Otago German Studies (E-Journal)
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Preface
From Soluble Forms to Last Snapshots: Surrealism’s German Echoes
Introduction to the volume Surrealism’s Undercurrents: German Connections and Affinities, edited by Cecilia Novero
Carnal Metamorphosis in Hannibal (2013-2015)
This paper explores the integration of German surrealist motifs within the visual and thematic design of the TV series Hannibal (2013–2015). Through detailed visual analysis, it examines how animal figures such as the raven-stag and Wendigo serve as metaphors for identity and transformation, aligning with the works of Max Ernst, Hans Bellmer, and Meret Oppenheim. The paper contends that Hannibal not only inherits surrealism\u27s fascination with the unconscious but also reinvents it within contemporary media, embodying Freud\u27s psychoanalytic principles and André Breton’s ideology. Employing German surrealist aesthetics, Hannibalcrafts a narrative of psychological metamorphosis and human-animal hybridity. This synthesis invites viewers to experience a visceral reimagining of surrealism’s painterly concerns in a cinematic format. By reinterpreting surrealist themes for contemporary media, Hannibal invites a reevaluation of surrealism\u27s role in shaping modern narratives of identity, morality, and metamorphosis
Gespräch über "Das Verschwinden aus der Mitte der Dinge" - Melanie Babenhauserheide & Benedikt Wolf
Melanie Babenhauserheide talks with Benedikt Wolf about „Das Verschwinden aus der Mitte der Dinge“A Conversation in German between Melanie Babenhauserheide and Benedikt Wolf on "Das Verschwinden aus der Mitte der Dinge"
Auf den Spuren des Surrealismus in Walter Benjamins Passagen-Werk
Dem Surrealismus ist nämlich Benjamins Methode der literarischen Montage verpflichtet und selbst die Idee der Verflechtung von Mythos und technischer Technologie, die Anschauung, dass der Mythos selbst mitten in der Epoche der technischen Errungenschaften seine unheimliche Wiederkehr machen kann, lässt sich – wenn auch über verwickelte Umwege – auf die Surrealisten zurückführen. Diese waren tatsächlich die ersten gewesen, die aus den fragmentarischen Übrigbleibseln der veralteten Technologie die Spuren der Zukunft herablesen konnten. Die wichtigsten Spuren des Surrealismus sind im Passagen-Werk in den Konvoluten über das unterirdische Paris, in Baudelaire-Konvolut und schließlich in denjenigen, die sich mit der Theorie des Aufwachens befassen. In der surrealistischen profanen Erleuchtung verschmelzen nach Benjamin die revolutionäre und uralte Utopie einer klassenlosen Gesellschaft und die Reaktivierung der dichterischen Einbildungskraft.Dem Surrealismus ist nämlich Benjamins Methode der literarischen Montage verpflichtet und selbst die Idee der Verflechtung von Mythos und technischer Technologie, die Anschauung, dass der Mythos selbst mitten in der Epoche der technischen Errungenschaften seine unheimliche Wiederkehr machen kann, lässt sich – wenn auch über verwickelte Umwege – auf die Surrealisten zurückführen. Diese waren tatsächlich die ersten gewesen, die aus den fragmentarischen Übrigbleibseln der veralteten Technologie die Spuren der Zukunft herablesen konnten. Die wichtigsten Spuren des Surrealismus sind im Passagen-Werk in den Konvoluten über das unterirdische Paris, in Baudelaire-Konvolut und schließlich in denjenigen, die sich mit der Theorie des Aufwachens befassen. In der surrealistischen profanen Erleuchtung verschmelzen nach Benjamin die revolutionäre und uralte Utopie einer klassenlosen Gesellschaft und die Reaktivierung der dichterischen Einbildungskraft
Briefe einer Antifaschistin. Marianne Angermann an ihre Eltern, Antifaschisten in Deutschland vom 22. 12. 1935 bis 24. 2. 1936.
Marianne Angermann, Briefe an ihre Eltern, Teil
Letters of an antifascist: 1944
The text records day to day life under National Socialism as it was experienced by Charlotte Angermann, a resident of Dresden during the Second World War. Angermann writes of bombing raids on other German cities, the shortages faced by the general population and the deaths of friends and family members. The diary entries are constructed as an address to her daughter, Marianne Angermann-Bielschowsky, who was at the time in Great Britain where worked as a research under Professor Green at the University of Sheffield
Briefe einer Antifaschistin: 1938
Der Text enthält kurze Informationen über die Situation von Marianne Angermann in Madrid, die Freunde außerhalb Deutschlands an ihre Mutter, Charlotte, in Dresden weiterleiteten, da es im Jahre 1938 keine direkte Postverbindung zwischen Spanien und Hitler-Deutschland gab. Diese Informationen werden durch Kommentare von Charlotte Angermann ergänzt. Marianne Angermann und ihr Ehemann, Franz Bielschowsky, engagierten sich für die republikanische Sache in Madrid während des Spanischen B¨ürgerkriegs und wurden beide im Militärlazarett von Madrid-Chamartín angestellt (Hospital militar no. 6).Der Text enthält kurze Informationen über die Situation von Marianne Angermann in Madrid, die Freunde außerhalb Deutschlands an ihre Mutter, Charlotte, in Dresden weiterleiteten, da es im Jahre 1938 keine direkte Postverbindung zwischen Spanien und Hitler-Deutschland gab. Diese Informationen werden durch Kommentare von Charlotte Angermann ergänzt. Marianne Angermann und ihr Ehemann, Franz Bielschowsky, engagierten sich für die republikanische Sache in Madrid während des Spanischen B¨ürgerkriegs und wurden beide im Militärlazarett von Madrid-Chamartín angestellt (Hospital militar no. 6).
The texts contain information about the situation of Marianne Angermann in Madrid which were passed on to her mother, Charlotte Angermann in Dresden, by friends living outside Germany. In 1938 there was no longer any direct postal route between Civil War Spain and Hitler\u27s Germany. Marianne and her husband, Franz Bielschowsky, supported the Republican cause during the Spanish Civil War and worked at Military Hospital No. 6 in Madrid-Chamartín
Briefe einer Antifaschistin: 1941
Diese Eintragungen zeichnen das tägliche Leben während der Zeit des Nationalsozialismus auf, wie es Charlotte Angermann, Einwohnerin von Dresden, während des Zweiten Weltkrieges erlebte. Angermann beschreibt Bombenangriffe auf andere deutsche Städte, den Mangel an Lebensnotwendigem, der von der allgemeinen Bevölkerung erlitten wurde und den Tod von Freunden und Familienmitgliedern. Diese kurzen Texte erscheinen in Form einer direkten Anrede an ihre Tochter, Marianne Angermann-Bielschowsky, die, zusammen mit ihrem Ehemann, dem deutsch-jüdischen Internisten Franz Bielschowsky, in Großbritannien wohnte, wo beide an der Universität Sheffield einer Forschungstätigkeit nachgingen.Diese Eintragungen zeichnen das tägliche Leben während der Zeit des Nationalsozialismus auf, wie es Charlotte Angermann, Einwohnerin von Dresden, während des Zweiten Weltkrieges erlebte. Angermann beschreibt Bombenangriffe auf andere deutsche Städte, den Mangel an Lebensnotwendigem, der von der allgemeinen Bevölkerung erlitten wurde und den Tod von Freunden und Familienmitgliedern. Diese kurzen Texte erscheinen in Form einer direkten Anrede an ihre Tochter, Marianne Angermann-Bielschowsky, die, zusammen mit ihrem Ehemann, dem deutsch-jüdischen Internisten Franz Bielschowsky, in Großbritannien wohnte, wo beide an der Universität Sheffield einer Forschungstätigkeit nachgingen.
These texts record daily life under National Socialism during the Second World War as it was experienced by Charlotte Angermann in Dresden. Angermann describes bombing raids on other German cities, the rationing of food and shortages of consumer goods, and the deaths of friends and family members. These short journal entries are written in the form of a direct address to Charlotte’s daughter, Marianne Angermann-Bielschowsky, who lived with her husband, the German-Jewish physician Franz Bielschowsky, in Great Britain where they both worked as researchers at the University of Sheffield
Briefe einer Antifaschistin: 1942
Diese Eintragungen zeichnen das tägliche Leben während der Zeit des Nationalsozialismus auf, wie es Charlotte Angermann, Einwohnerin von Dresden, während des Zweiten Weltkrieges erlebte. Angermann beschreibt Bombenangriffe auf andere deutsche Städte, den Mangel an Lebensnotwendigem, der von der allgemeinen Bevölkerung erlitten wurde und den Tod von Freunden und Familienmitgliedern. Diese kurzen Texte erscheinen in Form einer direkten Anrede an ihre Tochter, Marianne Angermann-Bielschowsky, die, zusammen mit ihrem Ehemann, dem deutsch-jüdischen Internisten Franz Bielschowsky, in Großbritannien wohnte, wo beide an der Universität Sheffield einer Forschungstätigkeit nachgingen.Diese Eintragungen zeichnen das tägliche Leben während der Zeit des Nationalsozialismus auf, wie es Charlotte Angermann, Einwohnerin von Dresden, während des Zweiten Weltkrieges erlebte. Angermann beschreibt Bombenangriffe auf andere deutsche Städte, den Mangel an Lebensnotwendigem, der von der allgemeinen Bevölkerung erlitten wurde und den Tod von Freunden und Familienmitgliedern. Diese kurzen Texte erscheinen in Form einer direkten Anrede an ihre Tochter, Marianne Angermann-Bielschowsky, die, zusammen mit ihrem Ehemann, dem deutsch-jüdischen Internisten Franz Bielschowsky, in Großbritannien wohnte, wo beide an der Universität Sheffield einer Forschungstätigkeit nachgingen.
These texts record daily life under National Socialism during the Second World War as it was experienced by Charlotte Angermann in Dresden. Angermann describes bombing raids on other German cities, the rationing of food and shortages of consumer goods, and the deaths of friends and family members. These short journal entries are written in the form of a direct address to Charlotte’s daughter, Marianne Angermann-Bielschowsky, who lived with her husband, the German-Jewish physician Franz Bielschowsky, in Great Britain where they both worked as researchers at the University of Sheffield
Briefe einer Antifaschistin: 1946
Diese Eintragungen zeichnen das tägliche Leben in den ersten Monaten nach der deutschen Kapitulation am Ende des Zweiten Weltkriegs wie es Charlotte Angermann, Einwohnerin von Dresden, erlebte. Angermann beschreibt den Mangel an Lebensnotwendigem, der von der allgemeinen Bevölkerung erlitten wurde und die äußerst unsichere Existenz der Dresdner während der sowjetischen Besatzung. Diese kurzen Texte erscheinen in Form einer direkten Anrede an ihre Tochter, Marianne Angermann-Bielschowsky, die, zusammen mit ihrem Ehemann Franz Bielschowsky, während des Spanischen Bürgerkrieges in einem Militärlazarett in Madrid gearbeitet hatte. Als 1939 die republikanische Sache verloren war, floh sie mit ihrem deutschen Ehemann Dr. Franz Bielschowsky nach Großbritannien, wo beide an der Universität Sheffield im Labor von Prof. H. N. Green eine Anstellung als Forschungsassistenten fanden.Diese Eintragungen zeichnen das tägliche Leben in den ersten Monaten nach der deutschen Kapitulation am Ende des Zweiten Weltkriegs wie es Charlotte Angermann, Einwohnerin von Dresden, erlebte. Angermann beschreibt den Mangel an Lebensnotwendigem, der von der allgemeinen Bevölkerung erlitten wurde und die äußerst unsichere Existenz der Dresdner während der sowjetischen Besatzung. Diese kurzen Texte erscheinen in Form einer direkten Anrede an ihre Tochter, Marianne Angermann-Bielschowsky, die, zusammen mit ihrem Ehemann Franz Bielschowsky, während des Spanischen Bürgerkrieges in einem Militärlazarett in Madrid gearbeitet hatte. Als 1939 die republikanische Sache verloren war, floh sie mit ihrem deutschen Ehemann Dr. Franz Bielschowsky nach Großbritannien, wo beide an der Universität Sheffield im Labor von Prof. H. N. Green eine Anstellung als Forschungsassistenten fanden.
The text records day to day life in 1946 under Soviet occupation as it was experienced by Charlotte Angermann, a resident of Dresden. Angermann writes of the death of her husband, Konrad Angermann, and her longing to see her daughter, Marianne Angermann-Bielschowsky, who was at the time in Great Britain where worked as a researcher under Professor Green at the University of Sheffield