen und habe dort viele reisende Familien gesehen. So kamen wir auf die Idee mit dem Zirkus. Wir wollten wissen: Wie sieht es hinter dem Vorhang dieser eher unbekannten Welt aus? Wie leben die Kinder dort? Die Geschichte schien uns als Filmstoff besonders geeignet, für Kinder wie für Erwachsene. merz Tiere im Zirkus stehen oft unter Beobachtung – auch in eurem Film spielt das eine Rolle, teils über eine Animationsebene. Was wolltet ihr Kindern in Bezug auf Tiere im Zirkus vermitteln? Lemke Im Lauf der Produktion sind wir natürlich auch mit kritischen Themen wie der Tierhaltung oder der Zirkusgeschichte in der NS-Zeit in Berührung gekommen. Schnell war klar, dass manche Inhalte nur in einer Animationsebene funktionieren. So hatten wir die Möglichkeit die Holocausterzählung kindgerecht aufzuarbeiten. Außerdem konnten wir die Tiere aus der Vergangenheit in der Animationsebene zum Leben erwecken. Wildtiere wie z. B. Elefanten gibt es ja in unserem Zirkus heute gar nicht mehr.Wir haben festgestellt, dass Tiere für viele Zirkusfamilien ein zentraler Teil ihrer Identität sind. Sie leben seit Generationen mit ihnen zusammen. Und genau das wollten sie auch im Film wiederfinden. Uns wurde zur Bedingung gemacht, die Tiere nicht auszublenden.Unsere Haltung ist: Wir zeigen, wie es ist – und danach kann man darüber sprechen und sich selbst ein Urteil bilden. Da wir wussten, dass die Lebensweise der Zirkusmenschen oft kritisch gesehen wird, haben wir vorher Kriterien erarbeitet, wie wir dem begegnen. Denn dieses Gefühl des Nicht-Dazugehörens begleitet viele von ihnen durch den Alltag. Koch Uns hat besonders interessiert, wie es sich anfühlt, ständig unter diesem Druck zu stehen. Im Film liegt unser Fokus auf dem Kind Santino, besonders auf seiner Schulsituation. Lemke Ich glaube, den Kindern wird von klein auf vermittelt: „Wir gehören nicht dazu.“Es gibt ein tiefes Bewusstsein dafür, auch ohne direkte Ausgrenzung. Sie haben uns Situationen aus der Schule erzählt, in denen es nicht leicht für sie war. Gleichzeitig haben sie aber etwas sehr Stärkendes – eine Zugehörigkeit zum Zirkus, die vieles wieder aufwiegt. merz Dieses Schulsystem, in dem Zirkuskinder alle zwei Wochen die Schule wechseln müssen, ist dennoch eher unglücklich? Lemke Die Vorstellung, alle zwei Wochen die Klasse zu wechseln, ist zunächst einmal ein Albtraum. Für die Zirkuskinder ist es Alltag, sie kennen es nicht anders. Aber hilfreich ist es nicht. Es fehlen stabile Beziehungen und der Austausch mit außen. Santino kommt damit gut zurecht, aber für seinen kleinen Bruder ist es viel schwieriger. Das Bildungssystem bietet hier bisher keine wirklich gute Lösung. merz Der Großvater Ehe wird im Film als eine Art Patriarch beschrieben. Spiegelt sich das auch in der Struktur wider? Lemke Ja, Entscheidungen treffen vor allem die Männer. Wenn die Frauen heiraten, wechseln sie zum Zirkus ihres Mannes. Das System ist patriarchal. Gleichzeitig, so wurde uns erzählt, haben auch Frauen Mitsprache und ihre Wünsche werden respektiert.Und jede*r kann sich entscheiden, ein ‚Privater‘ zu werden. So nennen sie Menschen, die außerhalb des Zirkus leben. Wir sind die Privaten, sie die Komediant*innen. merz Wie gehen einzelne Familienmitglieder damit um, wenn sie sich etwas anderes wünschen? Lemke Es kommt immer wieder vor, dass jemand das Zirkusleben verlässt. Wenn jemand sich bewusst dafür entscheidet, wird das akzeptiert. Aber es ist natürlich ein großer Schritt. Man verlässt eine sehr prägende Lebensweise. Es geht nicht um Ausgrenzung, sondern um das Loslassen eines ganzen Systems, das stark zusammenhält. merz Habt ihr das Gefühl, dass diese kleine Gruppe am Rand der Gesellschaft durch den Film sichtbarer wird und vielleicht sogar etwas lehren kann? Koch Ich habe in den letzten Jahren – vielleicht durch die Pandemie, vielleicht durchs Älterwerden – gemerkt, dass ich mich immer mehr vereinzelt habe und intoleranter geworden bin. Dabei passt das eigentlich nicht zu mir.Mich beeindruckt, wie Gemeinschaft im Zirkus funktionieren kann. Dass es auch mal knallt, unbequem wird, und dann geht es trotzdem weiter. Wenn man sieht, wie Zirkusfamilien ihren Alltag meistern, fragt man sich unweigerlich, ob man selbst das auch könnte. Ich habe mitgenommen, nicht alles sofort zu bewerten oder in Schubladen zu stecken. Ehe sagte einmal: „Man muss se alle sein lassen.“ Das ist mir hängen geblieben. Lemke Ich frage mich, was der Film mit den Menschen macht, die ihn sehen. Kinder sind sehr offen, sehr empathisch. Sie haben damit kein Problem, Erwachsene hingegen schon.Meine Hoffnung ist, dass wir diese kindliche Empathie bewahren. Und dass auch Erwachsene anfangen, offener hinzusehen. Vielleicht denkt ja der eine oder die andere, wenn er oder sie am Zirkusplakat vorbeifährt, nochmal neu über das Gesehene nach – jenseits von Klischees oder Vorurteilen. Das Interview führte Nicole Lohfink.&nbsp

    Evoking Emotions and Sparking Interest: The Impact of Humor in Science Communication on Different User Groups Regarding Topics of Digital Transformation: Die Wirkung auf verschiedene Nutzer*innengruppen

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    Die Studie untersucht die Wirkung von Humorelementen in der Wissenschaftskommunikation zu Themen der digitalen Transformation mit Fokus auf Künstliche Intelligenz (KI). Dazu wurden drei Videos erstellt und ein Online-Rezeptionsexperiment mit drei Experimental- und Kontrollgruppen durchgeführt, um Bewertungen und Effekte auf Emotionen und Wissen systematisch bei unterschiedlichen Nutzer*innengruppen zu analysieren. The study examines the effects of humorous elements in science communication on topics related to digital transformation, with a particular focus on artificial intelligence (AI). To this end, three videos were produced and an online reception experiment with three experimental groups and three control groups was conducted. The aim was to systematically analyze evaluations as well as effects on emotions and knowledge generation across different user groups. Online-Appendix zum ArtikelThe study examines the impact of humor elements in media-based science communication on digital topics such as artificial intelligence (AI). For this purpose, three videos were created, and an online reception experiment was conducted with three experimental groups and one control group. The aim was to systematically analyze the evaluations and effects of elicited emotions on interest, knowledge, and attitudes across different user groups

    Nicht lügen sollen: Wahrheit, Wahrhaftigkeit und ihre Grenz- und Graubereiche

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    Wahrheit ist Schutzgut sowie Kampfbegriff, stößt aber auch an ihre Grenzen, wenn es um die Grauzonen geht, in denen sich nicht so einfach in wahr und falsch unterscheiden lässt. Das betrifft Erscheinungsformen der strategischen oder selbstbezogenen Unaufrichtigkeit wie ‚Halb-‘, ‚einfache‘ oder ‚gefühlte Wahrheiten‘, die häufiger und problematischer sind als eindeutige Falschbehauptungen. Wahrhaftigkeit hilft hier als Konzept entsprechend zwar weiter, ist jedoch ebenfalls limitiert dank Vorurteilen, Biases oder Wissens- und Faktendebatten, bei denen in Wahrheit Werte verhandelt werden

    #90 - Kinderrechte und Medienverbote

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    Der Weltkindertag am 20.09. trägt dieses Jahr das Motto Kinderrechte – Bausteine für Demokratie. Warum Kinderrechte so wichtig für die Demokratie sind und umgekehrt, darüber spreche ich mit Kai Hanke, Geschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerks. Er erläutert auch, warum die Gesellschaft für Medien und Kommunikationkultur (GMK) und das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) ein pauschales Medienverbot als eine fundamentale Kinderrechtsverletzung ansehen und in welche Richtung sich die derzeitige Debatte stattdessen entwickeln muss.   Deutsches Kinderhilfswerk   Positionspapier von GMK und DKHW zur Verbotsdebatte   Heft zu Kleinkindern und Medie

    Online-Video-Monitor 2025: YouTube bleibt Leitmedium, TikTok holt auf

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    85 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen mindestens einmal pro Woche YouTube – laut Online-Video-Monitor 2025. Damit bleibt die Plattform das zentrale Bewegtbildangebot für junge Menschen in Deutschland. Gleichzeitig setzt sich der rasante Aufstieg von TikTok fort: 63 Prozent der jungen Zielgruppe greifen wöchentlich auf TikTok zu (+ 5 Prozentpunkte zum Vorjahr). Auch Instagram (61 %) und Netflix (59 %) zählen weiter zu den meistgenutzten Videoangeboten in dieser Altersgruppe. Erstmals wurde in der Erhebung auch das KI-generierte Videoangebot der Plattform YouTube Shorts gesondert ausgewiesen: Bereits 43 Prozent der jungen Erwachsenen nutzen dieses Format regelmäßig. Bei Jugendlichen unter 20 ist der Anteil höher. Auch bei den 30- bis 49-Jährigen sind Kurzvideos fest im Medienalltag angekommen: 30 Prozent nutzen TikTok, 46 Prozent Instagram-Videos, 57 Prozent YouTube. Bei der älteren Bevölkerung ab 50 Jahren dominieren klassische Videoquellen: Die Mediatheken von ARD und ZDF werden von je rund 30 Prozent wöchentlich genutzt, YouTube kommt in dieser Altersgruppe auf 33 Prozent. TikTok spielt hier mit neun Prozent noch eine untergeordnete Rolle, zeigt aber ein leichtes Wachstum. Insgesamt ist der Anteil der regelmäßigen Online-Video-Nutzung in der Gesamtbevölkerung im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen: 78 Prozent der Deutschen sehen mindestens einmal pro Woche Videos im Netz. Die parallele Nutzung mehrerer Plattformen ist die Regel. Nur neun Prozent der Befragten beschränken sich auf eine einzige Plattform. Der Online-Video-Monitor 2025 wurde im Auftrag der Medienanstalten und der Landesanstalt für Medien NRW vom Marktforschungsinstitut Kantar durchgeführt. Befragt wurden im November 2024 über 4.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland. https://lfk.d

    Wie digital ist das Alter? Der aktuelle Entwicklungs- und Forschungsstand

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    Heute ist jede fünfte Person in Deutschland im Ruhestand, 2050 wird es voraussichtlich jede dritte sein. Altern ist vielfältig – und ältere Menschen wollen selbst entscheiden, wie sie leben. Doch was heißt das im digitalen Wandel? Wer ist beteiligt, wer bleibt außen vor, wenn es um digitale Technologien und künstliche Intelligenz geht – und was folgt daraus für die Medienpädagogik

    Media and Emotions: Editorial

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    “Powered by emotions” – this was the slogan used by a well-known German television station to advertise its programming. “Feeling the news” is the title of a news podcast today. As these examples show, emotions are explicitly associated with the presentation and reception of media. In the digital communication of social media, algorithmically based selection and distribution of contributions generate, amplify, and circulate emotions: Feelings of excitement, curiosity, anger, empathy, or disgust extend the time spent on TikTok, Instagram, or YouTube. Films on Netflix allow us to empathize with mediated characters. Immersive VR and AR technology enable to feel with avatars. Emotions are essential, in media content and in the reception experience. In media and communication studies, emotions have long been studied primarily in the areas of media psychological analysis of entertainment experiences and this field of study has evolved considerably in recent years (Döveling et al., 2025). As the above examples demonstrate, understanding emotions in the context of media education is of central importance in today’s digitalized world, to enable young media users to act critically, reflectively, and responsibly in their use of media. Emotions are not side effects, but rather driving forces in media use and impact, significantly shaping users’ behavior, attitudes, and learning processes (Döveling & Konijn, 2021). Emotions are significantly influencing factors in the perception and processing of media content. In this sense, media education has begun in recent years to view emotions not as a byproduct, but as central to media use and impact. Current analyses emphasize an “emotional/affective turn” (Alba-Juez & Larina, 2018, p. 11) and recognize emotions as a central component of mediated experiences. To further gain insights in media education, it is important to analyze emotions in an interdisciplinary manner and to consider key findings from sociology, psychology, and media and communication studies (Döveling & Konijn, 2021, p. 3). Within this complex spectrum, the use of digital media is of particular importance (Livingstone & Helsper, 2008). In dealing with digital media, socio-emotional competence is particularly essential for children and adolescents, to ensure a healthy balance between emotional participation and critical reflection. Yet: Although emotions are extensively studied in media psychology, according to Knaus and Bohnet (2022), gaps still exist in media education. This particularly concerns the use and impact of digital media. Social networks, video games, and immersive VR technologies enable affective experiences that have far-reaching consequences for adolescents. VR formats can also promote empathy (Bowman, 2021), while social networks can lead to hate speech, cyberbullying, stress and social isolation.  An interdisciplinary understanding of emotions is essential, especially in the digital age, to understand the constant availability, ­permanent online-connectivity, and the resulting stress (Vorderer & Kohring, 2013), as well as challenges such as disinformation, filter bubbles, and cyberbullying. On the other hand, it is equally important to recognize positive emotional usage conditions and effects.Likewise, current perspectives (Sanders, 2021; Raney et al., 2018) indicate that entertainment media can also serve as powerful mechanisms to draw attention to injustices, creating opportunities for empathy and empowering individuals to see themselves as serving a greater whole. Recent analyses highlight that affective reactions are core psychological mechanisms through which recipients can be encouraged to engage socially and act on behalf of others (Sanders, 2021; Oliver & Raney, 2023; Döveling et al., 2025, p. 169).   About the articles This issue explores the complexity of emotions from various perspectives. The first articles address conceptual and theoretical issues. Wendt formulates contemporary demands on media education in the age of artificial intelligence in his analysis on “Digital Moods” (in this issue, p. 17). Leineweber also addresses media literacy as a central concept of media ­education from a ­theoretical and analytical perspective, with the goal of “promoting individual and collective emancipation based on communicative participation in media society” (in this issue, p. 32). He systematically shows that contemporary media publics are increasingly influenced by affective, emotional, and sentiment-laden motives. In the third article, Pfaff-Rüdiger et al. develop a conceptualization of media literacy that explicitly captures the affective dimension in the interaction with AI. They reveal that the users’ ability to reflectively deal with feelings has to be seen as a central component. The article is followed by Gimmler and Welzenbach’s contribution. The authors demonstrate that references to emotions have so far been given too little consideration in media literacy. Their historical reconstruction of concepts of media literacy focuses specifically on the ‘pre-digital era’ and examines the relevance of emotions for theory and practice based on the fundamental concept of media literacy in media education. After these conceptual elaborations, the following articles raise specific questions, addressing different settings, specific emotions and highlight challenges and perspectives.  Kessler and Wyss turn to the field of humor research. The authors argue that humor in the learning process can provide essential cognitive, social, and emotional benefits. Timár develops the concept of “affective-personal literacy” on the basis of theoretical discussions of existing approaches to media literacy as well as her own empirical work with students in the 10th and 11th grades. Schulz and Schmid-Meier reveal the emotional and social dimension in chat messages written by children aged eight to eleven, with a chatbot. Gennat, Ehlers, and Tappe emphasize the value of media in creating social cohesion and Kirschtein points out the importance of emotional understanding for digital learning processes using the example of learning programs for small and medium-­sized enterprises. Biehl highlights emotional processes in identity development such as connection, deconstruction, and reconstruction in her analysis of male-dominated images of leadership in business.  Overall, the contributions demonstrate the relevance and complexity of emotions in media education contexts. In particular, the need for theoretical and conceptual developments of fundamental approaches in media education has become clear, in order to adequately understand the central role of emotions in dealing with different media. Contemporary societies are characterized by a reflexive approach to emotions, by the ability to perceive (one’s own) emotions and reflect on their significance for social interaction. Such reflexivity thus also becomes a central quality criterion for media education and research. Current developments open up potential research perspectives, for example, with regard to the role of artificial intelligence (AI) in the emotional lives of young people. A key aspect is the influence of AI on young people’s opinion formation, a relevant area, especially in current times of crisis. Deepfakes, for ­example, raise questions about the credibility of media and can undermine trust in quality-assured content. This development poses challenges for media education with regard to disinformation, but also the protection of privacy. Central to this are media-ethical issues concerning the scope and limi­tations of AI-usage in our everyday lives. The influence and significance of emotions, especially in relation to artificial intelligence, thus offer an important and promising starting point for further research and analysis.“Powered by emotions” – this was the slogan used by a well-known German television station to advertise its programming. “Feeling the news” is the title of a news podcast today. As these examples show, emotions are explicitly associated with the presentation and reception of media. In the digital communication of social media, algorithmically based selection and distribution of contributions generate, amplify, and circulate emotions: Feelings of excitement, curiosity, anger, empathy, or disgust extend the time spent on TikTok, Instagram, or YouTube. Films on Netflix allow us to empathize with mediated characters. Immersive VR and AR technology enable to feel with avatars. Emotions are essential, in media content and in the reception experience.  In media and communication studies, emotions have long been studied primarily in the areas of media psychological analysis of entertainment experiences and this field of study has evolved considerably in recent years (Döveling et al., 2025). As the above examples demonstrate, understanding emotions in the context of media education is of central importance in today’s digitalized world, to enable young media users to act critically, reflectively, and responsibly in their use of media. Emotions are not side effects, but rather driving forces in media use and impact, significantly shaping users’ behavior, attitudes, and learning processes (Döveling & Konijn, 2021). Emotions are significantly influencing factors in the perception and processing of media content. In this sense, media education has begun in recent years to view emotions not as a byproduct, but as central to media use and impact. Current analyses emphasize an “emotional/affective turn” (Alba-Juez & Larina, 2018, p. 11) and recognize emotions as a central component of mediated experiences. To further gain insights in media education, it is important to analyze emotions in an interdisciplinary manner and to consider key findings from sociology, psychology, and media and communication studies (Döveling & Konijn, 2021, p. 3). Within this complex spectrum, the use of digital media is of particular importance (Livingstone & Helsper, 2008). In dealing with digital media, socio-emotional competence is particularly essential for children and adolescents, to ensure a healthy balance between emotional participation and critical reflection. Yet: Although emotions are extensively studied in media psychology, according to Knaus and Bohnet (2022), gaps still exist in media education. This particularly concerns the use and impact of digital media. Social networks, video games, and immersive VR technologies enable affective experiences that have far-reaching consequences for adolescents. VR formats can also promote empathy (Bowman, 2021), while social networks can lead to hate speech, cyberbullying, stress and social isolation.  An interdisciplinary understanding of emotions is essential, especially in the digital age, to understand the constant availability, ­permanent online-connectivity, and the resulting stress (Vorderer & Kohring, 2013), as well as challenges such as disinformation, filter bubbles, and cyberbullying. On the other hand, it is equally important to recognize positive emotional usage conditions and effects. Likewise, current perspectives (Sanders, 2021; Raney et al., 2018) indicate that entertainment media can also serve as powerful mechanisms to draw attention to injustices, creating opportunities for empathy and empowering individuals to see themselves as serving a greater whole. Recent analyses highlight that affective reactions are core psychological mechanisms through which recipients can be encouraged to engage socially and act on behalf of others (Sanders, 2021; Oliver & Raney, 2023; Döveling et al., 2025, p. 169).   About the articles This issue explores the complexity of emotions from various perspectives. The first articles address conceptual and theoretical issues. Wendt formulates contemporary demands on media education in the age of artificial intelligence in his analysis on “Digital Moods” (in this issue, p. 17). Leineweber also addresses media literacy as a central concept of media ­education from a ­theoretical and analytical perspective, with the goal of “promoting individual and collective emancipation based on communicative participation in media society” (in this issue, p. 32). He systematically shows that contemporary media publics are increasingly influenced by affective, emotional, and sentiment-laden motives. In the third article, Pfaff-Rüdiger et al. develop a conceptualization of media literacy that explicitly captures the affective dimension in the interaction with AI. They reveal that the users’ ability to reflectively deal with feelings has to be seen as a central component. The article is followed by Gimmler and Welzenbach’s contribution. The authors demonstrate that references to emotions have so far been given too little consideration in media literacy. Their historical reconstruction of concepts of media literacy focuses specifically on the ‘pre-digital era’ and examines the relevance of emotions for theory and practice based on the fundamental concept of media literacy in media education. After these conceptual elaborations, the following articles raise specific questions, addressing different settings, specific emotions and highlight challenges and perspectives.  Kessler and Wyss turn to the field of humor research. The authors argue that humor in the learning process can provide essential cognitive, social, and emotional benefits. Timár develops the concept of “affective-personal literacy” on the basis of theoretical discussions of existing approaches to media literacy as well as her own empirical work with students in the 10th and 11th grades. Schulz and Schmid-Meier reveal the emotional and social dimension in chat messages written by children aged eight to eleven, with a chatbot. Gennat, Ehlers, and Tappe emphasize the value of media in creating social cohesion and Kirschtein points out the importance of emotional understanding for digital learning processes using the example of learning programs for small and medium-­sized enterprises. Biehl highlights emotional processes in identity development such as connection, deconstruction, and reconstruction in her analysis of male-dominated images of leadership in business.  Overall, the contributions demonstrate the relevance and complexity of emotions in media education contexts. In particular, the need for theoretical and conceptual developments of fundamental approaches in media education has become clear, in order to adequately understand the central role of emotions in dealing with different media. Contemporary societies are characterized by a reflexive approach to emotions, by the ability to perceive (one’s own) emotions and reflect on their significance for social interaction. Such reflexivity thus also becomes a central quality criterion for media education and research. Current developments open up potential research perspectives, for example, with regard to the role of artificial intelligence (AI) in the emotional lives of young people. A key aspect is the influence of AI on young people’s opinion formation, a relevant area, especially in current times of crisis. Deepfakes, for ­example, raise questions about the credibility of media and can undermine trust in quality-assured content. This development poses challenges for media education with regard to disinformation, but also the protection of privacy. Central to this are media-ethical issues concerning the scope and limi­tations of AI-usage in our everyday lives. The influence and significance of emotions, especially in relation to artificial intelligence, thus offer an important and promising starting point for further research and analysis

    Gute Nacht, liebes Handy

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    Die Bedeutung des Schlafs unterliegt im Lauf des Lebens einem bemerkenswerten Wandel. Schläft man als Kleinkind noch in jeder Lage und zu jeder passenden oder unpassenden Zeit ein, wollen Kindergarten- und Grundschulkinder oft nicht ins Bett – aus Angst, sie könnten etwas Spannendes verpassen. Besonders an Silvester ist der Wunsch groß, bis Mitternacht wach zu bleiben – was dann meist doch nicht gelingt, weil sie auf dem Teppich eingeschlafen sind und – ohne aufzuwachen! – von den Eltern ins Bett tragen werden können. Für Jugendliche gibt es dann nur noch zwei Aggregatzustände: entweder hellwach und voller Energie – oder im komatösen Tiefschlaf, aus dem sie nur unter Einsatz grober Gewalt wieder zu erwecken sind. Den Erwachsenen fehlt dann meist schlicht die Zeit zum Schlafen. Müdigkeit wird zum ständigen Begleiter, den man nur mit übermäßigem Kaffeekonsum in Schach hält. Eine noch extremere Schlafentzugsphase erleben jene, die so unvorsichtig waren, sich für Kinder zu entscheiden. Spätestens beim zweiten Kind wünschen sich Eltern nicht mehr einen netten Abend im Restaurant oder einen Kinofilm mit anschließendem Barbesuch, sondern einfach nur ein Bett, in dem sie ungestört schlafen können. Ich habe schon von jungen Paaren gehört, die sich einen Babysitter buchten, um in einem billigen Hotel endlich einmal ein paar Stunden Schlaf zu finden. Eine Zwillingsmutter erzählte mir bei einem Elternabend, dass sie regelmäßig in der Supermarktschlange einnickt – kein Wunder, denn mit Zwillingen, die noch gestillt werden, ist an durchgehenden Schlaf kaum zu denken. Manche Kinder nutzen solche Situationen geschickt aus, indem sie die angebotenen Süßigkeiten an der Kasse direkt in ihren Mund befördern – und so den umständlichen Weg über Scannerkasse und elterliche Erlaubnis einfach umgehen. Hinzu kommt, dass der Schlafrhythmus von Kindern und Erwachsenen meist diametral entgegengesetzt ist. Da ist guter Rat teuer – und das Buch „Jedes Kind kann schlafen lernen“ verspricht Abhilfe, zumindest theoretisch. Auch der Komfortanspruch verändert sich mit dem Alter. Konnte ich als Jugendlicher noch problemlos auf einer zwei Zentimeter dünnen Isomatte schlafen, hat sich mein Komfortbedarf inzwischen auf eine solide Federkernmatratze hochgeschraubt – idealerweise jene, die in meiner eigenen Wohnung auf mich wartet. Das Schlafen in Hotelbetten ist – zumindest in der ersten Nacht – selten wirklich erholsam. Und da wir – wie bekannt – in einer durch und durch digitalen Welt leben, ist inzwischen auch das Schlafen ein Thema für eines unserer liebsten Geräte: das Smartphone. Als fürsorglicher und stets um das Wohlergehen meines Lieblingsgeräts besorgter Smartphone-Vater bin ich auf folgendes Angebot von IKEA gestoßen, denn auch IKEA sorgt sich um den guten Schlaf unserer Handys und hat deshalb die „Phone Sleep Collection“ entwickelt – kleine Holzbetten mit Kissen und Decke, die aussehen, als kämen sie direkt aus einer Puppenstube. Nur dass diesmal nicht die Puppe, sondern das Handy schlafen geht. In einem Werbevideo spricht IKEA von einer „Revolution des Schlafs“ – mit der Botschaft: weniger Ablenkung, mehr Ruhe. Im Bettchen steckt sogar ein NFC-Chip, der per App misst, wie lange das Smartphone ungenutzt bleibt. Für Menschen, die besonders eng mit ihrem Smartphone verbunden sind, gibt es dieses Bett übrigens auch in einer großen Ausführung – fürs eigene Schlafzimmer.Es ist wie mit den eigenen Kindern: Schläft mein Smartphone gut, schlafe auch ich gut. Ich erinnere mich dabei gerne an eine meiner Lieblingsserien aus der Kindheit: „Die Waltons“. Die endete immer mit dem berühmten Chor: „Gute Nacht, Jason.“ – „Gute Nacht, John-Boy.“ – „Gute Nacht, Mary-Ellen.“ – und so weiter, bis auch der letzte Walton gebührend in den Schlaf verabschiedet war. Sollte die Serie jemals neu aufgelegt werden, müsste der letzte Satz wohl heißen:„Gute Nacht, liebe Smartphones – schlaft gut.“ Klaus Lutz

    Der Vorläufer der KI – Die Maschine

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    Der Vorläufer der KI waren Maschinen, die scheinbar magische Kräfte hatten und Dinge erledigten, die sonst nur ein Mensch konnte. In Marvel-Filmen ist der Endkampf oft ein Kampf zwischen Menschen und gigantischen Maschinen. An genau diese Szenen fühle ich mich erinnert, wenn ich mich nach einem Seminar mit zwei prall gefüllten gelben Säcken auf den Weg mache, um die leeren Flaschen mit Hilfe einer Maschine in einen Auszahlungscoupon zu verwandeln. Als erfahrener Pfandrückgeber glaube ich ungefähr zu wissen, wann die beste Zeit ist, um ins benachbarte Kaufland loszuziehen und das Leergut in Geld zu verwandeln. Doch oft stelle ich schon beim Betreten des Geschäfts fest, dass es vielleicht doch keine gute Zeit für diese Tätigkeit gibt. Meistens werde ich nämlich nach dem Eintreten von einer langen Schlange erwartet, die sich vor den drei Maschinen staut. Nicht selten liegt das daran, dass mindestens einer der beiden „Schlunde“ der Maschine – ein großes Loch für Kästen und ein kleines für Flaschen – rot blinkt und kein weiteres „Futter“ mehr annimmt. Dann bleibt für alle Pfandflaschenrückgabewilligen nur abzuwarten, dass ein Mensch in die Maschine eintaucht und das Problem behebt. Doch auch, wenn alle Maschinen funktionieren, verzögert sich der Vorgang oft. Denn nicht selten fährt die Flasche oder Dose ein Stück ein, der Ring wechselt von Grün auf Rot, und schließlich wird das Leergut wie ein Bumerang wieder zurückgeschleudert. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Die Barcodes, die auf den Flaschen oder Dosen angebracht sind, können nicht immer korrekt gelesen werden. Der Automat hat sich „verlesen“, die Flasche enthält noch zu viel Flüssigkeit oder es handelt sich um eine Flasche, auf die es gar kein Pfand gibt. Und es gibt sicher noch andere Gründe, die sich mir bisher nicht erschlossen haben. Im schlimmsten Fall muss ich den Vorgang mehrfach wiederholen. Unangenehm, wenn ich dabei im Nacken schon den ungeduldigen Atem der wartenden Menschen spüre und durch genervte Kommentare wie „Geht das nicht schneller? Ich muss zur Arbeit!“ nicht gerade motiviert werde. An guten Tagen mit wenig Betrieb feiere ich aber auch mal echte Erfolge: dann arbeite ich gleichzeitig an zwei Automaten und überhole mich quasi selbst. Um das Ganze etwas spannender zu gestalten, nehme ich inzwischen gerne neue Kolleg*innen mit. Jede*r bekommt einen gelben Leergutsack und folgende Spielregeln: Ab dem Betreten des Ladens läuft die Zeit. Wer erwischt die kürzeste Schlange und kommt als Erste*r an den Automaten? Dafür gibt es 1 Punkt. Wer ist zuerst fertig? 2 Punkte. Und wer hat den höchsten Betrag auf dem Beleg? 3 Punkte. Kleiner Tipp: Dosen bringen am meisten. Aber wie auch an anderen Orten, die mit Herumstehen und Warten verbunden sind – wie Supermarktkassen, Geldautomaten und Parkscheinbezahlstationen - gibt es auch hier immer wieder nette Begegnungen. Mein Highlight im letzten Jahr war der 24. Dezember: Die Schlange war besonders lang, die Automaten fielen immer wieder aus, und am Ende konnten an den beiden verbliebenen Geräten entweder nur Flaschen oder nur Kästen abgegeben werden. Ein „Pfand-Nerd“ in der Schlange bot mir an, Flaschen gegen Kästen zu tauschen, sodass ich am Ende nur noch Kästen hatte und er nur noch Flaschen. Er meinte, er hätte das mal überschlagen, und bis auf zwei, drei Flaschen ginge das auf. Ich fand das lustig – und wir konnten die Schlange tatsächlich etwas verkürzen. Als ich mit dem Leergutbon in der Hand schnell zu den letzten Weihnachtseinkäufen aufbrechen wollte, sprach mich ein anderer Mann aus der Schlange an und meinte, er hätte es auch am Heiligabend nicht eilig, sondern hätte Zeit, da niemand mehr auf ihn warten würde. Ich blieb stehen und wir unterhielten uns eine Viertelstunde. Schließlich war Weihnachten. Klaus Lut

    Stichwort merz goes Open Access

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    Wir haben einen bedeutenden Schritt in Richtung der freien und breiten Zugänglichkeit von wissenschaftlichen Inhalten gemacht: All unsere Artikel sind nun 12 Monate nach Veröffentlichung im Open-Access-Modell verfügbar. Mit dieser Entscheidung möchten wir den Zugang zu und die Verbreitung von wichtigen Forschungsergebnissen sowie praxisorientierten Beiträgen aus den Bereichen Medienpädagogik, Digitalisierung und Bildung erleichtern. Durch die Umstellung sind unsere Inhalte langfristig kostenfrei und offen zugänglich, während das Bezahlmodell während der ersten Monate nach Veröffentlichung zur Finanzierung des Publikationsprozesses beiträgt. Durch die freie Zugänglichkeit erhöhen sich die Sichtbarkeit und Reichweite unserer Artikel, was wiederum die Verbreitung innovativer Ideen und Konzepte unterstützt. Wir sind überzeugt, dass dies den wissenschaftlichen Diskurs sowie die handlungsorientierte Aus­einandersetzung mit Medienpädagogik bereichern wird. Ein weiterer Schritt in Richtung der besseren Sichtbarkeit ist die Vergabe einer DOI (Digital Object Identifier) für alle Artikel. Diese erleichtert das Zitieren und Verlinken auf wissenschaftliche und praxisorientierte Arbeiten und sorgt für eine stärkere Integration unserer Zeitschrift in die wissenschaftliche und pädagogische Community. Zusätzlich haben wir unsere Website so umgestaltet, dass alle interessierten Autor*innen ihre Beiträge direkt einreichen können. Diese Umstellung ermöglicht eine effizientere Organisation und fördert eine strukturierte Beteiligung. Wir laden sowohl Wissenschaftler*innen als auch Praktiker*innen herzlich ein, sich anzumelden und ihre Perspektiven und Erfahrungen aus der Medienpädagogik einzubringen – beispielsweise mit einem wissenschaftlichen Artikel, einer Projektvorstellung oder einer Rezension: https://merz-zeitschrift.de/about/submissions. &nbsp

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    merz Zeitschrift für Medienpädagogik
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