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Quality as a responsibility : long-term mobile ambulant case support in case management in Styrian Child and Youth Welfare Services
Es gibt Situationen, in denen Familien die Unterstützung von der Kinder- und Jugendhilfe benötigen, um das Wohl und die positive Entwicklung von Minderjährigen zu sichern. In manchen Fällen erstreckt sich die Begleitung der Familiensysteme über Jahre. Dabei ist es wichtig, dass die Leistungen und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe nach fachlichen Standards und mit größtmöglicher Qualität erbracht werden. Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, die fachlichen Qualitätsstandards des Case Managements der steirischen Kinder- und Jugendhilfe in langjährigen Fallverläufen zu identifizieren, zu reflektieren und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung aufzuzeigen. Dabei wird die Auswahl auf mobil-ambulante Fallbegleitungen eingeschränkt. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden im theoretischen Teil der Arbeit zunächst die Grundlagen der Kinder- und Jugendhilfe und des Case Managements erarbeitet. Die Themen Qualität und Qualitätsmanagement in der Sozialen Arbeit wurden mit der Kinder- und Jugendhilfe in Verbindung gebracht. Im empirischen Abschnitt der Arbeit wurden die Ergebnisse aus den leitfadengestützten Expert:inneninterviews dargestellt. Dabei ließ sich feststellen, dass die Einführung des Fachkonzepts Case Management maßgeblich zur fachlichen Weiterentwicklung beigetragen hat. Als qualitätsfördernd wurde unter anderem die regelmäßige ganzheitliche Reflexion angeführt. Hinderlich für die Qualität ist hingegen die starke Arbeitsauslastung durch hohe Fallzahlen. Für die Kinder- und Jugendhilfe ergibt sich daraus, dass kontinuierlich an der Verbesserung der Qualität gearbeitet werden muss, um Familiensysteme fachlich gut unterstützen zu können.There are situations in which families need the support of child and youth welfare services to ensure the well-being and positive development of minors. In some cases, the support of affected families may last for years and it is critical that the services and offers of child and youth welfare are provided according to professional standards and with the highest possible quality. The aim of this bachelor's thesis is to identify and reflect on the professional quality standards of case management in Styrian child and youth welfare services in long-term case histories and to identify opportunities for further development. This thesis focuses on mobile-ambulant case accompaniment. In order to answer the research question, the theoretical part of the thesis began by analysing the basics of child and youth welfare and case management. The topics of quality and quality management in social work were linked to child and youth welfare. In the empirical section of the thesis, the results from the guideline-based expert interviews were presented. It was found that the introduction of the specialised concept of case management has contributed significantly to professional development. Among other things, regular holistic reflection was cited as a quality-enhancing factor. On the other hand, the high workload due to the large number of cases is an obstacle to quality. This means that child and youth welfare services must continuously work on improving quality in order to provide good professional support to family systems.Ma#häus Ludwig FinkAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Content Strategy for the Social Media Presence of Una Epoxy e. U
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Content-Strategie für die Social-Media-Kanäle des Grazer Unternehmens Una Epoxy e. U. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass viele kleine und mittelständische Betriebe Social Media zwar bereits nutzen, jedoch häufig ohne strategische Planung und Zielgruppenorientierung.Die theoretische Fundierung stützt sich auf Konzepte der Content-Strategie (Halvorson), Modelle zur Persona-Entwicklung (Revella) sowie auf Ansätze der Customer Journey. Methodisch wurden sieben leitfadengestützte, qualitative Interviews mit bestehenden und potenziellen Privatkunden von Una Epoxy durchgeführt und mithilfe von MAXQDA ausgewertet. Die Ergebnisse wurden den „5 Rings of Buying Insights“ nach Revella zugeordnet und dienten als Grundlage für die Entwicklung von drei Personas. Zusätzlich wurde ein bereits bestehendes SocialMedia-Audit des Unternehmens sekundäranalysiert, um die Inhalte mit den identifizierten Zielgruppenbedürfnissen abzugleichen.Die Untersuchung zeigt, dass Kunden von Una Epoxy insbesondere Wert auf Pflegeleichtigkeit, Langlebigkeit und ästhetische Gestaltung legen. Social Media – vor allem Instagram und Facebook – spielt in der Informationssuche und Entscheidungsfindung eine zentrale Rolle. Vorher-Nachher-Bilder, Reels und Erfahrungsberichte wirken besonders überzeugend, während unklare Preisangaben und fehlende technische Informationen Barrieren darstellen.Auf dieser Basis wurden drei Personas sowie deren jeweilige Customer Journeys entwickelt. Darauf aufbauend wurden Content-Pillars, geeignete Formate und Kanäle definiert. Ergänzt wird die Strategie durch Vorschläge für interne Workflows, Editorial Guidelines und eine Pre-Publishing-Checkliste.Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass eine gezielte Social-Media-Content-Strategie Una Epoxy dabei unterstützt, Sichtbarkeit zu erhöhen, Vertrauen aufzubauen und Kunden langfristig zu binden. Für die Praxis wird empfohlen, Inhalte stärker auf visuelle Storytelling-Formate auszurichten, Preistransparenz herzustellen sowie Kundenfeedback systematisch in die Kommunikation einzubeziehen.This master’s thesis deals with the development of a content strategy for the social media channels of the Graz-based company Una Epoxy e. U. The starting point is the observation that many small and medium-sized enterprises already use social media, but often without strategic planning and audience orientation.The theoretical foundation is based on concepts of content strategy (Halvorson), models for persona development (Revella), as well as approaches to the customer journey. Methodologically, seven guideline-based qualitative interviews were conducted with existing and potential private customers of Una Epoxy and analyzed using MAXQDA. The results were categorized according to Revella’s “5 Rings of Buying Insights” and served as the basis for the development of three personas. In addition, an existing social media audit of the company was secondarily analyzed in order to align the content with the identified target group needs.The study shows that Una Epoxy’s customers particularly value ease of maintenance, durability, and aesthetic design. Social media – especially Instagram and Facebook – plays a central role in the search for information and in the decision-making process. Before-and-after pictures, reels, and testimonials prove particularly convincing, while unclear pricing and a lack of technical information present barriers.Based on this, three personas and their respective customer journeys were developed. Building on this, content pillars, suitable formats, and channels were defined. The strategy is complemented by suggestions for internal workflows, editorial guidelines, and a pre-publishing checklist.The thesis concludes that a targeted social media content strategy supports Una Epoxy in increasing visibility, building trust, and fostering long-term customer loyalty. For practice, it is recommended to focus content more strongly on visual storytelling formats, ensure price transparency, and systematically integrate customer feedback into communication.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Die blutige Wahrheit : Menstruation als Tabu und Thema der sozialen Arbeit
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Menstruation in unserer Gesellschaft tabuisiert wird, wie man in der sozialen Arbeit damit umgeht und Menstruierende unterstützen kann. Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass die Menstruation stark tabuisiert und stigmatisiert wird. In dieser Arbeit wird die Tabutheorie von Mary Douglas erläutert und dann in Zusammenhang mit der Menstruation gebracht. Des weiteren wird die Stigmatisierung der Menstruation beschrieben und die Auswirkungen, die diese auf Menstruierende hat. Die empirische Grundlage bilden Interviews mit zwei Sexualpädagoginnen, die das theoretische Wissen mit ihren Praxiserfahrungen erweitern und so einen Einblick in die Arbeit mit Frauen geben. Hierbei wird der Fokus besonders darauf gelegt, wie man in der sozialen Arbeit als Unterstützung fungieren kann. Die Forschungs-Ergebnisse zeigen, dass die Periode ein starkes Tabuthema ist und Frauen unter der Stigmatisierung leiden. Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass langsam eine Veränderung stattfindet und die Thematik mehr in den Fokus rückt. Als Sozialarbeiter:in kann man einen großen Beitrag dazu leisten, wie Personen mit Menstruationszyklus unterstützt werden können. Als Beispiele können gezielte Aufklärungsarbeit, die Förderung einer offenen Gesprächskultur, der Abbau von Scham- und Stigmatisierungsstrukturen, die Bereitstellung kostenloser Menstruationsprodukte, die Gestaltung periodenfreundlicher Umgebungen sowie politisches Engagement für strukturelle Veränderungen genannt werden.This bachelor's thesis addresses the question of how menstruation is tabooed in our society, how social work can deal with this issue and support menstruating people. The starting point is the observation that menstruation is strongly tabooed and stigmatized. Therefore, Mary Douglas' taboo theory is explained and subsequently linked to menstruation. The thesis also describes the stigmatization of menstruation and its effects this has on menstruating people. The empirical basis consists of interviews with two sex educators who complement the theoretical framework with their practical experience, thereby providing insights into their work with women. The focus lies particularly on how social work can act as a source of support for menstruating people. The results show that menstruation remains a highly taboo subject and that women continue to suffer from stigmatization. At the same time, however, it becomes clear that a change is slowly occurring and the topic is receiving increasing attention. Social workers can make a significant contribution to supporting people with menstrual. Examples include educational interventions, the promotion of an open culture of conversation, the reduction of shame and stigmatization structures, the provision of free menstrual products, the design of period-friendly environments and political commitment for structural change.Sandra HartBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Between freedom and contro : a client-focused analysis of biopsychosocial changes during Electronic Monitoring – approaches to action for Social Work
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die biopsychosozialen Veränderungen, die straffällig gewordene Personen im elektronisch überwachten Hausarrest (eüH) erleben. Sie leitet daraus Handlungsansätze für die Soziale Arbeit ab, dabei liegt der Fokus auf dem subjektiven Erleben der Teilnehmer:innen des eüH. Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden für die Arbeit relevante Informationen, unter anderem der elektronisch überwachte Hausarrest, das biopsychosoziale Modell nach Engel und die Lebensweltorientierung nach Thiersch genauer erläutert. Damit soll ein grundlegendes Verständnis für die Thematik geschaffen und bestehende Forschung aufgezeigt werden. Es werden außerdem unterschiedliche Perspektiven auf den eüH hervorgehoben und die Soziale Arbeit in Bezug auf Straffälligkeit erläutert. Der empirische Teil dieser Arbeit stützt sich auf die bereits genannten theoretischen Modelle von Engel und Thiersch. Drei leitfadengestützte Interviews mit Teilnehmern des eüH wurden geführt und anschließend mithilfe der Interviewanalyse nach Udo Kuckartz ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, wie sich das Leben von Straffälligen durch den eüH verändert und welchen Herausforderungen Teilnehmer:innen gegenüberstehen. Außerdem lassen sich daraus Handlungsansätze für die Soziale Arbeit ableiten.This Bachelor thesis explores the biopsychosocial changes that offenders experience during electronic monitoring (EM). It derives approaches of action for social work and focuses on the subjective experiences of EM participants. The theoretical part provides information relevant to this thesis, such as EM, Engels biopsychosocial Modell and Hans Thiersch's life-world orientation. This aims to build a fundamental understanding of the topic and sheds light on existing research. In addition, various perspectives on EM are described and social work approaches in the work with offenders is being examined. The empirical part of this thesis builds on the already mentioned theoretical models from Engel and Thiersch. Three interviews were conducted with the help of an interview guide and subsequently analysed using Udo Kuckartz analysis method. The findings show how EM changes the lives of participants and what challenges they face during this process. Furthermore, approaches of action for social work counselling are derived from these insights.Lena-Marie PuchasAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Unmanned aerial system health monitoring and fault detection using autoencoders and data driven modeling
In der Luftfahrt gewährleisten Tools wie digitale Zwillinge für die Zustandsüberwachung ein hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit für unbemannte Flugsysteme (UAS), indem sie das physikalische Verhalten eines realen UAS durch eine digitale Darstellung emulieren. Durch die Analyse der vom realen System gelieferten Sensordaten können Anomalien anhand von Abweichungen zwischen dem tatsächlichen System und dem digitalen Modell identifiziert werden. In dieser Arbeit wird die Modellierung eines digitalen Zwillings durch einen datengesteuerten Ansatz unter Verwendung einer unüberwachten maschinellen Lernmethode angegangen, bei der ein neuronales Netzwerk vom Typ Autoencoder trainiert wird, um Anomalien zu erkennen. Die Trainingsdaten werden durch detaillierte Simulationen bereitgestellt, wobei eine datengesteuerte Systemidentifikation unter Verwendung der DMDc- und SINDy-Algorithmen eines Multirotor-UAV mit Fehlerinjektion verwendet wird. Der Autoencoder wird mit nicht anomalen Daten trainiert und anhand eines separaten Satzes mit fehlerbehafteten Simulationsdaten getestet, um die Leistungsfähigkeit und Durchführbarkeit der Methode zu bewerten.In Aviation, tools such as digital twins for health monitoring ensure high levels of safety and reliability for unmanned aerial systems (UAS) by emulating the physical behavior of a real-world UAS through a digital representation. By analyzing the sensor data provided by the real-world system, anomalies can be identified through deviations between the actual system and the digital model. In this thesis, the modeling of a digital twin is tackled by a data-driven approach using an unsupervised machine learning method, which involves training an autoencoder-type neural network to detect anomalies. The training data is provided by detailed simulations, utilizing a data-driven system identification using the DMDc and SINDy algorithms of a multi-rotor UAV with fault injection. The autoencoder is trained on non-anomalous data and tested using a separate set with fault injected simulation data to evaluate the performance and viability of the method.submitted by: Samuel LesakMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Alcohol to Jet: Nachhaltige Flugkraftstoffe für eine emissionsfreie Luftfahrt
Die Luftfahrtindustrie steht vor der Herausforderung, ihre Treibhausgasemissionen drastisch zu senken. Sustainable Aviation Fuels (SAF) gelten als zentrale Lösung zur Erreichung der angestrebten Netto-Null-Ziele bis 2050. Diese Masterarbeit widmet sich dem Alcohol to Jet (AtJ) Verfahren als einem der vielversprechendsten biobasierten Produktionspfade für SAF. Im Fokus steht eine umfassende technologische, wirtschaftliche und ökologische Analyse – insbesondere im Vergleich zu fossilem Kerosin. Neben der Darstellung der Herstellungsprozesse von Ethanol- und Isobutanol-basiertem AtJ-Kraftstoff werden zentrale Herausforderungen wie Energiebedarf, Ausbeute und Produktionskosten untersucht. Eine ausführliche Lebenszyklusanalyse zeigt dabei signifikante Unterschiede in Energieverbrauch und Emissionsprofilen auf. Ergänzend werden Potenziale zur Dekarbonisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufgezeigt, darunter der Einsatz erneuerbarer Energien, CO₂-Abscheidung und nachhaltige Landwirtschaft. Abschließend wird die Umsetzbarkeit vom Alcohol to Jet Verfahren in Österreich anhand bestehender Infrastruktur und politischer Rahmenbedingungen bewertet. Die Arbeit kommt zudem Schluss, dass AtJ-SAF ökologisches Potenzial birgt, dessen Realisierung je-doch klare politische, technologische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen vo-raussetzt.The aviation industry faces the urgent challenge of significantly reducing its green-house gas emissions. Sustainable Aviation Fuels (SAF) are considered a key solution to achieving net-zero targets by 2050. This thesis focuses on the Alcohol to Jet (AtJ) pathway, one of the most promising bio-based production routes for SAF. It presents a comprehensive analysis of the technological, economic, and environmental aspects of converting ethanol and isobutanol into jet fuel. Detailed comparisons with conventional fossil-based kerosene highlight major differences in energy consumption, yield, and production costs. A full life cycle assessment (LCA)reveals both the environmental trade-offs and the emission reduction potential of AtJ fuels. The study also explores decarbonization strategies along the entire value chain, such as the use of renewable energy, carbon capture and storage, and re-generative agriculture. Finally, the feasibility of AtJ implementation in Austria is evaluated based on existing infrastructure and policy frameworks. The findings conclude that while AtJ-SAF offers substantial environmental benefits, its large-scale deployment depends on supportive political, technological, and economic conditions.vorgelegt von: Julia MarkowitschAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Automated spike detection : a hardware-software design for oscilloscope spike checks
Da Halbleiterbauelemente immer komplexer werden, steigt die Notwendigkeit effizienter und zuverlässiger Testverfahren. Manuelle Methoden wie sogenannte Spike-Checks, die Testprogramme durch das Erkennen unerwünschter Spannungsspitzen validieren, können Entwicklungszyklen erheblich verlängern und die Betriebskosten erhöhen, insbesondere bei Bauelementen mit hoher Pin-Anzahl. Diese Arbeit stellt ein automatisiertes Spike-Check-System vor, das die Signalführung und Spannungsüberwachung optimiert. Die Lösung umfasst eine speziell entwickelte Hardwareplatine, die ein Field Programmable Gate Array (FPGA), eine Relaismatrix und einen Analog-Digital-Wandler (ADC) integriert, welche über eine Python-basierte Benutzeroberfläche gesteuert werden. Die in VHDL implementierte FPGA-Firmware kommuniziert über eine I2C-Schnittstelle mit den Peripheriekomponenten und steuert dynamisch die Relaiskonfigurationen. Die Software ermöglicht es Anwendern, Tests zu konfigurieren, Spannungen zu überwachen und Messungen mit minimalem manuellem Eingriff durchzuführen. Das System ist modular, skalierbar und mit bestehenden automatisierten Testsystemen (ATE) kompatibel, sodass es sich flexibel an unterschiedliche Gehäuse- und Gerätetypen anpassen lässt. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Verkürzung der Einrichtungszeit sowie eine höhere Wiederholbarkeit und Zuverlässigkeit. Durch die Automatisierung einer zuvor manuellen Aufgabe steigert das System die Testeffizienz, reduziert den Ressourcenverbrauch und unterstützt kürzere Entwicklungszyklen. Damit bietet diese Arbeit eine praxisnahe und innovative Lösung für eine zentrale Herausforderung im Testengineering und verdeutlicht, wie Automatisierung sowohl die technische Leistungsfähigkeit als auch die betriebliche Effizienz verbessern kann.As semiconductor devices grow increasingly complex, the need for efficient and reliable testing becomes critical. Manual procedures, such as spike checks used to validate test programs by detecting unwanted voltage spikes, can significantly slow development cycles and increase operational costs—especially for high pin-count devices. This thesis presents an automated spike check system designed to streamline signal routing and voltage monitoring. The solution features a custom hardware board integrating a Field Programmable Gate Array (FPGA), a relay matrix, and an Analog-to-Digital Converter (ADC), all managed via a Python-based user interface. The FPGA firmware, written in VHDL, communicates with peripheral components over an I2C interface and dynamically controls relay configurations. The software enables users to configure tests, monitor voltages, and execute measurements with minimal manual intervention. The system is modular, scalable, and compatible with existing Automated Test Equipment (ATE), making it adaptable to a wide range of device packages. Results demonstrate a significant reduction in setup time and improved repeatability and reliability. By automating a previously manual task, the system enhances testing efficiency, reduces resource consumption, and supports faster development cycles. This thesis offers a practical and innovative solution to a common challenge in test engineering, showcasing how automation can elevate both technical performance and operational efficiency.Valentina CeruMasterarbeit FH JOANNEUM 202
The transition from SAP R/3 to S/4HANA: :Challenges, opportunities and change management strategies
Die digitale Transformation stellt Unternehmen vor Herausforderungen – insbesondere dann, wenn zentrale Systeme wie das ERP grundlegend erneuert werden. Die Migration von SAP R/3 auf SAP S/4HANA ist dabei nicht nur ein technologisches Upgrade, sondern ein umfassender Wandel, der alle Organisationsebenen betrifft: Prozesse, Strukturen, Rollen – und vor allem die Menschen. Die vorliegende Arbeit beleuchtet die Umstellung auf SAP S/4HANA aus einer ganzheitlichen Perspektive und legt den Fokus auf die stra-tegische Bedeutung eines professionellen Change-Managements. Im Zentrum steht die Frage, wie kleine und mittlere Unternehmen die technologischen und organisatorischen Herausforderungen einer ERP-Transformation erfolgreich bewältigen können. Neben ei-ner fundierten Analyse der technischen Unterschiede zwischen SAP R/3 und S/4HANA werden die wirtschaftlichen, kulturellen und psychologischen Aspekte des Wandels be-trachtet. Die Arbeit zeigt, dass technische Exzellenz allein nicht ausreicht – vielmehr entscheidet die Qualität des Change-Managements über den nachhaltigen Erfolg. Auf Basis etablierter Modelle wie dem von Lewin, Kotter und Prosci wird ein praxisnaher Change-Management-Leitfaden entwickelt, der Unternehmen durch den Transformati-onsprozess führt. Dieser beschreibt sechs zentrale Phasen – von der Ausgangsanalyse über Kommunikation und Qualifizierung bis hin zur kulturellen Verankerung und Er-folgsmessung – und bietet somit eine Orientierung für die Umsetzung.Das methodische Vorgehen basiert auf einer systematischen Literaturrecherche, der Ana-lyse bestehender Modelle sowie der konzeptionellen Ableitung eines theoretisch und pra-xisorientierten Leitfadens. Die Arbeit legt nicht nur theoretische Grundlagen, sondern gibt auch konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis. Sie richtet sich an Projektver-antwortliche, Führungskräfte und Change-Manager, die ERP-Transformationen nicht nur technisch, sondern auch menschlich erfolgreich umsetzen wollen. Die Grenzen der Arbeit liegen in der fehlenden empirischen Validierung des entwickelten Leitfadens sowie in der bewussten Ausklammerung technischer Migrationsstrategien wie Greenfield-, Brown-field- oder Cloud-Modelle. Erkenntnisse der Arbeit zeigen, dass Change-Management maßgeblich zur Akzeptanz und Nachhaltigkeit von ERP-Projekten beiträgt und daher frühzeitig in die Projektplanung integriert werden sollte.Digital transformation presents significant challenges for companies—especially when core systems such as ERP undergo fundamental renewal. The migration from SAP R/3 to SAP S/4HANA is not merely a technological upgrade, but a comprehensive transfor-mation that affects all levels of the organization: processes, structures, roles—and above all, people. This thesis examines the transition to SAP S/4HANA from a holistic perspec-tive, focusing on the strategic importance of professional change management. At its core lies the question of how small and medium-sized enterprises can successfully overcome the technological and organizational challenges of an ERP transformation. In addition to a thorough analysis of the technical differences between SAP R/3 and S/4HANA, the eco-nomic, cultural, and psychological aspects of change are considered. The thesis demon-strates that technical excellence alone is not sufficient—rather, the quality of change management determines long-term success. Based on established models such as those by Lewin, Kotter, and Prosci, a practical change management guide is developed to support companies throughout the transformation process. This guide outlines six key phases—from initial analysis through communication and qualification to cultural anchoring and success measurement—providing a clear roadmap for implementation.The methodological approach is based on a systematic literature review, analysis of exist-ing models, and the conceptual development of a theoretically grounded and practice-oriented guide. The thesis not only lays out theoretical foundations but also offers con-crete recommendations for practical application. It is aimed at project managers, execu-tives, and change managers who seek to implement ERP transformations not only techni-cally but also successfully from a human perspective. The limitations of the thesis lie in the absence of empirical validation of the developed guide and the deliberate exclusion of technical migration strategies such as Greenfield, Brownfield, or cloud models. The find-ings of this work show that change management significantly contributes to the ac-ceptance and sustainability of ERP projects and should therefore be integrated into pro-ject planning at an early stage.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
EAI Endorsed Transactions on Digital Transformation of Industrial Processes / Breaking Barriers: Digital Personal Assistants for the Inclusion of Workers with Disabilities in Production
INTRODUCTION: This paper introduces Digital Personal Assistants (DPAs) as tools to support inclusive employment for workers with disabilities in industrial production.OBJECTIVES: The aim is to design a DPA that enables barrier-free access to work-related information.METHODS: DPAs are developed for multiple devices, focusing on accessibility, and task support—co-designed with workers with disabilities.RESULTS: A possible implementation of a DPAs is shown in this paper.CONCLUSION: User-centered DPAs can help reduce barriers and support inclusion in production.M. Brillinger, I. Unterkircher, F. Lackner, C. Zwickl, P. Eisele, D. Peraković, M. Periša, I. Cvitić, P. Teskera, S. Teixeira, and J. C. TeixeiraVersion of recor
Jahrbuch der Logistikforschung / Entwicklung einer Akteurs- und Kompetenzlandkarte für Verkehrsvermeidung in Österreich
Österreich hat sich das Ziel gesetzt, durch Vermeidung, Verlagerung und Ver-besserung von Verkehren einen Beitrag zur Mobilitätswende und der Erfüllung des Pariser Klimaabkommens zu leisten. Während Verlagerung und Verbesserung häufig im Fokus stehen, erweist sich Vermeidung als herausforderndste Aktivität, nicht zuletzt aufgrund des Fehlens einer einheitlichen Definition. Um die Sichtbarkeit von Vermeidungsaktivitäten zu verstärken, präsentiert dieser Beitrag wesentliche Akteur*innen und deren nationale und internationale Best Practices der Verkehrsvermeidung innerhalb einer Akteurs- und Kompetenzlandkarte. Darin werden Rollen, Beziehungen und Interessen der Akteur*innen systematisch erfasst und mittels Co-Creation und partizipativer Aktualisierung kontinuierlich erweitert. Die resultierende Landkarte gliedert sich in 1) Verhaltensänderungen im Personenverkehr, 2) Vermeidungsaktivitäten im Güterverkehr und als Querschnittsbereich 3) die Potentiale von Digitalisierung und virtueller Mobilität für Verkehrsvermeidung. Die entwickelte Akteurs- und Kompetenzlandkarte dient der Vernetzung und Zusammenarbeit und enthält Best Practices für mögliche Maßnahmen zur Verringerung von Verkehren. Somit trägt sie nicht nur zur Vernetzung unterschiedlicher Interessensgruppen bei, sondern fördert auch evidenzbasierte Planung und Realisierung nachhaltiger Mobilitätslösungen.Marlene Heyn, Christian Burkart, Annina Thaller, Alfred Posch, Uwe BrunnerAccepted versio