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    Biodiversität und die Zukunft der Vielfalt: Vorträge anlässlich der Jahresversammlung am 24. und 25. September 2021 in Halle (Saale)

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    Der globale Wandel im gegenwärtigen, hauptsächlich von den Menschen geprägten Zeitalter hat tiefgreifende Konsequenzen auf die Vielfalt des Lebens – die Biodiversität. Der Begriff wurde erstmals Mitte der 1980er Jahre geprägt und insbesondere durch Edward O. Wilson (1929‒2021, ML 1977‒2021) der breiten Öffentlichkeit vermittelt. In Wilsons Definition beinhaltet Biodiversität in umfassender Weise die Vielfalt des Lebens, auf den Ebenen von Ökosystemen, Arten, Populationen, Genotypen. Dies schließt neben den natürlichen genetischen Ressourcen auch landwirtschaftlich genutzte Organismen mit ein, etwa alte Haustierrassen oder Kulturpflanzensorten – wodurch Biodiversität ganz automatisch die Grundlage der menschlichen Ernährung und unseres Überlebens bildet. Erforschung von Biodiversität bedeutet ihre Erfassung und Dokumentation in permanenten Sammlungen und Datenbanken, das Aufstellen und Testen von Hypothesen zu ihrem Entstehen, aber auch die Entwicklung von Ansätzen zu ihrem Schutz und Erhalt. In Deutschland ist der dramatische Schwund der biologischen Vielfalt insbesondere durch die sogenannte „Krefelder Studie“ im Sommer 2017 ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Diese Untersuchung belegte einen drastischen Rückgang der Insekten – nicht nur der Arten, sondern auch der Biomasse – im Laufe der vergangenen 30 Jahre und beförderte dadurch Podiumsdiskussionen, Regierungsanfragen und Unterschriftssammlungen für Volksbegehren in vielen Bundesländern. Wie aber hängen Lebensgemeinschaften, Landnutzung, Diversität in Böden, Pflanzenschutz und Anbau zusammen? Diesen Fragen widmete sich die Jahresversammlung 2021 der Leopoldina unter dem Oberthema „Biodiversität und die Zukunft der Vielfalt“. Vom 24. bis 25. September diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Halle (Saale) unter anderem über Agrarökologie und die Geschichte der In-situ-Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, Wiederherstellung von Wildnis auf unserem Planeten, Re-Naturierung von Mooren, biologische Vielfalt im Boden sowie die Schwierigkeit, menschliche Aufmerksamkeit über das Hier und Jetzt hinaus auf die Zukunft zu lenken. Parallelen wurden zudem zwischen der Bedrohung der biologischen Vielfalt und der Bedrohung der sprachlichen und kulturellen Vielfalt auf globaler Ebene aufgezeigt.Global change in the present – primarily human-dominated – era has profound effects on the diversity of life – biodiversity. The term was first coined in the mid-1980s and notably communicated to the wider public by Edward O. Wilson (1929 –2021, ML 1977–2021). Wilson’s definition of biodiversity comprehensively captures the diversity of life – at the level of ecosystems, species, populations and genotypes. This encompasses not only the natural, genetic resources, but also organisms used in agriculture, such as old breeds of domestic animals or cultivated plant varieties – whereby biodiversity automatically forms the basis of human nutrition and our survival. Researching biodiversity means recording and documenting it in permanent collections and databases, making and testing hypotheses about its origin, as well as developing approaches for protecting and conserving it. In Germany, the dramatic loss of biodiversity has caught the attention of the public, in particular as a result of the “Krefeld Study” published in summer 2017. This investigation revealed a drastic decline in insects over the past 30 years – not only species, but also biomass – and has triggered panel discussions, government inquiries, and the collection of referendum signatures in many German states. But how are biocenosis, land use, soil diversity, crop protection and cultivation connected? These questions were addressed at the 2021 Annual Assembly of the Leopoldina which was dedicated to “Biodiversity and the Future of Diversity”. Some of the topics touched on by scientists in Halle (Saale) from September 24 – 25 included agroecology and the history of in situ conservation of crop diversity, the restoration of wilderness on our planet, the re-naturalization of peatlands, soil biodiversity, and the difficulty of directing human attention beyond the here and now to the future. Parallels were also drawn between threats to biodiversity and threats to linguistic and cultural diversity on a global scale

    Verlagshäuser, Buchmessen, Akademien, Zeitschriften: Die Dissemination englischer Medizin und Naturphilosophie in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts

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    Der Aufsatz behandelt Veränderungen in den Praktiken des Verlagswesens in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und wie diese die Übermittlung von Wissen in jener Zeit beeinflusst haben. Vor der Gründung der Academia Naturae Curiosorum (1652), der Royal Society of London (1660) und der Académie Royale des Sciences (1667) gab es andere wissenschaftliche Gruppen, die hauptsächlich über Briefverkehr international kommunizierten, die aber auch auf die Kataloge der Frankfurter Buchmesse sowie auf die Importe von Verlegern angewiesen waren, welche die Texte aus verschiedenen Teilen Europas von ihren Kollegen erworben hatten. Die Praxis des unautorisierten Nachdruckens vielversprechender Titel, die vorwiegend von niederländischen und Genueser Buchhändlern ausgeübt wurde, trug weiterhin zur Übermittlung von Wissen bei. Der Dreißigjährige Krieg hatte einen merklichen Einfluss auf diesen Austausch, genau wie die graduelle Umstellung vom Tauschhandel auf Kreditverkäufe, getragen durch ein breites Netzwerk an Buchhändlern, die dazu von ihren niederländischen Kollegen inspiriert wurden. Eine weitere bedeutende Umstellung trat in Paris, England und Italien auf, wo wissenschaftliche Forschung in Lesekreisen von nicht-lateinischsprachigen Interessierten unterstützt und rezipiert wurde. Diesen Kreis potentieller Leser hatten die Gründer des Journal des Savants im Jahr 1665 und der Philosophical Transactions desselben Jahres im Blick, die sich entschieden hatten, in ihrer jeweiligen Landessprache zu veröffentlichen. Die Academia Naturae Curiosorum machte diese Umstellung nicht mit, lag ihr Fokus doch auf der Medizin und damit auf einem Feld, in dem umgangssprachliche Veröffentlichungen mit Empirikern und Chirurgen assoziiert wurden, die keine akademische Ausbildung genossen hatten. Die englischen und französischen landessprachlichen Veröffentlichungen wurden ursprünglich nur sporadisch auf der Frankfurter Buchmesse angeboten, bis holländische Buchhändler sie dann in spekulativer Absicht nachdruckten. Gottfried Wilhelm Leibniz erkannte die mögliche Gefahr für die Vorrangstellung der Buchmesse als eines Ortes, an dem neue wissenschaftliche Publikationen vorgestellt wurden, und ersuchte – allerdings erfolglos – um die Erlaubnis der königlichen Autoritäten, eine Publikation an der Frankfurter Buchmesse zusammenstellen zu dürfen, die unter dem Namen Nucleus librarius einen größtenteils identischen thematischen Bereich abgedeckt hätte. Durch die Übertragung der muttersprachlichen Zeitschriften ins Lateinische, bei denen die Übersetzer entweder initiativ handelten oder von den Herausgebern damit beauftragt wurden, bekamen diese einen stärker internationalen Charakter. Die Ergebnisse solcher Initiativen erhielten aber nicht immer die Zustimmung der Zeitschriftenredakteure. Die Miscellania curiosa, die von der deutschen Akademie veröffentlicht wurde und 1670 zum ersten Mal erschien, bedurfte keiner Übersetzung. Da ihre Inhalte jedoch in verschiedener Hinsicht als unbefriedigend aufgefasst wurden, besorgten die Redakteure Textmaterial von Autoren, die im Journal des Savants und in den Philosophical Transactions veröffentlicht hatten, die sie dann ins Lateinische übersetzen ließen. Der Aufsatz endet mit einer Untersuchung der Publikationen von englischer Medizin und Naturphilosophie auf dem europäischen Festland sowie einem Bericht von der Entstehung der Acta Eruditorium unter der Redaktion Otto Menckes in Leipzig.This paper is about changes in book trade practices and their effect on the transmission of knowledge in the second half of the seventeenth century. Before the coming of the Academia Naturae Curiosorum (1652), the Royal Society of London (1660) and The Académie Royale des Sciences (1667), there were other scientific groups whose principal means of international communication was epistolary exchanges, but who also relied on the catalogues of the Frankfurt Book Fair, and the speculative imports that publishers in various parts of Europe acquired there from their colleagues. The practice of unauthorized reprinting (Nachdruck) of promising titles, practiced principally by Dutch and Genevan book merchants, also contributed to the transmission of knowledge. The impact of the Thirty Years War had a marked effect on these exchanges, as did the gradual switch, inspired by the Dutch attendees, from Tauschhandel to credit sales through a very broad network of booksellers. A further important shift occurred in Paris, England and Italy, where scientific and scholarly research was supported and read about in gatherings of non-Latinate enthusiasts. This constituency of readers was in the mind of the founders of the Journal des Savants in 1665 and the Philosophical Transactions of the same year, who chose to publish in their respective vernaculars. The same choice was not made by the Academia Naturae Curiosorum, whose focus was on medicine, a field in which vernacular publications were associated with empirics and surgeons who had not had a university training. The English and French vernacular publications were initially advertised in a sporadic way at the Frankfurt Fair, before being speculatively reprinted by Dutch book merchants. The threat to the pre-eminence of the Fair as a place in which new scholarly and scientific publications were displayed was recognized by Gottfried Wilhelm Leibniz, who unsuccessfully sought permission from the Imperial authorities to compose a publication at the Frankfurt Fair, to be known as Nucleus librarius, covering very much the same ground as the new journals. Thereafter, the vernacular journals were given an international character by being done into Latin by translators either acting speculatively themselves or on behalf of a publisher. The results of these initiatives were not always applauded by the journal editors. The Miscellanea curiosa published by the German Academy which first appeared in 1670 did not need translating, but its content was seen as unsatisfactory in various ways, and this eventually led to its editors appropriating material from authors who published in the Journal des Savants and the Philosophical Transactions, and having it translated into Latin. The paper ends with a survey of the publication on the continent of English medicine and natural philosophy, and an account of the emergence in Leipzig of the Acta Eruditorum under the editorship of Otto Mencke

    Frauen in der Wissenschaft: Entwicklungen und Empfehlungen : Stellungnahme

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    Die Wissenschaft in Deutschland ist nach wie vor männlich dominiert – vor allem in leitenden Positionen an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Abwanderung der Frauen beginnt nach der Promotion und geht zu Lasten des Wissenschaftssystems, das an Diversität und Kreativität verliert. Die heute veröffentlichte Stellungnahme „Frauen in der Wissenschaft: Entwicklungen und Empfehlungen“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina benennt die Gründe für die anhaltende Unterrepräsentanz von Frauen und formuliert Maßnahmen, um dieser entgegenzuwirken

    Structure and members 2022

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    Gesamtverzeichnis der Struktur und der Mitglieder der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschafte

    Action Steps For Rebuildung Ukraine's Science, Research and Innovation

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    Ukrainische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten künftig verstärkt Unterstützung, damit sie ihre Forschung trotz der Folgen des russischen Angriffskriegs fortführen können. Bei einem Treffen in Warschau wurde dazu ein 10-Punkte-Plan entwickelt. Daran beteiligt sind die Nationale Akademie der Wissenschaften der Ukraine, die Polnische Akademie der Wissenschaften, die US-amerikanische National Academy of Sciences, die britische Royal Society, die Königlich-Dänische Akademie der Wissenschaften, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Zusammenschluss der europäischen Akademien ALLEA.Ukrainian scientists will receive increased support in the future so that they can continue their research despite the consequences of the Russian war of aggression. A 10-point plan was developed for this purpose at a meeting in Warsaw by the Polish Academy of Sciences, the National Academy of Sciences of Ukraine, the U.S. National Academy of Sciences, the British Royal Society, the Royal Danish Academy of Sciences and Letters, the ALLEA European Federation of Academies of Sciences and Humanities and the Royal Society of the United Kingdom

    Energy alternatives to Russian natural gas in Germany and the rest of Europe

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    The war against Ukraine has sparked a heated debate surrounding reasonable economic sanctions to be imposed on Russia by the European Union (EU). One measure discussed at length has been a ban on Russian natural gas imports in the EU. Equally, Russia could take the decision to stop supplying natural gas to the EU of its own accord at any point – potentially as a means of retaliation if the scope of the SWIFT sanctions is extended. In both scenarios, Germany would be heavily affected. This ad hoc statement by the German National Academy of Sciences Leopoldina outlines potential ways of replacing Russian natural gas in Germany and in the rest of the EU in the short and medium term by relying on other – in particular renewable – energy sources. It seems sensible to consider short-, medium- and long-term aspects of substituting Russian natural gas in turn, while always remaining mindful of the geostrategic factors of the medium-term energy transition and the long-term aim of creating a resilient, climate-neutral energy system within Europe. The statement concludes that even at short notice the German economy could manage a stop of Russian gas imports. Yet bottlenecks would be looming during winter this year. It would be possible, however, to immediately roll out a package of measures aiming to limit the negative repercussions and to mitigate the social impact of these shortages

    Science20 Kommuniqué – „Recover Together, Recover Stronger“: [Arbeitsübersetzung]

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    Diese Stellungnahme wurde von den Nationalen Akademien der Wissenschaften der G20-Staaten unter Federführung der Indonesischen Akademie der Wissenschaften AIPI zur Beratung des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der G20 Staaten in Indonesien im Jahr 2022 erarbeitet. Im Vorfeld des Gipfeltreffens der G20-Staaten am 15.-16. November 2022 auf Bali/Indonesien haben die Wissenschaftsakademien dieser Staaten (Science20), darunter die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die gemeinsame Stellungnahme „Recover Together, Recover Stronger“ veröffentlicht. Darin empfehlen sie Maßnahmen für eine bessere Pandemievorsorge und gegen den Klimawandel. Das Papier wurde in virtuellen Treffen unter Federführung der Nationalen Akademie Indonesiens AIPI und unter Beteiligung von Mitgliedern der Leopoldina erarbeitet. Die Russische Akademie der Wissenschaften wurde aufgrund des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine von der Erarbeitung der Stellungnahme ausgeschlossen

    Die Notwendigkeit eines One Health-Ansatzes für die Bewältigung von Zoonosen und antimikrobiellen Resistenzen: [Arbeitsübersetzung]

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    Diese Stellungnahme wurde von den Nationalen Akademien der Wissenschaften der G7-Staaten unter Federführung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zur Beratung des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten in Deutschland im Jahr 2022 erarbeitet. Der One Health-Ansatz steht für einen ganzheitlichen, interdisziplinären Ansatz, der auf der Grundannahme basiert, dass die Gesundheit von Menschen, Tieren, Pflanzen und Umwelt eng miteinander verknüpft ist. Die voranschreitende Zerstörung der Ökosysteme weltweit begünstigt das Auftreten von Krankheitserregern tierischen Ursprungs beim Menschen und umgekehrt (“Zoonosen”). Gleichzeitig verlieren antimikrobielle Medikamente (z.B. Antibiotika), die das wirksamste Mittel bei der Behandlung von Infektionskrankheiten darstellen, durch die Zunahme antimikrobieller Resistenzen (AMR) an Wirksamkeit. Um bei der Lösung dieses umfassenden Problemkomplex voranzukommen, empfehlen die Wissenschaftsakademien der G7-Länder konkrete Maßnahmen zur Umsetzung des One Health-Ansatzes weltweit, den Einsatz neuer digitaler Technologien zur effektiven Überwachung von Zoonosen und AMR sowie eine Stärkung von Forschung, die auf dem One Health-Ansatz beruht

    Dekarbonisierung: Internationales Handeln ist dringend notwendig: [Arbeitsübersetzung]

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    Diese Stellungnahme wurde von den Nationalen Akademien der Wissenschaften der G7-Staaten unter Federführung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zur Beratung des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten in Deutschland im Jahr 2022 erarbeitet. Dekarbonisierung ist ein zentrales Element zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens, in dem sich 196 Staaten dazu verpflichtet haben, ihre Treibhausgasemissionen erheblich zu reduzieren, um die globale Erwärmung zu begrenzen. Dies umfasst den Ausbau der erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung, die Dekarbonisierung von Verkehr und Transport sowie der gesamten Industrie. Eine deutliche Emissionsreduzierung in der Landwirtschaft ist ebenso entscheidend. Um den Übergang zu einer Welt mit Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu beschleunigen, fordern die G7-Akademien den Aufbau eines kohlenstoffneutralen und widerstandsfähigen Energiesystems, eine Stärkung der internationalen Zusammenarbeit für eine gerechte Energiewende weltweit durch die Einführung eines Handelssystems für erneuerbare Energie und die Einführung eines globalen CO2-Bepreisungsmechanismus, die Stärkung von Klimakompetenz und Bürgerbeteiligung sowie die Förderung von technologischen und sozialen Innovation im Hinblick auf Klimaneutralität

    Antivirale Medikamente: Für eine bessere Pandemievorsorge: [Arbeitsübersetzung]

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    Diese Stellungnahme wurde von den Nationalen Akademien der Wissenschaften der G7-Staaten unter Federführung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zur Beratung des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten in Deutschland im Jahr 2022 erarbeitet. Die breite Verfügbarkeit von antiviralen Medikamenten, die im Pandemiefall ergänzend zu Impfstoffen eingesetzt werden können, ist ein zentraler Bestandteil einer effektiven Pandemievorsorge. Die Erfahrung mit der COVID-19-Pandemie hat gezeigt, dass die Welt unzureichend auf Pandemien vorbereitet ist und dringender Handlungsbedarf bei der Entwicklung neuer antiviraler Medikamente besteht. Die Wissenschaftsakademien der G7-Staaten fordern deshalb eine stärkere Förderung der Entwicklung spezifischer und breit wirksamer antiviraler Medikamente durch die Etablierung langfristiger Finanzierungsmechanismen, die Schaffung adäquater Infrastrukturen für die Durchführung effizienter klinischer Studien sowie eine Verbesserung der Koordination internationaler Aktivitäten im Bereich der Pandemievorsorge

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