Perspektiven auf Lehre. Journal for Higher Education and Academic Development
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Herausforderung „Tafel“ – Hybride Lehre im Modul Technische Thermodynamik an der Hochschule Zittau/Görlitz
An der Hochschule Zittau / Görlitz wurde im Fachgebiet Technische Thermodynamik der Fakultät Maschinenwesen ein hybrides Lehrveranstaltungsformat entwickelt und erprobt, was neben dem Parallelbetrieb von Präsenz- und Digitallehre auch die Nutzung der Tafel insbesondere für die Vorlesungen zulässt. Zunächst werden die Her- ausforderungen sowie die didaktische Zielstellung erläutert, anschließend die Umsetzung in der Praxis beschrieben, die Vorteile, Nachteile und spezifischen Probleme benannt und abschließend entsprechende Handlungsempfehlungen daraus abgeleitet. Dieses Szenario wurde erfolgreich ein Semester lang erprobt und erscheint geeig- net, den langfristigen Studienerfolg auch in Zeiten ohne Präsenzlehre zu sichern
Hybride Weiterbildungswerkstätten als didaktische Doppeldecker – Chancen und Herausforderungen am Beispiel eines Digital Workspace
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Planung, Durchführung und Organisation einer Weiterbildung für Lehrende zum Thema „Hybrides Lehren“. Im Sinne des didakti- schen Doppeldeckers1 wurde die Weiterbildung hybrid durchgeführt. Dabei wurden die Erfahrungen und Eindrücke der Teilnehmenden vor Ort sowie im Onlineraum regel- mäßig abgefragt und reflektiert. Außerdem diente das Format als Experimentierraum für Methoden und Tools in hybriden Settings.
Die Autor:innen beschreiben, welche Besonderheiten bezüglich der Durchführung des hybriden Weiterbildungsformats zu beachten sind, welche Herausforderungen gemeistert und welche Erfahrungen gemacht wurden. Immer wieder steht die Frage im Raum, wie die Balance zwischen den technischen Herausforderungen und einer lernförderlichen Didaktik in hybriden Formaten gefunden werden kann
Konzeption und Durchführung einer Ausstellung zum Thema »Jugendsprache« mit Studierenden auf der Langen Nacht der Wissenschaften – Ein Praxisbericht
Der Beitrag gibt Einblick in ein Lehr-Lern-Projekt, das im Rahmen eines Seminars in der germanistischen Sprachwissenschaft im Sommersemester 2023 an der Universität Leipzig durchgeführt wurde. Ziel war es, mit Studierenden im BA-Studiengang Germanistik eine Ausstellung zum Thema »Jugendsprache« zu konzipieren und diese einem fachfremden Publikum zur Langen Nacht der Wissenschaften am 23.06.2023 in Leipzig zu präsentieren. Der Beitrag legt das Konzept des Seminars und der Ausstellung dar und geht auf didaktische Herausforderungen und Potentiale für die Hochschullehre ein
Hybride Vorlesungen in der Experimentalphysik
Dieser Artikel beschreibt ein Setup für hybride Vorlesungen im Fach Experimentalphysik. Durch die eingebundenen Live-Experimente im Hörsaal vergrößert sich die Anzahl der Medien, die in das Online- und Präsenzformat eingebunden werden müssen. Neben den damit verbundenen technischen Aspekten beleuchtet dieser Artikel auch didaktische Herangehensweisen, um das gesamte Auditorium unabhängig vom Teilnahmeformat gleichermaßen in die Vorlesungen einzubeziehen
Die iterative Entstehung eines hybriden Lehr-Lern-Konzepts im Wasserbau
Angestoßen durch die ordnungsrechtlichen Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie hat sich die wasserbauliche Lehre an der Technischen Universität Dresden über eine Phase ausschließlicher Onlinelehre zu einem hybriden Format weiterentwickelt. Dafür wurden positive Erfahrungen der Interimsphase aufgegriffen und negative bei der weiteren Ausgestaltung des Lehrangebots einbezogen. Der Vergleich von studentischen Rückmeldungen und Prüfungsergebnissen zeichnet nach einem Semester hybrider Veranstaltungen – im Sinne von parallel stattfindenden digitalen Angeboten und Angeboten in Präsenz – ein ambivalentes Bild zu hybriden Lehr-Lern-Angeboten, wenngleich wesentliche Vorteile, wie nachfolgend illustriert, offensichtlich sind
Statement zu „Krisenbewältigung und Krisenmanagement – Infektionsschutzmaßnahmen, Hilfen und Schlussfolgerungen zur Corona-Pandemie im Freistaat Sachsen, hier im Bereich Wissenschaft, Hochschulen und Forschung sowie Kultur und Tourismus“
2020 hatte die Leiterin der Geschäftsstelle des HDS – Dr.in Claudia Bade – Gelegenheit, im Ausschuss für Wissenschaft des sächsischen Landtages als Expertin zum Thema „Krisenbewältigung und Krisenmanagement – Infektionsschutzmaßnahmen, Hilfen und Schlussfolgerungen zur Corona-Pandemie im Freistaat Sachsen, hier im Bereich Wissenschaft, Hochschulen und Forschung sowie Kultur und Tourismus“ Position zu beziehen. Vielleicht lassen sich aus dem hier veröffentlichten Statement ei- nige Perspektiven für die Zukunft der Hochschullehre, Hochschuldidaktik und Hochschulmediendidaktik ableiten
Interaktive Gruppenarbeit, Live-Feedback und Dialog als Motivatoren in der Krise? Reflexion der Digitalisierung eines sozialwissenschaftlichen Methodenseminars
Vor dem Hintergrund der Umstellung von Präsenzlehre auf Online-Formate aufgrund der Covid-19-Pandemie reflektiert der vorliegende Beitrag die digitale Transformation einer Lehrveranstaltung, in deren Mittelpunkt das Forschende Lernen steht. Beschrieben werden didaktische Herausforderungen angesichts einer pandemischen Situati- on sowie Erkenntnisse und Rückmeldungen der Studierenden. Insbesondere der interaktive Charakter von Gruppenarbeit, live stattfindende Feedbackprozesse sowie eine grundlegend dialogische Konzeption werden als motivierende Merkmale für Online-Lehre herausgestellt
Kommunikation in der Krise – LehrWerkstatt N: Nachhaltige Lehre an der Fachhochschule Dresden
Die im Fachprogramm 2020 LehreN der Alfred Töpfer-Stiftung entwickelte „LehrWerkstatt N – Nachhaltige Lehre an der Fachhochschule Dresden“ beinhaltet eine trans- disziplinäre Lehrveranstaltung zum Thema „Kommunikation in Krisenzeiten“ in den Studiengängen Grafikdesign, Sozialpädagogik und Sozialmanagement. Studierende entwickeln über ein Jahr Projektarbeiten unter Einbeziehung sozialwissenschaftlich-empirischer, künstlerisch und (sozial-)wirtschaftlicher Perspektiven. Schlussfolge- rungen werden zur Lernprozessgestaltung, Nutzung digitaler Tools und transdisziplinären Zusammenarbeit gezogen
Mehr als Sprache: Studierfähigkeit bildungsausländischer Studierender im Kontext deutscher Hochschulen
Der vorliegende Beitrag gibt einen Einblick in ein Forschungsprojekt, das das Herausbilden von Studierfähigkeit bildungsausländischer Studierender im Kontext deutscher Hochschulen bzw. deutschsprachiger Studiengänge untersucht. Vorgestellt werden die ersten Schritte einer Mixed-Methods-Langzeitstudie, die ermitteln soll, wie bil- dungsausländische Studierende in propädeutischen Sprachkursen wesentliche Aspekte der Studierfähigkeit entwickeln und auf diese Weise ihre akademische Integration vorbereitet und erleichtert wird, um so einem späteren Studienabbruch vorzubeugen