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    Return to sport parameters following surgical anterior cruciate ligament reconstruction

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    Hintergrund: Eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes stellt die häufigste Bandverletzung im Kniegelenk dar und zählt insgesamt zu den verbreitetsten Sportverletzungen. Besonders die Ausübung von Sportarten mit hoher Kniebelastung gilt als zentraler Risikofaktor. Dennoch kehren rund 80 % aller Patient:innen nach einer primären vorderen Kreuzbandruptur wieder in die jeweilige Zielsportart zurück. Das Risiko erneuter ipsilateraler sowie kontralateraler Rupturen ist in dieser Personengruppe jedoch deutlich erhöht. Return to Sport Testungen sollen dazu beitragen, diese Gefahr zu minimieren. Bislang ist jedoch nicht eindeutig wissenschaftlich geklärt, welche Parameter in eine Return to Sport Testbatterie aufgenommen werden sollten, um eine bestmögliche, ganzheitliche Vorbereitung zu gewährleisten.Fragestellung: Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es, jene Return to Sport Parameter zu identifizieren, die im Rahmen der Rehabilitation nach einer vorderen Kreuzbandruptur eine möglichst sichere Rückkehr in den Sport ermöglichen und das Risiko für ipsilaterale sowie kontralaterale Folgeverletzungen reduzieren.Ergebnisse: Die Analyse der Studien ergab, dass sowohl physische als auch psychologische Faktoren sowie die Dauer der Rehabilitation Einfluss auf die Zweitverletzungsrate nehmen können. Die Betrachtung der psychologischen Voraussetzungen zeigte einen signifikanten Zusammenhang zwischen höheren Punktwerten der Anterior Cruciate Ligament - Return to Sport after Injury Scale und einer geringeren Rate an Zweitverletzungen. Auch die vollständige positive Absolvierung einer physischen Return to Sport Testbatterie erwies sich zur Vermeidung weiterer Verletzungen als klinisch relevant. Die Einbeziehung der Kraftwerte der ischiocruralen Muskulatur erscheint ebenfalls sinnvoll. Ein höheres Hamstring to Quadriceps Ratio geht demnach mit einer klinisch relevanten Verringerung der Zweitverletzungsrate einher. Zudem ist eine Rückkehr in den Sport innerhalb der ersten 9 Monate postoperativ mit einem deutlich erhöhten Risiko für eine erneute Ruptur assoziiert.Conclusio: Die Ergebnisse verdeutlichen die Relevanz einer ganzheitlichen Betrachtung der Return to Sport Entscheidung, die sowohl psychische als auch physische Komponenten sowie eine angemessene Rehabilitationszeit einbezieht. Eine eindeutige Überlegenheit einzelner Parameter ließ sich aus der aktuellen Studienlage jedoch nicht ableiten, weshalb weitere Untersuchungen zur optimalen Zusammensetzung von Return to Sport Testbatterien notwendig sind.Background: An anterior cruciate ligament rupture is the most common ligament injury in the knee joint and one of the most common sports injuries overall. Sports that place high stress on the knee are considered a key risk factor. Nevertheless, around 80% of all patients return to their respective target sport after a primary anterior cruciate ligament rupture. However, the risk of ipsilateral and contralateral ruptures is significantly increased in this group of people. Return to sport testing is designed to help minimize this risk. However, it has not yet been scientifically clarified which parameters should be included in a return to sport test battery to ensure the best possible, holistic preparation.Research question: The aim of this scientific study is to identify the return to sport parameters that enable the safest possible return to sport after anterior cruciate ligament rupture and reduce the risk of ipsilateral and contralateral subsequent injuries to the anterior cruciate ligament.Results: The analysis of the studies showed that both physical and psychological factors as well as the duration of rehabilitation can influence the rate of secondary injuries. Psychological prerequisites, measured using the Anterior Cruciate Ligament Return to Sport after Injury Scale, showed a significant correlation between higher scores and a lower rate of secondary injuries. Complete positive completion of a physical return to sport test battery also proved to be clinically relevant for the prevention of further injuries. The inclusion of hamstring muscle strength also appears to be useful. A higher hamstring to quadriceps ratio is associated with a clinically relevant reduction in the rate of secondary injuries. In addition, a return to sport within the first 9 months postoperatively is associated with a significantly increased risk of Rerupture.Conclusion: The results highlight the importance of a holistic approach that considers both psychological and physical factors as well as an appropriate rehabilitation period when deciding on a return to sport. However, the current study did not allow for the clear superiority of individual parameters to be determined, which is why further research into the optimal composition of RTS test batteries is necessary.Verfasser: Florian GrebienAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    Starflame in Motion : Emotionsvermittlung durch Körpersprache bei 3D-Modellen in animierten Medien

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    In animierten Medien spielt die Körpersprache von Figuren eine zentrale Rolle bei der Vermittlung von Emotionen. Diese Arbeit untersucht, wie weit die klassischen 12 Prinzipien der Animation und Bewegungsabläufe abseits der Mimik reduziert werden können, ohne die intendierte Emotion zu verfälschen. Zur Untersuchung wurden Figuren aus Filmen und Serien analysiert, theoretische Modelle der Emotionsvermittlung betrachtet und verglichen sowie eine Befragung durchgeführt, in der die Basisemotionen Angst, Wut und Freude in drei Abstufungen reduzierter Bewegungsabläufe präsentiert wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass Secondary Action, Squash & Stretch, Arcs und Solid Drawing stark reduziert werden können, während Staging, Anticipation, Timing, Slow-In/Slow-Out und Exaggeration in ausreichender Form erhalten bleiben müssen, um zu gewährleisten, dass die Emotionen erkenntlich bleiben.In animated media, the body language of characters plays a central role in conveying emotions. This work examines the extent to which the classic 12 principles of animation and movement sequences can be reduced beyond facial expressions without distorting the intended emotion. For the study, characters from films and series were analyzed, theoretical models of emotion communication were examined and compared, and a survey was conducted in which the basic emotions of fear, anger, and joy were presented in three levels of reduced motion sequences. The results show that secondary action, squash & stretch, arcs and solid drawing can be greatly reduced, while staging, anticipation, timing, slow-in/slow-out, and exaggeration must be retained in sufficient form to ensure that the emotions remain recognizable.Katharina MundiglerMasterarbeit FH JOANNEUM 202

    Physiotherapeutic Interventions for patellar tendinopathy

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    Hintergrund: Patellatendinopathie, umgangssprachlich auch Jumper’s Knee gennant, ist eine Verletzung, die häufig aufgrund von Überbelastung auftritt und sowohl im Leis-tungs- als auch im Breitensport weit verbreitet ist. Diese Sehnenverletzung ist typi-scherweise durch einen allmählichen Schmerzzuwachs im Bereich der Patellasehne charakterisiert und tritt vermehrt in sprungintensiven Sportarten wie Volleyball oder Basketball auf. Trotz einiger bekannter Risikofaktoren ist die genaue Pathogenese noch nicht geklärt. Daraus resultierend gestaltet sich die optimale Therapie schwierig. In der Regel werden konservativen Therapieinterventionen den operativen Eingriffen vorgezogen. Aktive Trainingstherapien wie das exzentrische Training sowie das Load Management, das Heavy und Moderate Slow Resistance Training und isometrisches und isotonisches Training finden genauso Anwendung wie passive Maßnahmen. Da-runter fallen das Dry-Needling, die Stoßwellentherapie oder auch die Ultraschallbe-handlung, welche in den letzten Jahren immer mehr Anwendung finden.Fragestellung: Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Effektivität und Wirksamkeit der ver-schiedenen Therapiemöglichkeiten hinsichtlich Funktionalität und Schmerz bei Pati-ent:innen mit Patellatendinopathie darzustellen.Ergebnisse: Die Analyse der Studien ergab, dass hinsichtlich kurzfristiger Therapieer-folge (bis zu 4 Wochen) bei Patient:innen mit Patellatendinopathie sowohl durch iso-metrische und isotonische Übungen, sowie Sport-Tape und Placebo-Tape signifikante Erfolge erzielt werden können. Mittel- und langfristig (6 bis zu 52 Wochen) verspre-chen primär aktiv gewählte Therapiemaßnahmen, wie progressives Sehnenbelastungs-training, exzentrisches Training und Moderate sowie Heavy Slow Resistance Training und diese in Kombination mit passiven Methoden wie Dry-Needling, perkutane Nadel-elektrolyse und Stoßwellentherapie Besserung hinsichtlich Schmerz und Funktionalität der Patellasehne. Dabei ist der Therapieerfolg jedoch bei der Kombination von aktiven und passiven Maßnahmen nicht größer als bei der Anwendung rein aktiver Maßnah-men.Conclusio: Die aktuelle Studienlage zeigt, dass mittel- und langfristig aktive Therapie-methoden und diese in Kombination mit passiven Methoden bei Patient:innen mit Patellatendinopathie das beste Outcome bezüglich Schmerz und Funktionalität der Patellasehne erzielen. Dabei ist der Therapieerfolg jedoch bei der Kombination von aktiven und passiven Maßnahmen nicht größer als bei der Anwendung rein aktiver Maßnahmen. Die besten Kurzzeiteffekte wurden durch isometrische sowie isotonische Übungen und Sport- und Placebo-Taping gemessen. Es bedarf weiterer Studien, um eine konkrete Aussage über die optimale Rehabilitation von Patient:innen mit Patella-tendinopathie treffen und ein standardisiertes Rehabilitationsprotokoll ableiten zu können.Background: Patellar tendinopathy, also known colloquially as jumper's knee, is an injury that often occurs due to overuse and is widespread in both competitive and recreational sports. This tendon injury is typically characterized by a gradual increase in pain in the patellar tendon and occurs more frequently in jump-intensive sports such as volleyball or basketball. Despite several known risk factors, the exact patho-genesis has not yet been clarified. As a result, optimal therapy is difficult. Usually, con-servative therapeutic interventions are preferred to surgical interventions. Active train-ing therapies such as eccentric training and load management, heavy and moderate slow resistance training and isometric and isotonic training are used as well as passive measures. These include dry needling, shockwave therapy and ultrasound therapy, which have become increasingly popular in recent years.Objectives: The aim of this study is to demonstrate the effectiveness and efficacy of the various treatment options regarding the functionality and pain in patients with patellar tendinopathy.Results: The analysis of the studies showed that isometric and isotonic exercises as well as sports tape and placebo tape are able to achieve significant short-term thera-peutic success (up to 4 weeks) in patients with patellar tendinopathy. In the medium and long term (6 to 52 weeks), primarily actively selected therapeutic measures such as progressive tendon load training, eccentric training and moderate and heavy slow resistance training, combined with passive methods such as dry needling, percutane-ous needle electrolysis and shockwave therapy, promise success in terms of pain and functionality of patellar tendon. However, the therapeutic success is not bigger, when active and passive therapies are getting combined, compared to purely active meth-ods.Conclusion: The current study situation shows that active therapy methods and these in combination with passive methods achieve the best outcome in terms of pain and functionality of the knee joint in patients with patellar tendinopathy in the medium and long term. However, the therapeutic success is not bigger, when active and pas-sive therapies are getting combined, compared to purely active methods. The best short-term effects were measured with isometric and isotonic exercises as well as with sports and placebo tape. Further studies are needed to make a concrete statement about the optimal rehabilitation of patients with patellar tendinopathy and to derive a standardized rehabilitation protocol.Verfasser: Paul ScheiblhoferAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    Automation potential in precision machining for small and medium series production

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    Die Automatisierung in der Zerspanungstechnik spielt eine zentrale Rolle in der modernen österreichischen Industrie, da sie eine Antwort auf den zunehmenden Fachkräftemangel, die steigende Produktvielfalt, sinkende Losgrößen und den globalen Wettbewerbsdruck darstellt. Sie ist nicht nur ein Mittel zur Effizienzsteigerung, sondern auch ein wesentlicher Faktor zur langfristigen Sicherung von Produktionsstandorten im Inland. Im Unternehmen Fuchshofer Präzisionstechnik werden bereits Palettenhandlingsysteme eingesetzt. Inzwischen existieren jedoch weiterentwickelte Automatisierungslösungen im Bereich des Materialhandlings. Diese Masterarbeit untersucht das Potenzial der bestehenden Anlagen und evaluiert darüber hinaus neue Automatisierungskonzepte, mit dem Ziel, den Automatisierungsgrad im Maschinenpark gezielt zu erhöhen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Bewertung des bestehenden Systems, die Identifikation von Schwachstellen sowie die Entwicklung und Analyse alternativer Lösungen. Als methodischer Zugang wurde zunächst eine detaillierte Bauteilanalyse der an den untersuchten Maschinen gefertigten Teile durchgeführt. Darauf aufbauend erfolgte eine IST-Zustandsanalyse, unterstützt durch relevante Kennzahlen. Ergänzt wurde diese durch eine Ursachenanalyse mittels Ishikawa-Diagramm und 5-Why-Methode sowie durch eine Pareto-Auswertung zur Priorisierung der Hauptursachen für nicht automatisierte Fertigungsvorgänge. Die Ergebnisse zeigen, dass mit dem aktuell eingesetzten Palettensystem nur ein begrenzt nutzbares Automatisierungspotenzial realisiert werden kann. Auch die ausgearbeiteten Verbesserungsmöglichkeiten am bestehenden System können den Automatisierungsgrad nicht wesentlich erhöhen. Ein Werkstückhandlingsystem hingegen bietet die Möglichkeit, den Automatisierungsgrad theoretisch von 18,6 % auf über 50 % zu steigern. Als erster Umsetzungsschritt wird der Einsatz eines Robotersystems empfohlen, um dessen Auswirkungen unter realen Betriebsbedingungen zu evaluieren. Aufbauend auf diesen Erfahrungen kann in weiterer Folge die Machbarkeit eines kombinierten Automatisierungssystems geprüft werden, das zwar zusätzliche Vorteile verspricht, jedoch mit höherem Integrationsaufwand und technischer Komplexität verbunden ist.Automation in machining technology plays a central role in modern Austrian industry, addressing key challenges such as a growing shortage of skilled labor, increasing product variety, decreasing batch sizes, and global competitive pressure. It is not only a means of improving efficiency but also a crucial factor for the long-term preservation of domestic production sites. At Fuchshofer Präzisionstechnik, pallet handling systems are already in use. However, more advanced automation solutions in the area of material handling have since become available. This master’s thesis investigates the potential of the existing systems and further evaluates new automation concepts with the goal of systematically increasing the automation level within the company’s machine park. The focus of this work is on evaluating the current system, identifying weaknesses, and developing and analyzing alternative solutions. The methodological approach began with a detailed component analysis of parts produced on the selected machines. Based on this, an as-is analysis was conducted, supported by relevant Key Performance Indicators (KPIs). This was supplemented by a root cause analysis using an Ishikawa diagram and the 5-Why method, as well as a Pareto evaluation to prioritize the leading causes for non-automated manufacturing processes. The results show that the currently used pallet system enables only limited automation potential. Even the proposed improvement measures related to the existing system are insufficient to raise the automation level significantly. In contrast, a robotic workpiece handling system offers the theoretical possibility of increasing the automation rate from 18.6% to over 50%. As a first step toward implementation, the use of a robotic system is recommended to evaluate its impact under real production conditions. Based on these insights, the feasibility of a combined automation system—which combines the benefits of multiple approaches but involves greater technical complexity and integration effort—can be assessed as a potential next step.Sebastian StrutzMasterarbeit FH JOANNEUM 202

    Effects of strength and/or balance exercises on the fear of falling in geriatric patients

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    Hintergrund: Weltweit werden Stürze zu der häufigsten Ursache für Verletzungen bei älteren Menschen gezählt. Häufig resultieren daraus schwerwiegende körperliche oder psychische Folgen. Abgesehen von den physischen Verletzungen stellt die Sturzangst ein ernstzunehmendes Problem für geriatrische Personen dar. Sie kann sozialen Rückzug, Mobilitätseinschränkungen und eine verminderte Lebensqualität verursachen. Trotz bereits angewandter Interventionen zur Sturzprävention besteht eine Forschungslücke hinsichtlich des Einsatzes physiotherapeutischer Maßnahmen zur nachhaltigen Reduktion von Sturzangst bei älteren Personen.Fragestellung: Welche Auswirkungen haben Kraft- und/oder Gleichgewichtsübungen auf die Sturzangst (gemessen mit der FES-I) geriatrischer Personen? Ergebnisse: Die Untersuchung von sechs wissenschaftlichen Studien konnte belegen, dass multimodale Trainingsansätze, welche sowohl Kraft- als auch Gleichgewichtskomponenten beinhalten, die Sturzangst effektiv reduzieren können. Besonders effektiv waren Trainingsformen, die auf propriozeptive Stimulation abzielen, wie etwa instabilitätsbasiertes Training, Übungen mit dem Theraband oder das Otago Übungsprogramm. Entscheidend für den Erfolg war zudem die Individualisierung der Maßnahmen. Programme mit hoher Betreuungsintensität, gezielter Motivation und regelmäßiger Durchführung führten zu klinisch relevanten Verbesserungen der FES-I-Werte. Auch Kombinationen mit kognitiv-verhaltenstherapeutischen Elementen konnten die Wirksamkeit verstärken. Dagegen zeigten Programme mit geringer Trainingsfrequenz, unklarem Fokus oder unzureichender Betreuung deutlich geringere Effekte. Es wurde außerdem ersichtlich, dass nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit, sondern auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Teilnehmenden durch gezieltes Training gesteigert werden kann. Langfristige Effekte konnten allerdings in vielen Fällen nicht beurteilt werden, da entsprechende Follow-up-Erhebungen fehlten.Conclusio: Die Ergebnisse verdeutlichen die Wirksamkeit individualisierter, multimodaler Kraft- und Gleichgewichtsprogramme zur Reduktion von Sturzangst bei älteren Personen. Die physiotherapeutische Betreuung ist dabei essentiell, da sie nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit, sondern auch das subjektive Sicherheitsgefühl gezielt stärkt. Besonders wirksam sind Programme, die auf die individuellen Bedürfnisse eingehen und die Motivation und Trainingsadhärenz fördern. Neben der körperlichen Ebene sollten auch psychosoziale Faktoren berücksichtigt werden, um langfristige Effekte zu erzielen. Besonders erfolgversprechend sind alltagstaugliche und häusliche Konzepte. Zukünftige Forschung sollte sich verstärkt mit der Nachhaltigkeit dieser Interventionen sowie deren Umsetzung beschäftigen.Background: Falls are one of the leading causes of injury among older people worldwide. They often have serious physical and psychological consequences. In addition to physical injury, fear of falling is a serious problem for older people. It can lead to social withdrawal, reduced mobility and reduced quality of life. Despite existing interventions to prevent falls, there is a research gap regarding the use of physiotherapeutic interventions to sustainably reduce fear of falling in older people.Research question: What are the effects of strength and/or balance training on fear of falling (as measured by the FES-I) in geriatric subjects?Results: The review of six scientific studies showed that multimodal training approaches that include both strength and balance components can effectively reduce fear of falling. Training that focused on proprioceptive stimulation, such as instability-based training, Theraband exercises, or the Otago exercise programme, was particularly effective. The individualisation of the interventions was also important for success. Programmes with high support intensity, targeted motivation and regular implementation led to clinically relevant improvements in FES-I scores. Combinations with cognitive-behavioural elements also increased effectiveness. In contrast, programmes with low training frequency, unclear focus or insufficient supervision showed significantly lower effects. The results also showed that targeted training can improve not only physical performance but also participants' subjective sense of safety. However, long-term effects could not be assessed in many cases due to a lack of follow-up.Conclusion: The results illustrate the effectiveness of individualised, multimodal strength and balance programmes in reducing fear of falling in older people. Physiotherapeutic care is essential to improve not only physical performance but also subjective safety. Programmes that address individual needs and encourage motivation and compliance are particularly effective. In addition to the physical level, psychosocial factors should also be taken into account in order to achieve long-term effects. Concepts that are suitable for everyday use and for the home are particularly promising. Future research should focus more on the sustainability of these interventions and their implementationVerfasserin: Lena KristandlAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    Slide and glide – the effectiveness of neurodynamic mobilization in the treatment of patients with carpal tunnel syndrome

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    Hintergrund: Das Karpaltunnelsyndrom (CTS) ist einer der am weitesten verbreiteten peripheren Neuropathien und betrifft vorrangig die weibliche Population. Durch den erhöhten Druck im Karpaltunnel wird der Nervus (N.) medianus bedrängt und es werden typische Symptome, wie Schmerz, Kribbeln und Brennen ausgelöst. Es kann auch zu motorischen Beeinträchtigungen der innervierten Muskulatur kommen. Folglich kommt es bei Betroffenen oft zur Arbeitsunfähigkeit und einer Einschränkung der körperlichen Aktivität. Die Neurodynamische Mobilisation (NM) ist eine konservative physiotherapeutische Intervention und reduziert die Mechanosensitivität des Nervensystems und verbessert dessen Gleitfähigkeit. Laut Guidelines gibt es einen conflicted Evidence zum Einsatz der NM bei Patient:innen mit CTS. Fragestellung: Ziel dieser Arbeit ist es, mit der vorhandenen Literatur zu evaluieren, wie effektiv die NM bei Patient:innen mit Karpaltunnelsyndrom verglichen zu anderen konservativen physiotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten in Bezug auf die Funktionalität im Alltag, die Symptomstärke und die Schmerzintensität ist. Ergebnisse: Zur Beantwortung der Forschungsfrage werden 8 Studien herangezogen. 4 Studien zeigen, dass die NM als alleinstehende Intervention zu einer signifikanten Verbesserung in der Functional Status Scale (FSS) und der Numeric Rating Scale (NRS) führt. In 3 Studien konnten signifikante Effekte in der Symptom Severity Scale (SSS) erreicht werden. Die Neurodynamik Gruppe (NG) war der jeweiligen Kontrollgruppen (KG) in der NRS in 4 Studien, in der FSS in 3 Studien und in der SSS in 2 Studien signifikant überlegen. Weitere 4 Studien untersuchten die Effektivität der NM als ergänzende physiotherapeutische Intervention. In jeweils 3 Studien zeigte sich in der NG eine signifikante Verbesserung in der FSS, der SSS und der NRS. Im Vergleich zu den jeweiligen KG war die NG in 3 Studien in der FSS und der SSS und in 2 Studien in der NRS signifikant besser. Conclusio: Die NM ist sowohl als alleinstehende Intervention als auch als Kombination mit konventioneller Physiotherapie eine wirksame Behandlungsmöglichkeit für Patient:innen mit mildem bis moderatem CTS. Sie bewirkt eine signifikante Verbesserung in der alltäglichen Funktionalität und eine signifikante Reduktion in der Symptomstärke und Schmerzintensität und ist anderen physiotherapeutischen Interventionen im Vergleich überlegen.Background: Carpal Tunnel Syndrome (CTS) is one of the most widespread peripheral neuropathies and primarily affects the female population. The increased pressure in the carpal tunnel puts stress on the median nerve and triggers typical symptoms such as pain, tingling and burning. Motor impairments of the innervated muscles can also occur. As a result, those patients affected are often unable to work and their physical activity is restricted. Neurodynamic mobilization (NM) is a conservative physiotherapeutic intervention that reduces the mechanosensitivity of the nervous system and improves its gliding ability. According to the guidelines, there is conflicted evidence for the use of NM in patients with CTS. Objectives: The aim of this thesis is to use the existing literature to evaluate how effective NM is in patients with CTS compared to other conservative physiotherapeutic treatment options in terms of functionality in everyday life, symptom severity and pain intensity. Results: 8 studies were reviewed to answer the research question. 4 studies show that NM as a stand-alone intervention leads to a significant improvement in the functional status scale (FSS) and the numeric rating scale (NRS). In 3 studies, significant effects were achieved in the SSS. The neurodynamics group was significantly superior to the respective control groups in the NRS in 4 studies, in the FSS in 3 studies and in the SSS in 2 studies. A further 4 studies investigated the effectiveness of NM as a supplementary physiotherapeutic intervention. In respectively 3 studies, NM showed a significant improvement in FSS, SSS and NRS. Compared to the respective control groups, the neurodynamic group was significantly better in the FSS and SSS in 3 studies and in the NRS in 2 studies. Conclusion: NM is an effective treatment option for patients with mild to moderate CTS, both as a stand-alone intervention and in combination with conventional physiotherapy. It results in a significant improvement in everyday functionality and a significant reduction in symptom severity and pain intensity and is slightly superior to other physiotherapy interventions in comparison.Verfasser: Bernhard WallAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    Governance scorings and their relevance for the financial success of banks - an analysis of governance scorings and the success of banks in different European regions

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    In der vorliegenden Masterarbeit wird der Zusammenhang von Governance-Scorings und der finanzielle Erfolg sowie die Stabilität von Banken in unterschiedlichen europäischen Regionen untersucht. Anhand einer Literaturrecherche werden für den Erfolg und für die Stabilität von Banken repräsentative Kennzahlen ermittelt. Für die Forschungsfrage: „Gibt es signifikante Unterschiede in der Wirkung von Governance-Scorings auf den finanziellen Erfolg und Stabilität zwischen Banken in verschiedenen europäischen Regionen?“ wird mit Hilfe, der aus der Literaturrecherche ermittelten Stabilitäts- und Erfolgskennzahlen, eine Hypothese definiert. Diese Hypothese wird mit einer multiplen linearen Regression getestet. Das Regressionsmodell wird anhand von Daten einer Sekundärdatenanalyse berechnet. Die LSEG-Datenbank dient als Datenquelle für die Governance-Scorings und die Stabilitäts- und Erfolgskennzahlen von europäischen, börsennotierten Banken. Die Zusammenhänge von Governance-Scorings und den Kennzahlen werden anhand von Boxplots visualisiert und diskutiert. Durch Anwendung von geografischen Filtern wird die Wirkungsweise von Governance-Scorings Kennzahlen in unterschiedlichen europäischen Regionen untersucht.This master's thesis examines the relationship between governance scoring and the financial performance and stability of banks in different European regions. Representative indicators of bank performance and stability are identified based on a literature review. A hypothesis is defined for the research question: "Are there significant differences in the impact of governance scoring on financial performance and stability between banks in different European regions?" using the stability and performance indicators identified from the literature review. The hypothesis is tested using multiple linear regression. The regression model is calculated using secondary data analysis. The LSEG database serves as the data source for the governance scoring and the stability and performance indicators of European, listed banks. The relationships between governance scoring and the indicators are visualized and discussed using boxplots. By applying geographical filters, the effectiveness of governance scoring indicators in different European regions is investigated.eingereicht von: Susanne GirstmairAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202

    Development of a Brand-Oriented Content Strategy for an Online Shop for Vintage Fashion

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    Diese Masterarbeit entwickelt eine markenorientierte Content-Strategie für den Secondhand-Online-Shop Of Times Past. Ausgangspunkt ist ein Wettbewerbsumfeld mit wachsender Nachfrage nach nachhaltiger Mode, zunehmender Konkurrenz und begrenzten Ressourcen kleiner Secondhand-Anbieter:innen. Die Hauptforschungsfrage lautet: Wie kann Of Times Past Content strategisch nutzen, um sich auf einem zunehmend gesättigten Secondhand-Markt von der Konkurrenz zu differenzieren?Methodisch kombiniert die Arbeit Markenaudits der Online-Shop- und Social-Media-Inhalte, eine Gruppendiskussion mit vier Personen der Zielgruppe, Thinking-Aloud-Tests mit fünf Probandinnen zu drei Konkurrent:innen (Dogdays of Summer, Holy Garbage, Vinted) und eine SWOT-Matrix zur Zusammenfassung der Erkenntnisse. Frühere Projektarbeiten zu Persona und Message Architecture werden integriert. Die Ergebnisse zeigen, dass der aktuelle Markenauftritt die Markenwerte von Of Times Past unzureichend kommuniziert. Defizite bestehen in Konsistenz, Transparenz und Aktivität. Als relevante Inhalte nennt die Zielgruppe präzise Produkt- und Nachhaltigkeitsangaben, transparente Informationen zu Herkunft, Auswahl und Aufbereitung der Kleidung sowie Outfit-Inspirationen. Instagram und TikTok mit Reels, Stories und Karussell-Beiträgen sind die prioritären Kanäle. Blogs werden nicht nachgefragt. Die Zielgruppenwahrnehmung von Vinted bietet Differenzierungspotenzial. Darauf aufbauend formuliert die Arbeit eine Content-Strategie mit Leitfäden zur Content-Produktion und Empfehlungen zur Umsetzung. Diese entspricht den Bedürfnissen der Zielgruppe (Millennials und ältere Generation Z) und den Unternehmenszielen und stellt die konsistente Kommunikation der Markenwerte sicher. Die Arbeit schafft eine Grundlage für die Differenzierung von Of Times Past durch konsequent markenorientierte Inhalte in einem gesättigten Marktumfeld. Limitierungen der Content-Strategie werden diskutiert. Zu den weiteren Schritten zählen unter anderem regelmäßige Strategieanpassungen und die zeitnahe Reaktivierung und Pflege des Social-Media-Auftritts.This master's thesis develops a brand-oriented content strategy for the secondhand online shop Of Times Past. The starting point is a competitive environment with growing demand for sustainable fashion, increasing competition and limited resources for small secondhand retailers. The main research question is: How can Of Times Past use content strategically to differentiate itself from the competition in an increasingly saturated secondhand market?Methodologically, the thesis combines brand audits of the online shop and social media content, a group discussion with four people from the target group, thinking-aloud tests with five test subjects on three competitors (Dogdays of Summer, Holy Garbage, Vinted) and a SWOT matrix to summarise the findings. Previous project work on persona and message architecture is integrated. The results show that the current brand image does not adequately communicate the brand values of Of Times Past. There are shortcomings in consistency, transparency and activity. The target group cites precise product and sustainability information, transparent information on the origin, selection and processing of clothing, and outfit inspiration as relevant content. Instagram and TikTok with reels, stories and carousel posts are the priority channels. Blogs are not in demand. The target group's perception of Vinted offers potential for differentiation. Based on this, the thesis formulates a content strategy with guidelines for content production and recommendations for implementation. This corresponds to the needs of the target group (millennials and older Generation Z) and the company's goals and ensures consistent communication of the brand values. The thesis creates a basis for differentiating Of Times Past through consistently brand-oriented content in a saturated market environment. Limitations of the content strategy are discussed. Further steps include regular strategy adjustments and the timely reactivation and maintenance of the social media presence.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202

    Aeroacoustic analysis of the NASA source diagnostic test configuration

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    Akustische Emissionen stellen eine große Herausforderung in der Luftfahrt dar, insbesondere für elektrisch angetriebene Senkrechtstarter und -lander im entstehenden Markt der urbanen Luftmobilität. Der aerodynamisch erzeugte Lärm trägt wesentlich zum Gesamtschallpegel bei, da viele Geräusche nicht mehr durch die Gasturbine überdeckt werden. Die numerische Evaluierung von Schallemissionen, die durch turbulente Strömungen verursacht werden, wird in der numerischen Aeroakustik untersucht. In dieser Arbeit wird ein neuartiger hybrider Aeroakustik-Workflow vorgestellt und angewandt, welcher auf adaptiver Gitterverfeinerung basiert. Kombiniert mit dem PANS k-ϵ-ζ-f∗ Modell in den CFD-Simulationen ermöglicht diese Methode eine recheneffizientere Berechnung des turbulenten Strömungsfeldes, wobei die Gitterverfeinerung nur in relevanten Bereichen erfolgt. Die Schallausbreitung wird mittels einer direkten Frequenzganganalyse berechnet, wobei sowohl Möhring-Flächenquellen als auch Volumenquellen verwendet werden. Ziel dieser Arbeit ist die Validierung sowohl der aerodynamischen als auch der aeroakustischen Ergebnisse mit experimentellen Messungen. Die Ergebnisse der durchgeführten Simulationen werden mit experimentellen und in der Literatur verfügbaren Daten des NASA Source Diagnostic Test im Unterschallbetrieb verglichen. Diese Versuchskampagne stellt eine umfassend dokumentierte Referenz dar und wird häufig zur Validierung neuartiger numerischer Methoden herangezogen. Sie repräsentiert die Nebenstromstufe eines Triebwerks mit hohem Nebenstromverhältnis, das in seiner Konfiguration einem elektrischen Triebwerk ähnelt. Die Berechnung bandbegrenzter Gesamtschallpegel im Fernfeld zeigt eine gute Übereinstimmung mit den experimentellen Daten. Trotz der Einschränkungen durch die relativ groben CFD-Gitter infolge der verfügbaren Rechenressourcen, werden Abweichungen von weniger als 5 dB über einen weiten Bereich der Seitenwinkel beobachtet. Diese Ergebnisse verdeutlichen das Potenzial des vorgeschlagenen hybriden Ansatzes als effizientes Werkzeug zur Vorhersage von Turbomaschinenlärm und bilden eine Grundlage für zukünftige Studien an alternativen Benchmark-Konfigurationen.Acoustic emissions represent a major challenge in aviation, especially for electric vertical take-off and landing aircraft in the emerging market of urban air mobility. The aerodynamically generated noise contributes substantially to the overall noise levels, particularly for electrically propelled vehicles, as many sounds are not drowned out by the gas turbine anymore. The numerical investigation of sound emissions caused by the turbulent fluid flow is studied in the field of computational aeroacoustics. This thesis proposes and applies a novel hybrid aeroacoustic workflow utilizing the adaptive mesh refinement method. Paired with the utilization of the PANS k-ϵ-ζ-f∗ model in the CFD simulations, this method enables a more computationally efficient calculation of the turbulent flow field with refinement only in regions of interest. The acoustic propagation is computed in a direct frequency response analysis, utilizing both Möhring surface and volume source terms. The goal of this thesis is the validation of both the aerodynamic and aeroacoustic results with experimental measurements. Therefore, the results of the simulations conducted in this thesis are evaluated against experimental and literature data of the NASA Source Diagnostic Test configuration at its subsonic operating point. This test campaign provides a well-documented experimental reference and is often used for the validation of novel numerical approaches. It represents the bypass stage of a high bypass ratio aircraft engine, closely resembling an electric fan. Estimations of band-limited overall sound pressure level in the acoustic far field exhibit acceptable agreement with experimental data. Deviations of less than 5 dB from the experimental measurements over wide ranges of the sideline angle are observed despite the limitation of relatively coarse CFD meshes imposed by available computational resources. These results demonstrate the potential of the proposed hybrid approach as an efficient framework for turbomachinery noise prediction and provide a basis for future studies on alternative benchmark configurations.submitted by: Mario RammelmüllerMasterarbeit FH JOANNEUM 202

    Clearing-Plus in practical testing

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    Diese Arbeit befasst sich mit dem Clearing-Plus-Verfahren im österreichischen Erwachsenenschutzrecht und untersucht dessen Bedeutung, Potentiale sowie bestehende Herausforderungen in der praktischen Anwendung. Ziel ist es, die Rolle des Verfahrens im Kontext der Stärkung von Selbstbestimmung von Menschen mit Beeinträchtigungen zu analysieren und zu bewerten. Nach einer Darstellung der rechtlichen und historischen Entwicklung des Erwachsenenschutzrechts wird auf die Entstehung und Zielsetzung von Clearing-Plus eingegangen. Grundlage der empirischen Untersuchung bilden drei leitfadengestützte Expert:inneninterviews mit Fachkräften aus der Praxis. Die Ergebnisse zeigen, dass Clearing-Plus von den befragten Expert:innen überaus positiv bewertet wird, insbesondere aufgrund seines Potentials, gesetzliche Vertretungen zu vermeiden und die Selbstbestimmung zu fördern. Als größte Hürden werden mangelnde Ressourcen, strukturelle Rahmenbedingungen und unklare Priorisierungen seitens der Gerichte genannt. Abschließend kann festgestellt werden, dass Clearing-Plus ein wirksames und praxisnahes Instrument darstellt, dessen flächendeckende Anwendung jedoch von ausreichenden Unterstützungsstrukturen, interdisziplinärer Zusammenarbeit und einer konsequenten Nutzung der bestehenden gesetzlichen Möglichkeiten abhängig ist.This paper deals with the Clearing-Plus procedure in Austrian adult protection law and examines its significance, potential and existing challenges in practical application. The aim is to analyse and evaluate the role of the procedure in the context of strengthening the self-determination of people with disabilities. After a presentation of the legal and historical development of adult protection law, the origins and objectives of Clearing-Plus are discussed. The empirical study is based on three guided interviews with experts from the field. The results show that Clearing-Plus is rated very positively by the experts surveyed, particularly because of its potential to avoid legal representation and promote self-determination. The biggest obstacles cited are a lack of resources, structural conditions and unclear prioritisation on the part of the courts. In conclusion, it can be said that Clearing-Plus is an effective and practical tool, but its widespread application depends on sufficient support structures, interdisciplinary cooperation and consistent use of existing legal options.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

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