Perspektiven auf Lehre. Journal for Higher Education and Academic Development
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Forschung (hybrid) lehren und forschendes Lernen auf der Basis von „Students as Partners“ im Studium Soziale Arbeit – eine datensortentriangulierende Projektevaluation
Der Beitrag befasst sich mit der Beforschung eines studentischen Praxisforschungsprojekts, das als hybridesLehr-Lern-Settings angelegt war. Im Mittelpunkt steht die Perspektive der Studierenden, um Einblicke in deren Wahrnehmungen und Reflexionen ihres forschenden Lernens im Studium der Sozialen Arbeit zu generieren. Die zwei erkenntnisleitenden Fragestellungen lauten: Wie reflektieren die teilnehmenden Studierenden das hybride Lehr-Lern-Setting forschenden Lernens vor dem konzeptionellen Hintergrund von „Students as Partners“? und: Finden sich überdies konkrete Hinweise bezüglich des hybriden Teilnahmeformates in ihren Rückmeldungen? Die Rückmeldungen der Studierenden zum Projekt werden auf der empirischen Basis von zwei Lehrveranstaltungsevaluationen, zwei Teaching Analysis Polls (TAP) und (Forschungs-)Tagebucheinträgen – datensortentriangulierend – ausgewertet. Aus den Ergebnissen werden Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen für zukünftige Lehrveranstaltungen abgeleitet
Wegbereiter für empirische Abschlussarbeiten: Konzept für einen begleiteten, asynchronen Online-Kurs
Die Erstellung empirischer Abschlussarbeiten kann Studierende vor Herausforderungen stellen, wenn es im bisherigen Studienverlauf wenig Anwendungs-, Übungs- und Feedbackmomente für die erforderlichen Kompetenzen gab. Dieser Beitrag stellt das Konzept eines begleiteten, asynchronen Online-Kurses vor, der wesentliche Aspekte empirischen Arbeitens wiederholt und solche Momente schafft. Der Fokus liegt auf den didaktischen Überlegungen und den Besonderheiten der Online-Umgebung. Obwohl der Kurs makroökonomisch ausgerichtet ist, eignen sich Konzept und Ablauf auch als Anregung für Lehrende anderer empirisch ausgerichteter Disziplinen
Wenn Studierende die Vorlesung halten – ein kollaboratives Lehrformat
Der Artikel stellt ein spezielles Lehrformat eines Lehrenden der Mathematik vor, in welchem Studierende im Rahmen der Lehrveranstaltung das Skript des Lehrenden erhalten und sich anschließend gegenseitig die einzelnen Abschnitte daraus vorstellen. Zusätzlich unterstützen Diskussionen gemeinsam mit dem Lehrenden sowie regelmäßige Zusammenfassungen und passende Übungen den Lernprozess der Studierenden. In dem Beitrag werden das Lehrformat vorgestellt, Vor- und Nachteile sowie Unterschiede zwischen Bachelor- und Masterveranstaltungen diskutiert und Empfehlungen zur eigenen Umsetzung gegeben
Wissenschaftliches Arbeiten lernen: Das Studientagebuch als didaktisches Instrument
Studienanfänger:innen müssen an die forschende Perspektive herangeführt und dafür grundlegende, wissenschaftliche Arbeitstechniken erlernen. Das Studientagebuch kann dies als didaktisches Instrument leisten, indem es die Auseinandersetzung mit Seminarinhalten mit der Einübung von Arbeitstechniken verbindet und zudem durch begleitende Fragen die Reflexion der eigenen Arbeitsweise anregt
Digitales Prüfen: eine Reise durch unwegsames Gelände
Im Beitrag werden der Verlauf und die Ergebnisse des Teilprojektes „Digital Turning Point: Digitales Prüfen“ innerhalb des sächsischen Verbundprojektes „Digitalisierung in Disziplinen partizipativ umsetzen: Competencies Connected (D2C2)“ in essayistischer Form dargestellt. Durch die Zuhilfenahme der Reise-Metapher wird in chronologischer Abfolge die Fokussierung von Teilaspekten des digitalen Prüfens wie dem Zusammenspiel verschiedener Handlungsebenen (didaktisch, technisch, organisatorisch, rechtlich) oder der Auswirkungen rechtlicher und begrifflicher Unklarheiten thematisiert. Ausgangspunkt für die weiterführende Betrachtung bilden die Ergebnisse der Delphi-Befragung „Prüfen an sächsischen Hochschulen – Wo stehen wir und wo geht es hin?“, die von Sommer bis Herbst 2022 unter Akteur:innen sächsischer Hochschulen, die in die Prüfungsorganisation und -durchführung involviert sind, durchgeführt wurde. Das (vorläufige) Ende der Reise bilden Überlegungen der Weiterentwicklung des digitalen Prüfens und des Prüfens allgemein an Hochschulen
Zwischen Täuschungsversuchen und kompetenzorientierten Prüfungen: Studieren und Lehren im Spannungsfeld von Didaktik, Bologna und Prüfungsrecht: Ein Plädoyer für frei(er)es Lernen und Lehren
Im Mittelpunkt dieses Artikels steht die Auseinandersetzung mit aktuellen hochschuldidaktischen Diskursen rund um die Etablierung kompetenzorientierter Prüfungen zur Verminderung von Täuschungsversuchen. Der Artikel zeigt auf, dass der didaktische Fokus auf kompetenzorientierter Prüfungspraxis einer bildungspolitischen Leistungsorientierung folgt, anstatt einen Rahmen für die Ausgestaltung von fachspezifischen Lehr-Lern-Räumen und partizipativer Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Lehrenden zu schaffen
Partizipativ lehren – die Kunst des Scheiterns und Lernens
Warum sind wir mit der Umsetzung des Konzepts Students as Partners (SaP) gescheitert? Und warum machen wir trotzdem weiter? Im Dialog reflektieren die Autorinnen eine gemeinsame Lehrveranstaltung und diskutieren ihre persönlichen und institutionellen Herausforderungen bei der Integration neuer Lehr-Lern-Methoden. Sie gehen exemplarisch auf Fehler und Fehlentscheidungen ein, die sie bei der Planung und Durchführung der Lehrveranstaltung gemacht haben. Anhand ihrer eigenen Erfahrungen zeigen sie, wie schwierig der Transformationsprozess von einem dozentenorientierten hin zu einem partizipativen Lehrstil ist und warum es kein Scheitern gibt
Jupyter Notebook – Einsatz als digitale Lehr-Lern-Umgebung für aufgabenbasiertes Lernen am Beispiel eines Programmierkurses
Dieser Beitrag stellt das Potential von Jupyter Notebook für die Methodik des aufgabenbasierten Lernens in der Informatik dar. Basierend auf dem Konzept von 4C/ID werden Arbeitsmaterialien für einen Programmierlehrgang gestaltet, bei denen Jupyter-Notebook als interaktive digitale Lehr-Lern-Umgebung für Vorlesungen und praktische Übungen eingesetzt wird. Neben den methodischen Grundlagen und dem konzeptionellen Aufbau der Arbeitsmaterialien reflektiert der Beitrag die subjektive Sicht von Studierenden auf die Arbeit mit diesem Medium
Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Spannungen innerhalb von Hochschulverbünden – eine Reflexion aus Perspektive der Verbundkoordination am Beispiel des Verbundprojektes Digitalisierung in Disziplinen partizipativ umsetzen::Competencies Connected (D2C2)
In diesem Artikel reflektiert die Verbundkoordination des hochschulübergreifenden Verbundprojektes D2C2 über Herausforderungen bei der Koordination eines großen Hochschulverbundes. Dies geschieht auf Grundlage der Spannungsfelder in Hochschulverbünden, die von Bosse & Würmseer (2020) beschrieben wurden. Ziel des Artikels ist die Reflexion des eigenen Handelns im Sinne einer Beobachtung der eigenen Situation, um damit einen Beitrag zur Professionalisierung der Aufgaben von Verbundkoordinationen in Hochschulverbünden zu leisten und als Inspirationsquelle für die Forschung in diesem Feld zu dienen