Perspektiven auf Lehre. Journal for Higher Education and Academic Development
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Hybride Lehrveranstaltungen – Spannungsfeld zwischen technischer Praktikabilität und didaktischem Anspruch
In diesem Beitrag werden die Erfahrungen bei der Umsetzung von hybriden Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2021 / 22 an der Technischen Universität Dresden dargestellt, die mittels eines Online-Fragebogens unter den Lehrenden erhoben worden sind. Der Fokus der Befragung lag auf den Vorteilen und Herausforderungen sowie den gewünschten Unterstützungsangeboten für die Konzeption und Durchführung hybrider Lehrveranstaltungen. Die Ergebnisse zeigen, dass die größte Herausforderung die Einbindung der Studierenden ist und dass der relevanteste Vorteil die räumliche Flexibilität darstellt
Digitales Feedback didaktisch gedacht: Überblick und Anwendungsbeispiel
Ziel dieses Beitrags ist es, einen Überblick über die Vielfalt an digitalen Feedbackmöglichkeiten zu geben und ihre Anwendung in der (hochschulischen) Lehre zu veranschaulichen. Die Autorin skizziert zunächst das zugrundeliegende Verständnis von Feedback als konstruktiven Lerndialog, für den nicht nur Lehrende, sondern insbesondere auch Lernende Feedback-Kompetenzen benötigen. Anschließend werden verschiedene digitale Feedbackmöglichkeiten vorgestellt und Einblicke in die Lehrpraxis gewährt
Du hast den Dreh raus! – Wissenserwerb und Kennenlernen mittels einer aktivierenden Lerneinheit in der digitalen Lehre
Seminare im Online-Format beinhalten nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen, Lehrinhalte und didaktische Konzepte zu überdenken. In dem vorliegenden Praxisbeispiel zeigen wir auf, wie wir eine Lerneinheit zum Thema Wissensextraktion von Expert:innen so gestaltet haben, dass die Expertise der Studierenden im Vor- dergrund stand. Dadurch wurde das gegenseitige Kennenlernen im Online-Format gefördert, das Interesse an den Inhalten gestärkt und die praktische Anwendung einer Methode realitätsnah erprobt. Die Evaluation der Lerneinheit zeigte positive Ergebnisse. Wir diskutieren das Konzept auch mit Bezug auf die Anwendbarkeit in Präsenz- veranstaltungen und im hybriden Lehrformat
Durchführung hybrider Praktikumsversuche im Bereich der Ingenieurwissenschaften an der HTWK Leipzig
Hybride Lehrformate können besonders dann eingesetzt werden, wenn die Anzahl der nutzbaren Präsenzplätze nicht ausreicht oder die Teilnahme vor Ort für alle Studie- renden aus situationsspezifischen Gründen, beispielsweise Einschränkungen in der Präsenzlehre aufgrund der Coronapandemie, nicht möglich ist. Hier stellen Labor- bzw. Praktikumsversuche eine besondere Herausforderung dar, da diese einen erheblichen Mehraufwand bei der Verlagerung in den virtuellen Raum benötigen. Die Möglich- keiten sowie Grenzen der Durchführung hybrider Praktikumsversuche im Bereich der Ingenieurwissenschaften werden im vorliegenden Beitrag an zwei Beispielen aus der Hochschullehre erläutert, zum einen im Praktikum „Solarzellenvermessung“ und zum anderen im Laborversuch „Messen elektrischer Größen“
„Students as Partners“ im Studium Soziale Arbeit Ein hybrides Lehrveranstaltungskonzept zum Ausloten der Potentiale (und Grenzen) forschenden Lernens
Der Beitrag fokussiert forschendes Lernen im Studium Soziale Arbeit und schlägt vor dem Hintergrund des Students as Partners Ansatzes ein didaktisches Konzept für eine hybride Umsetzung vor. Präsenzlehre lässt sich rückblickend bis etwa Mitte März 2020 – Ausnahmen selbstverständlich in Rechnung stellend – als „Goldstandard“ akademischer Bildung und ihrer Didaktik bezeichnen. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie und den damit einhergegangenen Einschränkungen vom Studieren in Präsenz können digitale Lehr-Lernsettings reiner Onlinelehre als dessen Gegenentwurf verstanden werden. Hybride Settings bieten durch eine gleichzeitige Realisierung beider Teilnahmeoptionen sowohl für Lehrende als auch Studierende die Chance, ihre jeweiligen Vorteile (Stärken) zusammenzubringen. In Projekten forschenden Ler- nens ist es aus Sicht des Autors durchaus vielversprechend – gemeinsam mit wissenschaftlichen Hilfskräften (Masterstudierende) – Potenziale hybrider Studienange- bote (und möglicherweise deren Grenzen) auszuloten und ihre didaktische Umsetzung zu erproben. Dafür werden in diesem Beitrag sowohl theoretische Grundlagen zur Hybridität rezipiert als auch eine darauf gründende Projektskizze zur studentischen Erforschung von Erfahrungen mit digitalen / hybriden Lehr-Lernsettings im Studium (Soziale Arbeit) vorgestellt
Warum Hybridlehre bisher nicht (so richtig gut) funktioniert und was wir (noch) ändern müssen
Hybride Lehrveranstaltungen sind synchrone Formate, an denen Lernende (und Co-Lehrende wie externe Expert:innen) gleichzeitig in Präsenz oder über eine Video- konferenz teilnehmen können. Sie bieten viele Chancen (z. B. Flexibilität, Zugänglichkeit, Barrierefreiheit), stellen aber auch die Gestaltung, die Durchführung sowie die technische Raumausstattung von und für Lehrveranstaltungen vor Herausforderungen und haben sich deshalb (noch) nicht breit in der deutschen Hochschullandschaft durchsetzen können. Im Artikel werden Ideen diskutiert, die Hybridformaten mehr Akzeptanz verschaffen können
Hybrid oder nicht hybrid – das ist hier die Frage! Ein Definitionsversuch im Projekt virTUos
Das Fehlen einer eindeutigen Definition zum Begriff „hybrid“ in der Hochschullehre veranlasst uns im Rahmen des interdisziplinären Projektes virTUos ein gemeinsa- mes Verständnis zu erarbeiten, das als Grundlage für die zukünftige Projektarbeit dienen soll. Mit qualitativen und quantitativen Methoden werden Eigenschaften hybrider Szenarien bestimmt und anhand von Fallbeispielen erörtert. Interaktivität, Synchronität und Kontextualisierung lassen sich als ausschlaggebende Faktoren identifizieren. „Hybrid“ kann aktuell nur dann trennscharf definiert werden, wenn es als „Hybride Lehre“ oder „Hybrides Lehr- / Lernszenario“ in den Kontext gesetzt wird
Erfahrungsbericht zu aktiven hybriden Seminaren – sowie mögliche methodische (und moderative) Lösungsansätze
Die Autorinnen diskutieren besondere Herausforderungen hybrider Lehrformate, die auf eine aktive Beteiligung aller Teilnehmendengruppen (sowohl Online als auch vor Ort) setzen. Die Vorbereitung und Durchführung dieser Formate erfordern durch die aktive Einbeziehung unterschiedlichster Zielgruppen – neben den allseits bekannten technischen Herausforderungen – ganz besondere methodische und moderative Herangehensweisen. Die Autorinnen diskutieren Methoden und Moderationstipps für ihr didaktisches Konzept der aktiven hybriden Lehre und beleuchten, wie dieses gut gestaltet werden kann
Integration digitaler Elemente zur Förderung hybrider Lehr-/Lernformate am Beispiel des Moduls „Eventmarketing“ der Studienrichtung Event- und Sportmanagement
Im Beitrag wird ein hybrides Lehr- / Lernformat vorgestellt. Dabei soll die Vermittlung von Inhalten durch digitale Tools erläutert werden. Neben der Anwendung der Werk- zeuge geht es auch um die Herausforderungen, die mit der hybriden Nutzung verbunden waren. Vor allem die Zweiteilung der Seminargruppe erforderte besondere didak- tische Anpassungen. Die ausgewählten Tools mussten sowohl von der Präsenz- als auch von der Onlinegruppe lernzielorientiert genutzt werden können, ohne dass sich eine Gruppe vernachlässigt fühlte