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Патот Е Целта: Конвергенција, Кохезија И Соработка Во Југоисточна Европа: [Joint Statement - MK]
Social Media und digitale Wissenschaftskommunikation: Analyse und Empfehlungen zum Umgang mit Chancen und Risiken in der Demokratie : Stellungnahme
Das Internet und mit ihm die sogenannten Social Media haben die öffentliche, private und politische Kommunikation wie auch die Wissenschaftskommunikation revolutioniert. Bisher bestehende Grenzen zwischen den an der Wissenschaftskommunikation beteiligten Akteuren und Institutionen werden durchlässig, und die in bisherigen Teilbereichen jeweils gültigen Regeln und Standards verschwimmen. Dies gilt in besonderem Maße für Wissenschaftler und ihre Institutionen, deren Arbeiten neben der Verbreitung in Fachmedien sowie fallweisen journalistischen Berichterstattung oft noch vor ihrer innerwissenschaftlichen Überprüfung einer breiten Öffentlichkeit im Netz zugänglich werden
Promotion im Umbruch: Stellungnahme
Die Promotion ist die eigenständige Durchführung eines wissenschaftlichen Projekts, das durch die Verleihung eines Doktorgrads dokumentiert wird. Das institutionelle Promotionsrecht ist durch staatliche Gesetze geregelt und sieht die Universitäten, gleichgestellte Hochschulen oder entsprechend akkreditierte Institutionen als den Titel verleihende Institutionen vor. Der Promotion liegt eine selbständige Forschungsleistung zugrunde, deren Ergebnis als Dissertation in schriftlicher Form öffentlich gemacht ist. Das Verständnis, was eine Promotion ist, und die Verfahren zur Erlangung eines wissenschaftlichen Doktorgrads befinden sich im Wandel. Das zeigen die jüngsten hochschulpolitischen Entwicklungen und Diskussionen in Deutschland, so etwa die zur Medizinpromotion, zur Verleihung des Promotionsrechts an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften oder an außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, zu EU-weiten Standardisierungen im Rahmen des Bologna-Prozesses oder zur Übernahme von Verfahrensformen aus anderen akademischen Traditionen. In diesen Debatten ist immer wieder an die strukturelle Rolle der Promotion sowohl für eine innovative Entwicklung der Wissenschaften als auch für die Öffentlichkeit (Gesellschaft, Wirtschaft) zu erinnern. Dabei müssen derzeitige Trends und Probleme explizit gemacht und in einer bewussten Entwicklung der Institution berücksichtigt werden. Insbesondere seit der öffentlichen Debatte um Plagiatsskandale steht die Frage nach der Einhaltung ethischer und wissenschaftlicher Standards und damit auch nach Qualitätssicherung im Zentrum. Die Promotion ist nach wie vor Voraussetzung für die akademische Laufbahn des wissenschaftlichen Nachwuchses; ihr Ansehen lässt sich aber auch anderweitig (beruflich) nutzbar machen, befördert also auch eine Karriere außerhalb des akademischen Bereichs und der Forschung. Der gegenwärtig zu diagnostizierende Umbruch hat Auswirkungen nicht nur auf die Chancen von Einzelnen, sondern auch für das Wissenschaftssystem insgesamt. Nicht zuletzt aufgrund der wachsenden Bedeutung drittmittelfinanzierter Forschung steigt die Anzahl befristet Beschäftigter in Projekten. Ihnen wird ein weiterer Abschluss nach dem Master-Grad oder vergleichbarer Grade in Aussicht gestellt. Dieser Trend wird verstärkt durch die vom Bologna-Prozess implizit beförderte Tendenz, die Promotion zu einem dritten Abschnitt in einem System gestufter Studiengänge zu machen. Hinzu treten die in einigen Bundesländern beobachtbaren Initiativen, neben den bereits etablierten Verfahren der Kooperativen Promotion auch bestimmten Organisationseinheiten von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften durch eine entsprechende Gesetzgebung ein autonomes Promotionsrecht zu verleihen. Das bedeutet, dass Durchführung und Qualitätskontrolle der Verfahren nicht mehr allein den (Fakultäten der) Universitäten obliegen sollen. Die Fragen nach der Einheitlichkeit der Promotion und ihres wissenschaftlichen Standards, aber auch nach den probaten Mitteln zur Sicherung der Qualität verschärfen sich dadurch. Insgesamt geht es um Status, Rolle und Zweck der Promotion, besonders aber auch um ihre internationale Anerkennung
Pretvoriti Ideje U Dela: Ulaganje U Mlade Naučnike I Radna Mesta Za Rast: [Joint Statement - SR]
Rebellion und Revolution
Eine Nagellackfirma warb vor einiger Zeit mit ihrer Nail Revolution Collection. Sie machte die Revolution zu einer bloßen Variation eines Schönheitsprodukts und befreite den Begriff damit von seiner politischen und gesellschaftlichen Bedeutung. Dabei gibt es heute durchaus noch radikale politische, gesellschaftliche, aber auch wissenschaftliche Umbrüche. Die Mitglieder der Jungen Akademie analysieren diese nicht nur, sondern gestalten die Veränderungen mit oder befördern sie gar. So entwickelt etwa die Informatikerin Jessica Burgner-Kahrs mit ihrer Forschungsgruppe neuartige Roboter, die in nicht allzuferner Zukunft die Chirurgie „ganz grundsätzlich revolutionieren“ werden. Nachzulesen im Interview ab Seite 20. Aber was ist überhaupt eine Revolution? Die Idee zu diesem Dossier beruht auf einer Veranstaltung der Jungen Akademie im Rahmen des Salon Sophie Charlotte der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Die Beiträge thematisieren unterschiedlichste Revolutionen: von jener des Kochens, der wohl radikalsten Revolution der Menschheitsgeschichte, über die politischen Umbrüche im Namen der Menschenrechte bis zu aktuellen Umwälzungen in der Kosmologie. Das Wort „Revolution“ wurde in der frühen Moderne geprägt und bezeichnete zuerst die Bahnbewegung der Planeten. Erst mit der Glorious Revolution in England und der Französischen Revolution erhielt der Begriff die Bedeutung eines unumkehrbaren Prozesses. Dieses Bewusstsein eines irreversiblen Systemwechsels spielte auch eine Rolle in der ägyptischen Rebellion 2011. Evelyn Runge beschreibt, wie die sozialen Medien während der Arabellion von Aktivistinnen und Aktivisten genutzt wurden und wie sich seither die Produktionsbedingungen im Fotojournalismus verändern. Aufstände und Putsche können auch gefährlich, ja existentiell bedrohlich werden. Augenscheinlich wird dies derzeit in der Türkei: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wurden entlassen oder sitzen im Gefängnis. Doch ist die Wissenschaftsfreiheit auch im demokratischen Westen bedroht? An vielen Orten weltweit hat 2017 der March for Science stattgefunden: Statt in Labors oder in Bibliotheken standen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Straße, um lautstark auf die Wichtigkeit der freien Forschung für die freie Gesellschaft aufmerksam zu machen. Der Jurist Florian Meinel argumentiert im Kommentar auf Seite 26 und 27: Zur Verteidigung der Wissenschaftsfreiheit soll die Wissenschaft nicht nur protestieren, sondern vor allem demonstrieren, welchen Gebrauch sie von der Freiheit machen kann. Mit dieser Ausgabe möchten wir Ihnen das revolutionäre Potenzial der freien Wissenschaft näherbringen und laden Sie dazu nun zu einem der revolutionärsten Akte der Weltgeschichte ein: zum Lesen! Caspar Battega
Departments statt Lehrstühle: Moderne Personalstruktur für eine zukunftsfähige Wissenschaft
Ist die Personalstruktur an deutschen Universitäten noch zeitgemäß? Dieser Frage gehen die Autor*innen des vorliegenden Debattenbeitrags nach und schlagen die Umstellung des deutschen Lehrstuhlprinzips auf eine Department-Struktur vor. Diese zeichnet sich durch eine im Vergleich zum Lehrstuhlprinzip größere und vielfältige, selbständig forschende Professorenschaft aus, wird aus den Grundmitteln der Universitäten finanziert und besteht aus dauerhaft beschäftigten etablierten sowie jüngeren Wissenschaftler*innen mit Tenure Track
Valuing dedicated storage in electricity grids
The focus of this report is on dedicated storage in electrical power systems: that is, ‘electricity in – electricity out’ of storage systems connected to electricity grids in the period 2017–2030. Longer-term options and non-dedicated energy storage (including heat, battery electric vehicles and power-to-gas) are also briefly discussed. The report is intended for European Union (EU) policymakers, investors, and other stakeholders (including system operators, generators, and electricity users) who are engaged in policy debates on the future of EU electricity grids, notably those involved in discussions on the ‘Clean Energy for All Europeans’ package, which was proposed by the European Commission (EC) on 30 November 2016. The report summarises the latest independent scientific evidence on the use of dedicated electricity storage in electricity grids, explains potential impacts on electricity markets of recent and expected developments in storage technologies, and highlights what could be done through electricity market design, energy policy and investment support to ensure that grid-connected storage is used effectively in the future. EASAC did not specifically address EU research policy or industry policy in its work for this report
Wissenschaft und Forschung als Fundament unserer Zukunft weiter stärken
Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg basiert wesentlich auf der Stärke seines Wissenschafts- und Innovationssystems. Es ist das Fundament für Wohlstand, Wachstum, Arbeitsplätze, soziale Integration und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung an Hochschulen und außeruniversitären Wissenschaftseinrichtungen sind dafür ebenso unverzichtbar wie die F&E-Aktivitäten der Unternehmen. Die unterzeichnenden Organisationen appellieren an Bund und Länder, Wissenschaft und Innovation auch künftig hohe Priorität einzuräumen. Als Zeichen einer kohärenten und verlässlichen Wissenschafts- und Innovationspolitik unterstützen wir das Ziel, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bis 2025 auf einen Anteil von 3,5 Prozent am Bruttoinlandsprodukt zu steigern
Rohstoffe für die Energiewende [Kurzfassung]: Wege zu einer sicheren und nachhaltigen Versorgung
Weltweit gibt es genügend Metalle und Energierohstoffe für die Energiewende. Die Versorgung hängt jedoch davon ab, wie sich die Rohstoffpreise entwickeln, wie transparent und zugänglich die Märkte sind und ob hohe Umwelt- und Sozialstandards im Bergbau erzielt werden können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Stellungnahme des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS). Sie beschreibt, wie Deutschland unabhängiger von Rohstoffimporten werden kann und welche Maßnahmen dazu beitragen, die Versorgung langfristig zu sichern. Für den Ausbau von Windparks, Solaranlagen, Speichern und intelligenten Netzen müssen immer mehr verschiedene Metalle importiert werden. Gefragt sind vor allem wertvolle Elemente wie Seltene Erden, Platingruppenelemente, Germanium, Indium und Kobalt. Von den Energierohstoffen werden besonders Erdgas und Biomasse benötigt, um die Schwankungen der Wind- und Solarenergie auszugleichen. Zwar gibt es weltweit ausreichend natürliche Rohstoffvorkommen, sie sind jedoch ungleich verteilt. In China beispielsweise werden 86 Prozent der Seltenen Erden abgebaut. Nutzen Staaten diese Marktmacht aus, etwa indem sie den Export erschweren, können Länder wie Deutschland nicht mehr genügend Metalle beziehen