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    “Childhood wasn't always easy, but it was manageable.” - Reports from resilient people affected by the effects of a challenging childhood and a subsequent retrospective needs assessment.

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    Die kindliche Entwicklung wird maßgeblich von einer Kombination aus biologischen, psychologischen und sozialen Risikofaktoren beeinflusst. Insbesondere traumatische Kindheitserlebnisse können tiefgreifende emotionale Spuren hinterlassen und das psychische Wohlbefinden einer Person ein Leben lang beeinträchtigen. Da die kognitive und sprachliche Reifung in der Kindheit noch nicht abgeschlossen ist, gestaltet sich die Verarbeitung belastender Erfahrungen in dieser Lebensphase schwieriger als im Erwachsenenalter. Daher werden traumatische Erlebnisse von Kindern häufig als prägender wahrgenommen. Dennoch gibt es Kinder und Jugendliche, die trotz schwerwiegender Kindheitstraumata eine innere Widerstandsfähigkeit entwickeln, was die Frage aufwirft, welche Faktoren es ihnen ermöglichen, Belastungssituationen besser zu bewältigen als andere Kinder in vergleichbar schlechten Lebenslagen. Das Forschungsinteresse liegt deswegen auf den vielfältigen Bewältigungsstrategien, die anhand biografischer Interviews mit Erwachsenen, die traumatische Kindheitserfahrungen erlebten, ermittelt wurden. Eine weitere zentrale Fragestellung stellen Handlungsempfehlungen der Interviewpartner*innen dar, die als Orientierungshilfen zur Unterstützung von Kindern in herausfordernden Lebenssituationen dienen sollen. Zur standardisierten Ausarbeitung der biografischen Interviews wurde begleitend ein strukturierter Interviewleitfaden entwickelt. Die Analyse der Interviews ergab, dass verschiedene Bewältigungsstrategien und schützende Faktoren eine zentrale Rolle spielten. Dazu zählen körperliche Aktivität, soziale Kontakte, eine positive Lebenseinstellung, religiöse Überzeugungen, stabile und verlässliche Bezugspersonen, bestimmte Charaktereigenschaften sowie die bewusste Abgrenzung von der Opferrolle. Darüber hinaus empfahlen die Interviewpartner*innen verschiedene Interventions- und Bewältigungsstrategien, darunter therapeutische Maßnahmen, temporäre Veränderungen des Lebensumfelds, Durchhaltevermögen, eine optimistische Haltung, das Vertrauen in unterstützende Personen sowie verschiedene Formen der Selbsttherapie. Diese Erkenntnisse sollen zukünftig Ansätze für gezielte Unterstützungsmöglichkeiten und Präventionsmaßnahmen für betroffene Kinder bieten.Child development is significantly influenced by a combination of biological, psychological and social risk factors. Traumatic childhood experiences in particular can leave profound emotional traces and affect a person's mental well-being for the rest of their life. As cognitive and linguistic maturation is not yet complete in childhood, it is more difficult to process stressful experiences in this phase of life than in adulthood. This is why traumatic experiences are often perceived by children as more formative. Nevertheless, there are children and adolescents who develop an inner resilience despite severe childhood trauma, which raises the question of what factors enable them to cope better with stressful situations than other children in comparably bad circumstances. The research interest therefore focuses on the diverse coping strategies that were determined on the basis of biographical interviews with adults who experienced traumatic childhood experiences. Another central question is the recommendations for action made by the interviewees, which are intended to serve as orientation aids to support children in challenging life situations. A structured interview guide was developed to accompany the standardized preparation of the biographical interviews. The analysis of the interviews revealed that various coping strategies and protective factors played a central role. These included physical activity, social contacts, a positive attitude to life, religious beliefs, stable and reliable caregivers, certain character traits and consciously distancing oneself from the role of victim. In addition, the interviewees recommended various intervention and coping strategies, including therapeutic measures, temporary changes to the living environment, perseverance, an optimistic attitude, trust in supportive people and various forms of self-therapy. These findings should provide approaches for targeted support options and preventive measures for affected children in the future.vorgelegt von Vanessa GrundnerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202

    Farewell to unsupported life: the transition of unaccompanied minors to adulthood

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    Der Übergang von unbegleiteten minderjährigen Fremden (UMF) ins Erwachsenenleben wird als kritisches Lebensereignis gesehen. Über Nacht fällt der gesetzliche Schutz der Minderjährigkeit weg, Schutzmechanismen greifen nicht mehr wie gehabt. Grundlegende (Über-) Lebensfragen und die Gestaltung der Lebensrealität müssen überdacht und neu konzipiert werden. (vgl. Fronek 2010, S. 11f.) Dieser Übergang, ein Zurechtfinden in den neuen Strukturen der Lebenswelt und das Schaffen eines adäquaten Lebensumfeldes erfordern Unterstützung. Diese Unterstützung wird meist in der entsprechenden - für unbegleitete minderjährige Fremde verantwortlichen - Organisation erwartet und wird von der Sozialen Arbeit unterstützt. Die Unterstützungsmöglichkeiten sind begrenzt, der Übergang meist herausfordernder als die Möglichkeiten, die seitens der Organisationen zur Verfügung stehen. Explizite Konzepte und Theorien, wie der Übergang ins Erwachsenenleben gelingend(er) gestaltet werden kann, gibt es wenig. Deshalb soll mit dem geplanten Forschungsvorhaben zur Fragestellung: „Wie können Unterstützungsstrukturen der Soziale Arbeit in der Steiermark unbegleiteter minderjährige Fremde stärken und einen sorgenfreieren Übergang ins Erwachsenenleben fördern?“, eine Anleitung dazu gelingen, was es in diesem Handlungsfeld der Sozialen Arbeit auch in Zukunft brauchen wird. Dazu werden aus theoretischer Perspektive die Lebensbewältigungsstrategie von Lothar Böhnisch, der Capability Approach von Martha Nussbaum und die Kapitaltheorie herangezogen, um die individuelle, aber auch gesellschaftspolitische Dimension der Fragestellung zu erläutern. Beantwortet wird die Fragestellung nach dem Forschungsansatz der Grounded Theory Methodology, als Untersuchungsgegenstand gelten Expert:innen aus verschiedenen Arbeitskontexten von UMF.The transition of unaccompanied minors (UMF) to adulthood is seen as a critical life event. Overnight, the legal protection of minors ceases to apply and protective mechanisms no longer work as they used to. Fundamental questions about life and the organisation of the reality of life must be reconsidered and rethought. (cf. Fronek 2010, p. 11f.) This transition, finding one's way in the new structures of the living environment and creating an adequate living environment require support. This support is usually expected in the relevant organisation responsible for unaccompanied minors and is supported by social work. The support options are limited and the transition is usually more challenging than the options available from the organisations. There are few explicit concepts and theories on how the transition to adult life can be organised successfully. For this reason, the planned research project on the question: ‘How can social work support structures in Styria strengthen unaccompanied minor strangers and promote a carefree transition to adulthood?’ is intended to provide guidance on what will be needed in this field of social work in the future. From a theoretical perspective, Lothar Böhnisch's life coping strategy, Martha Nussbaum's capability approach and capital theory are used to explain the individual and socio-political dimensions of the question. The question is answered according to the research approach of Grounded Theory Methodology, with experts from various working contexts of UMF as the object of investigation.Lena TrummerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202

    Office building of the future : creation of a future-oriented floor plan and functional concept, illustrated using a building prototype as a guideline for such construction projects

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    Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit den funktionellen Zusammenhängen des „Bürogebäudes der Zukunft“. Dieser Begriff steht dabei für ein Gebäude, dass sich an die vergangenen und künftigen Änderungen in der Arbeitsweise der Büroarbeit anpassen kann und den Nutzenden zu Effizienz und Komfort verhelfen kann.Zu diesem Zweck wurden auf Basis von Literaturrecherche, Recherche von Best-Practice-Beispielen sowie der Durchführung eines eigenen Fragebogens Erkenntnisse und Entwurfsansätze gesammelt, die anschließend in den Entwurf eines Prototypen des Bürogebäudes der Zukunft eingeflossen sind. Motiviert wurde die Themenwahl durch sich ständig ändernde Ansprüche in einem Bereich mit teils veralteten Strukturen und der Verbindung dessen zu Berufen im Bau- und Architekturgewerbe.Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen funktionalen Vorschlag für die Planung künftiger Bürogebäude für Unternehmen, die keine Großkonzerne, sondern viel mehr Klein- und Mittelunternehmen sowie Start-Ups sind, zu bieten, der in seinem Aufbau auf andere, gleichwertige Bauvorhaben übertragen werdenkann.This thesis examines the functional contexts of the ‚office building of the future‘. This term describes a building that is able to adapt to past and future changes in the way people work in offices and can help its users to achieve efficiency and comfort.For this purpose, a literature review, research into best-practice examples and a questionnaire were used to gather findings and design approaches, which were then incorporated into the design of a prototype of the office building of the future.The choice of topic was motivated by constantly changing demands in an area with partly outdated structures as well as the fact that this affects professions in the construction and architecture trades. The thesis aims to offer a functional proposal for the planning of future office buildings for companiesthat are not large corporations but rather small- and medium-sized businesses and start-ups, the structure of which can be transferred to other, equivalent construction projects.vorgelegt von: Kristina HaberlAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    BMC Medical Education / Recommendations for a core assessment set for neurological physiotherapy entry-level education in Austria - a multistage process including a Delphi study

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    Background: Standardised assessments are essential for diagnosing conditions, evaluating therapy, and formulating prognoses within physiotherapy. However, due to various barriers, including lack of knowledge, accessibility issues, and time constraints their routine use remains inconsistent. Defining a core set of standardised assessments for entry-level education is crucial in addressing these challenges. This study therefore aimed to establish such a core assessment set for Austria’s bachelor’s degree programmes for neurological physiotherapy and develop corresponding educational materials. Methods: A multistage process (2019–2024) was applied: (1) definition of the scope of the core assessment set; (2) preparation of a modified Delphi process, including initial screening of recommended assessments; (3) development of the core set through a modified Delphi process; (4) categorisation of assessments according to the intended level of student engagement; and (5) creation of the necessary content and structure for educational material to facilitate implementation. Representatives of all nine Austrian bachelor’s programmes participated in the whole process. Assessments were categorised according to their intended level of student engagement: RECOGNISING (students should become familiar with the assessment through exposure) and APPLYING (students should learn how to perform and interpret the assessment). Voting results were analysed using descriptive statistics. Results: Based on a number of 102 assessments as recommended by the Academy of Neurologic Physical Therapy with 17 supplementary assessments included to infuse Austrian context, assessment screening and three Delphi rounds were administered. Results classified 15 assessments as RECOGNISING and 22 assessments as APPLYING. Nineteen assessments were placed on a supplementary list for further learning. Educational materials were developed to support students and educators. Conclusions: The consensus-based core assessment set for neurological physiotherapy education in Austria ensures a necessary consistency across bachelor’s degree programmes. The developed educational materials support implementation and can serve as a resource for both students and practitioners. Future efforts should focus on updating and refining the core set based on stakeholder feedback while monitoring its impact on clinical education and practice.Andrea Greisberger, Hannes Aftenberger [und 9 weitere]Version of recor

    Development of an AI-Assisted System for Medical Communication with NLP-Based Pseudonymization

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    Sprachliche Verständigungsprobleme und der Schutz sensibler Gesundheitsdaten zählen zu den größten Herausforderungen in der modernen medizinischen Kommunikation. Diese Bachelorarbeit präsentiert die Entwicklung eines KI-gestützten Kommunikationssystems zur datenschutzfreundlichen Verständigung im medizinischen Kontext. Ziel war es, Sprachbarrieren zwischen Patient:innen und medizinischem Fachpersonal zu überwinden, ohne sensible Gesundheitsdaten an externe Dienste weiterzugeben.Dazu wurde ein mehrschichtiges System konzipiert, das auf lokal betriebenen NLP- und LLM-Komponenten basiert. Kernfunktionen sind die automatische Pseudonymisierung personenbezogener Daten, die Extraktion medizinischer Entitäten (z.\,B. Medikamente, Applikationswege) sowie eine kontext- und platzhaltersensitive Übersetzung via GPT-API.Die prototypische Umsetzung wurde auf leistungsfähiger Hardware realisiert und im Rahmen verschiedener Testszenarien evaluiert. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Genauigkeit bei der Pseudonymisierung und Inhaltsanalyse, sowie eine überzeugende Übersetzungsqualität.Die Arbeit belegt, dass durch die Kombination moderner Sprachverarbeitung, medizinischer Ontologien und generativer KI ein praktikabler Lösungsansatz für sichere, mehrsprachige Gesundheitskommunikation geschaffen werden kann – mit hohem Potenzial für den klinischen Alltag.Language barriers and the protection of sensitive data are two of the most pressing challenges in modern healthcare communication.This bachelor’s thesis presents the development of an AI-assisted communication system designed to enable secure and multilingual interaction in medical settings. The primary goal was to overcome language barriers between patients and healthcare professionals without disclosing sensitive health data to external services.To achieve this, a multi-layered architecture was implemented using locally hosted NLP and LLM components. Key functionalities include automated pseudonymization of personal data, extraction of medical entities (e.g., drugs, routes of administration), and context-aware translation using the GPT API while preserving placeholders for sensitive terms.The prototype was deployed on high-performance hardware and evaluated through a range of simulated use cases. Results demonstrate high accuracy in data pseudonymization and content analysis, as well as fluent and semantically coherent translations.This work shows that the integration of modern language processing, medical ontologies, and generative AI can provide a viable solution for secure, multilingual medical communication with significant potential for clinical application.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    Between Control and Influence – The Impact of Fitness and Nutrition Apps on Body Image and Eating Behaviors in Young Adults Aged 18 to 28

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    Fitness- und Ernährungs-Apps sind aus dem Alltag vieler junger Erwachsener nicht mehr wegzudenken. Sie versprechen Motivation, Struktur und Unterstützung beim Erreichen individueller Gesundheitsziele. Gleichzeitig zeigen sich zunehmend Hinweise auf psychische Belastungen durch übermäßige Selbstkontrolle, soziale Vergleichsprozesse und idealisierte Körperbilder. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, welche Kriterien Fitness- und Ernährungs-Apps erfüllen sollten, um Nutzer*innen gesundheitsförderlich zu begleiten, ohne ungesunde Verhaltensmuster oder übermäßigen Leistungsdruck zu verstärken. Auf Basis einer umfangreichen theoretischen Auseinandersetzung mit verhaltenspsychologischen, medienkritischen und gesundheitlichen Aspekten wurde eine empirische Online-Befragung unter jungen Erwachsenen (18-28 Jahre) durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen eine ambivalente Wirkung: Während viele Befragte positive Veränderungen im Essverhalten und eine gesteigerte Gesundheitsmotivation berichteten, äußerten andere Stress, Druck oder zwanghafte Nutzungsmuster. Die Auswertung macht deutlich, dass die Wirkung solcher Apps stark von individuellen Faktoren sowie der App-Gestaltung abhängt. Die Arbeit leitet daraus konkrete Kriterien für ein gesundheitsförderliches App-Design ab: intuitive Bedienung, realistische Zielvorgaben, individualisierbare Feedbackmechanismen sowie ein Fokus auf Wohlbefinden statt Optimierung. Die Ergebnisse leisten einen Beitrag zur nutzerzentrierten Weiterentwicklung digitaler Gesundheitsangebote und zeigen zugleich den Bedarf an differenzierten, psychologisch sensiblen Anwendungen auf.Fitness and nutrition apps have become an integral part of everyday life for many young adults. They promise motivation, structure, and support in achieving indivi- dual health goals. At the same time, there is growing evidence of psychological strain caused by excessive self-monitoring, social comparison, and idealized body images. This thesis explores the question of which criteria fitness and nutrition apps should meet in order to support users in a health-promoting way without reinforcing unhe- althy behavior patterns or excessive performance pressure. Based on a comprehensive theoretical examination of behavioral psychology, me- dia critique, and health-related aspects, an empirical online survey was conducted among young adults (aged 18–28). The results reveal an ambivalent impact: while many participants reported positive changes in their eating behavior and increa- sed health motivation, others expressed stress, pressure, or compulsive usage pat- terns. The analysis shows that the effects of such apps strongly depend on individual factors as well as app design. Drawing from both theory and empirical findings, the thesis derives concrete criteria for health-promoting app design: intuitive usability, realistic goal setting, customizable feedback mechanisms, and a focus on well-being rather than optimization. These results contribute to the user-centered development of digital health tools and highlight the need for differentiated, psychologically sensitive applications.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    eHealth technologies in Styria's emergency services: integration and future prospects

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    Die fortlaufende Digitalisierung macht auch vor dem Gesundheitswesen im Allgemeinen und dem Rettungsdienst im Speziellen keinen Halt. Neue Technologien verändern den Arbeitsalltag von Sanitäter:innen und bieten dabei sowohl Chancen als auch Herausforderungen.Ziel dieser Arbeit ist es, zu klären, inwiefern eHealth-Technologien eine Verbesserung der Versorgungsqualität im Rettungsdienst bieten können. Wie können eHealth-Lösungen zur Verbesserung der Qualität im Rettungsdienst beitragen – und welche Herausforderungen bestehen bei ihrer Integration?Um diese Forschungsfragen zu beantworten, wurde zunächst eine Literaturrecherche durchgeführt, um den theoretischen Hintergrund sowie den aktuellen Stand der international bereits verwendeten Technologien zu erheben. Im Anschluss wurden Interviews mit Expert:innen aus den verschiedenen Bereichen des Qualitätsmanagements im Rettungsdienst durchgeführt, um einen Einblick in die aktuell in der Steiermark verwendeten Systeme sowie die Zukunftsperspektiven und Wünsche der Verantwortlichen zu erhalten. Dabei wurden sowohl QM-Mitarbeiter:innen der einzelnen Bereiche (Rettungsleitstelle, Rettungsdienst) befragt, als auch Leiter:innen der QM-Stabsstelle.Die Ergebnisse zeigen, dass zum aktuellen Zeitpunkt durchaus bereits einige digitale Technologien verwendet werden, um die Qualität zu verbessern, das Potenzial jedoch noch keineswegs ausgeschöpft ist. Verschiedenste eHealth-Möglichkeiten und Vernetzung zwischen den einzelnen Ebenen der Versorgung würden es ermöglichen, die Patientenversorgung weiter zu verbessern. Die Expert:innen wünschen sich einen Ausbau dieser Technologien und eine Förderung der Schnittstellen zwischen Rettungsdienst und Gesundheitseinrichtungen. Ein solcher Ausbau bringt jedoch auch einige Herausforderungen wie datenschutzrechtliche und technische Aspekte sowie mögliche Akzeptanzprobleme mit sich.The ongoing digitalization is also making its way into the healthcare sector in general and emergency medical services in particular. New technologies are transforming the daily work of paramedics, offering both opportunities and challenges.The aim of this thesis is to explore the extent to which eHealth technologies can improve the quality of care in emergency medical services. How can eHealth solutions contribute to improving quality in emergency medical services – and what challenges arise in their integration?To answer these questions, a literature review was first conducted to establish the theoretical background and to identify technologies already in use internationally. Subsequently, interviews were held with experts from various areas of quality management in emergency services to gain insight into the systems currently used in Styria, as well as into the future perspectives and expectations of those responsible. Both quality management staff from different areas (emergency call centers, ambulance services) and heads of the QM task force were interviewed.The results show that while several technologies are already being used to improve quality, their full potential has not yet been exploited. Various eHealth solutions and better networking between different levels of care contain the potential to further enhance patient care. The experts expressed a desire for the expansion of these technologies and for improved interfaces between emergency medical services and healthcare facilities. However, such an expansion also brings challenges, including data protection and technical issues, as well as potential problems with user acceptance.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    Language barriers in pediatric healthcare: Nurses experiences and coping strategies

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    Hintergrund: Sprachbarrieren stellen in der pflegerischen Versorgung fremdsprachiger Patienten:innen im klinischen Alltag eine zunehmende Herausforderung dar. Insbesondere im pädiatrischen Bereich, wo Pflegepersonen oft mit Kindern, sowie auch deren Angehörigen kommunizieren müssen, können sprachliche Barrieren zu Unsicherheiten, Informationsverlust und Versorgungsdefiziten führen. Forschungsfrage: “Welche Erfahrungen machen Pflegepersonen im Umgang mit Sprachbarrieren bei fremdsprachigen Kindern und deren Angehörigen im klinischen Setting, und welche Strategien setzen sie zu deren Bewältigung ein?“ Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine strukturierte Literaturrecherche durchgeführt. Die Recherche erfolgte in den Datenbanken PubMed, CINAHL, Livivo und Google Scholar, und ergab zunächst 643 Treffer. Es wurden fünfqualitative Studien in die Arbeit aufgenommen und mittels des CASP-Tools hinsichtlich ihrer Qualität kritisch bewertet. Ergebnisse: Pflegepersonen erleben Sprachbarrieren als Einschränkung ihrer professionellen Handlungsmöglichkeiten. Besonders betroffen sind pflegerische Kernbereiche wie Anamnese, Aufklärung, edukative Maßnahmen und die Entlassungsvorbereitung. Strategien um Sprachbarrieren zu überbrücken umfassen professionelle, sowie informelle Dolmetscher:innen, nonverbale Kommunikation, visuelle Hilfsmittel und digitale Übersetzungshilfen. Der Zugang zu struktureller Unterstützung, standardisierten Abläufen und Schulungsangeboten wird als unzureichend empfunden. Schlussfolgerung: Die vorliegende Arbeit zeigt, dass Pflegepersonen im pädiatrischen Setting Sprachbarrieren als relevante Herausforderung erleben und eine Vielzahl an individuellen Strategien zur Bewältigung anwenden. Um eine sichere und kindgerechte Versorgung sicherzustellen, bedarf es institutioneller Standards für Sprachmittlung, regelmäßiger Schulungsangebote sowie der Entwicklung altersgerechter Kommunikationshilfen. Darüber hinaus besteht weiterer Forschungsbedarf, zur Sicht der Pflegepersonen, zur Rolle informeller Dolmetscher:innen, sowie zur Wirksamkeit technischer und digitaler Kommunikationslösungen in der Pflegepraxis.Background: Language barriers are an increasing challenge in the day-to-day clinical care of foreign-language patients. Particularly in the pediatric field, where nurses often have to communicate with children and their relatives, language barriers can lead to uncertainty, loss of information and deficits in care. Research question: ,,What do nurses experience in dealing with language barriers with foreign-language children and their relatives in the clinical setting, and what strategies do they use to overcome them?“ Method: A structured literature search, which at first identified 643 publications, was carried out to answer the research question. The search was carried out in the PubMed, CINAHL, Livivo and Google Scholar databases. Five qualitative studies were included in the study and critically evaluated with regard to their quality using the CASP tool. Results: Nurses experience language barriers as a limitation to their professional scope of action. Core nursing areas such as history taking, information, educational measures and discharge preparation are particularly affected. Strategies for bridging language barriers include professional and informal interpreters, non-verbal communication, visual aids and digital translation aids. Access to structural support, standardized procedures and training is perceived as insufficient. Conclusion: This study shows that caregivers in the pediatric setting experience language barriers as a relevant challenge and use a variety of individual strategies to overcome them. In order to ensure safe and child-friendly care, institutional standards for language mediation, regular training courses and the development of age-appropriate communication aids are required. There is also a need for further research into the perspective of caregivers, the role of informal interpreters andPhilipp WilfingerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    Pädiatrische Onkologie - Die emotionalen und psychosozialen Erfahrungen von Jugendlichen onkologisch erkrankter Geschwister

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    Zusammenfassung Hintergrund: Krebserkrankungen treten bei Kindern und Jugendlichen selten auf. Jährlich erhalten in Österreich rund 200 Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr und 100 Jugendliche vom 15. bis zum vollendeten 19. Lebensjahr die Diagnose Krebs. Eine Krebserkrankung stellt nicht nur die Erkrankten, sondern auch die Familie vor eine große Herausforderung. Die notwendige Behandlung bringt meist tiefgreifende Veränderungen im Familienalltag mit sich. Die psychosozialen Folgen sind vor allem für Geschwister gravierend, da diese meist eine sehr enge Beziehung zueinander haben. Diese Bachelorarbeit untersucht die emotionalen Erfahrungen von Jugendlichen krebskranker Geschwister, um deren Belastung besser zu verstehen und ein Bewusstsein für die Bedürfnisse zu schaffen. Forschungsfrage: Welche Erfahrungen und Emotionen erleben Jugendliche, deren Geschwister an einer onkologischen Erkrankung leiden? Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde von September 2024 bis Jänner 2025 eine strukturierte Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed und CINAHL sowie eine Handsuche in Google Scholar durchgeführt. Anhand von definierten Ein- und Ausschlusskriterien konnten sechs geeignete Studien in diese Bachelorarbeit inkludiert werden. Die Qualität der Studien wurde mit dem Bewertungsbogen nach dem Critical Appraisal Skills Programm (CASP) bewertet. Die Datenanalyse erfolgte mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2015). Ergebnisse: Die Analyse ergab vier Ergebniskategorien: Gefühle und Emotionen, soziale Isolation, zwischenmenschliche Bedürfnisse und Beziehungen, persönliche Entwicklung. Jugendliche erleben Emotionen wie Angst, Eifersucht, Wut und Schuldgefühle. Gleichzeitig fühlen sie sich durch die veränderte Familiendynamik oft einsam und vernachlässigt. Gesunde Geschwister äußern das Bedürfnis nach mehr Kommunikation und Unterstützung. Dennoch zeigen viele eine gesteigerte Reife und ein erhöhtes Verantwortungsbewusstsein. Schlussfolgerung: Eine Krebserkrankung stellt gesunde Geschwister vor eine große Herausforderung. Die Ergebnisse verdeutlichen eine hohe psychosoziale Belastung der Jugendlichen und den Bedarf an gezielter Unterstützung. Dabei spielen Pflegekräfte eine entscheidende Rolle, indem sie den gesunden Geschwistern in der Bewältigung dieser Herausforderung unterstützend beistehen und bedarfsgerecht Maßnahmen entwickeln.Abstract Background: Cancer is a rare disease in children and adolescents. In Austria, around 200 children up to the age of 14 and 100 adolescents between 15 and 19 years old are diagnosed with cancer each year. A cancer diagnosis is a major challenge not only for those affected, but also for the family. The necessary treatment often leads to profound changes in a family’s everyday life. The psychosocial consequences are particularly significant for siblings, as they usually have a very close relationship with each other. This bachelor’s thesis examines the emotional experiences of adolescents with siblings suffering from cancer to better understand their burden and raise awareness of their needs. Research Question: What experiences and emotions do adolescents whose siblings suffer from an oncological disease experience? Method: To answer the research question, a structured literature review was conducted from September 2024 to January 2025 in the databases PubMed and CINAHL, along with a hand search in Google Scholar. Based on defined inclusion and exclusion criteria, six relevant studies were included in this bachelor’s thesis. The quality of the studies was assessed using the Critical Appraisal Skills Programme (CASP) checklist. Data analysis was carried out using Mayring’s (2015) qualitative content analysis. Results: The analysis identified four main categories: feelings and emotions, social isolation, interpersonal needs and relationships, personal development. Adolescents experience emotions such as fear, jealousy, anger and feelings of guilt. At the same time, they often feel lonely and neglected due to the changed family dynamics. Healthy siblings express the need for more communication and support. Nevertheless, many show increased maturity and a heightened sense of responsibility. Conclusion: A cancer diagnosis presents a significant challenge for healthy siblings. The results show a high psychosocial burden they face and the need for targeted support. Nurses play a crucial role in supporting the healthy siblings in coping with this challenge and in developing needs-based measures.Carina SchwimmerBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    The Use of Technological Translation Tools in the Presence of Language Barriers Between Nurses and Patients

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    Hintergrund: Misskommunikation im Gesundheitswesen kann große Risiken mit sich bringen. Die steigende Zahl von Patient:innen mit Migrationshintergrund erhöht die Wahrscheinlichkeit von Kommunikationsfehlern. Dolmetscher:innen sind nicht immer rasch verfügbar und bringen hohe Kosten mit sich. In solchen Situationen kommen mehr und mehr Mobiltelefone und Sprachübersetzungstools zum Einsatz. Diese haben großes Potential zur Verbesserung der Kommunikation und somit auch zur Optimierung der gesamten pflegerischen Versorgung. Ziel: Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Wirksamkeit und Effizienz moderner Übersetzungstechnologien, wie maschinelles Übersetzen (MT) und KI-basierte Sprachmodelle, im Kontext der Kommunikation zwischen Pflegekräften und Patient:innen zu analysieren. Forschungsfrage: „Wie können digitale Übersetzungstools bei der Verbesserung der Kommunikationsqualität zwischen Pflegepersonal und Patient:innen mit Sprachbarrieren helfen?“ Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden von September 2024 bis Februar 2025 eine Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, CINAHL sowie eine Handsuche in Google Scholar durchgeführt. Ergebnisse: Insgesamt wurden vier Studien berücksichtigt, welche sich mit dem Einsatz von technologischen Übersetzungstools bei einer Sprachbarriere zwischen Patient:innen und Pflegekräften befassten. In allen Studien konnte eine Verbesserung der Kommunikation bei einfachen pflegerischen Tätigkeiten und der Schmerzerfassung festgestellt werden, jedoch war bei komplexeren medizinischen Gesprächen und Beratungen das Hinzuziehen von Dolmetscher:innen unverzichtbar. Schlussfolgerung: Der Einsatz von technologischen Übersetzungstools bei einer bestehenden Sprachbarriere erweist sich als effektiv. Allerdings ist diese Technologie derzeit noch nicht so weit fortgeschritten, um menschliche Dolmetscher:innen bei Patient:innengesprächen gänzlich zu ersetzen.Background: Miscommunication in healthcare can pose significant risks. The increasing number of patients with a migration background raises the likelihood of communication errors. Interpreters are not always readily available and can be costly. In such situations, mobile phones and language translation tools are increasingly being used. These technologies have great potential to improve communication and, consequently, to optimize overall nursing care. Objective: This study aims to analyze the effectiveness and efficiency of modern translation technologies, such as machine translation (MT) and AI-based language models, in the context of communication between nurses and patients. Research Question: "How can digital translation tools help improve communication quality between nursing staff and patients with language barriers?“ Method: To answer the research question, a literature review was conducted from September 2024 to February 2025 in the databases PubMed and CINAHL, along with a manual search in Google Scholar. Results: A total of four studies were included, all of which examined the use of technological translation tools in cases of language barriers between patients and nurses. All studies showed an improvement in communication for simple nursing tasks and pain assessment. However, for more complex medical discussions and consultations, the involvement of professional interpreters remained indispensable. Conclusion: The use of technological translation tools in the presence of a language barrier proves to be effective. However, the technology is not yet advanced enough to fully replace human translation in patient conversations.Julia HoferAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

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