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    Exzellente Wissenschaft braucht familiengerechte Chancen: Stellungnahme

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    Wissenschaft braucht flexible Modelle und Unterstützungsangebote, um den individuellen Bedürfnissen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Familien gerecht zu werden. Daher fordert die Allianz der Wissenschaftsorganisationen konkrete (zuwendungs-)rechtliche Nachbesserungen bei bestehenden Regelungen. Nur so können auch in Zukunft hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im nationalen Wettbewerb mit Unternehmen und im internationalen Wettbewerb der Spitzenuniversitäten und Forschungseinrichtungen für den Forschungsstandort Deutschland gewonnen und gehalten werden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat einen hohen Stellenwert. Nicht zuletzt bereichern vielfältige Perspektiven und Lebensrealitäten auch die eigene Wahrnehmungsperspektive. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen ihren Wunsch nach Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Berufstätigkeit in Deutschland nicht mehr rechtfertigen müssen sondern verwirklichen

    Neugewählte Mitglieder 2016

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    Zukunftsfragen für die Forschung in der Kinder- und Jugendmedizin in Deutschland

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    Die Kinder- und Jugendmedizin trägt wesentlich zu einer besseren Ausgangslage für ein langes Leben in Gesundheit mit hoher Lebensqualität bei, denn die Grundlagen für viele chronische Erkrankungen im Erwachsenenalter werden bereits im Kindes- und Jugendalter gelegt. Die Forschung in der Kinder- und Jugendmedizin hat jedoch Besonderheiten im Vergleich zur Erwachsenenmedizin: sie befasst sich, erstens, mit den Mechanismen der vorgeburtlichen und frühen Prägung; zweitens, mit Krankheitsmechanismen in Phasen der Organentwicklung, Organdifferenzierung und Organfunktionsreifung; drittens, mit den im Vergleich zum Erwachsenenalter wesentlich häufiger fassbaren genetischen Ursachen von Krankheiten und, viertens, nicht mit Volkskrankheiten, sondern mit seltenen Erkrankungen. Forschungsergebnisse aus der Kinder- und Jugendmedizin führen oft zu Erkenntnissen, die auch für Erkrankungen in späteren Lebensaltern relevant sind – sie bilden die Grundlage für die therapeutischen Maßnahmen im Sinne einer individualisierten Medizin oder besser: einer Präzisionsmedizin. Um diese großen Herausforderungen auch vor dem Hintergrund signifikant reduzierter Ressourcen in der Universitätsmedizin zu meistern, bedeutet das für die Kinder- und Jugendmedizin: Kräfte bündeln und diejenigen Forschungs- und Innovationsziele benennen, welche die Kinderund Jugendmedizin als Querschnittsbereich krankheitsübergreifend mit anderen Disziplinen wie der Geburtsmedizin, der Humangenetik und Molekulargenetik verfolgt. Das Ziel ist es, die qualitätsgesicherte Translation in der Prävention, Diagnose, Therapie und Versorgung von Krankheiten bei Kindern- und Jugendlichen sicherzustellen und zu beschleunigen

    Ärztliches Handeln - Erwartungen und Selbstverständnis

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    Die heute breit anerkannten Prinzipien, die ärztliches Handeln leiten sollten – Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten,1 Schadensvermeidung, Ausrichtung am Patientenwohl und der Aspekt der sozialen Gerechtigkeit –, treffen in der konkreten Arzt-Patienten-Begegnung gleichwohl auf eine vielschichtige und zum Teil widersprüchliche Realität. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat vom 7.–8. April 2017 in Rostock zum Symposium „Ärztliches Handeln – Erwartungen und Selbstverständnis“ eingeladen, um über Fragen nach dem ärztlichen Selbstverständnis, den Patientenbildern und den Erwartungen an ärztliches Handeln nachzudenken: Wie haben sich die Erwartungen an ärztliches Handeln sowie die Orientierungspunkte ärztlichen Handelns im Laufe der Zeit verändert? Welche Erwartungen gibt es in unterschiedlichen Kulturkreisen an ärztliches Handeln? Auf welche äußeren Rahmenbedingungen – ökonomische Anforderungen, technische Entwicklungen – trifft das ärztliche Selbstverständnis und Handeln heute

    Leopoldina 2017

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    Der Monitoring-Bericht der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften über das Jahr 2016

    Energiesparen durch verhaltensökonomisch motivierte Maßnahmen?: Ein systematischer Literaturüberblick zur Stellungnahme „Verbraucherpolitik für die Energiewende“

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    Damit Privathaushalte dauerhaft Energie einsparen, reichen finanzielle Anreize, Steuern und Verbote oft nicht aus. In den USA und Großbritannien werden deshalb bereits seit einigen Jahren auch Nudging-Maßnahmen (nudging = anstupsen) genutzt. Dabei werden Anreizsysteme, Informationen und Wahl-Situationen gezielt so gestaltet, dass das Energiesparen erleichtert wird. Um bewerten zu können, inwiefern Nudges im Kontext der Energiepolitik sinnvoll sind, hat das RWI – Leibniz- Institut für Wirtschaftsforschung in Auftrag des Projekts verhaltensökonomische und psychologische Studien zum Thema ausgewertet und in einem Literaturüberblick zusammengefasst. Ein Teil der Ergebnisse ist in die Stellungnahme „Verbraucherpolitik für die Energiewende“ eingeflossen

    Additive Manufacturing: Short Version

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    The term “Additive Manufacturing” refers to the production of parts by building up successive layers of a formless material such as metal powder. This makes it possible to “print” objects with a wide variety of different shapes. While the manufacture and utilisation of the relevant equipment and materials remains a young industry, it is already experiencing high growth rates even though the technologies are still developing. The expectations – particularly for industrial applications of Additive Manufacturing – are correspondingly high, in some cases perhaps even excessively so. The German National Academy of Sciences Leopoldina, acatech – National Academy of Science and Engineering and the Union of the German Academies of Sciences and Humanities have established two working groups in order to gain an overview of the extremely wide and diverse field of Additive Manufacturing research with a view to formulating recommendations for its ongoing development. Under the overarching theme of “Additive Manufacturing”, the two groups are investigating the opportunities and challenges of this new technology from a variety of different perspectives. For this initial statement entitled “Additive Manufacturing”, which focuses on industrial production, value networks and business models acatech acted as the lead institution. It addresses both the status quo and anticipated future developments: what role will Additive Manufacturing techniques play in the digital, connected industrial production of the future? Will this technology revolutionise industrial manufacturing? What impact will Additive Manufacturing have on value creation? And what recommendations can be formulated for government, industry and academia

    Zehn Jahre Nationale Akademie der Wissenschaften 2008-2018

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    Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina geht 2018 in ihr zehntes Jahr als Nationale Akademie der Wissenschaften. Am 14. Juli 2008 wurde sie zur Nationalakademie ernannt und übernahm die Aufgabe als wissenschaftliche Beraterin von Politik und Gesellschaft. Gemeinsam mit anderen Wissenschaftsakademien macht sie den Stand der Forschung sichtbar, nimmt Stellung zu grundlegenden Fragen unserer Zeit und vertritt die deutsche Wissenschaft in internationalen Gremien. Die Broschüre gibt einen kurzen Überblick über Geschichte und Aufgaben der Nationalakademie

    Das Energiesystem resilient gestalten: Szenarien - Handlungsspielräume - Zielkonflikte

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    In der Analyse hat die ESYS-Arbeitsgruppe sechs denkbare Szenarien entwickelt. Sie veranschaulichen beispielhaft, wie Einzelereignisse Kettenreaktionen auslösen und den Erfolg der Energiewende gefährden können. Die Energieversorgung kann etwa durch Hackerangriffe, Anschläge oder Wetterextreme bedroht werden. Sollte es irgendwann nicht mehr genug Metalle am Weltmarkt geben, könnte die Energiewende ins Stocken geraten, weil Erneuerbare-Energieanlagen, Speicher und Netze dann nicht mehr ausgebaut werden können. Auch unklare politische Rahmenbedingungen, falsche Investitionsanreize und schwindende Akzeptanz bei der Bevölkerung könnten die Energiewende ausbremsen. Die Analyse zeigt politische Gestaltungsspielräume auf, um das Energiesystem frühzeitig gegen derartige Risiken zu wappnen und es so resilient zu machen, dass es auch bei Störungen funktionsfähig bleibt und aus Krisen lernen kann

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