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    Pfadabhängigkeiten in der Energiewende: Das Beispiel Mobilität

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    Im Verkehrssektor sind die Emissionen in den letzten Jahren gestiegen statt gesunken. Um die Luft in den Städten kurzfristig zu verbessern, stellt die Bundesregierung Kommunen in einem Sofortprogramm derzeit eine Milliarde Euro für Mobilitätsprojekte bereit. Doch wie legt man sich langfristig auf neue Wege fest? Müssen jetzt schon Entscheidungen für Pfade getroffen werden, die möglicherweise später nur schwer verlassen werden können? In diesem Fall entstehen Pfadabhängigkeiten. Zwei wichtige Kriterien für eine Entscheidungsfindung sind grundsätzlich der Zeitpunkt und die Anpassungsfähigkeit. In der Analyse beschreiben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie man mit diesen Kriterien umgehen kann

    Jahrbuch 2016

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    High Performance: Greater Precision, Greater Speed, Greater Distance

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    The amount of scientific knowledge in the world continues to increase at breakneck speed. Our knowledge is growing exponentially and, at current rates, will double about every five to ten years. What seemed technically impossible yesterday has already become reality today. Never before have we been able to gaze so far into the cosmos, manipulate genetic material so precisely and easily, or process and share data so quickly. In this edition of the Junge Akademie Magazin, we take you on a journey into the world of scientific high performance, where our members are helping to shape the technology of tomorrow. Biophysicist Ulrike Endesfelder employs high-definition microscopy to gain spectacular insights into living cells. Computer scientist Dirk Pflüger talks to us about the challenge of building a functioning supercomputer out of hundreds of thousands of processors. Bioinformatician Bettina Keller and cosmologist Fabian Schmidt explain how these supercomputers can be used to simulate the atomic movements of proteins and to map the structure of the universe. Atmospheric physicist Bernadette Weinzierl and musicologist Miriam Akkermann discuss the future of weather forecasting. High performance can, however, also come with a dark side. In the Junge Akademie’s film competition ‘be a better being’, numerous entries dealt with the pursuit of and pressure for constant self-improvement in the academic world and in society. Meanwhile, there is ever more pressure on individual researchers to quantify their performance; we delve further into this topic and suggest ways in which early career researchers can deal with this development in the commentary section. We hope you enjoy this issue of the Junge Akademie Magazin. The pressure is now on us to finish the next one! Tobi J. Er

    Sciences in the intercultural dialogue

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    Zur Idee und Realität der Wissenschaft gehört ihre Internationalität. Dennoch herrscht verbreitet das Bild vor, die moderne Wissenschaft, von der Mathematik und Informatik über die Naturwissenschaften und Medizin bis zu den Wirtschafts-, Sozial- und Technikwissenschaften, entstamme exklusiv dem Westen und breite sich, ohne Anregungen aus anderen Kulturen aufzunehmen, über die ganze Erde aus. Die Beiträge des Bandes liefern andere Perspektiven, indem sie die Entwicklung in differenten Fächern, unterschiedlichen geographischen Räumen und zu verschiedenen Zeiten an Beispielen nachzeichnen. Dabei werden die Wurzeln der modernen Wissenschaften aufgedeckt und Wissenschaft in einem interkulturellen Dialog gezeigt, der immer wieder in mannigfaltigen Formen geführt wurde und im Ergebnis Wissenschaft als globales Phänomen verständlich werden lässt. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen kennen keine Landesgrenzen. Wissenschaften sind ihrem Wesen nach weder westlich noch östlich, sondern mehr als nur globalisierungsfähig, sie sind kosmopolitisch. Ihr Charakteristikum ist Universalität, jedoch gewähren sie trotz ihres universalen Charakters und innerhalb ihrer Universalität in bestimmten Fällen auch ein Recht auf Differenz

    Opportunities and challenges for research on food and nutrition security and agriculture in Europe

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    National academies of science have a long tradition of engaging widely to strengthen the evidence base to underpin the delivery of enhanced food and nutrition security at regional and national levels. EASAC, the European Academies’ Science Advisory Council, has produced this report for European audiences as a contribution to a project worldwide initiated by IAP, the InterAcademy Partnership, the global network of science academies. The IAP work brings together regional perspectives in parallel from Africa, Asia, the Americas and Europe on the opportunities for the science–policy interface, identifying how research can contribute to resolving challenges for agriculture, food systems and nutrition

    Allianz der Wissenschaftsorganisationen unterstützt „March for Science“: Stellungnahme

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    Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt und unterstützt den „March for Science“. Er wird, initiiert in den Vereinigten Staaten, am 22. April auch in zahlreichen deutschen Städten und an vielen anderen Orten in der Welt stattfinden. Der Demonstrationszug ist ein wichtiges und deutliches Zeichen für die Freiheit der Wissenschaften. Er richtet sich gegen die Angriffe, denen diese Freiheit derzeit in einer ganzen Reihe von Gesellschaften und Staaten auch mitten in der Europäischen Union ausgesetzt ist

    Social Media und digitale Wissenschaftskommunikation [Kurzfassung der Stellungnahme]

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    Das Internet und mit ihm die sogenannten Social Media haben die öffentliche, private und politische Kommunikation wie auch die Wissenschaftskommunikation revolutioniert. Bisher bestehende Grenzen zwischen den an der Wissenschaftskommunikation beteiligten Akteuren und Institutionen werden durchlässig, und die in bisherigen Teilbereichen jeweils gültigen Regeln und Standards verschwimmen. Dies gilt in besonderem Maße für Wissenschaftler und ihre Institutionen, deren Arbeiten neben der Verbreitung in Fachmedien sowie fallweisen journalistischen Berichterstattung oft noch vor ihrer innerwissenschaftlichen Überprüfung einer breiten Öffentlichkeit im Netz zugänglich werden

    Gutes Leben oder gute Gesellschaft?

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    Im Koalitionsvertrag der gegenwärtigen Bundesregierung ist das „gute Leben“ verankert, und 2015 und 2016 fanden in diesem Zusammenhang Bürgerdialoge „Gut Leben in Deutschland“ statt. Aus diesem Anlass veranstaltete die Leopoldina zusammen mit der VolkswagenStiftung im Juni 2016 unter Leitung von Karl Ulrich Mayer ein Symposium und bilanzierte die wissenschaftliche Forschung zu den Dimensionen und der Messung von Lebensqualität sowie den Stand der Sozialberichterstattung. Zudem wurden die verfassungsrechtlichen und demokratietheoretischen Implikationen in der politischen Umsetzung von indikatorengestützten Zielsystemen diskutiert

    Turn Ideas into Action: Invest in Junior Scientists and Jobs for Growth : Joint Statement

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    Dieses Dokument wurde 2017 von der 3. Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Berliner Prozesses in Paris verabschiedet. Die Konferenz wurde gemeinsam von der Leopoldina und der französischen Académie des sciences – Institut de France während der italienischen Präsidentschaft des Berliner Prozesses ausgerichtet. Das Dokument unterbreitet zwei Kernempfehlungen: Gründung der Western Balkans Research Foundation (des Western Balkans Research Funds) als selbstverwaltete internationale Einrichtung, die ad personam-Stipendien an Nachwuchswissenschaftler/innen vergibt, um exzellente Forschungslabors und -teams in den Balkanländern aufzubauen und deren Vernetzung mit europäischen Kollegen/innen zu fördern; Entwicklung eines Westbalkan-Aktionsplans für intelligentes Wachstum mit Empfehlungen zur Optimierung der Brücke zwischen Bildung, Forschung und Innovation einerseits und Arbeitsmarkt und wirtschaftlicher Entwicklung andererseits (Wissenstransfer und Innovation).This document was adopted in 2017 by the 3rd Joint Science Conference of the Berlin Process in Paris. The conferences was organized jointly by the Leopoldina and the French Académie des sciences – Institut de France under the 2017 Italian Presidency of the Berlin Process. The document puts forward two key recommendations: Establish the Western Balkans Research Foundation (Fund) as a self-governing international organisation, which awards ad personam grants to junior scientists to build up excellent research labs and teams in the Balkans, and which supports mobility and interlinking with European counterparts; Develop a Western Balkans Action Plan for Smart Growth containing recommendations to optimise the link between education, research and innovation, and the labour market and economic development (knowledge transfer, innovation)

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