Publikationsserver der Leopoldina
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Ergebnisse des Leopoldina-Förderprogramms IX: Stipendiaten der Leopoldina in den Jahren 2014-2015
Das Leopoldina-Förderprogramm ermöglicht Postdoktoranden einen mehrjährigen Aufenthalt an einem internationalen Forschungsschwerpunkt ihrer Wahl. Damit wird der Wissenschaftlernachwuchs durch interessante Projekte in ausländischen Arbeitsgruppen der Spitzenforschung qualifiziert und auf spätere Aufgaben im deutschen Wissenschaftssystem vorbereitet. Der Band verdeutlicht die Vielfalt der vertretenen Fächer und Problemstellungen und berichtet über erfolgreiche Projekte. Die referierte weitere berufliche Entwicklung der ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten zeigt die Bedeutung der Fördermaßnahme und der im Studienaufenthalt erzielten Ergebnisse für eine weitere Karriere im Wissenschaftsbereich auf
Zum Verhältnis von Medizin und Ökonomie im deutschen Gesundheitssystem: Dokumentation des Symposiums am 21. Januar 2016
Die Medizin hat die Aufgabe, Krankheiten – soweit möglich – zu heilen, zu lindern und ihnen vorzubeugen. Der Patient muss sich darauf verlassen können, dass Ärzte und das medizinische Fachpersonal nur entsprechend dieser Aufgabe handeln. Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland steigt, und das bei immer besserer Gesundheit. Gründe hierfür sind insbesondere auch Fortschritte der Medizin und ein qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem, das prinzipiell allen offensteht. Seit einiger Zeit beschäftigen sich verschiedene Akteure in Veranstaltungen, Stellungnahmen und Analysen mit möglichen Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen und insbesondere mit den Ursachen, Symptomen und Folgen einer wahrgenommenen „Ökonomisierung“, welche unter Umständen zu Therapieentscheidungen führen, die medizinisch nicht indiziert sind. Die Wissenschaftlichen Kommissionen Gesundheit und Wissenschaftsethik der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina haben dies zum Anlass genommen, in einem Symposium im Januar 2016 in Berlin das grundsätzliche Verhältnis zwischen Medizin und Ökonomie in den Blick zu nehmen. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem akut-stationären Bereich
Priorities for critical materials for a circular economy
The European Commission is in the process of preparing a report on critical raw materials in the circular economy.This was one of the issues identified in EASAC’s earlier commentary on the implications of natural and social sciences for the circular economy, and this report follows up the issue in more detail. This report reviews briefly the historical criteria for critical raw materials currently under review by the Commission and the Joint Research Centre (JRC), and notes that many critical materials still have very low recycling rates which increases the demand for virgin materials and therefore reduces lifetime of supply. EASAC is in broad agreement with the criteria that the Commission proposes to apply in selecting critical materials for the new list in 2017 but notes that environmental impacts of extraction of raw materials are substantial and should be considered in the criticality assessment. EASAC recognises limitations on available data that would allow the Commission to measure environmental impacts and risks related to extraction and processing, but encourages the Commission to continue work on developing a methodology to consider environmental and social considerations outside the European Union (EU). The report compares the energy and water consumption requirements for production of metals from primary ores with those for recycling, and shows the major reductions in environmental impact that can be achieved through increased recycling
Für die nachhaltige Ausgestaltung des „Nachwuchspaktes“: Stellungnahme
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt, dass Bund und Länder mit dem Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (sog. „Nachwuchspakt“) die Situation junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland verbessern und damit das deutsche Wissenschaftssystem im internationalen Wettbewerb stärken möchten. Bei der Ausgestaltung des Nachwuchspaktes kommt es jetzt darauf an, die langfristige Wirksamkeit des Programms und seine bestmögliche Passung zu bestehenden erfolgreichen Fördermaßnahmen durch ein wissenschaftsgeleitetes Monitoring sicherzustellen, um die Tenure-Track-Professur in Deutschland als attraktiven Karriereweg mit realistischer Langzeitperspektive für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland zu etablieren und die Zukunftsfähigkeit der Universitäten zu erhöhen. Für dieses Monitoring sollten rechtzeitig ein Auftrag erteilt und die erforderlichen Ressourcen eingeplant werden. Über den Nachwuchspakt hinaus bedarf es auf jeden Fall weiterer Instrumente, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktiv bei ihrer Laufbahnentwicklung zu unterstützen und ein breites Spektrum alternativer Karrierewege im Wissenschaftssystem zu verankern. An vielen Universitäten und in den außeruniversitären Forschungseinrichtungen (AUF) werden neben zusätzlichen Professuren insbesondere Stellen benötigt, die neue Lebenslaufperspektiven eröffnen (etwa bei Aufbau, Betrieb und Modernisierung von Forschungsinfrastrukturen)
The relevance of population-based longitudinal studies for science andsocial policies: short version
Strengthening Disaster Resilience is Essential to Sustainable Development: G-Science Academies Statement 2016
This statement was prepared by the National Academies of Sciences of the G7 states under the leadership of the Science Council of Japan to provide scientific advice to the G7 Summit of Heads of State and Government in Japan in 2016. Losses due to disasters are increasing in both developed and developing countries. Human factors together with increased extreme events aggravate the negative consequences of hazards. In the globalized 21st century, a disaster in one country creates disruptions in others. In 2015, the international community agreed on three major accords: the Sendai Framework for Disaster Risk Reduction 2015-2030, the Sustainable Development Goals and the Paris Agreement on Climate Change. To expedite the Sendai Framework, G-Science Academies exhort six policy actions for disaster resilience and sustainable development: (1) Develop metrics and indicators for evaluating exposure, vulnerability and resilience; (2) Advance science and technical knowledge and improve assessment of disaster risk including building relevant data infrastructure; (3) Develop innovative engineering for disaster prevention and raise political and public awareness; (4) Strengthen inter- and trans-disciplinary collaborative efforts to accelerate our transformations to a sustainable world; (5) Engage the investor community; and (6) Initiate a forum for information sharing with the private sector and relevant stakeholders to provide practical solutions
Zur Open Access-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: Stellungnahme
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt und unterstützt das Ziel des Bundesminis-teriums für Bildung und Forschung (BMBF), Open Access als Standard des wissenschaftlichen Publizierens in Deutschland zu etablieren. Open Access wird von weiten Teilen der Wissen-schaft praktiziert und von den Einrichtungen in der Allianz der Wissenschaftsorganisationen als Instrument zur besseren Verbreitung, Sichtbarkeit und Verwertung von Forschungsergebnissen umgesetzt. Die Open Access-Strategie des BMBF flankiert und ergänzt insofern zahlreiche lau-fende Initiativen im deutschen Wissenschaftssystem und wird dabei helfen, die Ziele, auf die sich die Minister des EU-Wettbewerbsrats im Mai 2016 verständigt haben, zu erreichen
Joint Committee on the Handling of Security-Relevant Research: Progress Report October 2016
This progress report begins with a summary in Chapter A of the developments leading up to the establishment of the Joint Committee on the Handling of Security-Relevant Research by the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the German National Academy of Sciences Leopoldina in November 2014. Chapter B reports on the tasks of the Joint Committee and its activities up to 1 October 2016, with particular focus on the progress of implementing the DFG and the Leopoldina’s “Recommendations for Handling Security-Relevant Research” of June 2014. Chapter C provides an overview of the political debate on security-relevant research in Germany, which was prompted by experiments with highly pathogenic influenza viruses. Finally, Chapter D gives an outlook of the planned future development of the Joint Committee