merz Zeitschrift für Medienpädagogik
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    Glossar

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    QUEERLEXIKON E . V. Das Queer Lexikon ist die größte ehrenamtliche deutschsprachige Online-Anlaufstelle zu sexueller, romantischer und geschlechtlicher Vielfalt. Es leistet digitale Bildungsarbeit zu sexueller, romantischer und geschlechtlicher Vielfalt und digitale Jugendarbeit für queere junge Menschen. Die Bildungsangebote des Queer Lexikons setzen sich aus der Webseite mit einem Glossar mit über 320 Begriffen, mehreren inhaltlichen Lexikon-Seiten und sechs Informationsbroschüren (z. B. zu Bindern, Tucking, Safer Sex, Labeln, Coming Out und dem kompetenten pädagogischen Umgang mit trans Kindern und Jugendlichen in KITA und Schule) zusammen. Sie sind für Einrichtungen und Organisationen, die mit jungen Menschen arbeiten, kostenlos bestellbar. Die Angebote der digitalen Jugendarbeit setzen sich aus dem anonym nutzbaren Kummerkasten, den moderierten Chatangeboten für junge Menschen zwischen 13 und 27 (Regenbogenchat) und ab 21 Jahren (Queer Chat) und einer Karte, auf der queere Jugendgruppen in der DACH-Region gesammelt sind, zusammen

    Entdeckungsreise in die Welt der Künstlichen Intelligenz

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    [Für den gesamten Artikel bitte nach unten scrollen und \u27Beitrag als PDF\u27 öffnen] ZIELGRUPPE Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren. ZIELE Die Veröffentlichung von ChatGPT Ende 2022 hat einen unglaublichen Hype zum Thema Künstliche Intelligenz ausgelöst. Fast wöchentlich gab es Schlagzeilen und ununterbrochen wurden der Öffentlichkeit neue generative Modelle vorgestellt. Die Neugier in unserem medienpädagogischen Team war groß und schnell war klar, dass wir ein Workshop-Angebot für Jugendliche zum Thema KI entwickeln wollten. Bei den ersten Überlegungen für den Workshop kristallisierte sich heraus, dass das Setting einem KI Labor ähnlich sein sollte, um den Jugendlichen einen experimentellen und spielerischen Zugang zu ermöglichen. Bei diesem Labor sollte parallel an mehreren Stationen geforscht werden. In der Konzeptphase des Workshops lag der Fokus zuerst auf generativen KI-Modellen für die Erstellung von Bildern. Während der Recherche kam es aber zu einer Ausweitung und Differenzierung der Stationen mit unterschiedlichen Schwerpunkten in Text, Bild, Audio und Spiel. Das Workshopdesign verfolgte einen klassischen handlungsorientierten Ansatz. Durch gemeinsames Experimentieren mit KI sollten sowohl das Wissen als auch die Reflexion über KI gestärkt werden mit dem Ziel, dass die Jugendlichen ihre Kompetenzen im Umgang mit KI erweitern können

    The Outrun

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    „Ich bleibe nur kurz“, mit diesem Satz und Abwandlungen davon will Rona ihrer Umgebung und vor allem sich selbst versichern, dass alles normal ist und ein normales Leben in London auf sie wartet. Aber sie ist wieder zu Hause,im Norden Schottlands, in einsamer, ländlicher Gegend und im Grunde ist Rona sich über gar nichts mehr sicher. Vor allem nicht darüber, wer sie selbst eigentlich ist, wenn sie nüchtern bleibt. DER WEG ZU SICH SELBST Bei The Outrun handelt es sich um eine Adaption von Amy Liptons Buch mit dem gleichen Titel von 2016, in dem Lipton ihren eigenen Weg aus dem Alkoholismus beschreibt und verarbeitet. Alles beginnt mit einer jungen Frau, die frisch aus der Entzugsklinik in ihr elterliches Heimatdorf zurückkehrt, um dort Abstand von der Großstadt zu finden und sich neu zu definieren. Sie wirkt innerlich aufgewühlt und hin- und hergerissen. Durchsetzt von episodenhaften Erinnerungen und Ronas Stimme geht es mit Rona zusammen auf die Reise. Von der jungen Frau, die sich in der Hauptstadt des Landes ein Le-ben aufbaut, studiert, mit ihrem Freund zusammenzieht und auch gern mal Party feiert. Über den Griff zur Flasche als Ventil, bis die Kontrolle über das Leben und ihre Beziehungen ein Scheinbild wird und die Wahrnehmung zerbrechlich. Nach einem Schlüsselerlebnis begibt sich Rona schließlich auf Entzug.Und nun ist sie hier, auf den Orkney Islands, am äußersten Rand von Zivilisation, und ganz alleine mit sich selbst. Was wie schwere Kost klingt, ist in The Outrun eine anrührende Mischung; ein fein ausbalancierter Akt von stilistischen Mitteln, Erzählebenen und einer bewegenden Geschichte einer Frau aus dem hohen Norden Schottlands, der der Schwere auch eine Leichtigkeit entgegensetzt. Ronas Blick balanciert zwischen innerer und äußerer Wahrnehmung – das Publikum hat stets eine enge Verbindung zu ihrer Perspektive und das erzeugt ein ambivalentes Gefühl der Distanzierung und des Mitfühlens der Situationen, in denen Rona sich findet – ganz so, wie es Rona selbst zuweilen geht. Zum Beispiel, wenn sie sich inmitten einer feiernden Gruppe von Menschen distanziert und abgeschnitten fühlt, und kurz vor die Tür geht; und im nächsten Moment durch ein Gespräch mit einem Nachbarn aus dem Ort, der sich ihr öffnet, schlagartig wieder mit dem Hier und Jetzt verbunden ist. Ronas Innenwelt ist transparent, genauso wie ihre Suche nach einer Brücke. So wechselt sie zwischen Überforderung, dem Sog der Sucht, echten zwischenmenschlichen Begegnungen und Einsamkeit. Dabei wirkt das Bewegen in diesem Spannungsfeld der Kindheits-Erlebnisse und den Rückblicken in die Großstadt, sowie die Befreiung von elterlichen Vorstellungen wie ein zweites Coming-of-Age. Denn auch der Vater hat eine Geschichte von psychischer Instabilität, die letztendlich zur Trennung der Eltern geführt hatte, und die Mutter fand Trost im wieder entdeckten Glauben und im Kreis der Bibelfreunde, mit denen Rona nichts anfangen kann. NATUR ALS AKTIVES SPIEGELBILD Die ungestüme Natur der Orkney Islands spielt eine eigene Hauptrolle. Wie eine äußere Entsprechung toben Sturm und Wellen oder geben kleine Schätze in ruhiger Brandung preis. Dabei wirkt jede Geste Ronas, jedes Gespräch wie unter einem Brennglas. Ein langsamer Prozess entfaltet sich und die erzählerischen Mittel und der Heilungsprozess von Rona nähern sich immer weiter aneinander an. Ihre Gedanken bleiben nicht losgelöst aus dem Off gesprochen, sie verbinden sich wieder mit Ronas Situationen. Zum Beispiel besucht die Mutter sie auf der einsamen Insel, auf der Rona für eine Naturschutz-Organisation ein Praktikum absolviert. Hier zeigt Rona wieder Begeisterungsfähigkeit für die Meeresbiologie, und erzählt ihrer Mutter von dem, was sie fasziniert, und wie es sich verbindet, mit dem, was sie im Studium mal interessiert hatte.Was lange verdeckt war vom existentiellen Ringen mit der Sucht und deren Folgen, taucht langsam wieder auf. ALTE UND NEUE ERZÄHLFORMEN BEGEGNEN SICH Die leise und feine Leistung des Films ist die Verbindung von modernen, filmischen Mitteln mit der klassischen Katharsis der griechischen Tragödie. An deren Ende steht ein seltener, vielschichtiger und einfühlsamer Einblick in die Mechanismen von Sucht und der Befreiung daraus.So ist The Outrun ein ehrlicher Film, mit starker schauspielerischer Leistung, viel Feingefühl und poetischen Momenten, aber auch schonungsloser Augenblicke, der sich unter dieHaut schleicht. AUS DEM LEBEN GEGRIFFEN Umso beeindruckender ist auch die Tatsache, dass der Film tatsächlich inmitten der Familie und Freund*innen von Buchautorin Amy Lipton gedreht wurde. Sogar der Wohnwagen im Film, in dem Ronas Vater wohnt und beide Gespräche miteinander führen, ist der reale Wohnort von Amys Vater, in dem das Film-Team drehen durfte. So war Regisseurin Nora Fingscheidt auch die ganze Zeit mit ihr im Gespräch und nennt als eine der besonderen Herausforderungen bei der filmischen Realisierung die Verantwortung, der Geschichte gerecht zu werden – und die Verantwortung gegenüber dem noch lebenden Menschen, respektvoll mit dessen persönlichen Erfahrungen umzugehen, sowie dessen Umfeld zu berücksichtigen. ANTI-HELD*INNEN SEHEN Filmemacherin Nora Fingscheidt hat schon früher bewiesen, dass sie mit herausfordernden Themen umgehen kann. Sie schlug erstmals Wellen mit ihrem Langfilm-Debüt „Systemsprenger“, der 2019 auf der Berlinale Premiere feierte. Mittlerweile ist eine amerikanische Neuverfilmung von System Crasher in Arbeit, was durchaus als Kompliment gewertet werden kann. Für Fingscheidt war der große Erfolg von Systemsprenger ein Sprungbrett, das unter anderem die nächsten beiden großen Projekte zu ihr brachte. Die Netflix-Produktion The Unforgivable mit Sandra Bullock war eines davon. The Outrun ist nun ihr dritter Film und begann zuerst mit dem autobiografischen Buch, das ihr von Produzentin Sarah Brocklehurst zugeschickt wurde, während Fingscheidt noch in Los Angeles am Schnitt ihres zweiten Films arbeitete. Inmitten der Pandemie, auf einem anderen Kontinent, in eine Geschichte über Heilung an einem einsamen Ort am Rande von Europa einzutauchen, traf bei Fingscheidt ins Schwarze und sie übernahm die Regie. The Outrun feierte seine Premiere auf dem Sundance Film Festival im Januar 2024, bevor der Film im Februar dann auf der Berlinale erschien. THE OUTRUN Vereinigtes Königreich/ Deutschland 2024, 117 min. Regie: Nora Fingscheidt Drehbuch: Nora Fingscheidt, Amy Liptrot, Daisy Lewis Darstellende: Paapa Essiedu , Saoirse Ronan, Saskia Reeves, Stephen Dillane, Lauren Lyl

    #62 – Kleinkinder und Medien Folge 2: Dr. Thorsten Naab vom Deutschen Jugendinstitut

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    Warum ist das Thema \u27Kleinkinder und Medien\u27 so aufgeladen und emotional besetzt? Was ist falsch an der Forderung eines Moratoriums für Digitalisierung an Kitas? Und warum ist das Thema Medienerziehung für Eltern so komplex? Über diese und weitere Fragen diskutieren wir mit Dr. Thorsten Naab vom Deutschen Jugendinstitut (DJI). Hier geht es zum Hef

    Algorithmen und KI im Alltag von Jugendlichen

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    Jugendliche werden in ihrer Social Media-Nutzung oft mit algorithmisch empfohlenen Inhalten konfrontiert, bei denen sie die Algorithmen und ihre Funktionsweisen zwar zumeist bewusst wahrnehmen, sie aber nicht definieren und einordnen können. Das zeigt ein im Juli 2024 von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) veröffentlichter Forschungsbericht, der Algorithmen und Künstliche Intelligenz aus der Perspektive von Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren beleuchtet. Insgesamt bewerten Jugendliche Algorithmen eher positiv, erkennen aber Nachteile wie das Suchtpotenzial. Im Umgang mit Algorithmen scrollen Jugendliche meist einfach weiter oder reagieren strategisch mit einem gezielten Training des Algorithmus. Mit Blick auf das Bewusstsein Jugendlicher für Algorithmen lassen sich Unterschiede zwischen den Bildungsgruppen verzeichnen: Jugendliche mit niedrigerer Schulbildung haben insgesamt ein weniger ausgeprägtes Bewusstsein für Algorithmen und ihre Funktionsweisen und sind diesen gegenüber positiver eingestellt. Zunehmend sind auch KI-basierte Anwendungen wie ChatGPT im Alltag Jugendlicher präsent, insbesondere Sprachassistenten und Text­generierungsprogramme. Jugendliche haben eine eher positive Einstellung zu KI, können das Konzept jedoch meist nicht klar definieren. Zudem zeigen sich auch hier Unterschiede im Nutzungsverhalten mit Blick auf die formale Bildung der Jugendlichen. Während Jugendliche mit höherer Bildung KI-Anwendungen vermehrt im schulischen Kontext nutzen, greifen Jugendliche mit niedrigerer Bildung eher im Freizeitkontext darauf zurück und bewerten KI-Anwendungen insgesamt positiver. Der Bericht verweist darauf, dass Algorithmen und KI in Familie und Schule kaum thematisiert werden, Jugendliche sich jedoch mehr Wissensvermittlung wünschen. Daran knüpfen die medienpädagogischen Handlungsempfehlungen an. Das Forschungsprojekt wurde von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) im November und Dezember 2023 realisiert und basiert auf einem multimethodischen Ansatz aus drei aufeinander aufbauenden Bausteinen bestehend aus Gruppendiskussionen, Online-Tagebuchaufzeichnungen und einer Online-Befragung von 610 Jugendlichen aus ganz Deutschland. https://blm.d

    Fragen zu Krieg und Frieden kindergerecht beantwortet

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    Friedenfragen Auf der Website https://frieden-fragen.de werden Fragen zu Krieg und Frieden, zu Konflikten und Auseinandersetzungen aufgegriffen und kindgerecht bearbeitet. Die Fragen von Kindern und Jugendlichen werden individuell beantwortet und entweder auf der Website veröffentlicht oder privat per E-Mail versendet. Zusätzlich gibt es Informationen zu aktuellen Kriegen, ein Lexikon und Beiträge über die „Friedensmacher weltweit“. Auch für den pädagogischen Kontext gibt es Material, zum Beispiel über den Umgang mit Konflikten oder die Arbeit von Streitschlichter*innen

    #76 - Pädagogik | Technik | Utopie Folge 2: Katrin Hünemörder über Utopiearbeit in der Medienbildung

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    Warum ist die Medienbildung so geeignet für das Arbeiten mit Utopien? Wie schafft man in Projekten einen common ground, um gemeinsam an Utopien zu arbeiten? Und welche Bedeutung haben Utopien nicht nur für die Pädagogik, sondern für die gesamte Gesellschaft? Katrin Hünemörder, Geschäftsführerin von mediale pfade - Verein für Medienbildung e. V. berichtet aus der konkreten Projektarbeit mit Utopien. Zu  mediale pfade - Verein für Medienbildung e. V.

    Was muss die Schule in Pandemiezeiten leisten? Eine pädagogisch-juristische Einschätzung aus Sicht des Bildungs- und Erziehungsauftrags

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    Auch wenn Bildung und Erziehung als Auftrag von Schule bestimmt sind, bleibt fraglich, inwieweit die für den Präsenzunterricht festgesetzten Regularien in Pandemiezeiten durchzuhalten sind. Aus pädagogischer Sicht muss Unterricht durchgehend adäquate Lernangebote bereitstellen, um in der Begegnung mit Kulturgütern für Bildung zu sensibilisieren. Dem Staat obliegt dabei die stetige Pflicht, einen effizienten und auf Chancengleichheit ausgerichteten Unterricht anzubieten

    Jugendstudie zum Einsatz von KI an Schulen

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    Künstliche Intelligenz wirkt sich unaufhaltsam auf sämtliche Lebensbereiche aus. Vor diesem Hintergrund führte die Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH die Jugendstudie Pioniere des Wandels – Wie Schüler:innen KI im Unterricht nutzen möchten durch. Die Studie basiert auf den Antworten von 1590 deutschsprachigen Jugendlichen im Alter von 14 bis 20 Jahren, die im Januar 2024 online befragt wurden. Während viele Jugendliche (73 %) den Einsatz von KI im Unterricht als Chance sehen und wichtig für ihr berufliches Vorankommen (69 %) empfinden, ist das Thema Künstliche Intelligenz nur bei wenigen Befragten (38 %) bereits an ihren Schule angekommen. Jedoch nutzen bereits 74 Prozent der Jugendlichen KI-Anwendungen in ihrer Freizeit, wobei ChatGPT (46 %), Google Lens (25 %), Apple Siri (24 %) und Snapchat My AI (19 %) am häufigsten genannt werden. Die Befragten erkennen vor allem in den Fremdsprachen (57 %) und MINT-Fächern (51 %) das Potenzial des Einsatzes von KI im schulischen Kontext. Sie erhoffen sich dabei Unterstützung bei der Erklärung komplexer Sachverhalte (49 %) und der Informationsbeschaffung (47 %). Jedoch äußern sie auch Bedenken wie die fehlende Unterscheidbarkeit von Eigenleistung und Leistung der KI (57 %) sowie die Befürchtung, das Lernen zu verlernen (49 %). Die Schüler*innen wünschen sich daher, dass die Prüfungsformen an den Einsatz von KI im Unterricht angepasst werden und bevorzugen praxisorientierte Aufgabenstellungen statt reinen Auswendiglernens (59 %). Zusätzlich sind viele Schüler*innen daran interessiert, ihr Wissen über KI-Systeme zu erweitern, einschließlich einer sinnvollen Nutzung zum Lernen (47 %) und im Alltag (44 %), potenzieller Risiken (46 %) sowie einer optimalen Bedienung (34 %). Über die Hälfte der Befragungsteilnehmer*innen (64 %) betont die Wichtigkeit der Kompetenz, Informationen kritisch zu hinterfragen, während 61 Prozent einen verantwortungsvollen Umgang mit KI und 59 Prozent die Sicherheit im Umgang mit Daten als essenziell erachten. https://vodafone-stiftung.de/ jugendstudie-kuenstliche-intelligen

    Geschlechter- und Sexualitätsnormen in Social Media

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    Leider treffen junge Menschen bei der Nutzung von Social Media immer wieder auf Anforderungen, die ihre Teilhabe einschränken oder gar verhindern können. Denn in Social Media werden Heranwachsende nicht nur mit bestärkenden, sondern auch mit abwertenden oder diskriminierenden Situationen konfrontiert, die Konsequenzen für die Selbstentfaltung und Sichtbarkeit von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt nach sich ziehen können. Das Handlungskonzept widmet sich dem Umgang mit Geschlechter- und Sexualitätsnormen in Social Media in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA). Entwickelt wurde das Konzept in Gruppendiskussionen, Reflexionsworkshops und einem abschließenden Arbeitstreffen gemeinsam mit Jugendlichen und Fachkräften. In der Publikation werden grundlegende Informationen zu Social Media sowie zu Geschlecht und Sexualität in den Lebenswelten Jugendlicher dargestellt. Anschließend wird vertieft, welche Relevanz die Thematik Social Media und Geschlecht für die pädagogische Praxis hat. Das Handlungskonzept wird abgerundet von abschließenden und ermutigenden Bemerkungen sowie einer Sammlung weiterführender Links. Das Konzept soll Fachkräfte motivieren, sich dieser wichtigen Thematik anzunehmen. Oftmals reicht es schon, jungen Menschen zuzuhören, Gespräche über die Nutzung von Social Media und persönliche Erfahrungen anzuregen und damit Reflexionsräume zu eröffnen. Vor diesem Hintergrund ist das vorrangige Ziel, die Notwendigkeit der Berücksichtigung von Social Media und Geschlechter- und Sexualitätsnormen in der OKJA aufzuzeigen und über die Relevanz in der Alltags- und Lebenswelt junger Menschen zu informieren. Das Handlungskonzept entstand im Rahmen des Forschungsprojekts Decoding Gender in Social Media. Zur Entwicklung eines geschlechterreflektierenden Handlungskonzepts für die Offene Kinder- und Jugendarbeit der TH Köln, der Universität zu Köln und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und wurde gefördert von der RheinEnergie Stiftung

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