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    Responsible data protection regulations for efficient and productive research in Europe: Joint statement of the Alliance of Science Organisations on the General Data Protec-tion Regulation of the European Union

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    Joint statement of the Alliance of Science Organisations on the General Data Protec-tion Regulation of the European Unio

    Public Health in Deutschland: Strukturen, Entwicklungen und globale Herausforderungen : Stellungnahme

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    Die Zeit ist reif für neue Initiativen in Deutschland zur Stärkung von Public Health und Global Health. Public Health ist die Wissenschaft und Praxis der Vorbeugung von Krankheiten, der Verlängerung der Lebensdauer und allgemein der Förderung von Gesundheit mithilfe übergreifender, organisierter Maßnahmen auf allen Ebenen der Gesellschaft. Dafür sind zunehmend nicht mehr nur nationale Strategien gefragt, sondern auch die Zusammenarbeit auf europäischer und globaler Ebene. Einige Beispiele erfolgreicher Maßnahmen im Bereich Public Health sind: das Zurückdrängen von Infektionskrankheiten, insbesondere des Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) und von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Schutz von Nichtrauchern sowie Fortschritte bei Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Dank wichtiger Durchbrüche bei der Identifizierung von (verhaltensbedingten, biologischen und umweltbedingten) Risikofaktoren ist das Gesundheitssystem leistungsfähiger geworden; hier konnten erfolgreiche gesundheitsfördernde Maßnahmen entwickelt werden. Public Health ist mehr als Medizin: Ihre Umsetzung erfordert sektorübergreifende Maßnahmen und die Beteiligung der gesamten Gesellschaft

    Medizinische Versorgung im Alter: Welche Evidenz brauchen wir? : Stellungnahme

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    Sehr alt zu werden, ist heute in Deutschland keine Ausnahmeerscheinung mehr. Rund 4,5 Millionen Menschen (5,4 Prozent der Bevölkerung) sind 80 Jahre und älter, und ihre Zahl wächst. Seit den letzten Dekaden sind es die über 85-jährigen Menschen, die am schnellsten und am meisten an Lebenszeit gewinnen. Für diese wachsende Bevölkerungsgruppe lässt sich eine Vielzahl positiver Nachrichten vermelden. Die steigende Lebenserwartung und die über eine längere Zeit bessere Gesundheit alter Menschen sind neben anderen Faktoren auch auf therapeutische und präventive Leistungen zurückzuführen. Kranke alte Menschen haben jedoch unter Umständen wesentlich andere medizinische Bedürfnisse als jüngere, was im Gesundheitssystem Deutschlands nicht entsprechend berücksichtigt wird. Der hohe Standard, der in der Medizin sowohl in der Versorgung als auch in der Erforschung von Erkrankungen und der Entwicklung von Therapien gilt, ist typischerweise auf Patientinnen und Patienten mittleren Alters mit einer einzelnen Erkrankung ausgerichtet. Entsprechend wird häufig Wissen, das an Menschen im mittleren Alter gewonnen wird, auf alte Patientinnen und Patienten übertragen – obwohl diese sich körperlich und geistig, in ihren medizinischen Versorgungsprioritäten und Lebensumständen von Jüngeren unterscheiden. Dies ist keine gute wissenschaftliche Praxis und führt oftmals nicht nur zu einer unangemessenen Versorgung, sondern gefährdet alte Menschen mitunter. Alte Menschen, die häufig chronisch mehrfach erkrankt sind, nehmen viele Medikamente gleichzeitig ein, die jeweils auf eine Einzelerkrankung ausgerichtet sind. Diese polypharmazeutische Behandlung entspricht bisweilen nicht den Gesundheitszielen alter Patientinnen und Patienten und kann sogar ein beträchtliches Gesundheitsrisiko darstellen. Es fehlt externe Evidenz, wie multimorbide alte bis sehr alte Menschen besser zu behandeln wären. Es mangelt an Leitlinien, die auf die aktuellen Wissenslücken und Gefahren hinweisen. Gleichzeitig werden wichtige Medikamente oft nicht angeboten. Daher ist zwangsläufig eine Forschung indiziert, die für alte Menschen spezifisch wissenschaftliche Evidenz hervorbringt. Neue Behandlungsziele rücken in den Vordergrund und bestimmen die Indikationsstellung für pharmakotherapeutische, operative und andere Interventionen: Bei jüngeren Patientinnen und Patienten bestimmen Heilung, Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit oder die langfristige Prognose das Handeln. Demgegenüber sind es bei alten Patientinnen und Patienten häufig die Selbstständigkeit, die Lebensqualität trotz Beschwerden und die Symptomlinderung. Der Druck, die Versorgungssituation für alte Menschen schnell und wirksam zu verändern, wächst mit dem sich rasch vollziehenden demografischen Wandel. Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Pflegende müssen sich in ihrem Regelbetrieb – gerade auch im Krankenhausbereich – auf alte und sehr alte Menschen einstellen. Das betrifft auch die Aus-, Weiter- und Fortbildung des Personals und die Zusammenarbeit mit anderen Versorgenden. Von der fehlenden wissenschaftlichen Evidenz bis zur Umsetzung in die Praxis der Versorgung muss an allen Punkten der medizinischen Versorgungskette der alte Mensch mit seinen Besonderheiten gezielt in den Blick genommen werden

    Welt-Anschauungen: interdisziplinäre Perspektiven auf die Ordnungen des Globalen

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    Wie wandeln sich Welt-Anschauungen über Zeit und Raum? Der Band bietet eine nicht-erschöpfende kritische Übersicht. In Frage standen die "Objektivität" dieser Weltansichten, die damit verbundenen tradierten Vorstellungen der Verfügbarkeit der Welt für die jeweiligen Beobachter und die kulturellen Durchdringungen der Anschauungen des Globalen. Historische Globen verdeutlichen die Auswahl des „Weltenangebotes“ in verschiedenen historischen Kontexten. Dabei werden Fragestellungen an die Natur und Kultur des Globalen in den unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen an verschiedenen Beispielen analysiert. Kanalisiert finden sich die wesentlichen Tendenzen der "Welt-Anschauungen" in der Epistemologie des Terminus "Globalisierung": Wissenschaft, Kunst, Historismus, Politik und Ikonographie werden dabei multipel verknüpft. Die in den Weltenmodellen kondensierten ideellen und visuellen Ordnungen des Wissens und damit auch die daran beteiligten Protagonisten spiegeln den Wandel der Weltansichten

    Die Bedeutung von Bildung in einer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft: welchen Bildungsauftrag hat die Universität? : Symposium am 19. Mai 2015 im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

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    Wie sieht die moderne Universität des 21. Jahrhunderts aus? Im Spannungsfeld des Bologna-Prozesses und der Exzellenzinitiative, die bereits starke Umbrüche in den deutschen Universitäten bewirkten und im Rahmen von vertikalen und funktionalen Differenzierungen die Voraussetzungen für die Entwicklung neuer Profile in Forschung und Lehre geschaffen haben, steht der Bildungsauftrag von Universitäten zur Diskussion. Der tiefgreifende Veränderungsprozess von der Universität als Bildungsstätte einer kleinen Elite hin zur Öffnung der Hochschulen für fast jedes Gesellschaftsmitglied ist, bei gleichzeitiger explosionsartiger Zunahme der Komplexität einer global agierenden Gesellschaft, der Ausgangspunkt aktueller Entwicklungen im Hochschulsystem. Einem Diskurs zum Bildungsbegriff und der Neuinterpretation des klassischen Bildungsverständnisses folgen Überlegungen zu den Herausforderungen der Digitalisierung als einem möglichen zukünftigen Haupttreiber des Wandels im Bildungssystem sowie ein Gedankenaustausch über die Wissenschaftskultur und notwendige Freiräume für neue Lehr- und Lernformate

    The Public Understanding of Synthetic Biology: Considerations in the context of science-based advice to policy-makers and the public

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    Public opinion plays a vital role in society’s willingness to accept new research fields and technologies. This particularly applies to relatively new areas of research like synthetic biology. For the first time, the Institut für Demoskopie (IfD) Allensbach – Gesellschaft zum Studium der öffentlichen Meinung mbH (Allensbach Institute), and the German National Academy of Sciences Leopoldina have joined forces to conduct a survey exploring both the level of knowledge and the attitude of the German public to synthetic biology in the context of their opinions on innovative technology. The results of this survey are presented here, as are the initial considerations put forward by a group of Leopoldina experts on improving communication on this field of research and technology

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