merz Zeitschrift für Medienpädagogik
Not a member yet
2802 research outputs found
Sort by
„ChatGPT, was soll ich tun?” – Lebensberatung durch KI im medienpädagogischen Fokus
Der Artikel erscheint in Kürz
#91 - Journalismus und Wahrheit mit Caroline Lindekamp vom CORRECTIV.Faktencheck
Wie sieht gemeinnütziger Journalismus bei CORRECTIV aus und wie arbeitet eigentlich der CORRECTIV.Faktencheck? Das erzählt uns in dieser Folge Caroline Lindekamp, Director des CORRECTIV.Faktencheck. Besonders spannend sind die maximale Transparenz der Recherche und der Anspruch von CORRECTIV, nicht nur journalistisch zu arbeiten, sondern auch Medienkompetenz zu fördern und Teilhabe zu ermöglichen.
CORRECTIV
Unsere Ausgabe zu Medien, Wahrheit und Wahrhaftigkei
#95 - Digital Memory | Die soziologische Perspektive mit Prof. Dr. Andreas Lange
Wie formen digitale Medien unser Erinnern, unser Vergessenund unser Erzählen? Und welchen Einfluss hat die Digital Memory auf unsere persönliche Erinnerung und Identitätsbildung? Über diese und andere soziologische Aspekte der Digital Memory sprechen wir in dieser Folge mit Prof. Dr. Andreas Lange, der Soziologie an der Hochschule Ravensburg-Weingarten lehrt.
Hier geht\u27s zu neuen Ausgabe Digital Memory. Transformation des Erinnerns in digitalen Zeite
Studie Kompass KI und Kompetenz 2025 mit Dr. Niels Brüggen und Laura Cousseran
In dieser Folge geht es um die aktuelle, repräsentative Befragung Kompass: Künstliche Intelligenz und Kompetenz 2025, die im Rahmen des Projekts Digitales Deutschland | Monitoring zur Digitalkompetenz durchgeführt wurde. Mit Dr. Niels Brüggen und Laura Cousseran vom JFF - Institut für Medienpädagogik sprechen wir über Ergebniss aus der Studie und Schlussfolgerungen sowie Herausforderungen für die Gesellschaft und die medienpädagogische Praxis und Forschung.
Startseite - Digitales Deutschland
Medienverbote in Australien mit Prof. Dr. Thomas Knaus
In Australien gibt es seit einiger Zeit an den meisten Schulen ein Handyverbot. Am 10.12.2025 tritt auch der sogenannte Social Media Ban in Kraft. Prof. Dr. Thomas Knaus von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg forscht zu Medienbildung in der Schule und lehrt aktuell in Brisbane, Australien. Er erzählt uns, wie er die Diskussion um Medienverbote in Australien erlebt, wie sie sich von der Diskussion in Deutschland unterscheidet und was sich daraus für unsere Gesellschaft und die Politik ableitet.
Fun Fact: Handy haben einiges mit Krokodilen gemeinsam.
Einordnung Medienverbot Australie
Potenziale digitaler Medien für die soziale Partizipation Jugendlicher
Digitale Medien können zur sozialen Partizipation von Kindern und Jugendlichen beitragen. Anhand von Beispielen aus zwei empirischen Projekten werden die Potenziale digitaler Medien für Kinder und Jugendliche aus vulnerablen Gruppen dargestellt. Die Entwicklung eines kompetenten Medienhandelns mit dem Ziel sozialer Teilhabe gelingt aber nur durch die medienkompetente Begleitung der Heranwachsenden durch Eltern und pädagogische Fachkräfte
Info-Monitor 2025
Das Interesse an aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen ist groß. Besonders gefragt sind Themen wie nationale (93 %) und regionale Ereignisse (86 %), internationale Geschehnisse (85 %) sowie Politik (80 %) und Umwelt und Natur (78 %). Der Info-Monitor 2025 bietet hierzu umfassende Einblicke. Die repräsentative Studie der Medienanstalten untersucht das Informationsverhalten und die Bewertung von Informationsquellen durch die deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren.
Über 90 Prozent der Befragten interessieren sich für aktuelle Nachrichten und informieren sich mindestens einmal pro Woche. Gleichzeitig gibt ein Viertel an, Nachrichten bewusst zu meiden, unter anderem aufgrund negativer Berichterstattung oder mangelnden Vertrauens in die Quelle. Jüngere Menschen und Personen mit einem hohen formalen Bildungsgrad zeigen das größte Vertrauen in etablierte Medien (60 %). Demgegenüber stehen 25 Prozent der Befragten mit einer eher kritischen Haltung gegenüber traditionellen Medien sowie 7 Prozent, die diese komplett ablehnen. Zudem zeigt die Studie einen Zusammenhang zwischen Medienvertrauen und Zufriedenheit mit der Demokratie auf.
Für die Untersuchung wurden insgesamt 3.507 Personen in der Hauptbefragung sowie 3.040 Personen in der vertiefenden Befragung berücksichtigt. Die Datenerhebung erfolgte mittels CAWI-Befragung zwischen Juli und August sowie Oktober und November 2024.
https://die-medienanstalten.d
Audiovision zwischen Hand und Haut. Zu einer hapto–taktilen Filmtheorie: Kirschall, Sonja (2024). Audiovision zwischen Hand und Haut. Zu einer hapto–taktilen Filmtheorie. Bielefeld: transcript. 460 S., 58,00 €.
Ob wir eine wirtschaftliche Lage ‚erfassen‘ oder ein mathematisches Problem ‚begreifen‘ wollen – unsere Sprachmetaphorik legt nahe, dass es unserer Hände bedarf, um ein Phänomen ‚greifbar‘, also verständlich zu machen. Zunächst wirkt das kontraintuitiv; wir erreichen schließlich durch Denkbewegungen und nicht durchs Handausstrecken die gewünschte Abstraktionshöhe. Doch Sonja Kirschall zeigt, dass ein blinder Fleck bleibt, wenn wir unsere Tastsinne beim Verstehen von Filmen der Theoriebildung außenvorlassen.
Gute Filme lassen ihr Publikum in das Geschehen eintauchen. In der Filmgeschichte gab es Versuche, dabei alle Sinne anzusprechen, etwa durch Smell-O-Vision (Geruchskino) in den 1960er-Jahren – oft mit ablenkender Wirkung.
Ein sinnlich ebenfalls deutlich zu spürender, aber angenehmer Reiz ist die körperliche Tiefenentspannung, die durch ASMR-Videos ausgelöst werden kann. Bei diesen Videos wird das Knistern, Knacken oder Reiben audiovisuell in den Vordergrund gestellt und löst dann bei den sogenannten ‚Experiencern‘ ein Erspüren aus. Dies ist für Kirschall Anlass, eine Filmtheorie zu entwerfen, die „die Intramodalen von Tasten und Fühlen produktiv macht“. Dabei entsteht ein Modell, das verschieden Modi der hapto-taktilen Bezugnahme zu Filmen in all ihren Facetten Rechnung tragen will. Ein Buch für alle, die mit allen Sinnen Filme schauen und verstehen wollen.
#84 - Medienpädagogik und Demokratie | Live auf der Mitgliederversammlung des JFF e. V.
Was bedeutet Demokratiefähigkeit? Wodurch ist sie gefährdet? Wie kann guter Journalismus dem begegnen? Und was sagen junge Menschen dazu? Die Fragen unserer Zeit - und Thomas Salzmann von der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz, Dr. Gabriele Weitzmann als Mitverfasserin des 17. Kinder- und Jugendberichts und Regina Schwab, Redakteurin beim Instagram-Kanal News-WG des BR, haben Antworten
Film macht Mut
Vision Kino gGmbH (2024). Film macht Mut. Rassismus- und antisemitismuskritische Filmvermittlung für die 1. bis 6. Klasse. Website und Handbuch, kostenfrei.
Film macht Mut, initiiert von VISION Kino in Kooperation mit den SchulKinoWochen und der Bundeszentrale für politische Bildung ist ein abgeschlossenes Projekt zur Filmvermittlung für Schüler*innen der Jahrgangsstufen 1 bis 6, mit besonderem Fokus auf die Themen Rassismus und Antisemitismus. Ziel des Projekts war es Kindern nicht nur gesellschaftliche Vielfalt näherbringen, sondern auch ihr kritisches Denken anzuregen, indem sie die Bedeutung von Kameraperspektiven, Ton und Dramaturgie im Kontext der Erzählweise eines Films reflektieren.
Im Rahmen des Handbuchs zum Projekt wird ein starker Fokus auf die Stärkung der Ich- Identität sowie der Gruppenzugehörigkeit gelegt, wobei immer wieder betont wird, wie wichtig es ist, dass alle Kinder einen positiven Einfluss auf ihre Gemeinschaft ausüben können. Neben der Auseinandersetzung mit Diskriminierung werden die Lebensrealitäten von jüdischen und Schwarzen Kindern sowie Kindern of Color thematisiert. Die dazugehörigen Workshopkonzepte sind auf einen Zeitraum von drei bis fünf Tagen ausgelegt.
Zu Beginn des Handbuchs gibt es allgemeine Hinweise sowie Tipps zur Vorbereitung der Workshops. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Umgang mit Kindern, die Diskriminierungserfahrungen gemacht haben, sowie der Bereitstellung von Gesprächshilfen. Zudem bietet das Buch Unterstützung, falls es zu Beleidigungen oder verletzenden Äußerungen kommt, und es gibt Handlungsempfehlungen im Umgang mit Kindern, die möglicherweise traumatische Erfahrungen gemacht haben. Darüber hinaus werden praxisorientierte Hinweise zur Nachbereitung der Workshops gegeben. Ein weiterer Bestandteil des Handbuchs sind spielerische Einstiegsmöglichkeiten, die einen lockeren Zugang zu den Themen bieten. Die benötigten Materialien und Ressourcen für die Durchführung dieser Spiele werden ebenfalls detailliert beschrieben. Für jedes Modul werden genaue Informationen bereitgestellt, einschließlich des Stundenumfangs, der empfohlenen Klassenstufen, der Materialien, technischen Ausstattung, Themenschwerpunkte, Bildungsziele und der relevanten Filme. Dies ermöglicht eine präzise Planung und Durchführung der Workshops.
Für die Jahrgangsstufen 1 und 2 umfasst der Lernplan Module zu Themen wie Kinderrechten, Unterschieden, Vorurteilen und Vielfalt. Ein Einführungstag zum Medium Film sowie ein Abschluss in Form eines Kinotags mit pädagogischer Begleitung runden das Konzept ab. Das Handbuch verweist auch auf weiterführende Ressourcen, die für die thematische Vertiefung von Bedeutung sind. In den Jahrgangsstufen 3 und 4 werden komplexere Themen behandelt, darunter Dominanzkultur, jüdisches Leben, Zugehörigkeit, Ausgrenzung, Rassismus sowie die Reflexion von Sprache und (Gruppen-) Zugehörigkeit. Für die 5. und 6. Klasse liegt der Fokus auf der Auseinandersetzung mit Identität und Rassismus, Repräsentation, jüdischen Identitäten und den Auswirkungen von Rassismus auf alle Gesellschaftsmitglieder. Auch bildet ein Kinotag den Abschluss. Die Stunden sind so strukturiert, dass die Kinder nicht nur Wissen vermittelt bekommen, sondern dieses durch spielerische Elemente und interaktive Diskussionen vertieft wird, um ein kindgerechtes Lernen zu ermöglichen.
Das Ziel der Unterrichtseinheiten ist es, eine intensive thematische Auseinandersetzung der Schüler*innen zu fördern und sie dadurch ein tieferes Verständnis entwickeln zu lassen. Abschließend enthält das Handbuch ein kindgerechtes Glossar, das zentrale Begriffe in einer für die Zielgruppe verständlichen Sprache erklärt.
Das gesamte Konzept des Handbuchs ist sowohl methodisch als auch inhaltlich auf die Bedürfnisse von Lehrkräften und Schüler*innen abgestimmt. Besonders hervorzuheben ist die durchdachte und praxisorientierte Gestaltung, die es den Lehrkräften ermöglicht, die Workshops mit klarer Struktur und fundierten Materialien erfolgreich durchzuführen. Die Vielfalt der Themen, die klare Fokussierung auf die Förderung eines respektvollen und inklusiven Miteinanders sowie die sorgfältige Ausarbeitung der Workshops machen dieses Projekt zu einer wertvollen Ressource im Bildungsbereich.
Das Handbuch kann kostenlos als PDF über die Webseite heruntergeladen oder per Post angefordert werden und stellt eine wertvolle Unterstützung für die medienpädagogische Praxis dar.
https://filmmachtmut.d