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    Zukunftsfähigkeit der Luftfahrtforschung in Deutschland: Chancen und Risiken der aktuellen Entwicklung

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    Die Schlüsselindustrien der Luftfahrt haben in den vergangenen Jahrzehnten in Europa eine beispiellose Konsolidierung erlebt. Die Folgen dieser Entwicklung sind jedoch nicht nur in der Industrie zu spüren, auch in der Forschungslandschaft machen sie sich mittlerweile bemerkbar. Da die ingenieurwissenschaftliche Forschung in Deutschland traditionell eng an die entsprechenden Schlüsselindustrien gebunden ist, steht die Forschung im Flugzeugbau in Deutschland daher an einem Scheideweg. Das Diskussionspapier zeigt sowohl die Veränderungen in der Forschungslandschaft als auch die Herausforderungen und Chancen auf, die sich daraus ergeben. Die Autoren sehen einen dringenden Handlungsbedarf gegeben, wenn Deutschland den Anschluss in der Luftfahrtforschung nicht verlieren will. Das Ziel des Diskussionspapiers ist es daher, die kritischen Punkte herauszuarbeiten und gezielte Maßnahmen vorzuschlagen

    Ärztliches Handeln - Erwartungen und Selbstverständnis

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    Das ärztliche Handeln wird in Gesellschaft und Politik unter Berücksichtigung vielfältiger berufsrechtlicher und gesetzlicher Hintergründe diskutiert. Selbstbestimmung des Patienten, Schadensvermeidung, Ausrichtung am Patientenwohl und der Aspekt der sozialen Gerechtigkeit treffen in der konkreten Arzt-Patienten-Begegnung auf eine vielschichtige und zum Teil widersprüchliche Realität, die sich durch medizinisch-technischen Fortschritt und gesellschaftlichen wie kulturellen Wandel immer wieder neu und anders darstellt. Der Band analysiert Überlegungen zu Fortschrittsfragen in der Medizin (u. a. zum Einsatz der Genomic), untersucht verschiedene Erwartungen an ärztliches Handeln in kultureller Differenz und diskutiert Identitätsprobleme der westlichen Medizin und deren historische Wurzeln. Aus verschiedenen ethisch-moralischen Perspektiven werden aktuelle Entwicklungen der Medizin hinterfragt

    The global Arctic: The sustainability of communities in the context of changing ocean systems : G7 Science Academies' Statement 2018

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    This statement was written by the National Academies of Sciences of the G7 states under the lead of the Royal Society of Canada with the purpose of giving scientific advice to the Summit of Heads of State and Governments of the G7 states in Canada in 2018. The Arctic is being profoundly transformed by climate change. This has implications on terrestrial and marine ecosystems, affecting those who live on and from them. It is time to develop a shared scientific vision to protect these vital ecosystems as best we can, produce science for evidence based decision-making and enhance collaborative scientific investigations of these issues. The G7 Academies propose the following: Research cooperation relying on augmented interdisciplinary research supported by large scale international science initiatives in combination with cooperative decision-making among Arctic nations; Training individuals from a diversity of fields and backgrounds, including those residing in the Arctic, to ensure the necessary scientific capacity to address global and local issues; Accessible, usable and timely science databases that can be shared among all stakeholders and decision makers; Programs on remote sensing linked with in-situ monitoring activities integrating sustained highinclination satellite missions, new technologies for underwater measurements and regionally integrated in-situ monitoring that incorporates local knowledgeDiese Stellungnahme wurde von den Nationalen Akademien der Wissenschaften der G7-Staaten unter Federführung der Royal Society of Canada zur Beratung des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der G7-Staaten in Kanada im Jahr 2018 erarbeitet. Die Arktis wird durch den Klimawandel tiefgreifend verändert. Dies hat Auswirkungen auf terrestrische und marine Ökosysteme und betrifft alle, die mit und von ihnen leben. Es ist an der Zeit, eine gemeinsame wissenschaftliche Vision zu entwickeln, um diese lebenswichtigen Ökosysteme so gut wie möglich zu schützen, wissenschaftliche Erkenntnisse für eine evidenzbasierte Entscheidungsfindung zu gewinnen und die gemeinschaftliche wissenschaftliche Erforschung dieser Themen zu verbessern. Die G7-Akademien schlagen Folgendes vor: Forschungszusammenarbeit, die sich auf verstärkte interdisziplinäre Forschung stützt, unterstützt durch groß angelegte internationale Wissenschaftsinitiativen in Kombination mit kooperativer Entscheidungsfindung zwischen den arktischen Nationen; Ausbildung von Personen aus verschiedenen Bereichen und mit unterschiedlichem Hintergrund, einschließlich derer, die in der Arktis leben, um die notwendigen wissenschaftlichen Kapazitäten zu gewährleisten, um globale und lokale Probleme anzugehen; Zugängliche, nutzbare und aktuelle wissenschaftliche Datenbanken, die von allen Beteiligten und Entscheidungsträgern gemeinsam genutzt werden können; Programme zur Fernerkundung in Verbindung mit In-situ-Monitoring-Aktivitäten, die nachhaltige Satellitenmissionen mit hoher Neigung der Umlaufbahn, neue Technologien für Unterwassermessungen und regional integriertes In-situ-Monitoring, das lokales Wissen mit einbezieht, integrieren

    Food and nutrition security: Improving soils and increasing productivity: G20 Science Academies' Statement 2018

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    This statement was prepared by the National Academies of Sciences of the G20 states under the leadershiop of the Academia Nacional de Ciencias Exactas, Fisicas y Naturales to provide scientific advice to the G20 Summit of Heads of State and Governments in Argentina in 2018. On July 25, 2018, at the Science20 Dialogue Forum in Rosario, Argentina, the science academies of the G20 countries presented their recommendations for the G20 Summit in Buenos Aires to the Argentine Minister of Science, Lino Barañao. The statement, which includes recommendations for improving global food security and sustainable soil management, was prepared jointly by the Leopoldina and the other science academies of the G20 countries under the leadership of the National Academy of Sciences of Argentina. The statement identifies strategies and instruments for sustainable soil management. This encompasses not only sustainable soil protection, e.g. from erosion or contamination, but also a consistent improvement of the knowledge base for sustainable soil management. The scientists also describe central elements of a future research agenda and recommend improving international scientific cooperation.Diese Stellungnahme wurde von den Nationalen Akademien der Wissenschaften der G20-Staaten unter Federführung der Academia Nacional de Ciencias Exactas, Fisicas y Naturales zur Beratung des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der G20-Staaten in Argentinien im Jahr 2018 erarbeitet. Am 25. Juli 2018 haben die Wissenschaftsakademien der G20-Staaten auf dem Science20-Dialogforum in Rosario, Argentinien, ihre Empfehlungen für den G20-Gipfel in Buenos Aires an den argentinischen Wissenschaftsminister Lino Barañao übergeben. Die Stellungnahme mit Empfehlungen zur Verbesserung der weltweiten Ernährungssicherheit und einem nachhaltigen Landmanagement wurde gemeinsam von der Leopoldina und den anderen Wissenschaftsakademien der G20-Staaten unter Federführung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Argentiniens erarbeitet. Die Stellungnahme zeigt Strategien und Instrumente für eine nachhaltige Bewirtschaftung von Böden auf. Dabei geht es nicht nur um einen nachhaltigen Bodenschutz, z.B. vor Erosion oder Verunreinigungen, sondern auch um eine konsequente Verbesserung der Wissensbasis für ein nachhaltiges Bodenmanagement. Die Wissenschaftler beschreiben darüber hinaus zentrale Elemente einer zukünftigen Forschungsagenda und empfehlen, die internationale Wissenschaftskooperation zu verbessern

    Leopoldina 2018

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    Der Monitoring-Bericht der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften über das Jahr 2017

    Governance für die Europäische Energieunion: Gestaltungsoptionen für die Steuerung der EU-Klima- und Energiepolitik bis 2030 : Stellungnahme

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    Die im Dezember 2018 verabschiedete „Verordnung über das Governance-System für die Energieunion und für den Klimaschutz“ soll die Steuerung der europäischen Klima- und Energiepolitik sicher stellen. Sie ist ein wichtiger Schritt, ebnet aber noch nicht den Weg zu einer klimafreundlichen europäischen Energieversorgung. In ihrer Stellungnahme kommt die ESYS-Arbeitsgruppe zum Schluss: Die EU-Kommission und EU-Gesetzgeber sowie engagierte Vorreiterstaaten müssen die Spielräume der Governance-Verordnung effektiv nutzen und darüber hinaus flankierende Maßnahmen ergreifen. Zentrale Handlungsoptionen sind: Alle Mitgliedstaaten müssen Energie- und Klimapläne mit klaren Zielen, Strategien und Maßnahmen erstellen. Für mehr Wirksamkeit sollten sie im nationalen Recht verankert werden. Außerdem sollten Öffentlichkeit, Länder und Kommunen verstärkt und frühzeitig eingebunden werden. Finanzielle Anreize können die Mitgliedstaaten motivieren, Instrumente zur wirksamen Emissionsminderung festzulegen. Indem die Governance-Verordnung enger mit der Strukturpolitik der EU verknüpft wird, könnten etwa Regionen unterstützt werden, die vom Strukturwandel besonders betroffen sind. Es braucht Sanktionsmöglichkeiten für den Fall unzureichender oder verfehlter Klimaziele der Mitgliedstaaten. Denkbar wäre, finanzielle Förderungen aus den Strukturfonds zu verweigern oder Umweltverbänden auf nationaler Ebene Klagerechte einzuräumen. Allianzen zwischen Vorreiterstaaten können helfen, Klimainitiativen durchzusetzen, für die es derzeit keine Mehrheiten in der EU gibt – etwa zum Kohleausstieg oder zur CO2-Bepreisung

    Stellungnahme zum 9. EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizon Europe (FP9): Stellungnahme

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    Das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft unterliegt einem deutlichen Wandel. Vermehrt werden Erwartungen an öffentlich finanzierte Wissenschaftlerinnen und Wissen-schaftler gerichtet, ihre Ergebnisse besser zu erklären, die gesellschaftliche Relevanz und Wirkung ihrer Forschung deutlicher herauszustellen, in ihre Erkenntnisprozesse Bürgerin-nen und Bürger bzw. gesellschaftliche Gruppen einzubeziehen und ihre Veröffentlichungen für alle frei zugänglich zu machen. Im nächsten EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation soll diesem Wandel durch ‚Open Science‘ als durchgängiges Prinzip entsprochen werden. In den Schwerpunkten ‚Missionen‘ und Innovation sollen die EU-Fördermaßahmen zudem noch enger auf ihren unmittelbaren Nutzen fokussiert werden Aus Sicht der Allianz sollten die Kriterien von einer offenen Wissenschaft differenziert und wissenschaftsadäquat angewendet werden und das neue Rahmenprogramm den unter-schiedlichen Aufgaben von Wissenschaft sowie der Vielfältigkeit der europäischen Wissen-schafts- und Forschungseinrichtungen gerecht werden

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