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    Forschung für die gewonnenen Jahre: Zukunft der Alterns- und Lebensverlaufsforschung in Deutschland : [Kurzfassung]

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    Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Mit dieser Entwicklung sind neue Herausforderungen verbunden. So gilt es, die hohe Lebensqualität, Produktivität und Innovationsfähigkeit in einer Gesellschaft des längeren Lebens zu erhalten. Mit diesen Herausforderungen befasst sich die Alterns- und Lebensverlaufsforschung. Insbesondere sollte in Deutschland die Zusammenarbeit der einzelnen Disziplinen gestärkt werden. Gegenwärtig bleibt das Forschungsfeld noch hinter seinen Möglichkeiten zurück, schreiben Expertinnen und Experten der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina im Zukunftsreport Wissenschaft „Forschung für die gewonnenen Jahre: Zukunft der Alterns- und Lebensverlaufsforschung“

    Crossing Boundaries in Science: The Mystery of Risks – How Can Science Help Reconcile Perception and Assessment? : Documentation of the conference held by the Joint Committee on the Handling of Security-Relevant Research

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    Die Wissenschaft versucht Risiken für die Gesellschaft objektiv zu bewerten und zu kommunizieren. In der Öffentlichkeit aber werden Risiken wie Terrorismus, Gentechnik, Künstliche Intelligenz oder Schutzimpfung häufig falsch eingeschätzt, weil die Risikowahrnehmung eher subjektiv und emotional erfolgt. Der Rolle der Wissenschaft bei der Wahrnehmung, Beurteilung und dem Umgang mit Risiken in einer zunehmend komplexen Welt widmet sich die internationale Konferenz „The mystery of risks – How can science help reconcile perception and assessment?“, die die Leopoldina vom 4. bis 6. Juli in Potsdam ausrichte

    Wie soll der Zugang zu einem COVID-19-Impfstoff geregelt werden?: Positionspapier

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    Erste Impfstoffe zum Schutz gegen COVID-19 könnten bereits Anfang 2021 zugelassen werden. Zumindest am Anfang stehen aller Voraussicht nach nicht für alle impfbereiten Menschen Impfstoffdosen zur Verfügung. Deswegen ist eine Priorisierung notwendig. Im Positionspapier werden medizinisch-epidemiologische Aspekte der Infektionsprävention mit ethischen, rechtlichen und praktischen Überlegungen zusammengeführt. Daraus entwickeln die Autorinnen und Autoren einen Handlungsrahmen für die anfängliche Priorisierung der Impfmaßnahmen gegen COVID-19

    Zielkonflikte in der Pflanzenzüchtung: Kulturarten und Zuchtziele der Zukunft

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    Die Pflanzenzüchtung erzeugt kontinuierlich genetisch verbesserte Sorten. Im Vortrag wird zunächst gezeigt, dass entgegen gängiger Paradigmen hoher Ertrag, Ressourceneffizienz und Umweltstabilität durchaus vereinbar sind. Am Beispiel der Züchtung für den ökologischen Landbau wird deutlich gemacht, wie Zuchtprozesse effizient gestaltet und Zielkonflikte aufgelöst werden können, wenn Zuchtziele eindeutig definiert sind. Etablierte Züchtungsprogramme bieten hierfür hohe Flexibilität. Erfolge bei der Nutzung von genetischen Ressourcen zur Verbreiterung der genetischen Diversität für Merkmale der Zukunft werden vorgestellt. Weiterhin wird die Bedeutung neuer Züchtungstechnologien für die genetische Verbesserung unserer Kulturpflanzen beispielhaft dargelegt und vor allem, welch hohe Bedeutung dem Feldversuch in diesem Zusammenhang zukommt

    CO2 bepreisen, Energieträgerpreise reformieren: Wege zu einem sektorenübergreifenden Marktdesign

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    Wie sollte das Marktdesign gestaltet sein, um einen effizienten Klimaschutz in Deutschland zu ermöglichen und die Sektorenkopplung voranzutreiben? Wesentlicher Bestandteil ist eine umfassende CO2-Bepreisung sowie eine Reform der Steuern, Abgaben und Umlagen. Diese Stellungnahme ordnet die Beschlüsse aus dem Klimapaket 2030 ein und zeigt Optionen auf, wie die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung genutzt werden können, um eine doppelte Dividende für den Klimaschutz zu erzielen. Folgende Punkte sind entscheidend: Ein einheitlicher und umfassender CO2-Preis in Europa bildet den Kern eines effizienten und effektiven Marktdesigns. Naheliegend ist, dafür das Europäische Emissionshandelssystem (EU-ETS) bis 2030 möglichst auf alle Sektoren auszuweiten. Für die nationale CO2-Bepreisung im Verkehrs- und Wärmesektor, die die Bundesregierung im Klimapaket 2030 beschlossen hat, sollte Deutschland weitere Mitgliedstaaten als Partner gewinnen. Gemeinsam können sie eine strategische CO2-Allianz bilden, die im Optimalfall in eine Ausweitung des EU-ETS münden. Die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung können genutzt werden, um das System an Steuern, Abgaben und Umlagen zu reformieren – mit dem Ziel, unverhältnismäßig stark belastete Energieträger zu entlasten. So kann eine doppelte Dividende erzielt und die Sektorenkopplung vorangebracht werden. Besonders zielführend ist, die EEG-Umlage zu ersetzen und die Stromsteuer zu reduzieren. Im Verkehrssektor sind die Emissionen heute auf dem gleichen Stand wie im Jahr 1990. Ein besseres Marktdesign könnte entscheidend dazu beitragen, diese klimapolitischen Herausforderungen im Verkehrssektor zielgerichtet und effizient zu lösen. Die Bundesregierung sollte einen Prozess einleiten, um geeignete Lösungen zu entwickeln

    Coronavirus-Pandemie: Medizinische Versorgung und patientennahe Forschung in einem adaptiven Gesundheitssystem: 4. Ad-hoc-Stellungnahme

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    Die vierte Ad-hoc-Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zur Coronavirus-Pandemie widmet sich dem Thema: „Medizinische Versorgung und patientennahe Forschung in einem adaptiven Gesundheitssystem“. Das Papier konzentriert sich auf kurz- und mittelfristige Aspekte der medizinischen und pflegerischen Versorgung unter den Bedingungen einer anhaltenden Pandemie und zeigt langfristige Maßnahmen für ein resilientes und anpassungsfähiges Gesundheitssystem auf. Die Autorinnen und Autoren empfehlen ein bedarfs- und nicht primär gewinnorientiertes System, das sich am Patientenwohl orientiert und qualitätsgesichert arbeitet. Es müsse alle Mitarbeitenden wertschätzen sowie Innovationen und digitale Lösungen integrieren. Ziel sei ein adaptives Gesundheitssystem, in dem Öffentlicher Gesundheitsdienst, ambulanter sowie stationärer Sektor gut zusammenarbeiten und eine schnelle Translation von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis erfolgt

    Digitalization Joint Statement in response to COVID-19: G20 Science Academies' Statement 2020

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    This statement was prepared by the National Academies of Sciences of the G20 states under the leadership of the King Abdulaziz City for Science and Technology, Saudi Arabia to provide scientific advice to the G20 consultations in 2020.Diese Stellungnahme wurde von den Nationalen Akademien der Wissenschaften der G20-Staaten unter Federführung der King Abdulaziz City for Science and Technology, Saudi-Arabien zur Beratung des G20-Prozesses im Jahr 2020 erarbeitet

    Warum sinken die CO2-Emissionen in Deutschland nur langsam, obwohl die erneuerbaren Energien stark ausgebaut werden?

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    Im Jahr 2018 sind die CO2-Emissionen in Deutschland erstmals seit 2014 merklich auf 866 Millionen Tonnen gesunken. Das zeigen Berechnungen des Umweltbundesamtes. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, genügt das nicht. Warum sinken die Emissionen nicht deutlicher, obwohl Windkraft- und Solaranlagen stetig ausgebaut werden? Immerhin deckten regenerative Energiequellen 2018 fast 38 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs. In der neuen Publikation „Kurz erklärt!“ nennen Fachleute des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) vier Hauptgründe: Die Emissionen außerhalb des Stromsektors sind kaum gesunken. Die Verstromung von Braunkohle ist auf fast gleichbleibend hohem Niveau. Strom aus emissionsintensiver Braunkohle war lange aufgrund niedriger Preise für CO2-Zertifikate billiger als andere Energieträger wie Erdgas. Strom aus Erneuerbaren ersetzt teilweise CO2-arme Kernenergie. Gleichzeitig wurde die Erzeu-gung aus Kernkraftwerken teilweise durch fossile Kraftwerke aufgrund der Versorgungssicherheit ersetzt. Deutschland produziert mehr Strom, von dem immer mehr ins Ausland exportiert wird. Hohe volatile erneuerbare Erzeugungskapazitäten sowie eine gleichbleibend hohe und unflexible fossile Stromproduktion führen zu niedrigen Strompreisen, die für das Ausland attraktiv sind

    Zentrale und dezentrale Elemente im Energiesystem: Der richtige Mix für eine stabile und nachhaltige Versorgung

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    Nur mit einem Mix aus zentralen und dezentralen Technologien kann die Energieversorgung klimafreundlich, sicher und wirtschaftlich werden. Die Herausforderung liegt darin, die einzelnen Elemente zu einem funktionierenden Gesamtsystem zu integrieren. Die Arbeitsgruppe „(De-)zentrale Energieversorgung“ des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ schlägt vor: Damit Deutschland bis 2050 treibhausgasneutral werden kann, müssen alle Potenziale beim Ausbau der Wind- und Photovoltaikanlagen erschlossen werden. Photovoltaikanlagen auf Dach- und Gebäudeflächen, Doppelnutzungen wie Wind- oder Solarenergie und Landwirtschaft, Windenergie auf See und Energieimporte können die entstehenden Flächenkonflikte entschärfen. Ohne den Ausbau der Übertragungs- und Verteilnetze wird die Energiewende scheitern – egal, ob das Energiesystem zentraler oder dezentraler ausgerichtet ist. Kommt der Netzausbau wegen fehlender Akzeptanz nur langsam voran, können dezentrale Ansätze dazu beitragen, die kurz- bis mittelfristigen Ausbauziele der erneuerbaren Energien dennoch zu erreichen. Digitale Anwendungen sind unabdingbar, um das Energiesystem effizient zu steuern. Je dezentraler das Energiesystem, desto mehr Akteure prägen es – dadurch steigt die Komplexität. Intelligente Verteilungsnetze vernetzen Erzeuger, Speicher und Verbraucher. Ein neues, entschlacktes Regulierungssystem kann Innovationen fördern und systemdienliches Prosuming ermöglichen. Werden Erneuerbare-Energieanlagen netzdienlich ausgebaut und betrieben, spart dies Kosten für zusätzlichen Netzausbau. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sie von der Bevölkerung aktiv unterstützt wird. Politische und ökonomische Beteiligungsmöglichkeiten können dazu beitragen

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