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    Nutzen von wissenschaftlicher Evidenz: Erwartungen an wissenschaftliche Expertise : Bericht über eine Bundestagsbefragung im Rahmen der Leopoldina-Evidenzinitiative unter Leitung von Claudia Buch, Regina T. Riphahn und Monika Schnitzer

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    In Deutschland gibt es bisher kaum Erhebungen dazu, wie Bundestagsabgeordnete wissenschaftliche Expertise nutzen. Internationale Erfahrungen zeigen jedoch, dass diese Information wichtig für den Dialog zwischen Wissenschaft und Politik ist. Deswegen hat die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) mit einer Befragung von Mitgliedern des Deutschen Bundestages und ihrer Mitarbeitenden beauftragt. Die Ergebnisse sind im Diskussionspapier „Nutzen von wissenschaftlicher Evidenz – Erwartungen an wissenschaftliche Expertise“ erschienen und wurden durch die Autorinnen und Autoren interpretiert. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erklären Fragestellung, Methode und Ergebnisse der Befragung und skizzieren Schlussfolgerungen für die wissenschaftsbasierte Politikberatung

    Integrated Infusion Systems: More than just “smart” (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

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    Infusion pumps are ubiquitous in hospitals where they supply patients with medication and parenteral nutrition. Incorrect settings or even the failure of infusion pumps can have serious consequences for the patient. For this reason, safety is always a priority in the ongoing development of infusion pumps. Although smart pumps have contributed to making patient care safer compared to conventional infusion pumps, there is still room for improvement. Continuous innovation and the development of new technologies will enable further advances in patient and user safety. In particular, the integration of infusion pumps into the IT infrastructure of hospitals offers great potential that manufacturers such as Fresenius Kabi have already started to exploit. With the Vigilant® Software Suite, Fresenius Kabi has developed a comprehensive software solution that enables the full integration of the Agilia® Connect infusion pumps into the hospital’s IT infrastructure. The Vigilant® Software Suite meets the highest standards of safety and user-friendliness. This innovative solution for implementing an integrated infusion system is expected to significantly improve patient care.Infusionspumpen sind in Krankenhäusern allgegenwärtig, wo sie Patienten mit Medikamenten und parenteraler Ernährung versorgen. Falsche Geräteeinstellungen oder sogar der Ausfall von Infusionspumpen können schwerwiegende Folgen für den Patienten haben. Aus diesem Grund steht bei der Weiterentwicklung von Infusionspumpen die Sicherheit immer an erster Stelle. Obwohl intelligente Pumpen dazu beigetragen haben, die Patientenversorgung im Vergleich zu herkömmlichen Infusionspumpen sicherer zu machen, gibt es immer noch Raum für Verbesserungen. Kontinuierliche Innovation und die Entwicklung neuer Technologien werden weitere Fortschritte bei der Patientenund Anwendersicherheit ermöglichen. Insbesondere die Integration von Infusionspumpen in die IT-Infrastruktur von Krankenhäusern stellt ein großes Potenzial dar, das Hersteller wie Fresenius Kabi bereits genutzt haben. Mit der Vigilant® Software Suite hat Fresenius Kabi eine umfassende Softwarelösung entwickelt, die eine vollständige Integration der Agilia® Connect Infusionspumpen in die IT-Infrastruktur des Krankenhauses ermöglicht. Die Vigilant® Software Suite erfüllt die höchsten Ansprüche an Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Von dieser innovativen Lösung zur Implementierung eines integrierten Infusionssystems wird eine deutliche Verbesserung der Patientenversorgung erwartet

    Remote Monitoring Technologies and Barriers of Implementation in Critical Care

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    In critical care, the monitoring of patients’ physiological parameters has significantly improved patient safety by alarming staff when one such parameter deviates from the norm. However, such devices are usually bound to a certain setting (e.g. stationary bedside monitoring in the ICU) and furthermore do not take the multitude of electronically available patient data into account. As a consequence, patient monitoring often lags behind its potentials as a result of recent advances in clinical data science. To promote a rapid and sustainable implementation of digital health solutions in the ICU, user-derived findings shall play a key role in the design of novel devices. For a digital transformation in health care, increasing the trust and awareness of ICU staff in digital health technology may be an essential prerequisite for implementing high-definition medicine in routine clinical practice.In der Intensivpflege hat die Überwachung der physiologischen Parameter der Patienten die Patientensicherheit erheblich verbessert, weil das Personal alarmiert wird, sobald solche Parameter vom Normalbereich abweichen. Solche Überwachungsgeräte sind jedoch in der Regel an bestimmte Einstellungen gebunden (z. B. stationäre bettseitige Patientenüberwachung auf der Intensivstation) und berücksichtigen zudem nicht die Vielzahl der elektronisch verfügbaren Patientendaten. Damit bleibt die Patientenüberwachung trotz der jüngsten Fortschritte der klinischen Datenwissenschaft oft auf der Strecke. Um eine rasche und nachhaltige Implementierung digitaler Gesundheitslösungen auf der Intensivstation zu fördern, werden die von Anwendern gewonnenen Erkenntnisse eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung neuartiger Geräte spielen. Für die digitale Transformation im Gesundheitswesen und die Implementierung von „High-Definition Medicine“ in den klinischen Alltag ist eine Erhöhung des Vertrauens und der Sensibilität für die digitale Gesundheitstechnologie bei der Belegschaft der Intensivstation eine wichtige Voraussetzung

    Knowledge Management for Precision Medicine

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    Medical decision-making is based on numerous types of knowledge about patients, diseases, pharmacology and the effects of interventions. Due in particular to advances in the molecular life sciences, the basis of this knowledge is growing faster than ever. At the same time, the extremely high dimensionality of molecular data makes the derivation of robust findings from limited sample numbers difficult, leading to a flood of publications with weak empirical evidence. This, in turn, challenges clinicians in their need to quickly find the most relevant facts for a given case. Modern computer-based technologies for extracting, aggregating and organizing knowledge, ranging from ontologies for structured knowledge codification to text mining algorithms for automatic extraction of findings and machine-learning based medical decision support, are expected to help cope with this challenge. Using precision oncology as an example for personalized medicine, this paper discusses recent advances in the (semi-) automatic extraction of clinically relevant findings from textual sources, their organization in knowledge bases, and their usage in medical decision support systems. We also describe requirements to accelerate the development of such technologies in Germany, especially when it comes to highly important medical documentation.Medizinische Entscheidungen beruhen auf einer Vielfalt an Wissen über Patienten, Krankheiten, Pharmakologie und den Auswirkungen von Behandlungen. Insbesondere durch die Fortschritte in den molekularen Biowissenschaften wächst die Wissensbasis schneller denn je. Gleichzeitig erschwert die extrem hohe Dimensionalität molekularer Daten die Ableitung robuster Erkenntnisse aus begrenzten Fallzahlen, was zu einer Fülle an Publikationen mit schwacher empirischer Evidenz führt. Dies wiederum fordert Mediziner heraus, schnell die relevantesten Fakten für einen bestimmten Patientenfall zu finden. Moderne computergestützte Technologien zur Gewinnung, Zusammenlegung und Organisation von Wissen sollen helfen, diese Herausforderung zu bewältigen. Diese Technologien reichen von Ontologien für eine strukturierte Wissenskodifizierung über Text-Mining-Algorithmen zur automatischen Gewinnung von Ergebnissen bis hin zu maschinellem Lernen für die Unterstützung von medizinischer Entscheidungsfindung. Anhand der Präzisionsonkologie als Beispiel der personalisierten Medizin zeigt dieser Beitrag die jüngsten Fortschritte bei der (halb-)automatischen Gewinnung klinisch relevanter Ergebnisse aus Textquellen, die Organisation dieser Ergebnisse in Wissensdatenbanken und ihre Verwendung als Unterstützungssysteme bei der medizinische Entscheidungsfindung. Darüber hinaus stellen wir die Voraussetzungen für eine beschleunigte Entwicklung solcher Technologien in Deutschland dar, insbesondere wenn es sich dabei um äußerst wichtige medizinische Unterlagen handelt

    Welcome: President of the German Interdisciplinary Association for Intensive Care and Emergency Medicine – DIVI e.V.

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    Leopoldina Symposium Mission – Innovation: Telematics, eHealth and High-Definition Medicine in Patient-Centered Acute Medicine, Berlin, February 28th and 29th, 2020 - Openin

    Welcome: Deputy Chairman – Section Surgery, Orthopedics and Anaesthesiology (17) of the Leopoldina, CEO of the University Hospital Schleswig-Holstein

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    Leopoldina Symposium Mission – Innovation: Telematics, eHealth and High-Definition Medicine in Patient-Centered Acute Medicine, Berlin, February 28th and 29th, 2020 - Openin

    Maintaining open access to Digital Sequence Information: Multilateral benefit sharing and Open Science

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    Genetic information can be rapidly decoded using high-throughput methods and made available in openly accessible Digital Sequence Information (DSI) databases. This genetic information is used for comparative analyses and is indispensable for life science research. Examples include the research on biodiversity and antibiotics. In the course of implementing the Nagoya Protocol, there is currently a discussion about equitable international sharing of economic benefits arising from such data use. Access restrictions or payment of fees are being discussed. In its ad hoc statement “Maintaining Open Access to Digital Sequence Information – Multilateral Benefit Sharing and Open Science” the German National Academy of Sciences Leopoldina points out that restrictions would have a seriously detrimental effect on research as well as biodiversity conservation

    Produktivität und Ressourceneffizienz im Acker- und Pflanzenbau: Ein Widerspruch?

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    Pflanzenbauliche Produktionssysteme können durch unterschiedliche Parameter bewertet werden, z. B. durch Produktivität und Ressourcennutzungseffizienz. Durch den Flächenbezug der pflanzenbaulichen Produktivität stellt diese jedoch selbst eine Ressourcennutzungseffizienz dar, die Flächennutzungseffizienz. Nach dem Gesetz abnehmenden Grenznutzens stehen Flächennutzungseffizienz und andere Ressourcennutzungseffizienzen in einem scheinbar negativen Verhältnis zueinander. Positive Interaktionen zwischen einzelnen inputs (Düngung, Pflanzenschutz, Sortenleistung) und technischer Fortschritt können jedoch dazu führen, dass sich sowohl Produktivität als auch Ressourcennutzungseffizienz über die Zeit parallel positiv entwickeln. Nach einer Intensivierungsphase der pflanzenbaulichen Produktion in den 1980er bis Mitte der 1990er Jahre mit Ertragssteigerungen, aber generell abnehmenden Ressourcennutzungseffizienzen sind solche Entwicklungen in einigen Bereichen erkennbar, werden jedoch aktuell durch die erkennbaren Wirkungen des Klimawandels zunehmend in Frage gestellt. Vor dem Hintergrund global zunehmender Landknappheit und häufig nichtlinearer Beziehungen zwischen Produktionsintensität und Umweltwirkungen stellt daher die parallele Optimierung mehrerer Ressourcennutzungseffizienzen und damit explizit der Produktivität nach wie vor das Kernproblem pflanzenbaulicher Forschung dar

    Neubewertung des Schutzes von In-vitro-Embryonen in Deutschland

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    Wie entwickelt sich menschliches Leben, wodurch lässt sich die Fortpflanzungsmedizin verbessern und in welcher Weise können Stammzellen bei der Entwicklung neuer Therapien gegen Volkskrankheiten wie Diabetes oder Herzinfarkt helfen? Zur Beantwortung dieser Fragen dürfen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland bislang nur wenig beitragen, da dafür erforderliche Studien an menschlichen Embryonen außerhalb des Körpers durch das Embryonenschutzgesetz (ESchG) verboten sind. In ihrer gemeinsamen Stellungnahme „Neubewertung des Schutzes von In-vitro-Embryonen in Deutschland“ empfehlen Leopoldina und Akademienunion, Embryonenforschung für hochrangige Forschungsziele im Einklang mit internationalen ethischen Standards künftig zu ermöglichen und den dafür erforderlichen Rechtsrahmen neu zu diskutieren

    Global Young Academy Yearly Report 2020

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