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    Exzellente Wissenschaft braucht exzellente Forschungsinfrastrukturen: Stellungnahme

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    Vor dem Hintergrund der steigenden Bedeutung nationaler und internationaler Forschungsinfrastrukturen (FIS) weist die Allianz der Wissenschaftsorganisationen auf wichtige systemische Herausforderungen hin, die bewältigt werden müssen, damit sich deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen auch künftig führend an der Planung, der Errichtung und dem Betrieb von FIS beteiligen können. Zudem macht die Allianz konkrete Vorschläge, wie das Priorisierungsverfahren der Nationalen Roadmap für Forschungsinfrastrukturen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung weiterentwickelt werden sollte

    Ten Years German National Academy of Sciences 2008-2018

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    In 2018, the German Academy of Natural Scientists Leopoldina is in its 10th year as the National Academy of Sciences. On July 14, 2008, the Leopoldina was appointed German National Academy of Sciences and since then speaks out on societal and political questions, providing a nonpartisan, factual framework for discussion. It releases joint statements with other German, European and international academies and represents the German scientific community in international committees. The brochure provides a short overview of history and tasks of the National Academy

    Rohstoffe für die Energiewende: Wege zu einer sicheren und nachhaltigen Versorgung : Stellungnahme

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    Weltweit gibt es genügend Metalle und Energierohstoffe für die Energiewende. Die Versorgung hängt jedoch davon ab, wie sich die Rohstoffpreise entwickeln, wie transparent und zugänglich die Märkte sind und ob hohe Umwelt- und Sozialstandards im Bergbau erzielt werden können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Stellungnahme des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS). Sie beschreibt, wie Deutschland unabhängiger von Rohstoffimporten werden kann und welche Maßnahmen dazu beitragen, die Versorgung langfristig zu sichern. Für den Ausbau von Windparks, Solaranlagen, Speichern und intelligenten Netzen müssen immer mehr verschiedene Metalle importiert werden. Gefragt sind vor allem wertvolle Elemente wie Seltene Erden, Platingruppenelemente, Germanium, Indium und Kobalt. Von den Energierohstoffen werden besonders Erdgas und Biomasse benötigt, um die Schwankungen der Wind- und Solarenergie auszugleichen. Zwar gibt es weltweit ausreichend natürliche Rohstoffvorkommen, sie sind jedoch ungleich verteilt. In China beispielsweise werden 86 Prozent der Seltenen Erden abgebaut. Nutzen Staaten diese Marktmacht aus, etwa indem sie den Export erschweren, können Länder wie Deutschland nicht mehr genügend Metalle beziehen

    Verbraucherpolitik für die Energiewende: Stellungnahme

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    Soll die Energiewende gelingen, muss jeder Einzelne einen Beitrag leisten. Privathaushalte müssen nicht nur Energie sparen, sondern ihren Verbrauch künftig auch stärker an die schwankende Einspeisung aus Wind- und Solarenergie anpassen. Eine Arbeitsgruppe des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) hat untersucht, wie sich Verbraucher motivieren lassen, ihr Verhalten dauerhaft zu ändern und ihren Energiebedarf zu reduzieren. Die Stellungnahme „Verbraucherpolitik für die Energiewende“ fasst die Ergebnisse zusammen. Ein zentrales Element sind zielgruppengerechte, gut verständliche Informationen und Beratungsangebote. Auch sogenannte „Nudges“ (sanfte „Stupser“) können Privathaushalte anregen, Energie nachhaltiger zu nutzen. Sieht man etwa auf der Stromrechnung, dass die Nachbarn im Durchschnitt weniger verbrauchen als man selbst, kann das zu sparsamerem Verhalten motivieren. Da es für Deutschland bisher wenige Studien zum „Nudging“ gibt, sollte die Wirksamkeit dieser Methode jedoch weiter erforscht werden. Beteiligen sich Verbraucher am Lastmanagement, tragen sie dazu bei, die schwankende Stromversorgung aus Wind und Sonne auszugleichen. Ein geeignetes Mittel wären zum Beispiel Lieferverträge mit dynamischer Preisgestaltung: Ist viel Strom im Netz, sinken die Preise, bei einem Engpass steigen sie. Voraussetzung dafür wäre eine intelligente Steuerungstechnik sowie die Bereitschaft der Verbraucher, einige ihrer Geräte wie Stromzähler und Kühlsysteme von außen „fernsteuern“ zu lassen. Mit Apps könnten sie zudem nicht nur ihren Stromverbrauch, sondern auch ihren Wärmebedarf bequem selbst anpassen und dadurch Energie sparen

    Human rights and refugees: 6th Symposium Human Rights and Science, 29 – 30 September 2016

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    Das Human Rights Committee (HRC) der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina besteht aus Akademiemitgliedern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die von Unterdrückung und Einschränkungen ihrer Tätigkeit betroffen sind, durch Briefe, Stellungnahmen und die Organisation von Veranstaltungen. Die Tagung 2016, die gemeinsam mit der Slowenischen Akademie der Wissenschaften organisiert wurde, beschäftigte sich mit der Migration und Integration von Flüchtlingen und Migranten, die aus dem Nahen Osten, Afrika und anderen Teilen der Welt nach Europa kommen. Besonders wurden Fragen der Menschenrechte, Möglichkeiten eines humanen Grenzmanagements und die Rolle von Deutschland bzw. Slowenien als Gastländer analysiert

    »Sektorkopplung« – Optionen für die nächste Phase der Energiewende

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    Mehr als 30 Prozent des Stroms in Deutschland werden bereits aus erneuerbaren Energien erzeugt. Es ist absehbar, dass Windkraft und Photovoltaik, die heute knapp 20 Prozent beitragen, in Zukunft die Stromerzeugung dominieren werden. Wärme- und Verkehrssektor hinken jedoch bei der Umsetzung der Energiewende weit hinterher. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen auch diese Sektoren überwiegend auf klimaneutrale Energieträger umgestellt werden. Eine zentrale Rolle wird dabei Strom spielen, der zunehmend in Windkraft- und Photovoltaikanlagen erzeugt und gegebenenfalls zwischengespeichert wird. Für den Einsatz des Stroms im Energiesystem – insbesondere in den Sektoren, die heute vorrangig fossile Brenn- und Kraftstoffe nutzen – können drei Hauptrichtungen unterschieden werden: 1) Der Strom wird direkt zur Bereitstellung von Wärme oder Mobilität genutzt, beispielsweise in Wärmepumpen oder batterieelektrischen Fahrzeugen (direkte Elektrifizierung). 2) Mit dem Strom wird Wasserstoff erzeugt, der gespeichert und dann zum Beispiel in Brennstoffzellen als Energieträger eingesetzt oder mittels Verbrennung rückverstromt wird. 3) Der Wasserstoff wird weiter aufbereitet zu synthetischen Brenn- und Kraftstoffen wie Methan (Erdgas) oder Benzin. Biomasse, Solarthermie und Geothermie können die Energieversorgung mit erneuerbaren Energien ergänzen und helfen, den Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen zu begrenzen. Zwischen den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr ergeben sich dadurch neue Schnittstellen – sie wachsen zusammen zu einem integrierten Energiesystem. Diese Stellungnahme beschreibt Optionen für mögliche Entwicklungspfade bis 2050 zu einem solchen Energiesystem, das sowohl versorgungssicher ist als auch die Klimaschutzziele erreicht. Darüber hinaus wird diskutiert, wie die rechtlich-ökonomischen Rahmenbedingungen angepasst werden können, um die nächsten Phasen der Energiewende so kostengünstig wie möglich zum Erfolg zu führen

    Multi-functionality and sustainability in the European Union’s forests

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    Although forest management policies remain the responsibilities of Member States, EU policy already recognises the interplay of different aspects and policy objectives within the common theme of ‘forests’: in wealth creation and employment, natural resources and raw materials, nature conservation and biodiversity, mitigation of and adaptation to climate change, and in energy and agriculture. Consequently, some 10 Directorates-General in the European Commission are responsible for policies that concern forests. This creates a significant challenge to policy-makers to ensure a systematic approach, to avoid conflicts and to enhance sustainability and synergies between different policy domains. In particular, recent decisions in the Convention on Biological Diversity and the Paris Climate agreement require fast and firm actions related to the use and management of forests and their products. Such global objectives require that national, regional and global policies are consistent with each other

    Die Urheberrechtsreform muss schnell kommen: Stellungnahme

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    Die Allianz der Deutschen Wissenschaftsorganisationen begrüßt den vorliegenden Referentenentwurf für eine Urheberrechtsreform mit Nachdruck und spricht sich für eine rasche Verabschiedung aus. Eine moderne Wissensgesellschaft benötigt ein zukunftsgerichtetes Urheberrecht, das eine zeitgemäße Nutzung von Werken für Lehre und Forschung erlaubt und das gleichzeitig die angemessene Vergütung von Autorinnen und Autoren sicherstellt. Die bisherige Rechtsunsicherheit in diesem Bereich hemmt den freien Wissensaustausch und geht letztlich zulasten des Bildungs- und Forschungsstandortes Deutschland

    Antibiotika-Forschung - 5 Jahre danach: Was hat sich getan, was bleibt zu tun?

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    Einer stetig zunehmenden Zahl von Infektionen durch Antibiotika-resistente Bakterien stehen immer weniger neue Antibiotika gegenüber - das „Antibiotika-Problem“. Aus diesem Anlass veröffentlichten die Leopoldina und die Akademie der Wissenschaften in Hamburg im Jahr 2013 die Stellungnahme „Antibiotika-Forschung: Probleme und Perspektiven“, die auf einen Workshop 2012 zurückging. Mit dem vorliegenden Papier weisen die Akademien nun – 5 Jahre nach dem ersten Workshop - auf eine Reihe von Punkten hin, welche aus Sicht der Wissenschaft bei der Lösung des Antibiotika-Problems nicht aus dem Blick geraten dürfen. Es geht im Wesentlichen um zwei Aspekte: die in vielen Ländern zunehmende Resistenz von bakteriellen Infektionserregern gegen die verfügbaren Antibiotika und das Problem fehlender neuer Antibiotika

    The challenge of neurodegenerative diseases in an aging population: G7 Science Academies' Statement 2017

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    Diese Stellungnahme wurde von den Nationalen Akademien der Wissenschaften der G7-Staaten unter Federführung der Accademia Nazionale dei Lincei zur Beratung des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der G7-Staaten in Italien im Jahr 2017 erarbeitet. Das Wachstum der Weltbevölkerung ging mit einer progressiven Zunahme der Zahl älterer Menschen einher. Staatlich geförderte medizinische Forschung und wissenschaftliche Entdeckungen sowie verbesserte Bildungs- und Lebensbedingungen haben die Wahrscheinlichkeit von Pandemien, die durch Infektionserreger verursacht werden, stark verringert. In den entwickelten Ländern steigt die Lebenserwartung inzwischen deutlich über 80 Jahre. Obwohl bei älteren Menschen die vorherrschenden Todesursachen immer noch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs sind, gehören Alzheimer und Parkinson, Amyotrophe Lateralsklerose und andere neurodegenerative Erkrankungen, die bekanntermaßen stark altersabhängig sind, zu den zehn häufigsten Krankheiten, die mit dem Tod enden und noch nicht geheilt oder wesentlich verlangsamt werden können.This statement was prepared by the National Academies of Sciences of the G7 states under the leadership of Accademia Nazionale dei Lincei to provide scientific advice to the G7 Summit of Heads of State and Governments in Italy in 2017. World population growth has been accompanied by a progressive increase in the number of older people. Government-supported medical research and scientific discoveries as well as improved education and living conditions have greatly reduced the chances of pandemics caused by infectious pathogens. In developed countries, life expectancy is now rising well above 80 years. Although in older people the prevailing causes of death are still cardiovascular diseases and cancer, Alzheimer's and Parkinson's diseases, Amyotrophic Lateral Sclerosis and other neurodegenerative disorders that are known to be strongly age-related are among the top ten illnesses ending with death that cannot yet be cured or slowed significantly

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