merz Zeitschrift für Medienpädagogik
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    Fokusauswertung Ethik und Medienkompetenz

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    Die medienpädagogische Auseinandersetzung mit ethischen Reflexionen des Medienumgangs ist mit der steigenden Komplexität digitaler Medien sehr herausfordernd. Für die Fokusauswertung Ethik und Medienkompetenz in mediatisierten Gesellschaften. Zur Notwendigkeit einer subjekt-, medien- und gesellschaftsbezogenen kritisch-reflexiven Fähigkeit wurden mehrere Studien und Kompetenzmodelle analysiert, dabei wurde ein deutlicher Forschungsbedarf erkannt. Denn da sowohl digitale als auch KI-Technologien mittlerweile in fast allen Lebensbereichen eine zentrale Rolle spielen, hat die Relevanz ethischer Aspekte für einen selbstständigen Umgang mit digitalen Medien enorm zugenommen. Die Fokusauswertung fand im Rahmen von Digitales Deutschland statt, einem Projekt des JFF – Institut für Medienpädagogik in Kooperation mit der Universität Siegen und der PH Ludwigsburg. Studien zeigen laut der Fokusauswertung, dass medienpädagogische Lehrkräfte die meisten Probleme damit haben, medienethische Aspekte zu vermitteln, obwohl Medienkritik bei den befragten Medienpädagog*innen mit Priorität bearbeitet wird. Eine weitere Herausforderung liege in der Erforschung und Förderung analytischer, reflexiver und ethischer Fähigkeiten. Es sei von großer Bedeutung, dass weitere Studien und medienpädagogische Arbeiten realisiert werden, die sich darauf konzentrieren, die ethische Reflexion des Medienumgangs auf den drei Ebenen des Subjekts, der Medien und der Gesellschaft zu betrachten. Darüber hinaus wird betont, dass Individuen sich mit ethischen Aspekten von KI-Systemen auseinandersetzen sollten. Dabei geht es darum zu verstehen, wie diese Systeme menschliche Handlungsmöglichkeiten beeinflussen und wie ein verantwortungsvoller Umgang erlernt werden kann. Darüber hinaus sei es wichtig, nicht nur jüngere Menschen in der Ausbildung, sondern auch Menschen im Erwerbsalter und ältere Menschen in den Fokus zu nehmen. Eine altersdifferenzierte und lebensphasenübergreifende Perspektive im Bereich Medienethik sei entscheidend

    Und sie tun es doch: Kleinkinder nutzen Medien, aber wie? Editorial

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    Mitte November 2023 sorgte die Forderung eines Moratoriums (Aufschubs) der Digitalisierung in Kitas und Schulen1 für Verunsicherung in Teilen der Bildungslandschaft. An diesem Ereignis wird deutlich, wie aktuell in Deutschland Themen der Bildung und insbesondere der frühen Bildung diskutiert werden. 40 Wissenschaftler*innen hatten sich zusammengetan, um eine Technologiefolgenabschätzung zu fordern, „bevor weitere Versuche an schutzbefohlenen Kindern und Jugendlichen mit ungewissem Ausgang vorgenommen werden.“ Besonders erstaunlich ist dabei, dass das Ende von Medienbildungsangeboten in Kita und Schule mit der vermeintlich schädlichen Wirkung von konsumtiver Nutzung von Medien im Familienalltag begründet wird. Was soll sich für Kinder und Jugendliche verbessern, wenn sie mit ihrer Mediennutzung von den Bildungsinstitutionen allein gelassen werden? All jenen, die sich sehr ernsthaft und reflektiert und dem Wohl der Kinder zugewandt mit Fragen der frühen Bildung mit Medien befassen, danken ganz herzlich für diese populistsche Herangehensweise an das Thema. Ebenso sehen Wissenschaftler*innen, die sich differenziert und faktenbasiert mit der Medienaneignung von Kindern befassen, ein Moratorium als nicht zielführend. Leider wird hier erneut deutlich, dass markige Aussagen in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich mehr fruchten, als es Potenziale und Gefahren abwägende, differenzierende Publikationen können. Wir wollen mit der vorliegenden Ausgabe zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen und all jene mit Hintergrundinformationen und praktischen Tipps unterstützen, die sich tagtäglich für ein gutes Aufwachsen von Kindern einsetzen. Statt programmatischer Forderungen geht es schließlich darum, die Allerkleinsten im Prozess des Aufwachsens mit besonderer Sorgfalt zu begleiten und ihre Kompetenzen im Umgang mit Medien zu stärken. Die explodierende Medienwelt sorgt zu Recht für große Verunsicherung, da die Wirkung von Medien auf Kinder schwer einschätzbar ist. Andererseits müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass sich Zweijähre im familiären Umfeld selbstverständlich die Geräte aneignen und neugierig auf diese bunte, lustige Bilderwelt sind. Vor allem die selbstständige Nutzung von Medien wie zum Beispiel interaktiven Kinderbüchern, YouTube-Hits oder Hörspielen auf Spotify hat eine neue Dimension erreicht, deren Auswirkungen kritisch beleuchtet werden müssen. So ermöglicht es die Sprachsteuerung schon sehr kleinen Kindern, sich selbstständig im Internet zu bewegen, was nicht frei von Risiken und Gefahren ist. An dieser Stelle halten wir es in der aktuellen Diskussion für nötig, klarzustellen: Dies sind die Fakten alltäglichen Medienhandelns in Familien und nicht unsere Wunschvorstellungen. In der familiären Alltagswelt sind nämlich viele unterschiedliche Medien in Gebrauch und so in das Familienleben integriert, dass die Medien den Alltag in der Familie zu einem maßgeblichen Teil auch mitbestimmen. Im Mittelpunkt dieses Hefts steht somit die Frage, wie sich Medien auf die Entwicklung der Allerkleinsten im Alter von ein bis drei Jahren auswirken und wie eine sinnvolle Befassung mit den Medienerfahrungen aussehen kann, im Kontext der Familiensituation, der Bedingungen in Einrichtungen der frühen Bildung sowie unter den gegebenen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Ausgehend von den Medienerfahrungen der Allerkleinsten beleuchtet im einleitenden Artikel Sonja DiVetta das Medienangebot für die Ein- bis Dreijährigen. Durchschnittlich mit einem Jahr kommen Kinder das erste Mal mit digitalen Medien in Kontakt. Für diese Zielgruppe gibt es bereits einen großen Bereich an medialen Angeboten wie Apps, Spiele und weitere Gadgets. Im Mittelpunkt des Beitrags steht dabei die Frage, welche Angebote in den Familien und Bildungseinrichtungen sinnvoll und nachhaltig eingesetzt werden können. Auf eine Entdeckungsreise, wie wir die Jüngsten beim Erkunden der Medienwelt unterstützen können, begibt sich Karolina Böhm in ihrem Beitrag. Ihrer Meinung nach wirft die Mediennutzung von Kindern unter drei Jahren viele Fragen und Sorgen auf. Familien und pädagogische Fachkräfte benötigen ein vielfältiges Wissen, um Angebote für die Jüngsten alters- und alltagsgerecht aufzubereiten. Es zahlt sich ihrer Meinung nach jedoch aus, für Kinder und Erwachsene, den gemeinsamen Weg zu einem kreativen und aktiven Medienumgang bereits früh zu begehen. Einen Überblick über den wissenschaftlchen Stand der internationalen Forschung zur frühkindlichen Mediennutzung gibt der Artikel von Stefan Aufenanger. Er zeigt auf, dass in fast allen Ländern der Medienkonsum der Null- bis Dreijährigen in den letzten Jahren angestiegen ist, die daraus gezogenen Konsequenzen aber unterschiedlich sind. Was das Umfeld den Kindern bietet, zeigen die folgenden Interviews, in denen Eltern einen Einblick in die Mediennutzung verschiedener Familien in Deutschland gewähren, sowie exemplarische Erfahrungsberichte über frühkindliche Medienbildung in anderen europäischen Ländern. Eine Studie des DJI zu digitalen Bilderbüchern rundet den Thementeil im Heft ab und geht der Frage nach, ob die Unterscheidung zwischen digital und analog überhaupt Sinn macht. Begleitend zum Heft werden außerdem online beispielhafte Modellprojekte zur frühen Medienbildung vorgestellt, wie die Kampagne Startchance kita.digital aus Bayern, das Projekt medienBunt aus Rheinland-Pfalz sowie die landesweite Qualifizierungsinitiative KiM – Kindgerechte Medienbildung in Niedersachsen.  Ergänzend zum Überblick über die frühe Bildschirmnutzung im internationalen Kontext von Stefan Aufenanger wirft Susanne Eggert einen Blick hinter die Zahlen. In einer Studie des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis wurden Familien mit Kindern im Kleinkindalter dreieinhalb Jahre lang begleitet. Dabei zeigte sich, dass eine frühe Bildschirmnutzung je nach der familiären Situation sehr unterschiedlich sein kann. Wir wünschen eine anregende Lektüre und hoffen, damit die Diskussion um die Digitalisierung in Kitas ein Stück weiter zu bringen, weg von Verboten, hin zu aktiver Gestaltung und sinnvoller Medienerziehung im frühkindlichen Bereich

    Frieden und Friedenspädagogik: Orientierung für (digitale) Bildungsmaßnahmen in Zeiten von Krieg und Unsicherheit

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    Die digitale Friedenspädagogik reagiert auf aktuelle globale Herausforderungen durch innovative Bildungsansätze. Der Artikel beleuchtet, wie digitale Tools und Medienkompetenz junge Menschen befähigen, Konflikte zu verstehen, Desinformation zu erkennen und für Frieden aktiv zu werden. Er zeigt auf, wie Friedenspädagogik in Zeiten von Krieg und Unsicherheit relevante Orientierung bietet und zur Stärkung einer friedlichen Gesellschaft beiträgt

    Blick in die Familien

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    So divers wie die gesellschaftliche Diskussion und die medienpädagogischen Ansätze, so unterschiedlich ist auch Familienleben mit Medien. Wir haben Einblicke in vier Familien bekommen, teils mit, teils ohne medienpädagogischen Hintergrund. Eine Herausforderung ist Medienerziehung als Teil des Familienalltags für alle. Die Interviews zeigen aber auch, welches Potenzial darin liegt und welche individuellen Modelle jede Familie für sich entwickelt hat. Wobei eines alle eint – Medienerziehung ist immer ein Aushandlungsprozess, der sich in ständiger Weiterentwicklung befindet und von Höhen und Tiefen gekennzeichnet ist.&nbsp

    Queersensible Medienpädagogische Praxis: Voraussetzungen, Ziele, Prämissen und Haltungen für eine kompetente, queersensible Jugendarbeit

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    Wie gelingt eine queersensible medienpädagogische Praxis? In diesem Artikel entwerfen wir Ausgangspunkte und Zielsetzungen einer queersensiblen Jugendarbeit in der Medienpädagogik. Basierend auf Analysen der Lebenswelten Jugendlicher und gesellschaftlicher Strukturen betonen wir die Bedeutung von Handlungspraxen und einer adäquaten Zielgruppenansprache. Dabei werden Aufgaben und Umsetzungsperspektiven medienpädagogischer Angebote vorgestellt, die zeigen, wie queere Perspektiven ernstgenommen und integriert werden können

    Reflexionen über gesellschaftliche Veränderungen und Ansprüche an pädagogische Fachkräfte: Ein Gespräch mit Patrick Wolf und Kathrin Demmler

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    Gemeinsam mit Kathrin Demmler und Patrick Wolf wird in diesem Gespräch mit Katharina Jäntschi ausgelotet, wie gesellschaftliche Transformationen, insbesondere in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit und Diversität die (Medien-) Pädagogik wandeln und welche Erwartungen daraus an pädagogische Fachkräfte entstehen. Darüber hinaus wird diskutiert, wie schwelende Grundvorwürfe gegenüber bestimmten Generationen konstruktiv ausgetragen werden können. Neben Schutz- und Ausprobierräumen gehen die Gesprächspartner*innen auf die spezifischen Ansprüche an pädagogische Fachkräfte ein und erläutern, wie sich Medienpädagog*innen in diesen Kontexten sinnvoll einbringen können

    Situative Medienkompetenzförderung in offenen Settings der Jugend(-sozial)arbeit: Oder: Was (medien-)pädagogisches Making mit Digital Streetwork gemeint hat

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    Offene Settings der Jugend(-sozial)arbeit bieten große Chancen für eine lebensweltorientierte Medienkompetenzförderung abseits klassischer Projektarbeit. Allerdings gibt es bislang nur vereinzelt Konzepte und Praxisbeispiele, die Fachkräften dabei Orientierung geben können. Dieser Artikel soll einen Beitrag dazu leisten, diese Lücke zu schließen und auf theoretischer und empirischer Basis erste Ansatzpunkte für ein Konzept situativer Medienkompetenzförderung aufzeigen

    Queere Games – Queer Things Dates

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    ZIELGRUPPE: Junge Erwachsene bis 27 Jahren aus der queeren Community sowie Unterstützer*innen der queeren Community (Allies). DURCHFÜHRENDE INSTITUTIONEN: Medienzentrum München des JFF und die Stadtbibliothek München im Motorama FINANZIERS UND PARTNER: Das Vorhaben wurde durch die Stadtbibliothek München gefördert DURCHFÜHRUNG: 23. Januar 2024 von 17 bis 19 Uhr QUEERE JUGENDMEDIENARBEIT IN MÜNCHEN München und ihre queere Community gehören zusammen, dennoch werden queere Menschen noch immer Opfer von Beleidigungen und Gewalt, in der analogen wie auch in der digitalen Welt. Bei QUEER THINGS setzen Veranstaltungen ein Zeichen gegen Queerfeindlichkeit, fördern mehr Sichtbarkeit und lassen Stimmen der queeren Community zu Wort kommen. Im Jahr 2024 finden regelmäßig QUEER THINGS Dates statt, vor allem in den Räumlichkeiten der Münchner Stadtteilbibliotheken. Dabei geht es in unterschiedlichen Formaten um Queerness in Medien, Kultur und Literatur

    Das Metaversum schlägt zurück!? Eine kinderrechtliche Perspektive

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    Im Beitrag werden mögliche Chancen und Risiken virtueller Welten sowie generativer künstlicher Intelligenz im Zusammenhang mit den Rechten von Kindern gemäß UN-Kinderrechtskonvention beleuchtet. Darüber hinaus wird das juristische Konzept der persönlichen Integrität als Grundlage für das Wohlergehen (junger) Nutzender im Metaversum empfohlen

    KI – und jetzt?

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    In einer Welt, die zunehmend von Technologie und Algorithmen geprägt wird, erleben wir eine Vielzahl von Phänomenen, die unsere Neugier wecken und unser Denken anregen. Ein Bereich, der in den letzten Jahren besonders an Bedeutung gewonnen hat, ist die Künstliche Intelligenz (KI). Die rasante Entwicklung von KI-Algorithmen und die undurchsichtigen Entscheidungsprozesse von KI-Systemen haben zu Unsicherheiten und Misstrauen in Bezug auf deren Anwendung geführt. Dem entgegenwirken möchte der Podcast KI – und jetzt? Wie wir Künstliche Intelligenz leben wollen. Als Ko-Produktion des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFK) soll er das Thema KI aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und endlich Klarheit schaffen: sei es hinsichtlich technologischer Trends, Entwicklungen in Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft oder praktischer KI-Anwendungen im Alltag. Die Aufgabe, sich dem abstrakten und komplexen Thema anzunähern, übernehmen ARD-Journalistin und Moderatorin Nadia Kailouli und Aljoscha Burchardt, Forscher am DFKI, einem der weltweit größten gemeinnützigen Forschungszentren für Künst-liche Intelligenz. Acht 30-minütige Folgen wurden seit Oktober 2023 veröffentlicht. Darin wird Zuhörenden ein Zusammenspiel aus journalistischer Exper- tise und wissenschaftlichem Know-How zum Thema KI geboten. Das Ergebnis sind spannende und gut recherchierte Folgen, die nicht nur eine fundierte Einordnung von Trends, Entwicklungen und technischen Fortschritten in dem umfangreichen und unübersichtlichen Feld der KI-Technologien bieten, sondern auch eine große Portion Unterhaltung. Auf abwechslungsreiche, verständliche und unterhaltsame Weise zeigt der Podcast auf, wie wir als Gesellschaft KI so gestalten können, dass sie unseren Zwecken dient und an welchen Stellen kritische Haltungen ihr gegenüber durchaus begründet sind. Unterlegt werden alle Folgen mit spannenden Fallbeispielen, die aufzeigen, welche Auswirkungen KI-Tools auf Gesellschaft, Politik und Medienlandschaft langfristig nach sich ziehen können. Beleuchtet werden dabei immer sowohl Chancen und Potenziale als auch Risiken von KI – von Formen der Manipulation von Inhalten durch derartige Tools bis hin zum Einsatz intelligenter Technologien zur Verbesserung der allgemeinen Verkehrssicherheit. Abgerundet werden die einzelnen Folgendurch interessante Gastbeiträge, die sowohl Einblicke in die Erforschung von Künstlicher Intelligenz als auch in die praktische Arbeit gewähren. Dabei kommen unterschiedliche Expert*innen zu Wort, so zum Beispiel Dr. Corina Apachiţe, Leiterin der KI-Abteilung von Contential Automotive Technologies, Lajla Fetic, Expertin für Tech Governance und Digital Policy der Bertelsmann Stiftung oder Prof. Dr. Benjamin Paaßen, Juniorprofessor für Wissensrepräsentation und Maschinelles Lernen an der Universität Bielefeld. Das Ergebnis sind spannende Diskussionen über technologische Neuheiten wie KI-generierte Influencer*innen, die zur Vermarktung von Brands wie Calvin Klein oder Prada eingesetzt werden oder intelligente Tools, die bei der Aufklärung von Verbrechen unterstützen können. Durch diese Perspektivenvielfalt bietet jede Folge Raum für unterschiedliche Standpunkte und ermöglicht es den Zuhörenden, eigene Schlussfolgerungen aus den Gesprächen zu ziehen und diese zur weiterführenden Auseinandersetzung und Reflexion zu nutzen. Auch die absurden oder unterhaltsamen Seiten von KI-Anwendungen kommen nichtzu kurz. In der Rubrik What the KI?! geht es um verblüffende Geschichten, in denen KI menschliche Emotionen imitiert, kuriose Reiseempfehlungen gibt oder sich als lukratives Geschäftsmodell erweist. Diese Beispiele demonstrieren auf eindrückliche Weise, welche kreativen Potenziale KI-Systeme besitzen und wie diese eingesetzt werden können, um menschenähnliche Interaktionen nachzuahmen, zeitaufwändige Aufgaben zu automatisieren oder Verwaltungsprozesse zu optimieren. Gleichzeitig machen die amüsanten Geschichten darauf aufmerksam, welche ethischen oder rechtlichen Herausforderungen die Anwendung solcher Technologien mit sich bringt, ohne dabei einen belehrenden Unterton anzunehmen. Insgesamt reflektiert der Podcast nicht nur die breiten Anwendungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz, sondern zeigt auch auf, wie diese Technologien unterschiedliche Sektoren und Berufsfelder transformieren und welche Aufgaben und Spannungsfelder sich daraus auf gesellschaft-licher Ebene ergeben, die es zukünftig noch stärker in den Blick zu nehmen gilt. Von den Grundlagen der KI-Forschung bis hin zu innovativen Anwendungen im Bildungs- und Marketingbereich bietet der Podcast facettenreiche Perspektiven, aus denen sich spannende Anregungen und Impulse für Forschung und Praxis ableiten lassen

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