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Gamification in e-Learning : a comparative analysis of learning motivation and learning outcomes in mobile applications in higher education
Diese Arbeit untersucht, ob der Einsatz von Gamification im E-Learning einen positiven Einfluss auf die Lernmotivation und das Lernverhalten von Studierenden hat. Ziel war es, herauszufinden, ob spieltypische Elemente zu einer höheren Nutzungsintensität und besseren Lernergebnissen führen können. Zu diesem Zweck wurde eine mobile E-Learning-App in zwei Versionen entwickelt: einer Basisversion mit einem Single-Choice-Quiz sowie einer erweiterten Version, die zusätzlich ein Levelsystem mit Abzeichen, Erfahrungspunkte für den Fortschritt, Belohnungspunkte zum Auffüllen von Herzen und ein Herzsystem zur Begrenzung der Fehlversuche enthält. Es wurden zwei separate Nutzerstudien im Rahmen der Lehrveranstaltungen „Web-Technologien & Usability“ und „Programmierung 2“ durchgeführt. Die Studierenden wurden zufällig einer der beiden App-Versionen zugewiesen und nutzten die App über mehrere Tage hinweg zur Vorbereitung auf eine bevorstehende Prüfung. Ihre Nutzungsdaten wurden in einer Firebase-Datenbank erfasst und ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass Teilnehmende der gamifizierten Version die App im Durchschnitt häufiger nutzten und bessere Lernergebnisse erzielten. Damit stützen die Ergebnisse die Annahme, dass Gamification den Lernerfolg positiv beeinflussen kann. Der motivationale Effekt fiel hingegen weniger eindeutig aus, da nicht alle Teilnehmenden eine gesteigerte Nutzung zeigten. Zusätzliches Feedback aus einem freiwilligen Fragebogen bestätigte, dass viele Studierende die spieltypischen Elemente als motivierend und ansprechend empfanden. Gleichzeitig wurden Verbesserungsvorschläge geäußert, etwa ein größerer Fragenpool, flüssigere Timer-Animationen oder die Integration weiterer Lernformate wie Karteikarten oder kurze Tests.This thesis examines whether the use of gamification in e-learning positively impacts students’ motivation and learning behavior. The main goal is to determine whether game elements can lead to increased engagement and improved learning outcomes. To investigate this, a mobile e-learning application was developed in two versions: a basic version with a single-choice quiz and a gamified version that adds a level system with badges, Experience Points (XP) for progression, Redeemable Points (RP) for refilling lives, and a life system that limits the number of incorrect attempts. Two separate user studies were conducted in the courses “Web Technologies & Usability” and “Programmierung 2”. In each study, students were randomly assigned to either the gamified or the non-gamified app version and used the application over a period of several days to prepare for an upcoming exam. Their usage and performance data were recorded in a Firebase database. The results show that participants in the gamified group generally used the app more frequently and achieved higher learning scores. These findings support the hypothesis that gamification can positively influence learning outcomes. In contrast, the increase in usage intensity was less consistent across all participants, suggesting a more moderate motivational effect. Additional feedback collected through a voluntary questionnaire confirmed that many students found the gamified version motivating and enjoyable. However, some also suggested improvements such as a larger pool of quiz questions, smoother timer animations, and the integration of alternative learning formats like flashcards or quick tests.eingereicht von: Marion Michaela HölzlAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Wildlife forensics and radiography
Problem: Die Wildtierforensik untersucht Tierknochen, um Todesursachen und äußere Einflüsse zu bestimmen. Besonders fragmentierte oder verwitterte Knochen stellen eine Herausforderung dar, da klassische Methoden wie morphologische oder genetische Analysen oft keine eindeutigen Ergebnisse liefern. Die Mikro-Computertomographie (Mikro-CT) bietet eine hochauflösende, nicht-destruktive Möglichkeit, feine Strukturen wie Mikrofrakturen oder Krankheitsmerkmale sichtbar zu machen. Es bleibt jedoch offen, inwieweit sie zur sicheren Bestimmung der Tierart und zur Identifikation einzelner Knochen geeignet ist.Fragestellung: Können mit der Mikro-CT zusätzliche Merkmale erkannt werden, die Rückschlüsse auf Art, Leben und Todesursache von Wildtieren erlauben?Welche Mikro-CT-Parameter eignen sich am besten zur Darstellung der Knochenproben?Methode: Literaturrecherche in den Bibliotheken der FH Joanneum und der Karl-Franzens-Universität Graz sowie Online-Datenbanken wie PUBMED.Analyse von Knochenproben mittels Mikro-CT unter Variation der Scanparameter; qualitative Experteninterviews mit einer Tierärztin und einem Jäger.Ergebnisse: Die Mikro-CT ermöglichte die Darstellung von Mikrofrakturen, Trabekelnetzwerken und Umbauprozessen im Knochen, die mit bloßem Auge nicht sichtbar waren. Die Tierart konnte nicht eindeutig bestimmt, jedoch auf kleinere bis mittelgroße Wildtiere eingegrenzt werden. Insbesondere Scan 7 (120 kV, 200 µA, 333 ms, 1mm Aluminiumfilter) zeigte eine sehr gute Bildqualität bei angemessener Scanzeit.Diskussion: Die Ergebnisse bestätigen die Mikro-CT als wertvolles Instrument zur Analyse von Wildtierknochen. Feine Strukturen wie Mikrofrakturen und Trabekelnetzwerke konnten sichtbar gemacht werden, was die Hypothese teilweise stützt. Die Tierart konnte eingegrenzt, jedoch nicht eindeutig bestimmt werden. Besonders Scan 7 lieferte eine sehr gute Bildqualität bei vertretbarer Scan-Zeit. Die Methode zeigt großes Potenzial für die Wildtierforensik, auch wenn Kosten, Objektgröße und fehlende Vergleichsdaten derzeit eine breitere Anwendung einschränken.Schlussfolgerung: Die Ergebnisse bestätigen das hohe Potenzial der Mikro-CT als ergänzende Methode in der Wildtierforensik. Künftig könnten die Entwicklung standardisierter 3D-Datenbanken sowie KI-gestützte Auswertungssysteme die Effizienz und Genauigkeit der Artbestimmung erheblich verbessern.Problem: Wildlife forensics examines animal bones to determine causes of death and external influences. Fragmented or weathered bones pose a particular challenge, as traditional methods such as morphological or genetic analyses often do not provide clear results. Micro-computed tomography (micro-CT) offers a high-resolution, non-destructive way of visualizing fine structures such as microfractures or disease characteristics. However, the extent to which it is suitable for reliably determining the animal species and identifying individual bones remains to be seen.Research Question: Can micro-CT be used to detect additional features that allow conclusions to be drawn about the species, life and cause of death of wild animals?Which micro-CT parameters are best suited for the visualization of bone samples?Method: Literature research in the libraries of the FH Joanneum and the Karl-Franzens-University Graz as well as online databases such as PUBMED.Analysis of bone samples using micro-CT with variation of scan parameters; qualitative expert interviews with a veterinarian and a hunter.Results: Micro-CT made it possible to visualize microfractures, trabecular networks and remodeling processes in the bone that were not visible to the naked eye. The animal species could not be clearly determined but could be narrowed down to small to medium-sized wild animals. In particular scan 7 (120 kV, 200 µA, 333 ms, 1mm aluminum filter) showed very good image quality with a reasonable scan time.Discussion: The results confirm micro-CT as a valuable tool for analyzing wild animal bones. Fine structures such as microfractures and trabecular networks could be visualized, which partially supports the hypothesis. The animal species could be narrowed down, but not clearly determined. Scan 7 in particular provided very good image quality with a reasonable scan time. The method shows great potential for wildlife forensics, even if costs, object size and a lack of comparative data currently limit its wider application.Conclusion: The results confirm the high potential of micro-CT as a complementary method in wildlife forensics. In the future, the development of standardized 3D databases and AI-supported evaluation systems could significantly improve the efficiency and accuracy of species identification.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Comparison of different interior plasters
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Vergleich von Lehm-, Kalk- und Gipsputzen hinsichtlich ihrer bauphysikalischen Eigenschaften, ihrer ökologischen undökonomischen Auswirkungen. Ziel ist es, die Eignung der einzelnen Putzarten für verschiedene Putzgründe im Innenbereich zu bewerten und praxisnahe Empfehlungenfür eine nachhaltige Materialwahl im Bauwesen abzuleiten.Nach einer theoretischen Einführung in Aufbau, Funktionen und Anforderungen von Innenputzen werden die drei Putzsysteme detailliert hinsichtlich ihrer Zusammensetzung, technischen Eigenschaften sowie ihres Umwelt- und Kostenverhaltens analysiert. Anschließend erfolgt ein systematischer Vergleich der Putzarten auf drei typischen Wandkonstruktionen: Hochlochziegel, Stahlbeton und Holzmantelbeton. DieAuswertung umfasst sowohl ökologische Kennwerte wie den ΔOI3-Wert als auch eine wirtschaftliche Betrachtung der Gesamtaufwandkosten pro Quadratmeter.Die Ergebnisse zeigen, dass Lehmputz besonders durch seine ökologische Bilanz überzeugt, Kalkputz gute Allround-Eigenschaften bietet und Gipsputz wirtschaftlichvorteilhaft ist. Die Wahl des geeigneten Putzes hängt somit stark vom jeweiligen Anwendungsfall sowie von Umwelt- und Kostenprioritäten ab.This thesis examines and compares clay, lime, and gypsum plasters with regard to their physical properties, processing characteristics, and ecological as well as economic impacts. The aim is to evaluate the suitability of each plaster type for variousindoor wall constructions and to provide practical recommendations for sustainablematerial selection in the building industry.Following a theoretical overview of the functions, composition, and technical requirements of interior plasters, each plaster type is analysed in detail. The analysis includes material structure, adhesion behaviour, environmental indicators (the ΔOI3 value), and cost-efficiency. The materials are then applied and evaluated on three common wall systems: hollow clay blocks, reinforced concrete, and wood-concrete composite walls.The results show that clay plaster stands out for its ecological benefits, lime plaster offers a balanced all-around performance, and gypsum plaster proves to be the mostcost-effective option. The choice of plaster should therefore depend on the specific application and the relative importance assigned to environmental versus economic considerations.vorgelegt von: Anabela PranjicAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Living with endometriosis - experiences, perceptions and challenges of partners of people with endometriosis
Hintergrund: Endometriose ist eine chronische, gynäkologische, gutartige Erkrankung, die weltweit etwa 10% der Frauen im reproduktiven Alter betrifft. Die Auswirkungen betreffen jedoch auch die Partner:innen der Betroffenen. Diese erleben häufig emotionale Belastungen, Informationsdefizite und Herausforderungen im Umgang mit der Erkrankung der Betroffenen, wobei ihre Perspektive in der Forschung noch weitgehend unerforscht ist. Forschungsfrage: „Welche Erfahrungen, Wahrnehmungen und Herausforderungen begegnen Partner:innen von Personen mit Endometriose?“ Methode: Im Zeitraum von Oktober 2024 bis März 2025 wurde eine strukturierte Literaturrecherche durchgeführt, um die qualitative Forschungsfrage zu beantworten. Mithilfe des SPIDER-Schemas wurden Keywords und passende Ein- und Ausschlusskriterien definiert. Die Recherche erfolgte in den Datenbanken PubMed und CINAHL sowie durch Handsuche in Google Scholar und Screening der Referenzlisten der inkludierten Stu-dien. Vier Studien wurden für die Beantwortung der Forschungsfrage ausgewählt. Die Qualität der inkludierten Studien wurde mit dem Bewertungsbogen von Behrens & Langer, (2022) kritisch bewertet. Ergebnis: Durch thematische Analyse nach Braun & Clarke, (2012) konnten vier Katego-rien gebildet werden: Informationsdefizit hinsichtlich der Erkrankung, Einbindung in den Versorgungsprozess, Kommunikationsbarrieren im Umgang mit der Erkrankung, emotionale Belastung und fehlende Selbstfürsorge. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, Partner:innen von Endometriose-Betroffenen in den Versorgungsprozess einzubeziehen, um sowohl die Genesung der Betroffenen zu fördern, als auch die Bedürfnisse der Partner:innen zu berücksichtigen. Partner:innen haben oft wenig Wissen über Endometriose, sind emotional belastet und wünschen sich Unterstützung durch das Gesundheitspersonal.Background: Endometriosis is a chronic, gynecological, benign disease that affects around ten percent of women of reproductive age worldwide. However, the impact of the disease also extends to the partners of those affected. These partners often experience emotional burden, knowledge gaps, and challenges in coping with the illness of their loved ones. Their perspective has been largely underexplored in research. Research question: „What experiences, perceptions and challenges do partners of people with endometriosis face? “Methods: From October 2024 to March 2025, a structured literature review was conducted to answer the qualitative research question. Using the „SPIDER” tool, keywords as well as suitable inclusion and exclusion criteria were defined. The search was conducted in PubMed and CINAHL databases in addition to a manual search in Google Scholar and screening of reference lists of the included studies. Four studies were selected to answer the research question. The quality of the included studies was critically assessed using the Behrens & Langer, (2022) evaluation tool. Results: Through thematic analysis according to Braun & Clarke, (2012) four categories were identified: information deficit regarding the disease, involvement in the care process, communication barriers in dealing with the disease, emotional burden and lack of self-care. Conclusion: The results highlight the need to involve partners of people with endometriosis in the care process both to promote the recovery of those affected and to address the needs of the partners. Partners often have limited knowledge about endometriosis, experience emotional distress and seek support from healthcare professionals.Laura Marie SelbitschkaAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Napping during the break : chance or challenge?
Hintergrund: Das Schichtdienstsystem ist im Akutbereich nicht mehr wegzudenken, da hier eine kontinuierliche Betreuung von kritischen Patient:innen notwendig ist. Schichtarbeit und vor allem Nachtdienste wirken sich jedoch besonders negativ auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Pflegekräfte aus. Daraus resultiert ein Anstieg an Pflegefehlern und die Patient:innensicherheit wird gefährdet. Um den körperlichen Nebenwirkungen sowie der reduzierten Leistungsfähigkeit entgegen zu wirken, wird Napping als Lösungsvorschlag in Betracht gezogen. Forschungsfrage: Wie erleben Pflegekräfte im Akutbereich die Integration von Napping während der Pause? Methode: Mithilfe einer strukturierten Literaturrecherche im Zeitraum von September 2024 bis Mai 2025 wurde in den Datenbanken PubMed und CINHAL nach relevanter Literatur gesucht. Zusätzlich wurde mittels einer Handsuche der ersten hundert Ergebnisse in GoogleScholar nach Studien gesucht. Insgesamt wurden aus den 109 Ergebnissen anhand der definierten Ein- und Ausschlusskriterien vier relevante Studien ausgewählt und anschließend mithilfe des Bewertungsbogens von Behrens und Langer (2004) kritisch bewertet. Ergebnisse: Napping verhilft zur Steigerung der Wachsamkeit, Konzentration und Leistungsfähigkeit. Dadurch können Pflegefehler verhindert werden und die Arbeitsqualität bleibt aufrecht erhalten. Ein Nap ist jedoch aus organisatorischen sowie räumlichen Rahmenbedingungen oftmals nicht möglich. Selten verursacht Napping Nebenwirkungen und wird aufgrund dessen von den Teilnehmer:innen, die dies so erlebt haben, gemieden. Schlussfolgerung: Basierend auf den Ergebnissen dieser Arbeit stellt Napping einen vielversprechenden Lösungsansatz dar, um den negativen Auswirkungen des Schichtdienstes entgegenzuwirken. Die Implementierung dieser Intervention gestaltet sich jedoch als herausfordernd und ist nicht in allen Situationen möglich. Deshalb besteht weiterer Forschungsbedarf, um Empfehlungen für die Pflegepraxis zu entwickeln.Background: Within the acute care setting a shiftwork system cannot be imagined without, because critically ill patients need ongoing care. Shiftwork especially nightwork negatively impacts the health and performance of nurses. That is why nurse-induced mistakes tend to rise and the patients safety gets endangered. Napping is a possible solution to combat the physical side effects and reduced performance by the shiftwork. Research question: How do nurses in acute care experience the integration of napping during breaks? Method: With the help of a structured literature research, relevant literature was identified in databases PubMed and CINAHL during the period from September 2024 to May 2025. Additionally, literature was hand searched among the first hundred results on GoogleScholar. A total of four relevant studies were conducted from the 109 results based on the defined inclusion and exclusion criteria. Subsequently it was critically appraised by using the evaluation tool by Behrens and Langer (2004). Results: Napping helps to increase vigilance, concentration and performance. Because of this, nurse-induced mistakes can be prevented and the work quality maintained. But a nap is because of organizational and environmental conditions not always possible. A nap rarely causes side effects and gets denied by participants, who have experienced it like so, because of it. Conclusion: Based on the results of this study, napping is a promising approach to a solution for the negative aspects of shift work. However, the implementation of this intervention turns out to be challenging and cannot be done in all situations. Therefore more research is still needed to create recommendations for nursing practice.Katharina Andrea StummerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Agile methodology in volleyball : a qualitative interview study on autonomy and team management
Ein selbstgesteuertes, motiviertes Team im österreichischen Volleyball trainieren zu dürfen, bringt viele Vorteile mit sich. Besonders wenn aufgrund finanzieller Knappheit ein/eine Trainer*in für das gesamte Funktionieren verantwortlich ist und keine Assistent Coaches oder Verwaltungsorgane Teilarbeit abnehmen. Doch bringt es auch Gefahren, denn Autonomie in einem Team heißt immer auch, dass ein/eine Trainer*in nicht alles in der Hand haben kann. In Österreich prallen zwei Philosophien aufeinander, so finden sich in der Volleyballlandschaft im Land top-down gesteuerte Teams ebenso wie agile, selbstbestimmte Teams. Diese Arbeit setzt sich damit auseinander, wie agile Methoden (z.B. Scrum aus der Welt der Softwareentwicklung) bereits bewusst oder unbewusst zum Einsatz kommen und wie sich diese sowie ein agiles Mindset auf das Mannschaftsgefüge und den Grad der Selbstständigkeit eines Teams auswirken.Um diese Frage beantworten zu können, werden zwei Ansätze verfolgt. Wie abseits der physischen Komponenten im Training auch mental und strukturell gearbeitet wird und wie agile Teams in nicht sportlichem Kontext funktionieren, zeigt zunächst eine Literaturrecherche auf. Um auch einen Einblick zu bekommen, wie die Lage in Österreich und teilweise in Deutschland aussieht, wurden Experteninterviews mit Trainer*innen, die in Österreich oder Deutschland tätig sind oder waren, durchgeführt. Eine Auswertung dieser Daten und dem Vergleich mit der gefundenen Literatur vermittelt ein klares Bild, wie in Österreich gearbeitet wird und ob agile Methoden einen Mehrwert oder Nachteile bringen. Speziell der Einblick in andere Bereiche wie die Informationstechnologie zeigt auf, wie Agilität gelebt wird und welche Auswirkungen und Synergien entstehen können.Die Arbeit und ihre Ergebnisse ermöglicht weitere Fragestellungen, die in diesem Kontext von Bedeutung sein können. Auch können Trends abgeleitet werden, um auch konkrete Handlungsempfehlungen entwerfen zu können, wie Teamführung österreichischer Volleyballmannschaften gelebt werden kann.Coaching a self-organized, motivated team in Austrian volleyball brings many advantages. Especially when, due to financial constraints, one coach is responsible for the entire organizational functioning of the team and no assistant coaches or Club managers take over some of the work. But it also brings danger, because autonomy in a team always means that one coach cannot control everything. In Austria, two philosophies collide: top-down managed teams as well as agile, self-determined teams can be found in this country's volleyball landscape. This thesis deals with how agile frameworks (like Scrum from the world of software development) are already used consciously or unconsciously and how they affect the team-collaboration and the degree of autonomy of a team.To be able to answer this question, two approaches are taken. First, literature research shows how mental and structural work is done apart from the physical components in training and how agile teams function in non-sporting contexts. To gain insight into the situation in Austria and, to some extent, in Germany, expert interviews were conducted with trainers who are or were active in Austria or Germany. An evaluation of this data and the comparison with the literature found gives a clear picture of how a volleyball training environment is structured in Austria and whether agile methods bring added value or disadvantages. Especially the insight into other areas like information technology shows how agility and its mindset is lived, and which effects and synergies can arise.The work and its results enable further questions that can be of importance in this context. Trends can also be derived to be able to design concrete recommendations for actions on how team leadership of Austrian volleyball teams can be lived.eingereicht von: Johannes NeuwerschAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Effect of Clinically Indicated Peripheral Intravenous Catheter Replacement on the Incidence of Phlebitis and Catheter-Associated Bloodstream Infections in Adults
Hintergrund: Periphere intravenöse Katheter (PIVK) sind in der klinischen Versorgung unerlässlich und ermöglichen die direkte Verabreichung von unterstützenden und interventionellen Therapien in den Blutkreislauf. Mehrere internationale Untersuchungen und epidemiologische Erhebungen berichten übereinstimmend, dass bis zu 70 % der stationären Patient:innen mindestens einmal einen PIVK erhalten. Zu den häufigsten Komplikationen gehören Phlebitis, Extravasation intravenöser Flüssigkeiten und Hämatombildung. Eine bakterielle Thrombophlebitis kann in weiterer Folge zu einer katheterassoziierten Blutstrominfektion (CABSI) führen (Robert Koch, 2017). Während ein routinemäßiger Wechsel des Katheters zur Vermeidung von Komplikationen empfohlen wurde, könnte ein bedarfsorientierter Wechsel unnötige Eingriffe vermeiden und die Patient:innenzufriedenheit erhöhen (Chen et al., 2022a).Fragestellung: Welchen Einfluss hat der klinisch indizierte Wechsel peripherer intravenöser Katheter im Vergleich zum routinemäßigen Wechsel auf die Inzidenz von Phlebitis und katheterassoziierten Blutstrominfektionen bei erwachsenen Patient:innen? Methode: Diese Übersichtsarbeit basiert auf einer strukturierten Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, Cochrane Library und CINAHL sowie einer ergänzenden Recherche in Google Scholar im Zeitraum von November 2024 bis Februar 2025. Zusätzlich wurde eine explorative Websuche genutzt, um weitere relevante Quellen zu identifizieren. Ergebnis: Eine WHO-Leitlinie aus dem Jahr 2024, zwei aktuelle systematische Übersichtsarbeiten mit Meta-Analysen (2024) und ein Rapid Review (2024) wurden einbezogen. Die Evidenz deutet darauf hin, dass ein klinisch indizierter Wechsel peripherer intravenöser Katheter unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen eine gleichwertige Alternative zum routinemäßigen Wechsel darstellt (World Health Organization, 2024). Während einige Studien auf eine verringerte Phlebitis-Inzidenz beim routinemäßigen Wechsel hinweisen, zeigen sich bei katheterassoziierten Blutstrominfektionen und der Mortalität kaum Unterschiede zwischen den Wechselstrategien (Dobrescu et al., 2024; Toromanova et al., 2024). Schlussfolgerung: Auf Grundlage der aktuellen Evidenzlage kann keine eindeutige Empfehlung für oder gegen einen klinisch indizierten Wechsel peripherer Venenkatheter ausgesprochen werden. Die Ergebnisse sprechen jedoch für einen individualisierten Wechselansatz, der unnötige Eingriffe reduziert und eine patientenzentrierte Versorgung fördert.Background: Peripheral intravenous catheters (PIVCs) are essential in clinical care, allowing for the direct administration of supportive and interventional therapies into the bloodstream. Multiple international studies and epidemiological surveys consistently report that up to 70% of hospitalized patients receive a PIVC at least once. The most common complications include phlebitis, extravasation of intravenous fluids, and hematoma formation. Bacterial thrombophlebitis can subsequently lead to a catheter-associated bloodstream infection (CABSI) (Robert Koch, 2017). While routine catheter replacement was traditionally recommended to prevent complications, a clinically indicated replacement may avoid unnecessary procedures and increase patient satisfaction (Chen et al., 2022a). Research question: What is the impact of clinically indicated replacement of peripheral intravenous catheters compared to routine replacement on the incidence of phlebitis and catheter-associated bloodstream infections in adult patients? Method: This review is based on a structured literature search conducted in the databases PubMed, Cochrane Library, and CINAHL, as well as a supplementary search using Google Scholar, covering the period from November 2024 to February 2025. An exploratory web search was also performed to identify additional relevant sources. Results: A WHO guideline from 2024, two recent systematic reviews with meta-analyses (2024) and a rapid review (2024) were included. The evidence suggests that a clinically indicated replacement of peripheral intravenous catheters, under strict adherence to hygiene measures, represents a feasible alternative to routine replacement (World Health Organization, 2024). While some studies indicate a reduced incidence of phlebitis with routine replacement, there appear to be no significant differences between the two replacement-strategies in terms of catheter-associated bloodstream infections and mortality (Dobrescu et al., 2024; Toromanova et al., 2024). Conclusion: Based on the current evidence, no definitive recommendation can be made for or against clinically indicated PIVC replacement. However, the findings support an individualized replacement strategy that reduces unnecessary interventions and promotes patient-centered care.Eva-Romana SchweighartAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Possible fields of action for radiological technologists in the event of radiation accidents
Strahlenunfälle sind nicht alltäglich. Sobald das Wort „Strahlenunfall“ fällt, denken die Menschen automatisch an prägende großräumige Ereignisse wie die Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahre 2011 oder die Tschernobyl-Katastrophe von 1986. Im Berufsleben eine:r Radiologietechnolog:in hat man täglich mit Personen zu tun, die jegliche Art von Strahlung mit den zwei prägendsten Ereignissen der Nuklearkatastrophen verbinden und sich fürchten. Es gibt jedoch auch kleinräumige Unfälle mit radioaktiven Quellen wie beispielsweise Verkehrsunfälle mit Transportern, welche radioaktive Quellen transportieren. Diese kleinräumigen Strahlenunfälle betreffen vorwiegend das Einsatzpersonal der Einsatzorganisationen in Österreich und erfordern ein Höchstmaß an interdisziplinärem Vorgehen. Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Fragestellung „Welche Rolle könnten Radiologietechnolog:innen in dem Szenario eines Strahlenunfalles spielen, um bestehende Strukturen zu unterstützen?“. Der Grundlagenteil dieser Arbeit wurde auf Basis einer Literaturrecherche erstellt. Dafür wurde auf Literatur aus Büchern, Leitlinien und Gesetzen zurückgegriffen. Zur Beantwortung der Fragestellung würde als empirischer Teil das strukturierte Expert:innen-Interview mit anschließender qualitativer Datenanalyse ausgewählt.Aus den Ergebnissen der Interviews geht hervor, dass die Expert:innen die Unterstützung von Radiologietechnolog:innen als hilfreich erachten und sich dies auch vorstellen könnten. Im Militär ist grundsätzlich kein Einsatz von fremden Personal vorgesehen, sondern es wird auf das interne militärische Personal zurückgegriffen. Der Rettungsdienst und die Feuerwehr würden die Möglichkeiten der Unterstützung durch Radiologietechnolog:innen begrüßen, vor allem bereits in der Ausbildung der Mitarbeiter:innen. Wichtig wäre es jedoch, dass alle Einsatzorganisationen ein gemeinsames Konzept entwickeln, um die Personengruppe der Radiologietechnolog:innen miteinzubinden. Die Landesabteilung hat die Berufsgruppe der Radiologietechnologie bereits fest in Notfallpläne innerhalb der Landeskrankenhäuser miteinbezogen. Radiologietechnolog:innen besitzen ein nicht zu unterschätzendes Wissen, welches von den einzelnen Einsatzorganisationen auch anerkannt wird. Es gilt nun, dieses Wissen an die einzelnen Organisationen zu tragen und die ersten Schritte in eine gemeinsame Notfallplanung zu setzen, um bestehende Strukturen zu unterstützen. Die Berufsgruppe der Radiologietechnolog:innen ist bis dato eine unterschätzte Ressource im Hinblick auf Strahlung und Strahlenunfälle, wo es nun gilt, das volle Potential auszuschöpfen.Radiation accidents are not an everyday occurrence. As soon as the word ‘radiation accident’ is mentioned, people automatically think of defining events such as the nuclear disaster in Fukushima in 2011 or the Chernobyl disaster in 1986. In the professional life of a radiological technologist, you must deal with people every day who associate any kind of radiation with the two most defining events of nuclear disasters and are afraid. However, there are also small-scale accidents involving radioactive sources, such as road accidents involving lorries transporting radioactive sources. These small-scale radiation accidents mainly affect the emergency personnel of emergency organisations in Austria and require a highly interdisciplinary approach. This bachelor's thesis deals with the question ‘What role could radiological technologists play in the scenario of a radiation accident in order to support existing structures?’. The basic part of this thesis was created on the basis of a literature search. For this purpose, literature from books, guidelines and laws was used. To answer the question, the structured expert interview with subsequent qualitative data analysis was selected as the empirical part.The results of the interviews show that the experts consider the support of radiological technologists to be helpful and could also imagine this. In the military, there are generally no plans to deploy external personnel; instead, internal military personnel are used. The rescue service and the fire brigade would welcome the possibility of support from radiological technologists, especially in the training of employees. However, it would be important for all emergency organisations to develop a joint concept to include the radiology technologist group. The provincial department has already firmly integrated the professional group of radiological technologists into emergency plans within the provincial hospitals. Radiology technologists possess knowledge that should not be underestimated and is also recognised by the individual emergency response organisations. The task now is to transfer this knowledge to the individual organisations and take the first steps towards joint emergency planning in order to support existing structures. The professional group of radiological technologists has so far been an underestimated resource with regard to radiation and radiation accidents, where it is now important to utilise its full potential.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
ECMO in intensive care : the experiences, perceptions and challenges of intensive care nurses in the care of patients under extracorporeal membrane oxygenationhe title of your thesis here
Hintergrund: Die ECMO ist eine Form der vorübergehenden Lungen- und/oder Herzunterstützung, wenn herkömmliche Therapieansätze nicht mehr ausreichen. Intensivpflegekräfte übernehmen dabei zentrale Aufgaben in einem hochkomplexen Versorgungsumfeld, welches technisches Wissen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und hohe emotionale Belastbarkeit erfordert. Die Versorgung dieser Patient:innen kann eine enorme psychische und physische Belastung für die Pflegekräfte darstellen und eine Auswirkung auf die Qualität der Patient:innenversorgung haben. Forschungsfrage: Welche Erfahrungen, Wahrnehmungen und Herausforderungen machen Intensivpflegekräfte in der Versorgung von Patient:innen unter extrakorporaler Membranoxygenierung? Methode: Mit Hilfe des SPIDER-Tools wurde anhand einer strukturierten Literaturrecherche basierend auf Nordhausen und Hirt (2020) in den Datenbanken PubMed und CINAHL sowie eine Handsuche in Google Scholar und den Referenzlisten, qualitative Studien in englischer und deutscher Sprache und a priorisierter Einschlusskriterien detektiert. Inkludierte Studien wurden mit der CASP-Checkliste kritisch bewertet und anhand einer strukturierten Inhaltsanalyse nach Mayring interpretiert. Ergebnis: Fünf Studien entsprachen den Einschlusskriterien und wurden in die strukturierte Übersichtsarbeit inkludiert. Inhalte der Studien zu Erfahrungen, Wahrnehmungen und Herausforderungen wurden in den folgenden Kategorien interpretiert: „Persönliche Erfahrungen“, „Eigene Rolle“, „Interdisziplinäre Zusammenarbeit“, „Kompetenzentwicklung und Schulungen“ und „Herausforderungen“. Pflegekräfte erleben ein emotionales Auf und Ab und sehen ihre Rolle als zentral für den Therapieerfolg. Regelmäßige Schulungen und eine effiziente interdisziplinäre Zusammenarbeit gelten als essenziell. Gleichzeitig erschweren eine hohe Arbeitsbelastung, fehlende Strukturen und unklare Zuständigkeiten die Versorgung. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse verdeutlichen den Bedarf an struktureller, personeller und emotionaler Unterstützung für Pflegekräfte in der ECMO-Versorgung. Regelmäßige Schulungen und klar definierte Zuständigkeiten können zur Qualitätssicherung beitragen. Weitere Forschung soll sich mit den Erfahrungen in den verschiedenen ECMO-Versorgungsmodellen beschäftigen.Background: ECMO is a form of temporary lung and/or heart support when conventional therapeutic approaches are no longer sufficient. Intensive care nurses take on central tasks in a highly complex care environment that requires technical knowledge, interdisciplinary cooperation and a high level of emotional resilience. Caring for these patients can place an enormous psychological and physical burden on nursing staff and have an impact on the quality of patient care. Research question: What experiences, perceptions and challenges do intensive care nurses face when caring for patients under extracorporeal membrane oxygenation? Methods: Using the SPIDER tool, a structured literature search based on Nordhausen and Hirt (2020) in the PubMed and CINAHL databases as well as a hand search in Google Scholar and the reference lists, qualitative studies in English and German and a prioritized inclusion criteria were detected. Included studies were critically appraised using the CASP checklist and interpreted using a structured content analysis according to Mayring. Result: Five studies met the inclusion criteria and were included in the structured review. The content of the studies on experiences, perceptions and challenges was interpreted in the following categories: “Personal experiences”, “Own role”, “Interdisciplinary collaboration”, “Skills development and training” and “Challenges”. Nursing staff experience emotional ups and downs and see their role as central to the success of therapy. Regular training and efficient interdisciplinary collaboration are considered essential. At the same time, a high workload, a lack of structures and unclear responsibilities make care more difficult. Conclusion: The results highlight the need for structural, personnel and emotional support for nursing staff in ECMO care. Regular training and clearly defined responsibilities can contribute to quality assurance. Further research should focus on the experiences in the various ECMO care models.Celin WagnerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Heating of metallic prostheses in MR tomography: A consideration of physical aspects under the effects of a magnetic field and electromagnetic RF waves using a self-developed measuring system
Problem:Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist heutzutage eine der bedeutendsten Technologien in der medizinischen Diagnostik. Die Wechselwirkung von Magnetfeldern und elektromagnetischen Hochfrequenz-Wellen mit metallischen Implantaten stellt die diagnostische Klinik jedoch vor Herausforderungen. Das Hauptproblem ist die Induktion von elektrischen Strömen, welche in metallischen Leitern verstärkt wird, wodurch es zur Erwärmung vom umliegenden Gewebe kommen kann. Dieser physikalische Prozess kann im schlimmsten Fall zu Gewebsschäden wie Verbrennungen führen.Messsysteme mit realitätsnaher Erfassung von temperaturbedingten Veränderungen sind daher entscheidend für die Gewährleistung der Patientensicherheit. Die Ausführung solcher Sicherheitsüberprüfungen ist mit enormem Aufwand verbunden, da diese nach definierten Normen und Richtlinien erfolgen müssen. Selbst Herstellerfirmen der MR-Tomographen simulieren solche Messungen bloß. Für die Sicherheit müssen die Implantathersteller selbst sorgen, wobei viele Firmen externe Unternehmen, welche sich mit Sicherheits- und Kompatibilitätsprüfungen von Implantaten im MRT beschäftigen, dafür beauftragen. Da dieser Prozess sehr zeit- und kostenintensiv ist, stellt sich die Frage, ob eine kostengünstige und weniger aufwendige Alternative eingesetzt werden kann.Fragestellung:Inwieweit beeinflussen die Magnetfelder und elektromagnetischen HF-Wellen der MR-Tomographen die Erwärmung von metallischen Prothesen?Ist es möglich, ein kostengünstiges Messsystem zur Erfassung der MRT-bedingten Erwärmung von metallischen Implantaten zu entwickeln und dadurch Vorteile für künftige Forschungszwecke zu gewinnen?Hypothese:Die Erwärmung von metallischen Prothesen im MRT durch Magnetfelder und elektromagnetische HF-Impulse beeinflusst den physikalischen Zustand dieser Metalle, wodurch die Sicherheit der Patient:innen im diagnostischen Setting beeinträchtigt werden kann. Die Entwicklung einer präzisen und kostengünstigen Messmethodik zur Erfassung der Temperaturveränderungen könnte Vorteile bieten, indem sie eine verbesserte Sicherheitsbewertung ermöglicht, wodurch potenzielle Risiken für Patient:innen reduziert werden können.Methode:Für den Grundlagenteil wurden Fachbücher aus der (Online)-Bibliothek der FH JOANNEUM Graz und von SPRINGERLINK herangezogen sowie wissenschaftliche Quellen aus verschiedenen Datenbanken wie PUBMED oder SCIENCEDIRECT miteinbezogen. Als Schlüsselwörter wurden „MRI“, „metallic implants“, „heating“, „magnet“ und „RF-waves“ verwendet.Im empirischen Teil wurde versucht mithilfe einer selbstentwickelten, kosteneffizienten Messmethode mittels ARDUINO und PT100-Sensoren, die Erwärmung von metallischen Prothesen unter Einfluss der Magnetfelder und elektromagnetischer HF-Wellen zu messen. Die Messergebnisse wurden erläutert und eine kurze Analyse wissenschaftlicher Studien, die sich mit dem Thema befassen, durchgeführt. Ein Vergleich der vorläufig durchgeführten Machbarkeitsstudie mit der tatsächlich realisierten Machbarkeit des Messgeräts wurde aufgestellt.Ergebnisse:Aufgrund unerwarteter Probleme lieferte das entwickelte Messsystem unbrauchbare Werte, weshalb keine Analyse der physikalischen Einflüsse der Magnetfelder und HF-Wellen anhand dieses Projektes durchgeführt werden konnte. Allerdings gibt es mehrere Studien, die zeigen, dass sowohl Magnetfelder als auch HF-Wellen zu erheblichen Erwärmungen führen können. Die durchgeführte Evaluierung der tatsächlichen Machbarkeit des Messsystems verdeutlicht, dass das Messgerät zwar in wirtschaftlicher Hinsicht vom Vorteil ist, die technische sowie die organisatorische Machbarkeit aber unzuverlässig und fehlerhaft ist.Diskussion/Schlussfolgerung:Die Erwärmung von metallischen Implantaten im MRT durch die Magnetfelder und elektromagnetischen HF-Wellen stellt zwar ein relevantes Sicherheitsrisiko dar, konnte anhand der entwickelten Messmethode aber nicht analysiert werden. Ältere Studien beweisen allerdings das hohe Risiko beider Effekte. Der praktische Versuch, ein kosteneffizientes, MR-kompatibles System auf ARDUINO-Basis mit PT100-Sensoren zu realisieren, erwies sich im Rahmen dieser Arbeit als technisch nicht machbar. Unter verbesserten Voraussetzungen könnte das Projekt als Basis für weitere Forschung dienen. Die Erkenntnisse verdeutlichen den hohen Aufwand an MR-tauglichen Messsystemen und die Wichtigkeit weiterer Investitionen.Problem:Magnetic resonance imaging (MRI) is one of the most important technologies in medical diagnostics today. However, the interaction of magnetic fields and electromagnetic high-frequency waves with metallic implants poses challenges for diagnostic clinics. The main problem is the induction of electrical currents, which is amplified in metallic conductors and can lead to heating of the surrounding tissue. In the worst case, this physical process can lead to tissue damage such as burns.Measuring systems with realistic detection of temperature-related changes are therefore crucial for ensuring patient safety. Performing such safety checks involves enormous effort, as they must be carried out in accordance with defined standards and guidelines. Even MR scanner manufacturers merely simulate such measurements. The implant manufacturers themselves must ensure safety, although many companies commission external companies that deal with safety and compatibility testing of implants in MRI. As this process is very time-consuming and cost-intensive, the question arises as to whether a cost-effective and less complex alternative can be used.Research Question:To what extent do the magnetic fields and electromagnetic RF waves of MRI scanners influence the heating of metallic prostheses?Is it possible to develop a cost-effective measuring system for recording the MRI-induced heating of metallic implants and thereby gain advantages for future research purposes?Hypothesis:The heating of metallic prostheses in MRI by magnetic fields and electromagnetic RF pulses affects the physical state of these metals, which can compromise patient safety in the diagnostic setting. The development of a precise and cost-effective measurement methodology to detect the temperature changes could offer benefits by enabling an improved safety assessment, thereby reducing potential risks to patients.Method:Books from the (online) library of FH JOANNEUM Graz and from SPRINGERLINK were used for the literature-based basic part. Scientific sources from various databases such as PUBMED or SCIENCEDIRECT were also included. The keywords used were “MRI”, “metallic implants”, “heating”, “magnet” and “RF-waves”.In the empirical part, an attempt was made to measure the heating of metallic prostheses under the influence of magnetic fields and electromagnetic RF waves using a self-developed, cost-efficient measurement method with ARDUINO and PT100 sensors. The measurement results were explained and a brief analysis of scientific studies dealing with the subject was carried out. A comparison was made between the preliminary feasibility study and the actual feasibility of the measuring device.Results:Due to unexpected problems, the measuring system developed provided unusable values, which is why no analysis of the physical influences of magnetic fields and RF waves could be carried out based on this project. However, there are several studies that show that both magnetic fields and HF waves can lead to considerable heating. The evaluation of the actual feasibility of the measuring system shows that the measuring device is advantageous from an economic point of view, but that the technical and organizational feasibility is unreliable and faulty.Discussion/Conclusion:Although the heating of metallic implants in the MRI by the magnetic fields and electromagnetic RF waves represents a relevant safety risk, it could not be analyzed using the measurement method developed. However, older studies prove the high risk of both effects. The practical attempt to implement a cost-efficient, MR-compatible system based on ARDUINO with PT100 sensors proved to be technically unfeasible within the scope of this work. Under improved conditions, the project could serve as a basis for further research. The findings illustrate the high cost of MR-compatible measuring systems and the importance of further investment.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202