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Gain of function: experimental applications relating to potentially pandemic pathogens
Influenza outbreaks cause significant burden to public health. The inability to predict which specific virus subtypes will trigger the next influenza pandemic emphasizes the need to address gaps in the knowledge required to manage future pandemics. Research, including the study of virus transmissibility, host range, resistance, immunogenicity, pathogenicity and virulence, is critical to fill many of these knowledge gaps
Joint Statement on the Energy Transition in France and Germany
A source of welfare, health, social and economic development, energy is essential to human life. Meeting world energy demand, restraining energy consumption in developed countries, and reducing global emissions of greenhouse gases (GHG) raises fundamental challenges for the future of our planet. Because the problem is so pervasive and because of the approaching 21st UN Climate Change Conference, COP 21, the four National Academies of science and technology in France and Germany decided to enhance their mutual cooperation and to organize two workshops on the “energy transition”. This initiative is intended to provide a framework for sharing knowledge, anticipating future challenges, identifying areas for closer cooperation between our countries and generating advice for decision makers and society in general. The workshops defined priority areas for further collaboration. These include energy efficiency, grid infrastructure and smart grids, mobility, nuclear energy (fission): safety and waste management, fusion, renewable energies, energy storage as well as social and economic aspects of the energy transition
Verantwortungsvolle Datenschutzregeln für leistungsfähige Forschung in Europa: Gemeinsame Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zur Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union
Gemeinsame Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zur Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Unio
Perspektiven der Quantentechnologien: Kurzfassung der Stellungnahme
Wer sich mit Quantentechnologien und ihren physikalischen Grundlagen beschäftigt, sieht sich schnell großen Herausforderungen gegenüber. Quantenphysikalische Effekte sind zunächst nicht mit unseren Alltagserfahrungen in Einklang zu bringen. Es erscheint kaum nachvollziehbar, dass ein Teilchen zwei verschiedene Wege nehmen kann, wenn man in der Zwischenzeit nicht hinschaut und dass zwei Teilchen, die Millionen von Lichtjahren voneinander entfernt sind, sich so verhalten sollen, als seien sie durch ein unsichtbares Band verbunden. Auch die Physik haben diese Phänomene lange vor Rätsel gestellt und zu intensiven Diskussionen geführt. Insofern wird auch die vorliegende Stellungnahme viele Leser vor Herausforderungen stellen. Zu zeigen, dass es dennoch lohnt, sich mit quantenphysikalischen Phänomenen bzw. mit den hierauf basierenden Technologien zu beschäftigen, dass letztere bereits in Teilen vor konkreten Anwendungen stehen und in anderen Bereichen das Potenzial haben, bisherige technische Lösungen wesentlich zu verbessern, ist das Ziel dieser Stellungnahme
Staatsschulden: Ursachen, Wirkungen und Grenzen: Bericht
Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Staatsverschuldung sprunghaft nach oben getrieben. Dieser Anstieg hat in der deutschen Öffentlichkeit, die angesichts der Erfahrungen mit zwei Währungsreformen nach den staatsschuldenfinanzierten Weltkriegen besonders sensibel reagiert, Verunsicherung ausgelöst. Allerdings sind bereits seit Mitte der 1970er Jahre die Staatsschuldenquoten, d. h. die Staatsschulden im Verhältnis zum jeweiligen Bruttoinlandsprodukt (BIP), nicht nur in Deutschland, sondern in fast allen OECD-Ländern angestiegen, nachdem sie seit dem Zweiten Weltkrieg zunächst gesunken oder auf niedrigerem Niveau gleich geblieben waren. In Deutschland hat vor allem die Wiedervereinigung der Staatsverschuldung einen deutlichen Schub von 40 Prozent im Jahr 1991 auf 60 Prozent im Jahr 1997 gegeben. Angesichts des erneuten Anstiegs der Staatsschuldenquote um 17 Prozentpunkte im Gefolge der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise wurde 2009 die Schuldenbremse im Grundgesetz verankert. Die öffentliche Debatte um die Staatsschulden ist gleichwohl nicht abgeebbt, sondern ist gleichzeitig von Befürchtungen einerseits sowie Fehleinschätzungen und einseitigen Behauptungen andererseits geprägt. Der Bericht will durch seine Darlegung des gegenwärtigen Erkenntnisstandes aus den Wirtschafts-, Politik- und Sozialwissenschaften für eine breite Öffentlichkeit Missverständnisse aufklären, Wissenslücken füllen und Orientierung in der teilweise unübersichtlichen Diskussion geben. Dabei beschränkt sich der Bericht auf die Bestimmungsfaktoren, Probleme und Wirkungen der Staatsverschuldung in der Bundesrepublik Deutschland, ohne allerdings internationale Einflüsse und Abhängigkeiten sowie internationale Erfahrungen auszublenden
Infectious Diseases and Antimicrobial Resistance: Threats and Necessary Actions : G7 Science Academies' Statement 2015
This statement was prepared by the National Academies of Sciences of the G7 states under the leadership of the German National Acdaemy of Sciences Leopoldina to provide scientific advice to the G7 Summit of Heads of State and Governments in Germany in 2015. Emerging infectious diseases and antimicrobial resistance seriously endanger individual and global health. A comprehensive strategy is needed to tackle health threats from infectious diseases – one that requires a much more visible political and public profile and a cross-sectoral approach, involving health, agriculture, development, economy and other policy areas. The G7 Academies of Sciences call for: accelerating research and production of new antimicrobial agents, vaccines and diagnostics, prioritising the research agenda to fill knowledge gaps for key diseases, installing global surveillance programmes, raising awareness in society, and a coordinated rapid response in the face of major epidemics. Only then can the necessary resources be generated to ensure optimal prevention, diagnosis, and treatment for all.Diese Stellungnahme wurde von den Nationalen Akademien der Wissenschaften der G7-Staaten unter Federführung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zur Beratung des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der G7- Staaten in Deutschland im Jahr 2015 erarbeitet. Neu auftretende Infektionskrankheiten und antimikrobielle Resistenzen stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit weltweit und für jeden Einzelnen dar. Eine umfassende Strategie ist daher erforderlich, um Gesundheitsrisiken durch Infektionskrankheiten zu begegnen – eine Strategie mit einem viel sichtbareren politischen und öffentlichen Profil und einem übergreifenden Ansatz, der Gesundheits-, Landwirtschafts-, Entwicklungs- und Wirtschaftspolitik sowie weitere Politikfelder miteinbezieht. Die Wissenschaftsakademien der G7-Staaten fordern: die Beschleunigung der Erforschung und Produktion neuer antimikrobiell wirksamer Mittel, Impfstoffe und Diagnostika, die Priorisierung der Forschungsagenda hinsichtlich der Schließung von Wissenslücken im Bereich der wichtigsten Infektionskrankheiten, die Einrichtung globaler Überwachungsprogramme, die Sensibilisierung der Gesellschaft und eine koordinierte und rasche Reaktion auf größere Epidemien. Nur dann können die Ressourcen, die für eine optimale Prävention, Diagnose und Therapie für alle Menschen erforderlich sind, freigesetzt werden